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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Asbachtal (E-012)

Objektbezeichnung:

NSG Asbachtal

Kennung:

E-012

Ort: Essen
Kreis: Essen
Bezirksregierung: Düsseldorf
Digitalisierte Fläche: 7,62 ha
Offizielle Fläche: 7,90 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1989
Inkraft: 1992
Außerkraft: 9999
Schutzziel: - zur Erhaltung und Entwicklung eines naturnahen Bachlaufes und
seines weitgehend intakten Lebensraumes "Bachoekosystem",
- zur Erhaltung und Entwicklung des Talraums und seiner unmittelbar
angrenzenden Bereiche als Lebensstaette fuer zahlreiche Tier- und
Pflanzenarten, insbesondere fuer Voegel, Wasserbewohner und
Reptilien sowie fuer die Feuchtvegetation und die Biotopstrukturen,
- zur Erhaltung mehrerer Rote-Liste-Arten, insbesondere Voegel,
- zur Erhaltung des Bachtales als praegenden Landschaftsraum
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4608-0015
Kennung:

BK-4608-0015

Objektbezeichnung:

NSG Asbachtal

Link zur Karte: BK-4608-0015
Objektbeschreibung: Das Gebiet befindet sich im Essener Süden angrenzend an die Ortschaft Kupferdreh-Dilldorf. Es umfasst zwei Bachtäler mit Haupt- und Nebenbach. Das Tal des Hauptbaches weist entlang des naturnahen Bachlaufes (GB) Feuchtbereiche auf, die extensiv als Weiden genutzt werden. Im weiteren Verlauf sind die Wiesen teilweise trockener und werden als Pferdeweiden genutzt. Westlich grenzt hier Buchenwald an. Das Nebental mündet im nördlichen Bereich des Gebietes in das Haupttal. Hier befinden sich intensiv genutzte Weiden entlang eines schmalen Quellbaches. Das gesamte Gebiet weist verschiedene Hecken- und Gehölzstrukturen auf. Im Gebiet befinden sich einige Hofstellen. Angrenzend liegen Waldbereiche sowie intensiv genutztes Grünland. Wertbestimmend ist der gesamte Biotopkomplex mit seiner abwechslungsreichen Kleinstruktur. Das Mosaik aus Weiden, Feuchtbereichen, Gehölzen und Wald ist hoch repräsentativ und somit schützenswert im Sinne der Schutzzielkonzeption für den Naturraum. Beeinträchtigungen sind durch intensive Beweidung sowie durch Eutrophierung zu erkennen. Das Gebiet ist wertvoller Bestandteil des Verbundes grünlandgenutzter Bachtäler im Essener Süden und ist für den Biotopverbund von herausragender Bedeutung.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (0,85 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Auenwaelder (nicht FFH-LRT) <NAX0> (0,42 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (1,05 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (4,80 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (0,08 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Quellbereiche (nicht FFH-LRT) <NFK0> (0,00 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (0,15 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Obstbaumbestaende <NHK0> (0,17 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (0,85 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <AC5> (0,42 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (0,25 ha)
  • Einzelbaum <BF3> (0,80 ha)
  • Fettweide <EB0> (4,80 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (0,08 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <FK2> (0,00 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (0,07 ha)
  • Bachunterlauf im Mittelgebirge <FM3> (0,08 ha)
  • Ziergarten <HJ1> (0,25 ha)
  • Streuobstweide <HK3> (0,17 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Catawba-Rhododendron (Rhododendron catawbiense)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Grau-Pappel (Populus canescens (P. alba x tremula))
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Holz-Apfel (Malus sylvestris)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stink-Storchschnabel Sa. (Geranium robertianum agg.)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zwetschge (Prunus domestica)
Tierarten:
Schutzziele: Erhalt eines grünlandgenutzten Bachtals mit Feuchtbereichen als Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten
Gefährdungen:
  • Eutrophierung
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Trittschaeden
Maßnahmen:
  • extensive Beweidung
  • Vermeidung Eutrophierung
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