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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Auen und Haenge an Urft und Gillesbach (EU-003)

Objektbezeichnung:

NSG Auen und Haenge an Urft und Gillesbach

Kennung:

EU-003

Ort: Kall
Kreis: Euskirchen
Bezirksregierung: Köln
Digitalisierte Fläche: 372,48 ha
Offizielle Fläche: 372,60 ha
Flächenanzahl: 11
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1955
Inkraft: 2005
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung als Naturschutzgebiet erfolgt gemäß § 20 Buchstaben a, b, c und 48 c LG NW insbesondere
- wegen der Bedeutung eines großen Teils des Gebietes für die Errichtung eines zusammenhängenden
ökologischen Netzes besonderer Schutzgebiete in Europa (Natura 2000);
- zur Erhaltung und Entwicklung folgender natürlicher Lebensräume von gemeinschaftlichem Interesse
gemäß Anhang I der FFH-Richtlinie:
- typisch ausgebildete, orchideenreiche Kalktrocken/ -Kalkhalbtrockenrasen (Trespen-Schwingel Kalk-
trockenrasen (6210, Prioritärer Lebensraum)) sowie Berg-Mähwiesen (6520),
- Karst-Höhlen (nicht touristisch erschlossene Höhlen (8310)) einschließlich ihrer mikroklimatischen
Verhältnisse und ihres Wasserhaushalts als Lebensraum für troglophile Tierarten sowie als Winter-
quartier für Fledermäuse, Amphibien und Insekten,
- großflächig zusammenhängende, naturnahe, v.a. kraut- und geophytenreiche Waldmeister-Buchen-
wälder (9130) auf basenreichen Standorten und Orchideen-Buchenwälder (9150) mit ihrer typischen
Fauna und Flora in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen/ Altersphasen und in ihrer standörtlich ty-
pischen Variationsbreite, inklusive ihrer Vorwälder, Gebüsche, artenreichen Waldrändern und Stau-
denfluren,
- naturnah ausgeprägte Fließgewässer mit Unterwasservegetation (3260), z.T. mit begleitenden feuch-
ten Hochstaudenfluren (6430),
- zur Erhaltung der folgenden wildlebenden Tierarten von gemeinschaftlichem Interesse gemäß An-
hang II und IV der FFH-Richtlinie:
- Bechsteinfledermaus (1323),
- Teichfledermaus (1318),
- zur Erhaltung und Förderung der folgenden Tierarten nach Anhang IV der FFH-Richtlinie, die darüber
hinaus Bedeutung für das Gebietsnetz Natura 2000 haben:
- Großes Mausohr (1324),
- Groppe (1163),
- Bachneunauge (1096),
- Wasserfledermaus (1318),
- Kleine Bartfledermaus (1324),
- Fransenfledermaus (1324),
- Rauhhautfledermaus (1351),
- Zwergfledermaus (1351),
- Braunes Langohr (1351),
- Graues Langohr (1351),
- Breitflügelfledermaus 1335),
- Erhaltung und Förderung der Groppen-/ sowie der Bachneunaugen-Population durch Sicherung
und Entwicklung naturnaher, linear durchgängiger, kühler, sauerstoffreicher und totholzhaltiger
Gewässer mit naturnaher steiniger Sohle und gehölzreichen Gewässerrändern,
- Erhaltung und Entwicklung naturnaher Fließgewässer durch Bewahrung naturnaher Gewässer-
strukturen, Verbesserung der Durchgängigkeit durch Beseitigung von Verrohrungen, Durch-
lässen und im Hauptschluss gelegene Teichanlagen,
- Erhaltung und Entwicklung von Feucht- und Nass- und Magerwiesen durch extensive Nutzung,
- zur Erhaltung und Optimierung des Gebietes als gut ausgeprägter Biotopkomplex mit z.T. ge-
hölzgesäumtem Flusslauf, Hochstaudenfluren, artenreichen Feuchtgrünländern, Kalkmager-
rasen, Auwaldrelikten, Eichen- und Buchen-Niederwäldern sowie Buchen-Altholzbeständen
und lichten (Kiefern-) Wäldern,
- wegen seiner Funktion als Lebensraum für weitere nach der Roten Liste in Nordrhein-Westfa-
len gefährdete, bedrohte und seltene Tier- und Pflanzenarten, z.B. Wasseramsel, Eisvogel,
Steinkauz, Fadenmolch, Waldteufel-Mohrenfalter, Flutender Wasserhahnenfuß, Sumpf-Kreuz-
blume, Bach-Nelkenwurz, Gewöhnliches Katzenpfötchen, Gewöhnliche Küchenschelle,
- zur Erhaltung und Optimierung folgender nach § 62 LG NW geschützter Biotope:
- Fließgewässer,
- Röhrichte,
- Nass- und Feuchtgrünland
- Trocken- und Halbtrockenrasen,
- Magerwiesen und -weiden,
- Wälder und Gebüsche trockenwarmer Standorte,
- Auwälder,
- wegen seiner Funktion als überwiegend landesweit sowie regional bedeutsame Biotopverbundfläche,
- wegen seiner geowissenschaftlichen Bedeutung,
- aufgrund der kulturhistorischen Bedeutung der Reste einer ehemaligen Burgbefestigung sowie des
Aufschlusses einer römischen Wasserleitung.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5405-006
  • BK-5405-022
  • BK-5405-026
  • BK-5405-027
  • BK-5405-037
  • BK-5405-040
  • BK-5405-126
  • BK-5405-701
  • BK-5405-705
  • BK-5405-904
  • BK-5505-006
  • BK-5505-028
Kennung:

BK-5405-040

Objektbezeichnung:

NSG Achenlochhoehle mit Trockenhaengen des Urfttales

Link zur Karte: BK-5405-040
Objektbeschreibung: Bei dem in der grossen Urftschlinge etwa 1 km oestlich Urft gelegenen Gebiet handelt es sich un einen steilen, felsigen, sued- bis westexponierten Prallhang der Urft, die sich hier fast 100 m tief in das mitteldevonische Grundgebirge einge- schnitten hat. Im westlichen Bereich stehen fast 20 m hohe, steil abfallende Felspartien an, in denen sich einige Hoehlen befinden. Im Bereich dieser Felsen finden sich natuerliche Gebuesche, Saeume, Felsbandfluren und Halbtrockenrasen. Da dieser Bereich zu keiner Zeit von Wald bedeckt gewesen war, kann er als Primaerstandort fuer zahlreiche licht- und waermeliebenden Arten angesehen werden. Der groesste Bereich des Hanges ist mit Wald bestockt. Dabei handelt es sich ueber- wiegend um artenreiche Niederwaelder, die dem Orchideen- Buchenwald und Eichen-Elsbeerenwald entsprechen. Im oestlichen Bereich befindet sich ein aelterer Fichtenbestand, aber auch am westlichen Hang sind einige alte Fichten eingestreut. Am Hangfuss fliesst die hier noch naturnahe Urft in einer Schlinge durch ein geroellreiches Bett. Ihre Ufer werden von einem alten Erlensaum begleitet. Hier befinden sich ferner noch Reste einer roemischen Wasserleitung.
Kennung:

BK-5405-705

Objektbezeichnung:

Urftschleife, Teilfläche im FFH-Gebiet

Link zur Karte: BK-5405-705
Objektbeschreibung: Grenzen im Projekt NATURA 2000 Biotopkartierung 2003 / DE-5405-302 verändert. Zwischen der Urftschleife und Soetenich ist die Urft z.T. begradigt, durch Sohlschwellen aufgestaut und an den Ufern befestigt. Entlang der Urft befinden sich bachbegleitend krautreiche Erlen-Eschen-Auenwaldreste (Stellario-Alnetum glutinosae) , in der Talaue je nach Intensitaet der landwirtschaftlichen Nutzung verschiedene Gruenland-Ersatzgesellschaften bzw. Gruenland-Brachen. Auf nicht mehr genutzten Flaechen haben sich Pestwurzfluren, Rohrglanzgras- und Brennesselbestaende entwickelt, sonst wird die Aue von Acker- und Intensivgruenlandflaechen eingenommen. Stellenweise sind Steilufer ausgebildet. 1996: Im Bereich der Urftschleife am Rande des Soetenicher Kalk- steinbruches befinden sich auf einer Kuppe Kalkmagerrasenreste und waermeliebende Gebuesche. Im Gebiet kommen Biotoptypen nach Par. 62 LG vor: Erlenauenwald (AC0), Feuchtbrache (EE3), Kalkmagerrasen und waermeliebendes Gebuesch (DD0, BB), naturnaher Bachabschnitt (FM0).
Kennung:

BK-5505-006

Objektbezeichnung:

NSG Hundsrueck

Link zur Karte: BK-5505-006
Objektbeschreibung: Waehrend in der Talaue des Gillesbachtales oestlich von Wahlen die Klaeranlage liegt, sind die anschliessenden Talhaenge schutzwuerdig. Der Bereich oestlich des Gillesbaches gehoert zum Landschaftsplan Tondorf, westlich des Gillesbaches erhebt sich ein landschafts- praegender, charakteristischer Hoehenruecken, der von 511 m nach Suedwesten und Nordosten (hier bis auf 466 m) abfaellt, und ein sehr schutzwuerdiges Biotop darstellt. Die ausgepraegten Expositionsunterschiede von Nord- und Suedhang haben Auswirkungen auf die jeweilige Flora und Fauna und lassen das Biotop fuer vegetationskundliche, oekologische und phaenologische Untersuchungen besonders geeignet erscheinen. Der Kalkruecken wird ueberwiegend von Kalkmagerrasen bedeckt, die das Ergebnis langjaehriger Schafbeweidung waren. Randlich schliessen Glatthafer-Maehwiesen an. Entlang ehemaliger Acker- terrassen und an Lesesteinhaufen siedelten sich Gebuesche an. Im Nordosten steht ein kleiner Kiefernbestand. Untersuchungen von Prof. E.Schmidt zu seltenen Libellenvorkommen, UNI Bonn, Liste der Microlepidopteren im NSA von Biesenbaum
Kennung:

BK-5405-027

Objektbezeichnung:

Waldgebiet suedlich von Urft

Link zur Karte: BK-5405-027
Objektbeschreibung: Der ueberwiegende Teil des Gebietes wird von Buchenbestaenden eingenommen. Sie sind unterschiedlich alt und entsprechend unterschiedlich strukturiert. Die Bestaende sind teilweise bis 25 m hoch, teilweise befinden sie sich im Stangenholzstadium. Fichtenbestaende mit vereinzelten Lärchen sind eingestreut. Der NO-Zipfel des Gebietes "Am Nonnenbusch" südlich des Jugendwaldheims, wird von einer verbuschten Gruenlandbrache eingenommen. Ein Steilhang im Osten des "Nonnenbuschs" ist als NWZ ausgewiesen. 1996: Im suedoestlichen Teil ist eine Flaeche mit alten Buchenbestaenden abgeholzt worden. Einzelne Ueberhaelter sind stehen gelassen worden, dazwischen hat sich Schlagflurvegetation eingestellt.
Kennung:

BK-5405-904

Objektbezeichnung:

NSG Stolzenburg

Link zur Karte: BK-5405-904
Objektbeschreibung: Waermeliebende Waldgesellschaften an der Ruine Stolzenburg auf kalk- und dolomitreichem Gestein. Der Oberhang ist ueberwiegend mit Waldmeister-Buchenwald und Orchideen-Buchenwald gemischt mit Nadelbaeumen (Fichte, Kiefer) und anderen Laubbaeumen (Stieleiche, Esche) bestockt. Alter der Baeume 80 bis 130 Jahre. Vorkommen einer Reihe gefaehrdeter Orchideen. Strauch- und Krautschicht sind recht gut bis sehr gut entwickelt. Das Gelaende ist ueberwiegend suedlich und westlich exponiert und faellt am Mittelhang sehr steil ab. So befinden sich an der Ruine einige Felsklippen, die u.a. von der Felsenbirne besiedelt werden. Diese Steilhaenge sind waermebeguenstigt und mit Traubeneichen-Elsbeerenwald bestanden (Elsbeere, Mehlbeere, Laserkraut u.a.). Der Wald ist hier niedriger, bis ca. 15m hoch. Strauch- und Krautschicht sind artenreich und sehr gut entwickelt. An Raendern und lichten Stellen kommen waermeliebende Saumarten dazu. Im Westen befindet sich eine ebenfalls steil nach Suedwesten abfallende Wiese mit Elementen des Trespen-Halbtrockenrasens. Die Wiese ist jedoch nicht sehr mager und nicht ueberall sehr trocken (reicheres Vorkommen von Knaeuelgras, wenig Bach-Nelkenwurz). Teilweise Verbuschung der Wiese durch Schlehengebüsch (1999). Das Gebiet wird im Sueden und Suedwesten durch Strasse, Bahn und Urft begrenzt. Von kulturhistorischer Bedeutung sind Reste einer roemischen Wasserleitung und die Ruinen einer ehemaligen Burgbefestigung. P62-Biotope: Orchideen-Buchenwald (AA5) Trespen-Halbtrockenrasen (DD2)
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AA2> (1,66 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (0,83 ha)
  • Orchideen-Buchenwald <AA5> (10,63 ha)
  • Eichenwald <AB0> (2,78 ha)
  • Waermeliebender Eichenwald <AB6> (5,80 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (7,30 ha)
  • Kiefernwald <AK0> (0,43 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (1,21 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (0,43 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <BE2> (0,16 ha)
  • Kalkhalbtrockenrasen, Kalkmagerrasen <DD0> (0,32 ha)
  • Enzian-Schillergrasrasen <DD1> (7,67 ha)
  • Trespen-Halbtrockenrasen <DD2> (0,66 ha)
  • Fettwiese <EA0> (0,62 ha)
  • Fettweide <EB0> (0,62 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (0,31 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (1,12 ha)
  • Bach <FM0> (0,12 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <FM2> (0,24 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <GA0> (0,25 ha)
  • Hoehle <GE1> (NaN ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (NaN ha)
  • Orchideen-Buchenwald <yAA5> (3,25 ha)
  • Erlenwald <yAC0> (0,46 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <yBB0> (0,15 ha)
  • Kalkhalbtrockenrasen, Kalkmagerrasen <yDD0> (0,15 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (0,31 ha)
  • Bach <yFM0> (0,03 ha)
  • Orchideen-Buchenwald <zAA5> (7,45 ha)
  • Trespen-Halbtrockenrasen <zDD2> (0,66 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Abbiss-Pippau (Crepis praemorsa)
  • Armbluetige Gaensekresse (Fourraea alpina)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Aufrechte Trespe (Bromus erectus (subsp. erectus))
  • Bach-Nelkenwurz (Geum rivale)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Baeren-Lauch (Allium ursinum (subsp. ursinum))
  • Behaartes Johanniskraut (Hypericum hirsutum)
  • Berberitze (Berberis vulgaris (subsp. vulgaris))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Ehrenpreis (Veronica montana)
  • Berg-Goldnessel (Galeobdolon montanum)
  • Berg-Johanniskraut (Hypericum montanum)
  • Berg-Segge (Carex montana)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Berg-Weidenroeschen (Epilobium montanum)
  • Blasser Schafschwingel (Festuca pallens (subsp. pallens))
  • Blauer Eisenhut (Aconitum napellus)
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum)
  • Breitblaettrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Breitblaettriges Laserkraut (Laserpitium latifolium)
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Christophskraut (Actaea spicata)
  • Deutscher Enzian (Gentianella germanica)
  • Dunkles Lungenkraut (Pulmonaria obscura)
  • Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Echtes Tausendgueldenkraut (Centaurium erythraea)
  • Edel-Gamander (Teucrium chamaedrys (subsp. chamaedrys))
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Elsbeere (Sorbus torminalis)
  • Erd-Segge (Carex humilis)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Faerber-Scharte (Serratula tinctoria (subsp. tinctoria))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Fichte (Picea abies)
  • Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum)
  • Finger-Segge (Carex digitata)
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flaum-Hafer (Helictotrichon pubescens)
  • Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera)
  • Flutender Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus fluitans)
  • Fransen-Enzian (Gentianopsis ciliata (subsp. ciliata))
  • Fruehlings-Fingerkraut (Potentilla neumanniana)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gelber Eisenhut (Aconitum lycoctonum subsp. vulparia)
  • Gelbes Windroeschen (Anemone ranunculoides)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Zwergmispel (Cotoneaster integerrimus)
  • Gemeiner Dost (Origanum vulgare)
  • Gemeines Blaugras (Sesleria caerulea (subsp. caerulea))
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Akelei (Aquilegia vulgaris agg.)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Kuhschelle (Pulsatilla vulgaris (subsp. vulgaris))
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Gewoehnliches Sonnenroeschen (Helianthemum nummularium)
  • Glattes Labkraut (Galium intermedium)
  • Golddistel (Carlina vulgaris (subsp. vulgaris))
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Haendelwurz (Gymnadenia conopsea)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosses Schillergras (Koeleria pyramidata (subsp. pyramidata))
  • Grosses Zweiblatt (Listera ovata)
  • Gruene Waldhyazinthe (Platanthera montana)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Holz-Apfel (Malus sylvestris)
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Huegel-Meier (Asperula cynanchica (subsp. cynanchica))
  • Huegel-Veilchen (Viola collina)
  • Hufeisenklee (Hippocrepis comosa)
  • Kamm-Wachtelweizen (Melampyrum cristatum)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kleines Maedesuess (Filipendula vulgaris)
  • Kleinfruechtiges Kletten-Labkraut (Galium spurium)
  • Knolliger Hahnenfuss (Ranunculus bulbosus (subsp. bulbosus))
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Kopfige Teufelskralle (Phyteuma orbiculare)
  • Liguster (Ligustrum vulgare)
  • Mehlbeere (Sorbus aria)
  • Mittlerer Wegerich (Plantago media (subsp. media))
  • Muellers Stendelwurz (Epipactis muelleri)
  • Nestwurz (Neottia nidus-avis)
  • Nickendes Leimkraut (Silene nutans (subsp. nutans))
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Pfirsichblaettrige Glockenblume (Campanula persicifolia (subsp. persicifolia))
  • Pimpinell-Rose (Rosa spinosissima)
  • Purpur-Weide (Salix purpurea)
  • Purpurblauer Steinsame (Buglossoides purpurocaerulea)
  • Rauhhaar-Veilchen (Viola hirta)
  • Rose unbestimmt (Rosa spec.)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salomonssiegel. (Polygonatum odoratum)
  • Sanikel (Sanicula europaea)
  • Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schopf-Kreuzbluemchen (Polygala comosa)
  • Schuppenwurz (Lathraea squamaria)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarze Platterbse (Lathyrus niger)
  • Schwarze Teufelskralle (Phyteuma nigrum)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Seidelbast (Daphne mezereum)
  • Sichelklee (Medicago falcata)
  • Silberblaettrige Goldnessel (Galeobdolon argentatum)
  • Sommer-Linde (Tilia platyphyllos)
  • Spaete Wald-Trespe (Bromus ramosus)
  • Speierling (Sorbus domestica)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stendelwurz unbestimmt (Epipactis spec.)
  • Stengellose Kratzdistel (Cirsium acaule (subsp. acaule))
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Vaillants Erdrauch (Fumaria vaillantii subsp. vaillantii)
  • Wacholder (Juniperus communis)
  • Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
  • Wald-Gerste (Hordelymus europaeus)
  • Wald-Goldstern (Gagea lutea)
  • Wald-Habichtskraut (Hieracium murorum)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Knaeuelgras (Dactylis polygama)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum)
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wechselblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium)
  • Wein-Rose (Rosa rubiginosa)
  • Weisse Pestwurz (Petasites albus)
  • Weisse Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria (subsp. hirundinaria))
  • Weisses Waldvoegelein (Cephalanthera damasonium)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Leinblatt (Thesium pyrenaicum (subsp. pyrenaicum))
  • Wirbeldost (Clinopodium vulgare (subsp. vulgare))
  • Wolliger Schneeball (Viburnum lantana)
  • Wunder-Veilchen (Viola mirabilis)
  • Zierliches Schillergras (Koeleria macrantha (subsp. macrantha))
Tierarten:
  • Adscita geryon (Adscita geryon)
  • Aplocera praeformata (Aplocera praeformata)
  • Bachforelle (Salmo trutta fario)
  • Baetis spec. (Baetis spec.)
  • Braunauge (Lasiommata maera)
  • Braune Tageule (Euclidia glyphica)
  • Brauner Haarbueschelspanner (Eulithis prunata)
  • Callistege mi (Callistege mi)
  • Catarhoe cuculata (Catarhoe cuculata)
  • Craniophora ligustri (Craniophora ligustri)
  • Drepana curvatula (Drepana curvatula)
  • Drymonia obliterata (Drymonia obliterata)
  • Dunkelbrauner Blaeuling (Aricia agestis)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Epeorus spec. (Epeorus spec.)
  • Ephydatia fluviatilis (Ephydatia fluviatilis)
  • Epirrhoe molluginata (Epirrhoe molluginata)
  • Fluss-Napfschnecke (Ancylus fluviatilis)
  • Gammarus fossarum (Gammarus fossarum)
  • Gebaenderter Feuersalamander (Salamandra salamandra terrestris)
  • Geisskleeblaeuling (Plebeius argus)
  • Gemeines Blutroepfchen (Zygaena filipendulae)
  • Groppe (Cottus gobio)
  • Grosser Mohrenfalter (Erebia ligea)
  • Hydropsyche spec. (Hydropsyche spec.)
  • Hypena crassalis (Hypena crassalis)
  • Kaisermantel (Argynnis paphia)
  • Lycophotia porphyrea (Lycophotia porphyrea)
  • Lygephila viciae (Lygephila viciae)
  • Melanthia procellata (Melanthia procellata)
  • Mohrenfalter (Erebia aethiops)
  • Odontocerum albicorne (Odontocerum albicorne)
  • Perizoma blandiata (Perizoma blandiata)
  • Perlgras-Wiesenvoegelchen (Coenonympha arcania)
  • Photedes minima (Photedes minima)
  • Planaria gonocephala (Planaria gonocephala)
  • Rhyacophila spec. (Rhyacophila spec.)
  • Roter Wuerfelfalter (Spialia sertorius)
  • Schachbrettfalter (Melanargia galathea)
  • Schlingnatter (Coronella austriaca)
  • Schwarzspanner (Odezia atrata)
  • Scopula immorata (Scopula immorata)
  • Silbergrauer Blaeuling (Polyommatus coridon)
  • Silberspanner (Cilix glaucata)
  • Simulium spec. (Simulium spec.)
  • Stauropus fagi (Stauropus fagi)
  • Steinkauz (Athene noctua)
  • Thymelicus acteon (Thymelicus acteon)
  • Tinodes spec. (Tinodes spec.)
  • Wasseramsel (Cinclus cinclus)
  • Zwergblaeuling (Cupido minimus)
Schutzziele: Erhaltung eines naturnahen Tal-sowie Steilhangbereiches mit
waermeliebender Vegetation als Lebensraum fuer eine grosse
Anzahl stark gefaehrdeter Tier- und Pflanzenarten und Element
mit Bedeutung fuer den landesweiten BiotopverbundErhaltung eines strukturreichen Flusstales und Entwicklung des
Gewaessers und seiner Umgebung zu einem naturnahen Auenbiotop mit
landesweiter Bedeutung fuer den BiotopverbundSchutz und Erhaltung von KalkmagerrasenSchutz und Erhalt von naturnahen Laubholzbereichen mit landesweiter Bedeutung fuer den Biotopverbund- waermeliebende Waldgesellschaften mit gefaehrdeten Arten schuetzen
und erhalten - Wiese und Halbtrockenrasen mit Artenreichtum erhalten
- Pflegemassnahmen, Entwicklung beobachten
Gefährdungen:
  • Beeintraechtigung, Gefaehrdung nicht erkennbar bzw. feststellbar
  • Beseitigung alter Baeume
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserunterhaltung (WA)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Trittschaden an Vegetation
  • Uferbefestigung (WA)
  • unerwuenschte Sukzession
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Aufforstung
  • keine Fischteichanlage
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • NSG-Ausweisung / vertragliche Regelung
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Vermeidung Eutrophierung
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