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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Schlosspark Benrath (D-008)

Objektbezeichnung:

NSG Schlosspark Benrath

Kennung:

D-008

Ort: Duesseldorf
Kreis: Duesseldorf
Bezirksregierung: Düsseldorf
Digitalisierte Fläche: 44,26 ha
Offizielle Fläche: NaN ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1992
Inkraft: 1996
Außerkraft: 2016
Schutzziel: Gemaess LG Paragraph 20a,b,c

- Wegen der Seltenheit und besonderen Eigenart der Waldflaechen des
Schlossparkes und der mit diesem in einem raeumlich-funktionalen
Zusammenhang stehenden, suedlich angrenzenden Gruenflaeche,
- Zur Abwehr schaedlicher Einwirkungen auf die naturnahe Waldgesellschaft
des alten und hoehlenreichen Buchenbestandes sowie auf die mit diesem
korrespondierende Gruenflaeche, die als Lebensraum fuer viele Tier-
(insbesondere Fledermaeuse, Voegel und Insekten ) und Pflanzenarten in
einer bebauten Umgebung von erheblicher Bedeutung sind,
- Zur Erhaltung der Flaechen als Bestandteile einer fuer den Biotopverbund mit
der Rheinaue und der angrenzenden Urdenbacher Kaempe bedeutsamen
Gruenverbindung (Trittsteinbiotop).
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4807-914
Kennung:

BK-4807-914

Objektbezeichnung:

NSG Schlosspark Benrath

Link zur Karte: BK-4807-914
Objektbeschreibung: Naturbetonter artenreicher Laubwald im Park des Schlosses Benrath, eines der bedeutendsten Gartenschloesser des Rokkoko. Der strukturreiche Waldbestand im Schlosspark stellt einen Restbestand der uerspruenglich grossflaechigen Waelder der Niederterrasse vom Typ der Eichen-Hainbuchenwaelder dar. Im 17. Jahrhundert wurde der urspruengliche Auenwald durch Umgestaltung zu einem Jagdgarten stark veraendert. Der Waldbestand wird durch die ehemals angelegten Alleen (Linden), die sich sternfoermig im zentralen Rondell treffen, geglie- dert. Durch plenterartige Bewirtschaftung ist ein strukturreicher Wald entstanden, der sehr naturnah wirkt. Neben Buches, sind vor allem Stiel-Eichen, Hainbuchen, Eschen, Vogelkirschen und Bergahorn vertreten. Bemerkenswert ist im Unterwuchs der hohe Anteil an z.T. sehr alten Ei- ben. Vereinzelt tritt Ilex hinzu. Die spaerliche Krautschicht wird von Waldsegge, Flattergras, Brombeer- und Adlerfarnherden gebildet. Graeben und Teiche unterschiedlicher Auspraegung umgeben den Park. Sie sind z.T. vegetationsfrei und die Ufer sind befestigt. Ein kleiner Gra- ben geht vermutlich auf einen Altwasserarm zurueck. Im Sueden befindet sich eine extensiv gepflegte Gruenlandflaeche mit einem kleinen Bolz- platzvor den angrenzenden Siedlungsflaechen
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (24,91 ha)
  • Eichenwald <AB0> (8,59 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (0,43 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (0,43 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (0,43 ha)
  • Allee <BH0> (0,43 ha)
  • Fettweide <EB0> (5,15 ha)
  • Teich <FF0> (0,86 ha)
  • Bach <FM0> (0,43 ha)
  • Graben <FN0> (0,86 ha)
  • Obstanlage <HK0> (0,43 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Eibe (Taxus baccata)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Garten-Apfel (Malus domestica)
  • Garten-Birnbaum (Pyrus communis agg.)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Sommer-Linde (Tilia platyphyllos)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zwetschge (Prunus domestica)
Tierarten:
Schutzziele: Schutz und Erhalt einer Parkanlage mit altem, bodenstaendigem
Baumbestand und z.T. mit Anklaengen an Auenwald als Lebensraum
fuer Pflanzen und Tiere inmitten von Siedlungsflaechen
Gefährdungen:
  • Beseitigung alter Baeume
  • Eutrophierung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserverunreinigung (SP)
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • Rodung (FW)
  • Uferbefestigung (WA)
  • unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Obstbaumpflege
  • Totholz erhalten
  • Verbesserung der Wasserqualitaet
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