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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Kalltal (ACK-061)

Objektbezeichnung:

NSG Kalltal

Kennung:

ACK-061

Ort: Monschau
Kreis: Aachen
Bezirksregierung: Köln
Digitalisierte Fläche: 54,34 ha
Offizielle Fläche: 54,50 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1997
Inkraft: 2004
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung als NSG erfolgt gemaess Paragraph 20 a), b) und c) LG,
sowie gem. Paragraph 20 Satz 2 LG wegen der besonderen Bedeutung des Gebietes
in Ausfuehrung des Paragraph 48 c LG in Verbindung mit der Richtlinie 92/43/EWG des
Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natuerlichen Lebensraeume sowie der
wildlebenden Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie) und der Richtlinie 79/409/EWG des Rates
vom 2. April 1979 ueber die Erhaltung der wild-lebenden Vogelarten (Vogelschutzrichtlinie),
in der jeweils gueltigen Fassung.

Leitziele:

- Erhaltung und Entwicklung folgender natuerlicher Lebensraeume gemaess Anhang I FFH-Richtlinie:

- Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (3260),
- Uebergangs- und Schwingrasenmoore (7140),

- Erhaltung und Entwicklung der Populationen folgender wildlebender Tier- und Pflanzenarten
gemaess Anhang II der FFH-Richtlinie und deren Lebensraeumen:

- Biber (Castor fiber),
- Grosses Mausohr (Myotis myotis),

- Erhaltung folgender wildlebender Vogelarten gemaess Anhang I der Vogelschutzrichtlinie und
deren Lebensraeumen:

- Eisvogel (Alcedo atthis)

- Erhaltung von Lebensraeumen und stabilen ueberlebensfaehigen Populationen folgender
Zugvoegel gemaess Artikel 4 (2) der Vogelschutzrichtlinie:

- Braunkehlchen (Saxicola rubetra),

- Weiterhin ist das Gebiet von Bedeutung fuer:

- Teichfledermaus (Myotis dasycneme),
- Lungen-Enzian (Gentiana pneumo-nanthe),
- Beinbrech (Narthecium ossifragum),
- Sumpf-Blutauge (Potentilla palustris),
- Fieberklee (Menyanthes trifoliata),

- Erhaltung des Lebensraumes fuer viele nach der Roten Liste in NRW gefaehrdete Tier- und Pflan-zenarten,
- Erhaltung und Optimierung ausgedehnter und wertvoller Feuchtgebiete mit Flachmooren, Feucht- und
Nassgruenland sowie Birkenbruchwaeldern,
- Biotopverbund zwischen der Vennhochflaeche und dem Kalltal.
- Erhaltung und Optimierung des Gebietes als gut ausgepraegter Biotopkomplex mit in NRW besonders
seltenen und gefaehrdeten Biotoptypen; gemaess Biotopkataster NRW kommen folgende nach
Paragraph 30 BNatSchG bzw. Paragraph 62 LG gesschuetzte Biotoptypen im Gebiet vor:

- Suempfe und Riede,
- Moore,
- Bruchwaelder,
- naturnahe und unverbaute Bachabschnitte,
- Nass- und Feuchtgruenland,
- Auenwaelder,
- natuerliche und naturnahe stehende Gewaesser,
- Zwergstrauch- und Wacholderheiden.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5303-029
  • BK-5303-035
  • BK-5303-905
Kennung:

BK-5303-035

Objektbezeichnung:

Kallbachtal noerdlich von Entenpfuhl

Link zur Karte: BK-5303-035
Objektbeschreibung: Der Kallbach fliesst in einem weiten Flachmuldental, das von Westen nach Osten verlaeuft. Der beschriebene Abschnitt beginnt im Westen an der deutsch-belgischen Grenze und endet im Osten an einem Segelfluggelaende. Eingelagert im Biotop liegt ein Naturschutzgebiet. Die Flaeche wird von der Kreisstrasse 20 von Konzen nach Hoscheit zerschnitten. Die westliche Teilflaeche der Niederung des Kallbaches wird im oestlichen Abschnitt von einer ausgedehnten und sehr feuchten Gruenlandbrache mit viel Binsen, Rasenschmiele, Schlangenknoeterich sowie Braunseggenbestaenden eingenommen. An besonders nassen Stellen sind Torfmoospolster und Bestaende von Scheidigem Wollgras zu finden. Drei kleine Teiche, die vom Kallbach gespeist und durch einen Ueberlauf geregelt werden, duerften Bedeutung als Amphibiengewaesser besitzen. Sie besitzen zwar steile Ufer, die jedoch von einem schmalen Ufervegetationsstreifen bewachsen sind. Der Kallbach maeandriert im Osten des Gebietes, wird aber nur selten von Ufergehoelzen (Grauweidengebuesch) begleitet. Zudem werden einige kleine Flaechen in Bachnaehe von Fichtenforsten eingenommen. Der Bach ist ca. 0,8 m breit und 0,1 - 0,2 m tief. Sein Bett ist kiesig und das Wasser scheint unbelastet zu sein (zahlreiche Koecher von Koecherfliegenlarven vorhanden). Der westliche Abschnitt wird in weiten Teilen von meist schlechtwuechsigen Fichtenforsten eingenommen. Wo die Baeume durch Windbruch oder Kahlschlag umgefallen bzw. entfernt worden sind, haben sich auf den ueberwiegend nassen Standorten binsen- und seggenreiche, von Rasenschmiele bzw. Pfeifengras dominierte Bestaende entwickelt. Das Vorkommen von Torfmoos, Sumpfblutauge, Fieberklee, Sumpfveilchen, Siebenstern und Geflecktem Knabenkraut in diesen Bestaenden zeigt deren hohes Entwicklungspotential. Die an den Kallbach angrenzenden brachgefallenen oder beweideten Nass- und Feuchtgruenlaender sind ebenfalls artenreich, stellenweise kommen Knabenkraut und Scheidiges Wollgras bzw. baerwurzreiche Bestaende vor. Schliesslich sind ein sehr nasser, torfmoos- und seggenreicher Moorbirkenbestand (als Moorbirkenbruch eingeordnet) und eine Lichtung mit Moorbirkengruppen und individuenreichen Vorkommen von Siebenstern und Scheidigem Wollgras hervorzuheben. Aus Gruenden des grenzueberschreitenden Biotopverbunds sollte das Kalltal auch in Belgien als NSG behandelt werden. In der oestlichen Teilflaeche dominieren feuchte bis nasse Gruenlandbrachen. Am Hochufer des Kallbaches kommen kleinflaechig Borstgrasen und Heideflaechen vor. Im Gebiet kommen folgende Par. 62-Biotoptypen vor: - Suempfe (CC1, BB-sq), - Moore (CA0, CA3), - Nass- und Feuchtgruenland (EC2, EE3) - Roehrichte (CF), - Grossseggenrieder (CD1), - Heiden (DA1, DB2), - Borstgrasrasen (DF) - naturnahe und unverbaute Bach- und Flussabschnitte (FM1) - Auenwaelder (AC5), - Quellen (FK2)
Kennung:

BK-5303-905

Objektbezeichnung:

NSG Bendchen, Lenzbach und Kallbenden

Link zur Karte: BK-5303-905
Objektbeschreibung: Suedlich von Lammersdorf sind in flachen, feuchten Muldentaelchen drei Reste der ehemaligen Vennlandschaft erhalten geblieben. Die Feuchtgebiete enthalten wertvolle, zum groessten Teil brachliegende Flachmoor- und Nasswiesengesellschaften sowie Hochstaudenfluren. Einzelflaeche NSG Kallbenden: Die suedlichste Einzelflaeche wird durch einen asphaltierten Wirtschaftsweg in zwei Teile zerschnitten. Im oestlichen Bereich maeandriert der ca. 1 m breite und 0,2 m tiefe Kranzbach in in kiesig-schottrigem Bett mit Steilufern durch eine etwa 100 m breite, flache Talmulde mit nassem bis sumpfigem Brachgruenland. Rasenschmielenbestaende dominieren. Eingestreut sind Flattbinsenherden, Quellsuempfe und Maedesuessfluren. Am flachansteigenden Talhang schmale Magerweidenbrachen. Am Talrand und am Bach einige Heckenreste bzw. einzelne Strauchweidengruppen. Links und rechts des Wirtschaftsweges Fichtenstangenforstparzellen. Das westliche, grossflaechigere Teilstueck wird vom ebenfalls maeandrierenden Kallbach durchflossen (ca 0,5 m breit, max. 0,2 m tief). In Bachnaehe dominieren nasse Rasenschmielen-Bestaende mit Schlangenknoeterich, die in eine ausgedehnte feuchte Pfeifengras-Heide mit grosser Lungenenzian-Population uebergehen. Einzelne Gebueschgruppen und kleine Quellsuempfe sind locker eingestreut. Die Gefahr einer nachteiligen Verbuschung besteht zur Zeit noch nicht. Einzelflaeche NSG Lenzbach: Diese Flaeche liegt in der Niederung des gleichnamigen Baches. Die flache, leicht wellige Talmulde ist von nassen bis sumpfigen Gruenlandbrachen gepraegt. Es ueberwiegen Rasenschmielenbestaende, die lokal mit Binsen- und Schlangenknoeterichherden und kleinen Quellsuempfen durchsetzt sind. An den Talraendern lokal Reste alter Windschutzhecken mit hoehlen- und flechtenreichen Rotbuchen- Ueberstaendern. In dem Tal sind ansonsten kaum Gehoelze aufgekommen. Einige Parzellen im NW werden noch beweidet. Einzelflaeche NSG Bendchen: Feuchte bis nasse Gruenlandbrache in der von Wirtschaftsgruenland umgebenen Talmulde eines ca. 1 m breiten Baches mit zerfallenden Ufermauern. In den lokal ruderalisierten Rasenschmielenbestaenden ausgedehnte Ohr- und Grauweidengebuesche im westlichen Bereich und geschlossener Erlensaum am Bach. Durch Mahd und Auslichtung der Gebuesche sollte hier lokal regulierend eingegriffen werden. Das Maehgut ist dabei zu entfernen. Das Taelchen wird durch eine Panzersperre aus dem 2. Weltkrieg in 2 Haelften geteilt. Die einzelnen Betonkloetze und -mauern sind z.T. dicht mit Moosen und Flechten bewachsen. Die Zwischenraeume sind mit Balsampappel aufgeforstet (brennesselreicher Stangenforst). Alle Teilflaechen besitzen Bedeutung als Lebensraum fuer gefaehrdete Pflanzenarten, Amphibien und Wiesenbrueter. Sie enthalten folgende Par. 62-Biotoptypen: - Nass- und Feuchtgruenland (EE3, EC2) - unverbaute Bachabschnitte (FM1) - Heide (DB2) - Sumpf (CC0) - Roehricht (CF)
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Birkenwald <AD0> (1,35 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (13,56 ha)
  • Schlagflur <AT0> (8,98 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (0,54 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (0,27 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <BE1> (0,27 ha)
  • Baumreihe <BF1> (0,27 ha)
  • Fettweide <EB0> (3,14 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <EE4> (0,54 ha)
  • Teich <FF0> (0,45 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <yAC5> (0,45 ha)
  • Bruchgebuesch <yBB5> (0,90 ha)
  • Hochmoor, Uebergangsmoor <yCA0> (0,45 ha)
  • Uebergangs-, Zwischenmoor, Quellmoor <yCA3> (0,90 ha)
  • Kleinseggenried, Binsensumpf <yCC0> (2,70 ha)
  • Bodensaures Kleinseggenried <yCC1> (0,90 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <yCD1> (0,45 ha)
  • Roehrichtbestand <yCF0> (0,72 ha)
  • Calluna-Heide <yDA1> (0,45 ha)
  • Pfeifengras-Feuchtheide <yDB2> (4,50 ha)
  • Borstgrasrasen <yDF0> (0,45 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (2,78 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (25,72 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (0,45 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (0,72 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Minze (Mentha arvensis)
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Baerwurz (Meum athamanticum)
  • Beinbrech (Narthecium ossifragum)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Dichtaehrige Segge (Carex spicata)
  • Doldiges Habichtskraut (Hieracium umbellatum)
  • Echte Glockenheide (Erica tetralix)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Englischer Ginster (Genista anglica)
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Fichte (Picea abies)
  • Fieberklee (Menyanthes trifoliata)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Grau-Segge (Carex canescens)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosser Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heil-Ziest (Betonica officinalis (subsp. officinalis))
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Kleinbluetiger Hohlzahn (Galeopsis bifida)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Krauser Ampfer (Rumex crispus (subsp. crispus))
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Lungen-Enzian (Gentiana pneumonanthe)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Purpur-Fetthenne (Hylotelephium telephium)
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Scheiden-Wollgras (Eriophorum vaginatum)
  • Schmalblaettriges Weidenroeschen (Epilobium angustifolium)
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarze Flockenblume (Centaurea nigra subsp. nigra)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Siebenstern (Trientalis europaea)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Blutauge (Comarum palustre)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Reitgras (Calamagrostis canescens)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Wasserstern (Callitriche palustris)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Vielbluetige Hainsimse (Luzula multiflora (subsp. multiflora))
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
Tierarten:
  • Agapetus spec. (Agapetus spec.)
  • Braunkehlchen (Saxicola rubetra)
  • Buchfink (Fringilla coelebs)
  • Bunter Grashuepfer (Omocestus viridulus)
  • Fadenmolch (Triturus helveticus)
  • Gemeiner Grashuepfer (Chorthippus parallelus)
  • Goldammer (Emberiza citrinella)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Moenchsgrasmuecke (Sylvia atricapilla)
  • Rohrammer (Emberiza schoeniclus)
  • Silo spec. (Silo spec.)
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis)
  • Zaunkoenig (Troglodytes troglodytes)
Schutzziele: Erhaltung und Optimierung eines Flachmuldentales der Hochflaeche
des Monschauer Heckenlandes mit wertvollen Feuchtgebieten und
feucht-nassen Bereichen mit hohem Entwicklungspotential.
Erweiterung des oestlich anschliessenden, bestehenden NSGgemaess LG Paragraph 20a, b, c (1985):
- Erhaltung wertvoller Feuchtgebiete und
- Restflaechen der frueheren Vennlandschaft (Flachmoore und Nasswiesen
mit Verbreitungsgrenzen subatlantisch-montaner Arten)
- Schutz seltener Tier- und Pflanzenarten <Voegel>
- Erhaltung und Pflege von Rodungsflaechen des Mittelalters
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Duengerdrift (LW)
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserausbau, Gewaessergestaltung, naturfern (WA)
  • Gewaesserverunreinigung (SP)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Rodung (FW)
  • Siedlung
  • Trittschaden an Vegetation
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
  • Zerschneidung durch Strassenbau
Maßnahmen:
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • Jagdausuebung beschraenken
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Aufforstung
  • keine Beweidung
  • keine Biozidanwendung
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • keine Fischteichanlage
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • NSG-Ausweisung / vertragliche Regelung
  • Vegetationskontrolle
  • weiterhin keine Bewirtschaftung
  • Wiederherstellung von Biotopen
  • Wiedervernaessung
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