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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Kluckbachtal (ACK-052)

Objektbezeichnung:

NSG Kluckbachtal

Kennung:

ACK-052

Ort: Monschau
Kreis: Aachen
Bezirksregierung: Köln
Digitalisierte Fläche: 113,29 ha
Offizielle Fläche: 113,30 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1997
Inkraft: 2004
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung als NSG erfolgt gemaess Paragraph 20 a), b) und c) LG,
sowie gem. Paragraph 20 Satz 2 LG wegen der besonderen Bedeutung des Gebietes
in Ausfuehrung des Paragraph 48 c LG in Verbindung mit der Richtlinie 92/43/EWG des
Rates vom 21.Mai 1992 zur Erhaltung der natuerlichen Lebensraeume sowie der wildlebenden
Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie) und der Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April 1979
ueber die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (Vogelschutzrichtli-nie), in der jeweils gueltigen
Fassung.

Leitziele:

- Erhaltung und Entwicklung folgender natuerlicher Lebensraeume gemaess Anhang I FFH-Richtlinie:

- Fliessgewaesser mit Unterwasserve-getation (3260),
- Feuchte Hochstaudensaeume (6430),

- Erhaltung folgender wildlebender Vogelarten gemaess Anhang I der Vogelschutzrichtlinie und
deren Lebens-raeumen:

- Eisvogel (Alcedo atthis),

- Weiterhin ist das Gebiet von Bedeutung fuer:

- Kleinspecht (Dendrocopus minor),
- Schwarzspecht (Drycopus martius),
- Grauspecht (Picus canus),
- Gelbe Narzisse (Narcissus pseudonarcissus),
- Groppe (Cottus gobio),

- Erhaltung des Lebensraumes fuer viele nach der Roten Liste in NRW gefaehrdete Pflanzen- und Tierarten,
- Erhaltung und Optimierung eines in Teilen naturnahen Bachtales mit wertvollen Bachauenbereichen
und Gruenlandflaechen sowie Obstwiesen,
- Biotopverbund zum Rur-Talsystem,
- Erhaltung und Optimierung des Gebietes als Biotopkomplex mit in NRW gefaehrdeten Biotoptypen;
folgende nach Paragraph 30 BNatSchG bzw. Paragraph 62 LG geschuetzte Biotoptypen kommen
im Gebiet vor:

- Nass- und Feuchtgruenland,
- Magerwiesen und -weiden,
- naturnahe und unverbaute Bachabschnitte,
- Auwaelder,
- Zwergstrauchheiden,
- Quellbereiche,
- Bruch- und Sumpfwaelder,
- natuerliche Felsbildungen.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5403-025
  • BK-5403-808
Kennung:

BK-5403-025

Objektbezeichnung:

NSG Kluckbachtal (grosser Teilbereich)

Link zur Karte: BK-5403-025
Objektbeschreibung: NSG Kluckbachtal-Kernbereich (bis auf eine kleine Restflaeche). Das Gebiet umfasst das Talsystem des Kluckbaches und des Velingensiefes einschliesslich aller Quellbaeche. Die Baeche entspringen in flachen Quellmulden innerhalb intensiv genutzten Weidegruenlandes am Rande der Hochflaeche des Monschauer Heckenlandes. Kleinflaechig sind dort noch binsenreiche Nassweidenreste vorhanden, die vom eigentlichen Bachlauf meist durch querende Wirtschaftswege getrennt sind. Im weiteren Verlauf schneiden sich die wasserreichen Baeche zunehmend zu Kerbtaelern ein. Die Sohle des Klosbaches, einem Quellbach des Kluckbaches, wird bis zu einer Wegekreuzung von mehreren naturfernen Fischteichanlagen, Fichtenaufforstungen und untergeordnet von Feuchtgruenlandresten eingenommen. Unterhalb der Wegekreuzung und einer weiteren Fischteichanlage durchfliesst der Kluckbach bis zur Muendung des Vellingensiefs groessere, teilweise magere und feuchte, extensiv genutzte oder brachgefallene und verbuschende Gruenlandflaechen sowie zwei Fichtenaufforstungen. Am rechten Hang verlaeuft ein breit ausgebauter Forstweg, der talseitig von einem Gehoelzsaum begleitet wird. Oberhalb des Weges schliesst ein alter Fichtenforst an. Der linke Hang wird bis oben von einem ausgesprochen strukturreichen Biotopkomplex aus Magergruenland, stellenweise Feuchtgruenland, Ginstergebuesch, Heckenresten, Baumreihen und -gruppen aus ueberwiegend alten Eichen und Buchen sowie mehreren Streuobstwiesen, die teilweise alt und totholzreich, teilweise auch neu gepflanzt sind, eingenommen. Am Oberlauf des in den Kluckbach muendenden Vellingensief sind kleinflaechig Feuchtweiden erhalten, ansonsten wird das Tal durch zwei grosse Fischteichanlagen beeintraechtigt. Unterhalb der zweiten Fischteichanlage maeandriert der Bach naturnah. Infolge eines fehlenden Gehoelzsaumes und Beweidung kommt es jedoch stellenweise zu Ersosionschaeden am Ufer. Ein innerhalb der Ortslage von Rohren entspringender Seitenbach namens Schweiger ist weitgehend begradigt mit verrohrten Uebergaengen fuer das Weidevieh. Im Muendungsbereich des Vellingensiefs in den Kluckbach befindet sich eine weitere Fischteichanlage. Unterhalb durchfliesst der Kluckbach maeandrierend eine Fettweide und wird von einem schoenen Saum aus alten Erlen begleitet. Anschliessend durchfliesst der Bach Fichtenforste, wird jedoch noch stellenweise von Erlen sowie an aufgelichteten Stellen von kleinflaechigen Hochstaudenfluren gesaeumt. Der Bach erreicht im Unterlauf eine Breite von vier bis fuenf Metern. Das Bachbett ist steinig. Im Muendungsbereich zur Rur stockt ein Hainbuchenmischwald in der Bachaue erhalten. Oberhalb davon erstreckt sich am linken Hang baerwurzreiches, zum Teil brachgefallenes Magergruenland. Das in Teilen naturnahe Bachsystem wird - bei ansonsten hohem Entwicklungspotential - insbesondere durch die hohe Anzahl naturferner Fischteiche (25 Teiche auf knapp 9 km Laenge) beeintraechtigt. Von Herrn Guenther Krings (1994, NABU) wurden oestlich von Hoefen 3-4 Braunkehlchenbrutpaare kartiert. Im Gebiet kommen folgende Paragraph 62 Biotoptypen vor: - Nass- und Feuchtgruenland (EC2, EE3) - naturnahe und unverbaute Bach- und Flussabschnitte (FM2, FM3) - Magergruenland (ED2, EE4) - Auenwaelder, Ufergehoelz (AC5, BE2, BB-sq)
Kennung:

BK-5403-808

Objektbezeichnung:

Rest-NSG Kluckbachtal

Link zur Karte: BK-5403-808
Objektbeschreibung: Zwei Restflaechen des NSG Kluckbachtal im Bereich der Oberlaufes des Velingensiefs und des Klosbach-Quellbereichs, die als Maehweide genutzt werden. Im Gebiet kommen keine FFH- und Paragraph-62-Biotoptypen vor.
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
  • artenreiche Magerwiesen und -weiden (8,93 ha)
  • Auwaelder (2,23 ha)
  • Fliessgewaesserbereiche (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (3,35 ha)
  • natuerl. Felsen, offene natuerl. Block-, Schutt-, Geroellhalden (1,12 ha)
  • Quellbereiche (1,12 ha)
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen (3,35 ha)
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (1,12 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (3,35 ha)
  • Eichenwald <AB0> (2,23 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (1,12 ha)
  • Erlenwald <AC0> (1,12 ha)
  • Weidenmischwald <AE1> (1,12 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (6,70 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (1,12 ha)
  • Hainbuchenwald <AQ0> (1,12 ha)
  • Laerchenwald <AS0> (1,12 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (1,12 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (1,12 ha)
  • Baumreihe <BF1> (1,12 ha)
  • Besenginster-Heide <DA3> (3,35 ha)
  • Fettwiese <EA0> (1,12 ha)
  • Fettweide <EB0> (52,84 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (2,23 ha)
  • Fischteich <FF2> (1,12 ha)
  • Fluss-, Bachstau <FH2> (1,12 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (1,12 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <FM2> (1,12 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <GA0> (1,12 ha)
  • Garten, Baumschule <HJ0> (1,12 ha)
  • Streuobstwiese <HK2> (1,12 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <xKA2> (1,12 ha)
  • Bruchgebuesch <yBB5> (1,12 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <yBE2> (1,12 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (1,12 ha)
  • Magerweide <yED2> (6,70 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (2,23 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <yEE4> (1,12 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (1,12 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <yFM2> (1,12 ha)
  • Bachunterlauf im Mittelgebirge <yFM3> (1,12 ha)
  • natuerlicher Silikatfels <yGA2> (1,12 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (1,12 ha)
  • Magerwiese <zED1> (1,12 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <zFM1> (1,12 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Arnika (Arnica montana (subsp. montana))
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Bach-Spatenmoos (Scapania undulata)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Baerwurz (Meum athamanticum)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Platterbse (Lathyrus linifolius)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bleiche Segge (Carex pallescens)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Fichte (Picea abies)
  • Fieberklee (Menyanthes trifoliata)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Garten-Apfel (Malus domestica)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosser Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Greiskraut Sa. (Senecio nemorensis agg.)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hain-Veilchen (Viola riviniana)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Heil-Ziest (Betonica officinalis (subsp. officinalis))
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Kriechender Arznei-Baldrian (Valeriana excelsa subsp. excelsa)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Laerche unbestimmt (Larix spec.)
  • Mandelblaettrige Wolfsmilch (Euphorbia amygdaloides (subsp. amygdaloides))
  • Moschus-Malve (Malva moschata)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Quirl-Weisswurz (Polygonatum verticillatum)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rot-Eiche (Quercus rubra)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarze Flockenblume (Centaurea nigra subsp. nigra)
  • Schwarze Teufelskralle (Phyteuma nigrum)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Straussgras unbestimmt (Agrostis spec.)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Wurmfarn (Dryopteris spec.)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
Tierarten:
  • Braunkehlchen (Saxicola rubetra)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Kleinspecht (Dryobates minor)
Schutzziele: Erhaltung und Entwicklung eines Bachtalsystems als Bestandteil des Monschauer Rur-Talsystems. Erhaltung und Entwicklung eines strukturreichen und in Teilen naturnahen Gruenland-Talsystems mit Mager- und Feuchtgruenlandresten sowie ObstwiesenErhaltung der Gruenlandflaechen.
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Duengung
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserverunreinigung (SP)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensive Duengung (LW)
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Quellfassung (WA)
  • Rodung (FW)
  • Trittschaden an Vegetation
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
  • Wegebau
Maßnahmen:
  • Beschraenkung der Duengung
  • Beseitigung von Muell
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhoehung des Laubholzanteils
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Jagdausuebung beschraenken
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Aufforstung
  • keine Entwaesserung
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Obstbaumpflege
  • Pflege von Hecken
  • Wiederherstellung von Biotopen
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