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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Uelfetal mit Nebentaelern (GM-054)

Objektbezeichnung:

NSG Uelfetal mit Nebentaelern

Kennung:

GM-054

Ort: Radevormwald
Kreis: Oberbergischer Kreis
Bezirksregierung: Köln
Digitalisierte Fläche: 88,95 ha
Offizielle Fläche: 89,30 ha
Flächenanzahl: 8
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 2001
Inkraft: 2005
Außerkraft: 2025
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt wegen der besonderen Bedeutung des Gebietes
a) Gemaess Paragraph 20 Buchstabe a) LG zur Erhaltung und Wiederherstellung
- eines naturnahen Fliessgewaessersystems und angrenzender Flaechen mit Erlenbruchwaeldern,
Auenwaeldern, Altwasserrinnen, bachbegleitenden Gehoelzbestaenden, Hochstaudenfluren, Roeh-
richten, Klein- und Grossseggenriedern, Quellfluren, -baeche und -suempfe, Kleingewaessern, Nass-
und Feuchtgruenland, naehrstoffarmen Gruenlandflaechen, Wiesenbrachen, waermeliebenden
Saumstrukturen, Hecken und Gebueschen, natuerlichen Laubwaldgesellschaften als Lebens- und Rueck-
zugsraum zahlreicher in ihrem Bestand bedrohter Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensgemeinschaften,
insbesondere Fledermaus-, Vogel-, Insektenarten und Amphibien.
- der teilweise extensiv genutzten Gruenlandflaechen in ihrer Funktion als Lebensraum und Pufferflaeche
fuer die Fliessgewaesser,
- der Vorkommen an spezialisierten Tier- und Pflanzenarten mit einer grossen Artenvielfalt,
b) Gemaess Paragraph 20 Buchstabe
c) LG wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schoenheit eines weitgehend
noch naturnahen ausgebildeten und strukturreichen Sohlenkerbtales, das gekennzeichnet ist durch:
- den maeandrierenden und naturnahen Verlauf der Uelfe sowie ihrer Nebenbaeche,
- die struktur- und artenreichen Bachtaeler mit Steil- und Prallufern, Uferabbruechen, bachbegleitenden
Gehoelzsaeumen, Au- und Bruchwaldresten, Feucht- und Nasswiesen,
- die Uebergaenge der teilweise feuchten Bachauen zu den angrenzenden Hangwiesen und Hangwaeldern,
- ein abwechslungsreiches Landschaftsbild als ein Mosaik aus sehr unterschiedlichen natuerlichen Biotoptypen
und naturraumtypischen Nutzungsformen,
- das Vorkommen von charakteristischen und vollstaendigen Biotopausbildungen, die eine grosse
Struktur- und Biotopvielfalt und eine Biotopverbindungsfunktion mit anderen Biotoptypen aufweisen,
- eine landwirtschaftlich gepraegte Kulturlandschaft mit ihren naturraeumlich typischen und historisch
gewachsenen Landschaftsstrukturen.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4709-0049
  • BK-4709-010
  • BK-4709-012
  • BK-4709-115
  • BK-4710-043
  • BK-4710-084
Kennung:

BK-4709-115

Objektbezeichnung:

Eistringhauser Bach

Link zur Karte: BK-4709-115
Objektbeschreibung: Der Unterlauf des Eistringhauser Baches durchfliesst suedlich Eistringhausen bis zur Einmuendung in die Uelfe bei Neuenhammer ein etwa 50 m breites Sohlental mit durchwegs bewaldeten steilen Talhaengen. (Die Hangwaelder sind gesondert beschrieben). Im oberen Talbereich ueberwiegen auf der Talsohle Maehweiden, stellenweise mit Feuchtezeigern. Zum Teil wird das Feuchtgruenland beweidet oder ist brachgefallen. Der Bach ist im oberen Abschnitt an den Talrand verlegt, wird jedoch durchgaengig von Uferhochstauden bzw. alten vielstaemmigen Erlen gesaeumt und besitzt noch eine weitgehend naturnahe Ausstattung. Vor der Einmuendung eines schmalen Seitenbaches maeandriert der Bach in einem bis 4,5 m breitem Bett aus grobem Geroell durch einen bachbegleitenden Erlenwald, der am Talrand in alte Eichen-Hainbuchen-Buchenwaldsaeume uebergeht. Bei Neuenhammer reichen Fichten bis unmittelbar an den Bach. Der von Norden einmuendende, unbeeintraechtigte, ca. 150 m lange Quellbach mit einem kleinen Wasserfall durchfliesst ein mit Fichten bestocktes Kerbtaelchen. Einzelne Erlen und Quellfluren begleiteten den schnell fliessenden Quellbach. Im unteren Talverlauf sind die Feuchtwiesen z.T. brachgefallen und entwickelten sich zu brennesselreichen Uferhochstaudenfluren. Nahe Neuenhammer sind kleinere Auenbereiche mit Fichte aufgeforstet. Die Bachfauna enthaelt neben typischen Oberlaufarten auch Vertreter einer durch Abwasser belasteten Gewaesserzoenose.
Kennung:

BK-4709-012

Objektbezeichnung:

Uelfe-Tal noerdlich Radevormwald

Link zur Karte: BK-4709-012
Objektbeschreibung: Teilfläche des BK-4709-012, innerhalb des NSG, Nachkartierung erforderlich, Betreuungsgebiet der Biologischen Station Oberberg e.V. Das Gebiet umfasst das Bachauensystem des Uelfemittel- und unterlaufes zwischen Keilbeck und Uelfe IV mit einigen Nebenbachtaelchen und begleitenden Hangwaeldern. Die Uelfe hat auf der Wupper-Ennepe-Hochflaeche ein nach Westen zur Wupper hin orientiertes, steil eingeschnittenes Sohlental ausgebildet. Der 2-7 m breite Bach wird im oestlichen Abschnitt von zahlreichen Nebenbaechen gespeist, von denen die meisten wie der Oberlauf mehr oder minder begradigt und gehoelzfrei durch flache Taeler mit intensiv genutzten Viehweiden fliessen. Weitgehend naturnahe, maeandrierende Bachabschnitte mit Ufergehoelzsaeumen und Steilufern sind nur am Fuss bewaldeter Talhaenge und -boeschungen sowie innerhalb der Waldflaechen im unteren Auenabschnitt vorhanden. Die mehr oder minder grossflaechigen Waldreste der Talhaenge im Osten setzen sich aus bodensauren Eichen-Buchenwaldbestaenden, z.T. auch Buchenwaldresten mit Althoelzern zuzsammen. Teilweise sind ehemalige, durchgewachsene Buchen-Eichen-, vereinzelt auch Birken-Eichen-Niederwaldreste und Fichtenforsten vorhanden. Fuer einige Waldbereiche wurden detaillierte entomofaunistische Untersuchungen durchgefuehrt. Die steileren Talhaenge im unteren Talbereich werden von geschlossenen Buchenwaldestaenden mit eingestreuten Fichtenparzellen bestockt, die teilweise gesondert beschrieben sind. Eingestreut in die Waldflaechen ist haeufiger Totholz zu finden. Zwischen Oberster Muehle und Keilbeck durchlaeuft der Bach mehr oder minder naturnah in breiten Maeandern ein bis zu 100 m breites Sohlental mit bewaldeten Talhaengen. Der Talgrund wird bis Neuenhammer ueberwiegend als Feuchtgruenland genutzt wird und durch Fischteichanlagen, Stauteichen mit Freizeitanlagen und einigen Industriebetrieben (ehem. Hammer- und Muehlenwerke, saemtliche ausserhalb des Gebietes) unterbrochen, in deren Bereich der Bach stark beeintraechtigt ist. Am geringsten beeintraechtigt ist der unterste, naturnahe Talabschnitt westlich Neuenhammer, in dem der Bach eine weitgehend naturnahe Maeandrierung aufweist. Ganz vereinzelt sind geringe Reste eines ehemaligen Holzverbaus an den Prallufern zu finden. Das Gruenland weist Feucht- und Nassgruenlandbereiche auf und wird vorwiegend als Maehwiese und Weide genutzt, Teilbereiche sind brachgefallen. Einige Uferabschnitte werden von breiten Hochstauden- bzw. Rohrglanzgrasroehrichtsaeumen begleitet, die zum Teil in die Schotterbaenke hineinreichen. Ueberwiegend wird der Laufabschnitt von einem schmalen Bacherlenwald gesaeumt. Die Uelfe weist in ihrem Mittellauf auch bedingt naturnahe Strukturen auf, ist teilweise jedoch abschnittsweise an den Auenrand verlegt und teilweise begradigt sowie mehr oder weniger eingetieft. Die Fauna des Bachbettes ist lt. Fliessgewaesserkartierung (1990) in diesem Bereich sehr artenreich ausgepraegt und weist sowohl empfindliche Reinwasserarten auf, als auch typische Indikatoren einer deutlich zu erkennenden Abwasserbelastung. Ein bedingt naturnaher, etwa 300 m langer Quellbach mit weitgehend intakter Benthosfauna entspringt bei Heidt in einer als Viehweide genutzten Quellmulde, fliesst dann durch ein enges bewaldetes Kerbtal und muendet bei der Obersten Muehle in die Uelfe. Oberhalb der Muehle ist die nasse Talsohle der Uelfe mit Erlen aufgeforstet. Stellenweise sind Feuchtwiesenbrachen entwickelt. Suedlich Rochollsberg ist ein strukturreicher Gruenland-Gehoelzkomplex mit einigen Quellbaechen, Feuchtgruenland- und -brachen ausgebildet. Ein Quellsiepen unterhalb der Muelldeponie Herbeck und weist stark eisenockerhaltiges Wasser auf. Waehrend eines vierjaehrigen Untersuchungszeitraumes konnten im Uelfetal 1159 und zum Teil gefaehrdete (Rote Liste BRD) Kaefer- arten nachgewiesen werden, von denen 392 als Indikatorarten der Waelder und Feuchtbiotope anzusehen sind (WENZEL 1988, 1989). Durch das Tal fuehrt die stark befahrene Strasse L 414 zwischen Radevormwald und Dahlerau. Das Uelfetal ist ein bedeutendes Naherholungsgebiet des Wuppertaler-Remscheider Raumes.
Kennung:

BK-4709-0049

Objektbezeichnung:

NSG Uelfetal mit Nebentaelern

Link zur Karte: BK-4709-0049
Objektbeschreibung: NSG Uelfetal mit Nebentaelern, Nachkartierung erforderlich, Betreuungsgebiet der Biologischen Station Oberberg e.V.
Kennung:

BK-4709-010

Objektbezeichnung:

Flachsohliges Nass- und Sumpfgebiet an der Uelfe bei Keilbeck

Link zur Karte: BK-4709-010
Objektbeschreibung: Abschnitt der Uelfe-Aue noerdlich der L 414 oberhalb des Stauteiches Keilbeck. Der Abschnitt umfasst die flache Talsohle, die von Uelfe und Heimecke durchflossen wird. Am Nordhang befinden sich einige quellige Bereiche, die die Flaeche durchsickern. Am Hang stockt ein Buchen-Mischwald mit kleineren Felsen und Bleichmoos. Der obere, etwas hoeher gelegene Bereich der Talsohle wird von ruderalen Hochstauden besiedelt. Unterhalb des Uelfezuflusses hat sich eine artenreiche Feuchtbrache entwickelt. An den Bachlaeufen stockt ein Erlen-Weidengebuesch, das in den sumpfigen Flachwasserbereich des Stauteiches uebergeht. Hier ist ein gut entwickelter Roehrichtbestand ausgebildet. Zur Strasse hin schirmt ein dichtes Gebuesch an der ca. 5 m hohen Boeschung das Feuchtgebiet ab. Der staerker verschlammte Teich wird beangelt und von einem schmalen von Erlengebuesch gesaeumt.
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (6,84 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (24,30 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (0,08 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (13,69 ha)
  • Erlenwald <AC0> (2,74 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <AC5> (1,37 ha)
  • Pappelwald auf Auenstandort <AF2> (1,37 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (7,87 ha)
  • Schlagflur <AT0> (1,37 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (6,84 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (0,02 ha)
  • Hecke <BD0> (1,37 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (0,15 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <BE2> (1,37 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (1,37 ha)
  • Fettwiese <EA0> (4,11 ha)
  • Fettweide <EB0> (42,61 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (0,31 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (8,21 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (1,64 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (0,51 ha)
  • Teich <FF0> (1,69 ha)
  • Quelle, Quellbereich <FK0> (1,37 ha)
  • Bach <FM0> (1,37 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <FM2> (2,74 ha)
  • Bachunterlauf im Mittelgebirge <FM3> (0,05 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <yAC5> (1,37 ha)
  • Ufergehoelz <yBE0> (0,10 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <yBE2> (1,63 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (1,37 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (1,77 ha)
  • Teich <yFF0> (0,08 ha)
  • Quelle, Quellbereich <yFK0> (0,05 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (0,26 ha)
  • Bachunterlauf im Mittelgebirge <yFM3> (1,37 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gemeines Weissmoos (Leucobryum glaucum)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Greiskraut Sa. (Senecio nemorensis agg.)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Schlitzblaettriger Sonnenhut (Rudbeckia laciniata)
  • Schmalblaettriges Weidenroeschen (Epilobium angustifolium)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Rispengras (Poa palustris)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
Tierarten:
  • Abrostola triplasia (Abrostola triplasia)
  • Achtzehnfleckiger Marienkaefer (Myrrha octodecimguttata)
  • Admiral (Vanessa atalanta)
  • Ampedus cinnabarinus (Ampedus cinnabarinus)
  • Aurorafalter (Anthocharis cardamines)
  • Baumschroeter (Sinodendron cylindricum)
  • Blaugruene Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
  • Blauvioletter Wald-Laufkaefer (Carabus problematicus)
  • Brauner Waldvogel (Aphantopus hyperantus)
  • Cassida hemisphaerica (Cassida hemisphaerica)
  • Corticaria inconspicua (Corticaria inconspicua)
  • Denticollis rubens (Denticollis rubens)
  • Dianous coerulescens (Dianous coerulescens)
  • Dunkers Quellschnecke (Bythinella dunkeri)
  • Epuraea rufomarginata (Epuraea rufomarginata)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Erpobdella octoculata (Erpobdella octoculata)
  • Fluss-Napfschnecke (Ancylus fluviatilis)
  • Fruehe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)
  • Gammarus pulex (Gammarus pulex)
  • Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)
  • Gemeine Schlammschnecke (Radix peregra)
  • Gewoehnlicher Schaufellaeufer (Cychrus caraboides)
  • Glossiphonia complanata (Glossiphonia complanata)
  • Goldlaufkaefer (Carabus auratus)
  • Gonioctena quinquepunctata (Gonioctena quinquepunctata)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Graue Sumpfeule (Athetis pallustris)
  • Grynobius planus (Grynobius planus)
  • Habroleptoides modesta (Habroleptoides modesta)
  • Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)
  • Hydrocyphon deflexicollis (Hydrocyphon deflexicollis)
  • Hydroporus ferrugineus (Hydroporus ferrugineus)
  • Hypnoidus riparius (Hypnoidus riparius)
  • Kleiner Fuchs (Aglais urticae)
  • Landkaertchen (Araschnia levana)
  • Lederlaufkaefer (Carabus coriaceus)
  • Linaeidea aenea (Linaeidea aenea)
  • Messingeule (Diachrysia chrysitis)
  • Micrambe lindbergorum (Micrambe lindbergorum)
  • Mycetoporus forticornis (Mycetoporus forticornis)
  • Orthocis vestitus (Orthocis vestitus)
  • Osmylus fulvicephalus (Osmylus fulvicephalus)
  • Otiorhynchus scaber (Otiorhynchus scaber)
  • Perla marginata (Perla marginata)
  • Planaria gonocephala (Planaria gonocephala)
  • Platycerus caraboides (Platycerus caraboides)
  • Plusia festucae (Plusia festucae)
  • Polycelis felina (Polycelis felina)
  • Ptenidium gressneri (Ptenidium gressneri)
  • Purpurglanzeule (Euplexia lucipara)
  • Rauher Wimperbock (Pogonocherus hispidus)
  • Ringelnatter (Natrix natrix)
  • Schachbrettfalter (Melanargia galathea)
  • Torf-Mosaikjungfer (Aeshna juncea)
  • Tropiphorus elevatus (Tropiphorus elevatus)
  • Wasseramsel (Cinclus cinclus)
  • Zaunkoenig (Troglodytes troglodytes)
  • Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)
Schutzziele: Erhalt und Optimierung eines Mittelgebirgs-Bachtales mit naturnahen
Strukturen, Quellbereichen und FeuchtbrachenErhalt und Optimierung eines strukturreichen Mittelgebirgsbachtales
mit naturnahen FliessgewaesserabschnittenErhalt und Optimierung von Feuchtbrachen und Verlandungsvegetation
Gefährdungen:
  • Angelsport, Fischerei
  • Aufforstung
  • Beseitigung alter Baeume
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Gewaesserverunreinigung (SP)
  • Gewerbe
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Siedlung
  • Stoerungs-, Eutrophierungszeiger
  • Trittschaden an Vegetation
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
  • unerwuenschte Sukzession
  • Verkehr
  • Zerschneidung durch Strassenbau
Maßnahmen:
  • Absperrung, Auszaeunung von Flaechen
  • Altholz erhalten
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Beseitigung von Muell
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Aufforstung
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • keine Fischteichanlage
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • NSG-Ausweisung / vertragliche Regelung
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Verbesserung der Wasserqualitaet
  • Vermeidung Eutrophierung
  • Waldmantelentwicklung
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