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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Resser Waeldchen (GE-018)

Objektbezeichnung:

NSG Resser Waeldchen

Kennung:

GE-018

Ort: Gelsenkirchen
Kreis: Gelsenkirchen
Bezirksregierung: Münster
Digitalisierte Fläche: 2,89 ha
Offizielle Fläche: 3,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2006
Inkraft: 2006
Außerkraft: 9999
Schutzziel: gemaess § 20 LG
- Erhaltung von Lebensgemeinschaften oder Biotopen bestimmter wildlebender Tier-
und Pflanzenarten,
- wegen der Seltenheit und besonderen Eigenart der Flaeche, insbesondere:
Erhaltung und Wertsicherung der Lebensraeumw, vor allem der wertbestimmenden
Waldbestaende, insbesondere die Stieleichen-Althoelzer.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4408-0110
Kennung:

BK-4408-0110

Objektbezeichnung:

NSG Resser Wäldchen (GE)

Link zur Karte: BK-4408-0110
Objektbeschreibung: Zwischen dem Rhein-Herne-Kanal und der Emscher befindet sich ein Laubwald mit Stieleichen-Altbeständen auf Gley- und Auengley-, teilweise auch auf nährstoffarmen Podsol-Gleyböden der Emscher-Niederterrasse und der holozänen Flussaue. Das Gebiet setzt sich auf Herner Stadtgebiet nach Osten als NSG fort, nach Westen grenzen weitere naturschutzwürdige Wald- und Sandmagerrasenflächen an. Der Eichenbestand, der das Gebiet ausmacht, befindet sich im mittleren bis starken Baumholzalter bis 60 cm Stammdurchmesser. Häufig sind Hainbuchen beigemischt, der Wald weist teils Carpinion-, teils auch Quercion-Charakter auf (Adlerfarn-Dominanz) auf. Im Südwesten fällt der trockene Bachlauf eines früheren Emscher-Nebenbachs, der Fleuthe, sowie Reste des ehemaligen Emscher-Laufs auf. Das Gebiet ist zusammen mit den westlich und östlich angrenzenden Flächen auch für den Biotopverbund von herausragender Bedeutung.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (2,88 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Eichenwald <AB0> (2,88 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
Tierarten:
Schutzziele: Erhaltung und Optimierung eines Laubwaldgebietes in der Emschertalung mit naturnahen Eichenbeständen im starken Baumholzalter
Gefährdungen:
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Stoerungs-, Eutrophierungszeiger
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • keine Entwaesserung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Totholz erhalten
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