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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Huelsenhaine im Schellenberger Wald (E-001)

Objektbezeichnung:

NSG Huelsenhaine im Schellenberger Wald

Kennung:

E-001

Ort: Essen
Kreis: Essen
Bezirksregierung: Düsseldorf
Digitalisierte Fläche: 48,82 ha
Offizielle Fläche: 47,50 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1939
Inkraft: 1992
Außerkraft: 9999
Schutzziel: gemaess LG Paragraph 20,
- zur Erhaltung und Foerderung des relativ grossen
Huelsenvorkommens,
- zur Erhaltung und Foerderung der Buchen- (und Eichen) Altbestaende
unter Beruecksichtigung einer erforderlichen Verjungungsdynamik,
- zur Erhaltung einer vielfaeltigen Tier- und Pflanzenwelt,
- zur Erhaltung von Rote-Liste-Pflanzen- und Tierarten,
- zur Erhaltung des Waldes wegen seiner besonderen Eigenart und
Schoenheit
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4508-0088
Kennung:

BK-4508-0088

Objektbezeichnung:

NSG Hülsenhain

Link zur Karte: BK-4508-0088
Objektbeschreibung: Das Gebiet befindet sich im östlichen Bereich des Schellenberger Waldes angrenzend an den Essener Ortsteil Heisingen. Es umfasst einen hallenartig entwickelten Buchenmischwald mit altem Baumbestand und reich entwickelter Strauch- und Krautschicht. Das Gebiet fällt nach Norden hin steil ab, der südliche Bereich ist nur leicht nach Südosten geneigt. Mehrere Wege durchziehen das Gebiet. Im südlichen Teil grenzt Wohnbebauung an. Wertbestimmend ist der alte Baumbestand sowie die gut entwickelte Strauch- und Krauchtschicht. Hervorzuheben ist der große Bestand an Stechpalme. Das Gebiet stellt ein wertvolles Refugium für viele Tier- und Pflanzenarten der Waldstandorte dar und ist daher besonders schützenswert im Sinne der Schutzzielkonzeption für den Naturraum. Beeinträchtgungen sind durch Trittschäden sowie durch Eutrophierung zu erkennen. Das Gebiet ist wertvoller Bestandteil im Verbund der Laubwaldstandorte im Bereich des Essener Südens und hat für den Biotopverbund im Ballungsraum herausragende Bedeutung.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (45,40 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (34,10 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (11,30 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
Tierarten:
Schutzziele: Erhalt von alten Waldbeständen im Bereich intensiv genutzter Wälder
Gefährdungen:
  • Entnahme Altholz (FW)
  • Eutrophierung
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Vermeidung Eutrophierung
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