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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Wald bei Muellerhof (GL-009)

Objektbezeichnung:

NSG Wald bei Muellerhof

Kennung:

GL-009

Ort: Leichlingen
Kreis: Rheinisch-Bergischer Kreis
Bezirksregierung: Köln
Digitalisierte Fläche: 6,79 ha
Offizielle Fläche: 6,83 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1989
Inkraft: 2004
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Das Gebiet wird zur Erhaltung der Lebensgemeinschaften und Lebensstaetten
bestimmter wildwachsender Pflanzen (Bruchwald und Auenwald sowie Altholzbe-
staende) und wildebender Tierarten sowie aus naturgeschichtlichen Gruenden,
wegen der Seltenheit und besonderen Eigenart des Gebietes geschuetzt.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4808-903
  • BK-4808-905
Kennung:

BK-4808-903

Objektbezeichnung:

NSG Wald bei Muellerhof

Link zur Karte: BK-4808-903
Objektbeschreibung: Nordwestlich Leichlingen stockt in der Naehe des Muellerhofes am Rande der Wupperaue ein Laubwaldbestand, der von einem begradigten Bach durchflosssen wird. Begleitet wird der Bach im Westen von einem Eschenwald mit nahezu deckender Krautvegetation und im Osten von einem Erlenwald, in dem oertlich die Brombeere dominiert. Auf erhoehten Flaechen randlich zum Erlenwald stockt ein Buchen-Eichenwald; die Eichen weisen einen Stammdurchmesser von 40-50 cm, die Buchen von 30-40 cm auf. In der Strauchschicht ist neben Schlehe und Faulbaum auch Stechpalme anzutreffen. Im Nordosten des Bestandes waechst ein z.T. mehrstaemmiger Erlenwald mit Eschen und Hybridpappel-Ueberhaeltern. Der stellenweise moosreiche Bestand ist von Entwaesserungsrinnen durchzogen, die ebenfalls die Bachvegetation aufweisen. Der ehemalige Bachlauf ist noch als leichte Vertiefung im Gelaende zu erkennen. Im Sueden des Bestandes waechst ein sehr lichter Buchenwald mit starkem Baumholz (50-70 cm) und nur sehr wenig deckender Krautvegetation. Im Bestand sind grosse Holzscheithaufen sowie Grosse Mengen von Gehoelz- und Grasschnitt abgelagert worden.
Kennung:

BK-4808-905

Objektbezeichnung:

NSG Wald bei Muellerhof (siehe unter Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-4808-905
Objektbeschreibung: Nordwestlich Leichlingen stockt in der Naehe des Muellerhofes am Rande der Wupperaue ein Laubwaldbestand, der von einem begradigten Bach durchflosssen wird. Begleitet wird der Bach im Westen von einem Eschenwald mit nahezu deckender Krautvegetation und im Osten von einem Erlenwald, in dem oertlich die Brombeere dominiert. Auf erhoehten Flaechen randlich zum Erlenwald stockt ein Buchen-Eichenwald; die Eichen weisen einen Stammdurchmesser von 40-50 cm, die Buchen von 30-40 cm auf. In der Strauchschicht ist neben Schlehe und Faulbaum auch Stechpalme anzutreffen. Im Nordosten des Bestandes waechst ein z.T. mehrstaemmiger Erlenwald mit Eschen und Hybridpappel-Ueberhaeltern. Der stellenweise moosreiche Bestand ist von Entwaesserungsrinnen durchzogen, die ebenfalls die Bachvegetation aufweisen. Der ehemalige Bachlauf ist noch als leichte Vertiefung im Gelaende zu erkennen. Im Sueden des Bestandes waechst ein sehr lichter Buchenwald mit starkem Baumholz (50-70 cm) und nur sehr wenig deckender Krautvegetation. Im Bestand sind grosse Holzscheithaufen sowie Grosse Mengen von Gehoelz- und Grasschnitt abgelagert worden.
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (0,47 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (0,78 ha)
  • Erlenmischwald mit gebietsfremden Laubbaumarten <AC2> (2,33 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <AC5> (1,94 ha)
  • Bachbegleitender Eschenwald <AM2> (2,10 ha)
  • Bach <FM0> (0,16 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense (subsp. arvense))
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echtes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Goldnessel Sa. (Galeobdolon luteum agg.)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Winkel-Segge (Carex remota)
Tierarten:
Schutzziele: z.T. laut NSG-Verordnung: gemaess LG Paragraph 20,
-zur Erhaltung der Lebensgemeinschaften und Lebensstaetten
bestimmter wildwachsender Pflanzen und wildlebender Tierarten
(Bruchwald von regionaler Bedeutung),
(naturnaher Bach mit bachbegleitenden Erlen- und Eschenwaeldern),
-aus wissenschaftlichen und naturgeschichtlichen Gruenden,
-wegen der Seltenheit und besonderen Eigenart des Gebietes,
Gefährdungen:
  • Beseitigung alter Baeume
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Holzlagerplatz an ungeeignetem Standort (FW)
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Strassenbau
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Beseitigung von Muell
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • keine Entwaesserung
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • Rueckbau Holzlagerplatz
  • Wiederherstellung von Biotopen
  • Wiedervernaessung
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