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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Parrig (BM-004)

Objektbezeichnung:

NSG Parrig

Kennung:

BM-004

Ort: Kerpen
Kreis: Rhein-Erft-Kreis
Bezirksregierung: Köln
Digitalisierte Fläche: 190,84 ha
Offizielle Fläche: 190,90 ha
Flächenanzahl: 2
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1956
Inkraft: 2004
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt

a) Zur Erhaltung und Wiederherstellung von Lebensgemeinschaften und Biotopen
bestimmter wildlebender Pflanzen- und Tierarten (Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe a)
sowie Satz 2 LG), insbesondere

- zur Erhaltung und Wiederherstellung folgender natuerlichen Lebensraeume von gemein-
schaftlichem Interesse in Ausfuehrung des Paragraph 48 c LG gemaess Anhang I der Richtlinie
92/43/EWG des Rates vom 21.5.1992 zur Erhaltung der natuerlichen Lebensraeume so-
wie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie vom 21.5.1992 Abl. EG NR.
L206 S. 7):

- Stieleichen-Hainbuchenwald (9160),

- zur Erhaltung folgender wildlebender Vogelarten von gemeinschaftlichem Interesse
gemaess Anhang I der Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2.4.1979 ueber die Erhal-
tung der wildlebenden Vogelarten und deren Lebensraeume (Vogelschutzrichtlinie, Abl.
EG Nr. L103 S. 1 ) sowie zur Wiederherstellung von Lebensraeumen und stabilen ueber-
lebensfaehigen Populationen:

- Mittelspecht (A238),
- Schwarzmilan (A073),

- zur Wiederherstellung von Lebensraeumen und stabilen ueberlebensfaehigen Populatio-
nen folgender wildlebender Vogelarten von gemeinschaftlichem Interesse gemaess An-
hang I der Vogelschutzrichtlinie:

- Eisvogel (A229),
- Schwarzspecht (A236),
- Neuntoeter (A338),

- zur Erhaltung und Wiederherstellung von Lebensraeumen und stabilen ueberlebensfaehi-
gen Populationen folgender Voegel gemaess Artikel 4 Abs. 2 der Vogelschutzrichtlinie:

- Nachtigall (A271),

- zur Wiederherstellung von Lebensraeumen und stabilen ueberlebensfaehigen Populatio-
nen folgender Voegel gemaess Artikel 4 Abs. 2 der Vogelschutzrichtlinie:

- Teichrohrsaenger (A297),
- Raubwuerger (A340),
- Pirol (A337),
- Schwarzkehlchen (A276),

- zur Erhaltung und Wiederherstellung der naturnahen Waldlebensgemeinschaften mit der
fuer die natuerlichen Laubwaldgesellschaften typischen Flora und Fauna, in verschiedenen
Entwicklungsstufen und Altersphasen, einschliesslich Altholz, mit typischen Artenspektren,
in der standoertlichen Variationsbreite, inklusive struktur- und artenreicher Waldraen-
der sowie Staudenfluren,

- wegen seiner hohen strukturellen Vielfallt, dem Vorkommen zahlreicher Rote-Liste-Arten,
der gut ausgebildeten Pflanzengesellschaft und seiner Flaechengroesse als grosses
zusammenhaengendes Waldgebiet und Lebensraum,
- zur Erhaltung und Entwicklung des seltenen naturnahen Eschen- (Ulmen)-Eichen-Hart-
holzauenwaldes,
- zum Schutz der Brutbiotope von seltenen Greifvogelarten,
- zur Erhaltung der letzten artenreichen Klappertopf-Wiesen an der Erft,
- zur Wiedervernaessung und Entwicklung natuerlicher Ueberflutungsraeume im Bereich der
neu angelegten Erftschlingen,
- wegen seiner hohen Bedeutung als Knotenpunkt eines regionalen Biotopverbundes entlang
der Erft und zwischen den Resten der Buergewaelder und den zukuenftigen Rekultivierungs-
bereichen im Tagebau Frechen,
b) Aus wissenschaftlichen und naturgeschichtlichen Gruenden (Paragraph 20b LG), insbesondere

- als Relikt ehemals weit verbreiteter Waldgesellschaften in der Niederrheinischen Bucht,

c) Wegen der Seltenheit und besonderen Eigenart des Waldes (Paragraph 20b LG NRW),

- als landschaftstypisches Auenwaldrelikt und als Refugialbiotop auenwaldspezifischer
Arten.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5006-006
  • BK-5006-010
  • BK-5006-049
  • BK-5006-050
  • BK-5006-901
  • BK-5106-042
Kennung:

BK-5006-010

Objektbezeichnung:

Zwei Pappelwaeldchen suedwestlich Horrem

Link zur Karte: BK-5006-010
Objektbeschreibung: Zwei Pappelwaeldchen mit gut entwickelter 2. Baumschicht (Deckungsgrad 40-50%) ueberwiegend aus Feldahorn, Bergahorn, Esche und Hainbuche, z.T. auch dichte Strauchschicht (Holunder, Weissdorn, Hasel, Deckungsgrad etwa 20-35%). Krautschicht sehr artenreich mit Deckungsgraden zwischen 60 und 90% (Pflanzensoziologische Stellung zwischen Carpinion und Alno-Padion). Die Waeldchen besitzen einen guten Vogelbestand. Die noerdliche Teilflaeche enthaelt eine Fichtenparzelle. Die artenreich, typische Krautschicht des feuchten Carpinion ist durch das zunehmende Auftreten von Brennesselbestaenden gefaehrdet. Das gilt insbesondere fuer die noerdliche Parzelle, deren Krautschicht oertlich staerker gestoert ist.
Kennung:

BK-5106-042

Objektbezeichnung:

Wiederhergestellte ehemalige Erftschlinge mit Aufforstungs- und

Link zur Karte: BK-5106-042
Objektbeschreibung: Abzweigend vom Erftkanal wurde entsprechend des ehemaligen Verlaufs der Erft ein Fliessgewaesser naturnah neu gestaltet. Die gesamte Fliesstrecke betraegt 1000 m. Nach etwa 700 m teilt sich das Gewaesser in zwei Aerme. Die Ufer wurden mit standortgerechten Gehoelzen unterbrochen bepflanzt. Das gesamte Projektgebiet war zuvor ackerbaulich genutzt und wurde zunaechst eingesaet. Im Bereich zwischen Erftkanal und neuer Erftschlinge wurde ein ca. 1 ha grosser Bereich aufgeforstet. Der verbleibende Bereich unterliegt der natuerlichen Sukzession. Etwa die Haelfte des umgrenzten Bereiches wird seit Projektrealisie- rung als Gruenland extensiv genutzt. Hier wurden randlich kleine Gehoelzgruppen angepflanzt. Derzeit, vier Jahre nach Durchfuehrung der Massnahmen, haben sich laengs des Gewaessers die entsprechende Gewaesser- bzw. Ufer- vegetation und im Bereich der Sukzessions- und Aufforstungsflaechen ruderalisierte Hochstaudenbestaende entwickelt. Das Gebiet wird schon jetzt von mehreren Vogelarten als Brutgebiet genutzt, wobei insbesondere das Schwarzkehlchen zu nennen ist. Auch fuer Durchzuegler und Nahrungsgaeste ist der Biotopkomplex wichtig, so z.B. Graureiher und Bekassine.
Kennung:

BK-5006-901

Objektbezeichnung:

NSG Parrig

Link zur Karte: BK-5006-901
Objektbeschreibung: Das Naturschutzgebiet Parrig ist einer der letzten Reste ehemaliger feldulmenreicher Eschen-Eichen-Hartholzauenwaelder der Erfttrocken- mulde. Wegen Fortfall von Ueberflutungen (Erftregulierung) und tief abgesenktem Grundwasser sind sie heute in Entwicklung zum artenreichen, anspruchsvollen Stieleichen-Hainbuchenwald. Es handelt sich um seltene, naturnahe Waldbiotope vom Typ eines krautreichen, frischen Laubmischwaldes. Der Eschen-Eichenwald ist ueberwiegend Altwald mit mehrschichtigem Bestandaufbau aus 1. und 2. Baumschicht (Altholz mit Stammdurchmesser von ueber 1,2 m) ausgepraegter Strauchschicht und ausserordentlich artenreicher, anspruchsvoller Krautschicht ( bis 90% Deckungsgrad). Neben typischen Altwaldbestaenden treten mittelwaldartig aufgebaute Bestaende auf. Daneben sind jedoch oertlich auch staerker forstlich beeinflusste Bereiche, die nach Kahlhieb mit Eiche, Vogelkirsche und Bergahorn sowie Esche bepflanzt wurden. Eingestreut sind einzelne Pappel- und Fichtenparzellen. Die ehemals ausgedehnten Feldulmenbestaende sind alle dem Ulmensterben zum Opfer gefallen. Sie treiben oertlich aus Stockausschlaegen wieder aus. Die Boeden sind Auenlehme, Braunerde-Gleye, die im Westteil staerker sandig sind. Sie werden sich wegen Fortfall der Auendynamik und des Grundwassers zu Braunerden entwickeln. Entlang dem alten Erftlauf halten sich Feuchtigkeitszeiger wesentlich laenger. Auf aufgelichteten Flaechen sowie an Wald- und Wegraendern treten nitrophile Staudengesellschaften auf. Oertlich beginnt der Verdraengungsprozess der Krautschicht durch Brennesselbestaende. Das NSG wird durch die A4 in einen Nord- und Suedteil gegliedert. Der Suedteil wurde durch den Neubau der BAB 61 und die Verbreiterung der A4 erheblich belastet (Flaechenverlust und Beeintraechtigung des Randbereiches). Noerdlich der Autobahn bildet die Kleine Erft den oestlichen Rand des Gebietes.Im suedlichen Teil liegen zwei Gruenlandflaechen (Maehwiesen), die durch einen heute nicht mehr aktiven Erftumflutgraben mit artenreichem Gehoelzbestand getrennt werden. Die Wiesen sind (z.T. nicht geduengt bzw. herbizidbehandelt) als relativ artenreiche feuchte Fettwiesen anzusprechen, die an lokal vernaessten Stellen in Nasswiesen uebergehen (Calthion, Filipendulion, Magnocaricion). Die Flaeche suedlich der Querstrasse ist staerker forstlich beeinflusst. Der Westrand wird im Sueden von einem Weg mit gebueschreichem, trockenem Graben begleitet. Auenwald ist bedeutend als Refugialbiotop fuer auenwaldspezifische Arten.
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Pappelmischwald <AF1> (7,02 ha)
  • Pappelwald auf Auenstandort <AF2> (2,70 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (3,07 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (1,35 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <CF2> (3,75 ha)
  • Fettwiese <EA0> (10,50 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <EC1> (2,70 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (5,99 ha)
  • Bach <FM0> (1,35 ha)
  • Tieflandbach <FM5> (0,15 ha)
  • Kanal <FP0> (2,70 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Eichen-Hainbuchenmischwald <xAQ1> (116,21 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense (subsp. arvense))
  • Aehren-Tausendblatt (Myriophyllum spicatum)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Karde (Dipsacus pilosus)
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Ehrenpreis (Veronica montana)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Blut-Ampfer (Rumex sanguineus)
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Dreinervige Nabelmiere (Moehringia trinervia)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Druesiges Weidenroeschen (Epilobium ciliatum)
  • Duennaehrige Segge (Carex strigosa)
  • Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale)
  • Echte Kamille (Matricaria recutita)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echtes Hirtentaeschel (Capsella bursa-pastoris)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Einbeere (Paris quadrifolia)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Einfacher Igelkolben (Sparganium emersum)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Erdbeer-Fingerkraut (Potentilla sterilis)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faerber-Resede (Reseda luteola)
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Ulme (Ulmus minor)
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Floh-Knoeterich (Persicaria maculosa)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fuchs-Segge (Carex vulpina)
  • Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum)
  • Gefluegelte Braunwurz (Scrophularia umbrosa)
  • Gelbe Resede (Reseda lutea (subsp. lutea))
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gelbes Windroeschen (Anemone ranunculoides)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeiner Beifuss (Artemisia vulgaris)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Rainkohl (Lapsana communis)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeiner Wasserdarm (Stellaria aquatica)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Geruchlose Kamille (Tripleurospermum perforatum)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Goldschopf-Hahnenfuss Sa. (Ranunculus-auricomus-Gruppe)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Klette (Arctium lappa)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Grosses Zweiblatt (Listera ovata)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Veilchen (Viola riviniana)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Hohe Schluesselblume (Primula elatior)
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Huflattich (Tussilago farfara)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Kanadisches Berufkraut (Erigeron canadensis)
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleinbluetiges Weidenroeschen (Epilobium parviflorum)
  • Kleine Klette Sa. (Arctium minus)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella subsp. acetosella)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Knollen-Platterbse (Lathyrus tuberosus)
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Kohl-Gaensedistel (Sonchus oleraceus)
  • Kompass-Lattich (Lactuca serriola)
  • Kratzbeere (Rubus caesius)
  • Krause Distel (Carduus crispus)
  • Krauser Ampfer (Rumex crispus (subsp. crispus))
  • Kriechende Rose (Rosa arvensis)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kriechendes Fingerkraut (Potentilla reptans)
  • Laubholz-Mistel (Viscum album)
  • Luzerne Sa. (Medicago sativa agg.)
  • Moschus-Malve (Malva moschata)
  • Moschuskraut (Adoxa moschatellina)
  • Nees' Braunwurz (Scrophularia umbrosa subsp. neesii)
  • Nessel-Seide (Cuscuta europaea)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Quendelblaettriges Sandkraut Sa. (Arenaria serpyllifolia agg.)
  • Rasen-Schmiele Sa. (Deschampsia cespitosa agg.)
  • Rauhe Gaensedistel (Sonchus asper (subsp. asper))
  • Rauhhaar-Veilchen (Viola hirta)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Rote Taubnessel i.w.S. (Lamium purpureum)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sanikel (Sanicula europaea)
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schlitzblaettriger Storchschnabel (Geranium dissectum)
  • Schmalblaettriges Greiskraut (Senecio inaequidens)
  • Schmalblaettriges Weidenroeschen (Epilobium angustifolium)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schweden-Klee (Trifolium hybridum)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Stattliches Knabenkraut (Orchis mascula)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Taumel-Kaelberkropf (Chaerophyllum temulum)
  • Teich-Wasserstern (Callitriche stagnalis)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Unbeachtete Vogelmiere (Stellaria neglecta)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Vierkantiges Weidenroeschen (Epilobium lamyi)
  • Vogel-Knoeterich Sa. (Polygonum aviculare agg.)
  • Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Wasser-Sumpfkresse (Rorippa amphibia)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Wechselblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium)
  • Weg-Distel (Carduus acanthoides (subsp. acanthoides))
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Lichtnelke (Silene latifolia subsp. alba)
  • Weisse Taubnessel (Lamium album)
  • Weisses Labkraut (Galium album)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Lieschgras Sa. (Phleum pratense agg.)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Wollkopf-Klette (Arctium tomentosum)
  • Wurmfarn Sa. (Dryopteris filix-mas agg.)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
Tierarten:
  • Amsel (Turdus merula)
  • Aurorafalter (Anthocharis cardamines)
  • Bachstelze (Motacilla alba)
  • Bekassine (Gallinago gallinago)
  • Blaumeise (Parus caeruleus)
  • Bluthaenfling (Carduelis cannabina)
  • Buntspecht (Dendrocopos major)
  • C-Falter (Polygonia c-album)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Eichelhaeher (Garrulus glandarius)
  • Elster (Pica pica)
  • Gartenbaumlaeufer (Certhia brachydactyla)
  • Gartengrasmuecke (Sylvia borin)
  • Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)
  • Gimpel (Pyrrhula pyrrhula)
  • Goldammer (Emberiza citrinella)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Grauspecht (Picus canus)
  • Gruenfink (Carduelis chloris)
  • Habicht (Accipiter gentilis)
  • Heckenbraunelle (Prunella modularis)
  • Hohltaube (Columba oenas)
  • Kernbeisser (Coccothraustes coccosthraustes)
  • Kleiber (Sitta europaea)
  • Kleiner Fuchs (Aglais urticae)
  • Kohlmeise (Parus major)
  • Kuckuck (Cuculus canorus)
  • Landkaertchen (Araschnia levana)
  • Maeusebussard (Buteo buteo)
  • Mittelspecht (Dendrocopos medius)
  • Moenchsgrasmuecke (Sylvia atricapilla)
  • Nachtigall (Luscinia megarhynchos)
  • Pirol (Oriolus oriolus)
  • Ringeltaube (Columba palumbus)
  • Rohrammer (Emberiza schoeniclus)
  • Rotkehlchen (Erithacus rubecula)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Schwarzkehlchen (Saxicola rubicola)
  • Singdrossel (Turdus philomelos)
  • Sperber (Accipiter nisus)
  • Stieglitz (Carduelis carduelis)
  • Stockente (Anas platyrhynchos)
  • Sumpfmeise (Parus palustris)
  • Sumpfrohrsaenger (Acrocephalus palustris)
  • Turteltaube (Streptopelia turtur)
  • Wacholderdrossel (Turdus pilaris)
  • Waldkauz (Strix aluco)
  • Waldlaubsaenger (Phylloscopus sibilatrix)
  • Weidenmeise (Parus montanus)
  • Zaunkoenig (Troglodytes troglodytes)
  • Zilpzalp (Phylloscopus collybita)
  • Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)
Schutzziele: Entwicklung zu naturnahen Waldgesellschaften unter Erhaltung der
noch vorhanden artenreichen KrautschichtEntwicklung eines naturnahen Fliessgewaessers und anderer
naturnaher Biotopstrukturen und Sicherung der Lebensraumfunktion
fuer viele gefaehrdete ArtenErhaltung des naturnahen Eschen-(Ulmen)-Eichen-Hartholzauenwaldes.
Umwandlung der Pappel- und Fichtenparzellen in naturnahe Bestaende
Gefährdungen:
  • Angelsport, Fischerei
  • Gewaesserausbau
  • Grundwasserabsenkung
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Stoerungs-, Eutrophierungszeiger
  • Strassenbau
  • Wasserstandabsenkung (WA)
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • Erhaltung der Ueberschwemmungsdynamik
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • NSG-Ausweisung / vertragliche Regelung
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
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