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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Kermeter (DN-041)

Objektbezeichnung:

NSG Kermeter

Kennung:

DN-041

Ort: Heimbach
Kreis: Dueren
Bezirksregierung: Köln
Digitalisierte Fläche: 1.346,00 ha
Offizielle Fläche: 1.360,00 ha
Flächenanzahl: 2
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1997
Inkraft: 1997
Außerkraft: 2017
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt gemaess LG Paragraph 20

- Zur Erhaltung und Foerderung der Waldlebensgemeinschaften im noerdlichen Teil
des Kermeters mit den fuer die natuerlichen Laubwaldgesellschaften typischen
Artenspektren in unterschiedlichen Bestandsaltern und standoertlichen Variationen
sowie der Lebensstaetten von seltenen und gefaehrdeten sowie landschaftsraum-
typischen Tier- und Pflanzenarten in grossen zusammenhaengenden Waldoeko-
systemen z. B. ( Hainsimsen-Buchenwald, Perlgras-Buchenwald, Buchen-
Traubeneichenwaelder, Eichen-Hainbuchenwaelder, Linden-Ahorn-Mischwaelder,
Winkelseggen-Erlen Eschenwald, Felsspalten- und Blockschuttgesellschaften,
naturnahe Quellbereiche und Bachabschnitte, Magergruenland und Magergruenland-
brachen,
- Wegen der wissenschaftlichen, naturkundlichen und landeskundlichen Bedeutung des
Kermeters als grossflaechiges zusammenhaengendes Waldareal,
- Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schoenheit der Laub-
waldbestaende des Kermeters.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5304-024
  • BK-5304-030
  • BK-5304-068
  • BK-5304-083
  • BK-5304-510
  • BK-5304-511
Kennung:

BK-5304-024

Objektbezeichnung:

Unterer Abschnitt des Billerbaches

Link zur Karte: BK-5304-024
Objektbeschreibung: Unterer Bereich des Billerbaches. Der Bach hat eine Breite von 0,5 bis 1 m und einen naturnahen, teils tief eingeschnittenen Verlauf. In diesem unteren Bereich wird der Bach durchgehend von Eichen-Hainbuchenwald begleitet. Im Bachbereich stockt ein schmales Ufergehoelz aus Erlen, Eschen und Haselstraeuchern. Die Flaeche sollte als Verbindung zwischen dem als NSG festgesetzten oberen Abschnitt des Billerbaches und des Heimbaches ebenfalls als NSG festgesetzt werden. Im Gebiet kommen Biotoptypen nach Par. 62 LG vor: a) Fliessende Gewaesser (yBE2, yFM1)
Kennung:

BK-5304-068

Objektbezeichnung:

Buchenwaelder suedlich Heimbach

Link zur Karte: BK-5304-068
Objektbeschreibung: Altbuchenbestaende auf sauerem Boden mit Schwarzspechthoehlen. Meist an steilen bis sehr steilen Haengen oder an Kerbtalhaengen. Beigemischt alte Eichen und selten Laerchen. Gut ausgebildete Krautschicht. Die Bestaende werden einzelstammweise genutzt, in Bestandesluecken tritt dichte Buchennaturverjuengung auf. Im Norden der mittleren Flaeche wurden auf groesseren Flaechen die Altholzbestaende genutzt, hier stocken groessere Buchendickungen. Im Osten der mittleren Flaeche befindet sich der Herbstbach, der hier allerdings nur als periodisch wasserfuehrende, von Laub zugefallene Rinne besteht. Im oberen Bereich befinden sich zwei aufgestaute, stark beschattete Teiche mit steilen Ufern. Solange sich die Bestaende von selbst erhalten, sollten sie sich selbst ueberlassen bleiben. Eingeschlossene juengere Partien und umgebende Laubholzbestaende sollten im Sinne des dynamischen Altholzkonzeptes entwickelt werden.
Kennung:

BK-5304-083

Objektbezeichnung:

Naturwaldzelle Wiegelskammer suedlich Gut Weinert

Link zur Karte: BK-5304-083
Objektbeschreibung: Im nordoestlichen Bereich des 'Kermeter' (Staatsforst Schleiden) befindet sich die Naturwaldzelle Wiegelskammer. Es handelt sich um einen typischen Laubwaldbestand der natuerlichen Vegetation, einen farnreichen Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum) mit einigen Traubeneichen. Der Bestand ist 130-140 Jahre alt. In dem ausgepraegten Hallenbestand herrscht die Buche und weist Stammdurchmesser von 60-70 cm auf. Oertlich treten kleine Felsrippen auf. Abgesehen von einigen vom Wind geworfenen Staemmen weist der Bestand erst wenig Totholz auf.
Kennung:

BK-5304-510

Objektbezeichnung:

Waldbestände zwischen dem Staubecken Heimbach und der L 249

Link zur Karte: BK-5304-510
Objektbeschreibung: Bei dem untersuchten Gebiet handelt es sich um den nordöstlichen Bereich des Waldreservats Kermeter, zwischen dem Staubecken Heimbach im Norden, dem Heimbach im Osten der L 249 im Süden und dem Büdenbach im Westen. Das Gebiet ist fast ausschließlich bewaldet. Nadelwald- und Laubwaldflächen sind zu nahezu gleichen Anteilen miteinander verzahnt. Beim Nadelwald dominieren die Fichtenforste. Daneben kommen insbesondere im östlichen Teil häufig Kiefernforste vor. Seltener sind Partien mit Lärchen oder Douglasien zu finden. Die Laubwälder werden sowohl von naturnahen Buchenwäldern als auch von anthropogen entwickelten Eichenforsten bestimmt. Insgesamt handelt es sich überwiegend um alte Bestände mit einem Alter von mehr als 80 Jahren. Im Nordosten, rund um den Griesberg findet man vor allem basenarme Eichenforste, die durch das Vorkommen der Zeigerpflanze Luzula luzuloides charakterisiert werden. Das Altersspektrum erreicht hier 40 bis 80 Jahre, z.T. auch älter. Östlich des Griesbergs, an den Flanken des Welmsbachtals sind den Eichenforsten Hainbuchen beigemischt. Bis auf Sonderstandorte bilden Buchenwälder im Kermeter die natürliche Pflanzengesellschaft. Diese naturnahen Buchenwälder herrschen vor allem im südlichen und mittleren Bereich des Untersuchungsgebiets vor. Überwiegend handelt es sich um den Hainsimsen-Buchenwald in seiner typischen Ausprägung. Z.T. kommen auch Varianten mit Frauenfarn und Waldschwingel vor. Im Westen, bei Langerscheid, stockt in einigen Bereichen der Waldmeister-Buchenwald. Während im östlichen Teil des Untersuchungsgebiets jüngere Buchenwälder vorherrschen, wird der mittlere Teil (Am Steinacker, Am Steinbach) von Altbeständen bestimmt, die von jüngeren Partien durchsetzt sind. Im Westen durchschneidet eine Hochspannungsleitung die Waldflächen. Unterhalb der Leitungen stocken Gebüschflächen und Glatthaferwiesen. Die wenigen Waldlichtungen werden von Grünlandgesellschaften bestimmt (Weidelgras-Weiden, Rotschwingel-Weiden). Eine Besonderheit des Gebietes ist eine Pfeifengraswiese am Oberlauf des Heimbachs. Der Quellbach des Heimbachs wird im oberen Abschnitt von einem Winkelseggen-Erlen-Eschenwald begleitet.
Kennung:

BK-5304-030

Objektbezeichnung:

Waldbestaende zwischen Staudamm Paulushof und Schwammenauel

Link zur Karte: BK-5304-030
Objektbeschreibung: Zwischen den Staudaemmen Schwammenauel und Paulushof befinden sich ausgedehnte Waldgebiete auf ueberwiegend steilen Haengen. In dem Gebiet dominieren ehemals als Niederwald bewirtschaftete Eichenwaelder, die auf den haeufig flachgruendigen Standorten nur geringe Stammdurchmesser und Hoehen erreichen. Beigemischt sind Birke und Hainbuche. Eine Strauchschicht fehlt fast voellig, in der Krautschicht dominieren Arten der trockenen, naehrstoffarmen Standorte. Im Bereich der Taeler im Norden sowie auf der Kuppe stocken zum Teil alte Buchenbestaende. Im gesamten Gebiet, vor allem aber im Sueden wurden erhebliche Flaechenanteile in Nadelholz, vor allem Douglasie und Fichte, umgewandelt. Mehrere ueber 5 m hohe Felswaende sind an den extrem steilen, nicht begehbaren Westhaengen sowie im unteren Bereich des Hohenbach ausgepraegt. Neben mehreren temporaer wasserfuehrenden Rinnen sind im Norden der Flaeche mehrere naturnahe Baeche ausgepraegt: Der Eschbach hat einen naturnahen Verlauf, ist ca. 1 m breit, wird aber meist von Fichtenbestaenden begleitet. Oestlich hiervon befindet sich der Hohenbach, der ebenfalls in Fichtenbestaenden entspringt, dann aber naturnah durch Buchen-Althoelzer verlaeuft. Der Bach ist 1 m breit mit steiniger Sohle und weist aufgrund der Beschattung nur spaerliche Ufervegetation auf. Im oberen Bereich befindet sich ein naturnaher Teich mit einem Rohrkolbenroehricht. Im unteren Bereich vor der Muendung in den Stausee stocken wieder Fichtenbestaende am Ufer. Eine aehnliche, naturnahe Auspraegung hat der Bach im Kirchhofstal, das ebenfalls mit Buchen-Altholzbestaenden bestockt ist. An den oestlich hiervon verlaufenden Budenbach grenzen wiederum haeufig Fichtenbestaende. Der suedliche Teil des Gebietes ist aufgrund des suedlich angrenzenden Truppenuebungsplatzes militaerisches Sperrgebiet. Der besondere Wert des Gebietes besteht in den ausgedehnten, wenig betretenen Waldbestaenden zum Teil auf Extremstandorten sowie in den naturnahen Bachtaelern. Die gesamte Flaeche sollte als grossflaechiges Wald-NSG naturnah entwickelt werden. Im Gebiet kommen Biotoptypen nach Par. 62 LG vor: a) Fliessende Gewaesser (FM1), b) Stehende Binnengewaesser (FF0), i) Felsen (GA)
Kennung:

BK-5304-511

Objektbezeichnung:

Herbstbach und Steinbach innerhalb des NSG Kermeter

Link zur Karte: BK-5304-511
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfaßt die oberen Abschnitte des Herbstbachs und des Steinbachs, welche innerhalb des NSG Kermeter liegen. Es handelt sich um drei Bachlaeufe (Herbstbach, Steinbach, Kleiner Steinbach), deren Auenbereiche saemtlich nur schmal ausgebildet sind. Die Baeche maeandrieren nur schwach in Kerbtaelern mit maessig steilen Haengen. Stellenweise sind die Auen mit dichten Weidengehoelzen bestanden. Nur ab und zu befinden sich Erlen im Ufergehoelz. Ansonsten findet man uferbegleitend verschiedene Laubhoelzer wie Carpinus, Acer, Quercus und Fagus. Stellenweise, vor allem im oberen Bereich des Steinbaches, dringen allerdings auch Fichten in den Uferbereich ein. Der steile Nebenbach des Steinbaches verlaeuft im Bereich von Buchen-Dickungen. Kraut- und Strauchschicht sind aufgrund der starken Beschattung nur maessig ausgebildet. Vor allem der Herbstbach wird von Gruenland begleitet, das zum Teil nicht genutzt und dementsprechend hochstaudenreich ist. Auch am Steinbach begleiten Grünlandflächen abschnittsweise den Bachlauf. In Bachnaehe liegen einige kleine binsenreiche Flaechen. Eine schoene brachgefallene Feuchtwiese mit Quellbereich befindet sich oberhalb des querenden Waldweges am Herbstbach. An den umgebenden Haengen befinden sich hauptsaechlich Traubeneichenwaelder (teilweise Niederwald). Dazu kommen Fichtenforste und kleinflaechig ein Hainbuchenwald. Die Baeche sind 1,0-2,3 m breit, 0,1-0,2 m tief und fliessen in 0,3-0,6 m tief eingeschnittenen Kerbtaelern. Die Stroemung ist fliessend mit Turbulenzen mit einer Geschwindigkeit von 0,4-0,8 m pro Sekunde. Das plattige kiesig/schottrige Substrat des oestlichen Quellbaches ist mit Moosen ueberwachsen. Die aquatische Wirbellosenfauna ist artenreich und zeigt eine hohe Gewaesserguete an. Der Herbstbach entspringt noerdlich Haus Kermeter und durchfliesst ein Muldental mit maessig stark geneigten Haengen, das vielfach als Gruenland genutzt wird. Der Bach hat sich eine bis ca. 6 m breite und bis 1,5 m tiefe U-foermige Rinne geschaffen, die teilweise mit dichtem Weidengebuesch bestockt ist. Der Bach selbst ist 1,5-2,5 m breit und 0,1-0,2 m tief. Die Stroemung ist fliessend mit Turbulenzen mit einer Geschwindigkeit von 0,4 - 0,8 m pro Sekunde. Verschiedentlich ist er vollstaendig durch Gehoelze ueberwachsen. Die aquatische Wirbellosenfauna ist sehr artenreich und weist zahlreiche quellbachtypische Vertreter auf. Im Gebiet kommen Biotoptypen nach Par. 62 LG vor: a) Fliessende Gewaesser (FM1), f) Nass- und Feuchtgruenland (EE3), l) Magerwiesen und -weiden (EA 1) g) Quellbereiche (FK0), r) Auwaelder (BE0, BE1, AC 5)
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
  • Auwaelder (6,55 ha)
  • Fliessgewaesserbereiche (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (11,91 ha)
  • natuerl. Felsen, offene natuerl. Block-, Schutt-, Geroellhalden (14,23 ha)
  • Quellbereiche (0,15 ha)
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen (14,69 ha)
  • stehende Binnengewaesser (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (7,98 ha)
  • Waelder und Gebuesche trockenwarmer Standorte (210,22 ha)
  • Zwergstrauch-, Ginster-, Wacholderheiden (7,98 ha)
Biotoptypen:
  • Eichenwald <AB0> (503,58 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (7,21 ha)
  • Eichenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AB3> (6,25 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (229,79 ha)
  • Kiefernwald <AK0> (75,68 ha)
  • Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AK1> (12,50 ha)
  • Wald aus seltenen Nadelbaumarten <AL0> (18,95 ha)
  • Eschenwald <AM0> (23,94 ha)
  • Roteichenwald <AO0> (12,50 ha)
  • Hainbuchenwald <AQ0> (0,30 ha)
  • Eichen-Hainbuchenmischwald <AQ1> (6,25 ha)
  • Ahorn-/Lindenwald <AR0> (23,94 ha)
  • Laerchenwald <AS0> (6,25 ha)
  • Schlagflur <AT0> (6,25 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (14,23 ha)
  • Fettweide <EB0> (0,76 ha)
  • Brachgefallene Fettweide <EE2> (1,06 ha)
  • Teich <FF0> (0,06 ha)
  • Quelle, Quellbereich <FK0> (7,98 ha)
  • Bach <FM0> (0,06 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (210,25 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <xEA1> (22,90 ha)
  • Waermeliebender Eichenwald <yAB6> (14,23 ha)
  • Ufergehoelz <yBE0> (0,15 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <yBE1> (0,15 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <yBE2> (0,56 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (7,98 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (0,45 ha)
  • Teich <yFF0> (7,98 ha)
  • Quelle, Quellbereich <yFK0> (0,15 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (0,08 ha)
  • Buchenwald <zAA0> (188,01 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <zAB9> (7,98 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (6,40 ha)
  • Calluna-Heide <zDA1> (7,98 ha)
  • basenarme Pfeifengraswiese <zEC4> (6,25 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <zFM1> (11,91 ha)
  • natuerlicher Silikatfels <zGA2> (14,23 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Astlose Graslilie (Anthericum liliago)
  • Aufgeblasenes Leimkraut (Silene vulgaris)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Braunstieliger Streifenfarn (Asplenium trichomanes)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Cladonia spec. (Cladonia spec.)
  • Doldiges Habichtskraut (Hieracium umbellatum)
  • Douglasie (Pseudotsuga menziesii)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Einseitwendiges Kleingabelzahnmoos (Dicranella heteromalla)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeiner Dost (Origanum vulgare)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Natterkopf (Echium vulgare)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Habichtskraut (Hieracium lachenalii)
  • Gewoehnliche Felsen-Fetthenne (Sedum rupestre (subsp. rupestre))
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Glattes Habichtskraut (Hieracium laevigatum)
  • Grossbluetiger Fingerhut (Digitalis grandiflora)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Haar-Ginster (Genista pilosa)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Harter Schafschwingel (Festuca guestfalica)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Heil-Ziest (Betonica officinalis (subsp. officinalis))
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Kartaeuser-Nelke (Dianthus carthusianorum (subsp. carthusianorum))
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Mehlbeere (Sorbus aria)
  • Mehlige Koenigskerze (Verbascum lychnitis)
  • Noerdlicher Streifenfarn (Asplenium septentrionale (subsp. septentrionale))
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Purgier-Lein (Linum catharticum)
  • Quendel-Kreuzbluemchen (Polygala serpyllifolia)
  • Quendelblaettriges Sandkraut (Arenaria serpyllifolia)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Saat-Hohlzahn (Galeopsis segetum)
  • Saat-Wucherblume (Glebionis segetum)
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Savoyer Habichtskraut (Hieracium sabaudum)
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schoenes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Sommer-Linde (Tilia platyphyllos)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Wald-Gerste (Hordelymus europaeus)
  • Wald-Habichtskraut (Hieracium murorum)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Schwingel (Festuca altissima)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisser Steinklee (Melilotus albus)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zwerg-Holunder (Sambucus ebulus)
Tierarten:
  • Agapetus spec. (Agapetus spec.)
  • Ecdyonurus spec. (Ecdyonurus spec.)
  • Epeorus sylvicola (Epeorus sylvicola)
  • Fluss-Napfschnecke (Ancylus fluviatilis)
  • Gammarus pulex (Gammarus pulex)
  • Habicht (Accipiter gentilis)
  • Hohltaube (Columba oenas)
  • Hydropsyche spec. (Hydropsyche spec.)
  • Leuctra spec. (Leuctra spec.)
  • Maeusebussard (Buteo buteo)
  • Nemoura spec. (Nemoura spec.)
  • Planaria gonocephala (Planaria gonocephala)
  • Rhyacophila spec. (Rhyacophila spec.)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Schlingnatter (Coronella austriaca)
  • Schwalbenschwanz (Papilio machaon)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Wespenbussard (Pernis apivorus)
Schutzziele: Schutz, Erhalt und Optimierung von naturnahen Bachtaelern vor allem
als wertvolle Elemente fuer den BiotopverbundSchutz und Erhalt naturnaher LaubholzbestaendeErhaltung und Förderung der Waldlebensgemeinschaften im nördlichen Teil des Kermeters mit für die natürlichen Laubwaldgesellschaften typischem Artenspektrum in unterschiedlichen Bestandsaltern und standörtlichen Variantionen sowie der Lebensstätten von seltenen und gefährdeten sowie landschaftsraumtypischen Tier- und Pflanzenarten im großen zusammenhängenden Waldökosystem.Schutz und Erhalt von grossflaechig zusammenhaengenden, von Laubholz
dominierten Waeldern mit naturnahen Bachlaeufen und Felswaenden als
WaldnaturschutzgebietErhalt und Optimierung von Baechen und Bachauenbereichen als
naturnahe Verbindungsbiotope sowie als typische Landschaftselemente
im Bereich der Rureifel
Gefährdungen:
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Freizeitaktivitaeten
  • Hochspannungsleitung
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Strassenbau
  • unerwuenschte Sukzession
  • Wegebau
  • Wilddichte, zu hoch (JA)
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • der Sukzession ueberlassen
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Fischteichanlage
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Niederwald abschnittsweise auf den Stock setzen
  • NSG-Ausweisung / vertragliche Regelung
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • weiterhin keine Bewirtschaftung
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