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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Wupper bei Radevormwald (GM-057)

Objektbezeichnung:

NSG Wupper bei Radevormwald

Kennung:

GM-057

Ort: Radevormwald
Kreis: Oberbergischer Kreis
Bezirksregierung: Köln
Digitalisierte Fläche: 120,74 ha
Offizielle Fläche: 124,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 2003
Inkraft: 2005
Außerkraft: 2025
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe a) sowie Satz 2 LG
Zur Erhaltung und Wiederherstellung
- der Dynamik und Struktur des naturnahen Fliessgewaessers mit seiner typischen Vegetation und
Fauna entschprechend dem jeweiligen Leitbild des Fliessgewaessertyps und seiner kulturland-
schaftlichen Praegung,
- der angrenzenden Flaechen mit den fuer Bachtaeler in diesem Landschaftsraum typischen
Lebensraeumen, wie den in die Wupper entwaessernden naturnahen Baechen, Kleingewaessern,
Quellen und Siefen mit Quellvegetation, Hochstaudenfluren, Erlen- Eschenwaelder und Weichholz-
auenwaeldern,
- der extensiv genutzten Gruenlandflaechen (Mager-, Feucht- und Nassgruenland) in ihrer Funktion
als Lebensraum und Pufferflaechen fuer das Fliessgewaesser,
- der Hainsimsen-Buchenwaelder mit ihrer typischen Fauna und Flora in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen/Altersphasen und ihrer standoertlichen typischen Variationsbreiten, inklusive
ihrer Vorwaelder, Gebuesch- und Staudenfluren,
- der strukturreichen, ueberwiegend naturnahen, artenreichen Gehoelz- und Waldbestaende (Eichen-,
Buchen-, Hainbuchenwaelder) auf teilweise kleinraeumig wechselnden Standorten mit flachgruendigen
Boeden und ausgedehnten Felsaufschluessen, vor allem der typischen Laubmischwaelder an den
Haengen der Wupper, als Lebens- und Rueckzugsraum zahlreicher in ihrem Bestand bedrohter Tier-
(Mollusken, Insekten, Voegel, Amphibien, Reptilien, Hoehlenbrueter) und Pflanzenarten (Farne),
b) in Ausfuehrung des Paragraphen 48 c LG in Verbindung mit der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom
21.05.1992 zur Erhaltung der natuerlichen Lebensraeume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen
(Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie-FFH-RL), Abl. EG Nr.L206 S.7, in der jeweils gueltigen Fassung und
der Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2.04.1979 ueber die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten
(Vogelschutz-RL), ABL.EGNR. L 103 S 1 in der jeweils gueltigen Fassung gemaess Paragraph 20 Satz
1 Buchstabe a) sowie gemaess Paragraph 20 Satz 2 LG wegen der besonderen Bedeutung des Gebietes
ba) zur Erhaltung folgender Lebensraeume gemaess Anhang I FFH-Richtlinie:
- Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (Fluesse der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation
des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion-3260),
bb) zur Wiederherstellung folgender Lebensraeume gemaess Anhang I FFH-Richtlinie:
- Auenwaelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) 91E0,
bc) zur Erhaltung folgender wildlebender Tier- und Pflanzenarten gemaess Anhang II der FFH-Richtlinie 92/43/
EWG und deren Lebensraeumen:
- Triturus cristatus (Kammmolch),
- Cottus gobio (Groppe),
- Lampetra planeri (Bachneunauge),
c) gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe c) LG wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragender Schoenheit
- des abwechslungsreichen Landschaftsbildes als ein Mosaik aus verschiedenen, landschaftstypischen
Biotoptypen,
- des die Landschaft gliedernden, durch Wald und Siedlungsgebiete gepraegten Bachtales als Bestandteil
eines Biotopverbundes.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4709-0050
  • BK-4709-0052
  • BK-4709-0055
  • BK-4709-007
  • BK-4709-009
  • BK-4709-089
  • BK-4709-118
  • BK-4709-803
  • BK-4709-804
Kennung:

BK-4709-0050

Objektbezeichnung:

NSG Wupper bei Radevormwald

Link zur Karte: BK-4709-0050
Objektbeschreibung: NSG Wupper bei Radevormwald, Nachkartierung erforderlich
Kennung:

BK-4709-0052

Objektbezeichnung:

NSG Wupper bei Radevormwald

Link zur Karte: BK-4709-0052
Objektbeschreibung: NSG Wupper bei Radevormwald, Nachkartierung erforderlich
Kennung:

BK-4709-0055

Objektbezeichnung:

Bewaldete Talhaenge der Wupper bei Dahlerau (siehe unter Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-4709-0055
Objektbeschreibung: Teilflächen des BK-4709-117 innerhalb des NSG, Nachkartierung erforderlich Das Haupttal der Wupper wird hier von sehr steilen, oft schroffen und flachgruendigen Haengen begleitet. Der Boden ist steinig und stellenweise sind einige Felsaufschluesse vorhanden, insbesondere an der Bahntrasse und suedlich Niederdahl. Die Talhaenge sind ueberwiegend mit Laubwald bestockt. Dominierend sind Buchenwaldgesellschaften. Stellenweise sind etwas lichtere Eichenwaldbestaende eingestreut, vereinzelt Ahorn. Die Krautvegetation zeigt meist anspruchslose, azidophile Arten wie Drahtschmiele und Pfeifengras. Einige Parzellen tragen Fichtenforsten. V.a. in die Hangbereiche am Wupperwestufer haben sich einige Quellbaeche in schmale Kerbtaelchen eingeschnitten. Der Quellbereich suedlich "Aufïm Hagen" wurde mit Nadelhoelzern aufgeforstet. Die offenen Felsbereiche entlang der Bahn sind mit artenreichen Fels-, bzw. Mauerfugengesellschaften besiedelt.
Kennung:

BK-4709-007

Objektbezeichnung:

Bewaldete Talhaenge der Wupper bei Dahlerau

Link zur Karte: BK-4709-007
Objektbeschreibung: Teilfläche des BK-4709-007 innerhalb des NSG, Nachkartierung erforderlich Das Haupttal der Wupper wird hier von sehr steilen, oft schroffen und flachgruendigen Haengen begleitet. Der Boden ist steinig und stellenweise sind einige Felsaufschluesse vorhanden, insbesondere an der Bahntrasse und suedlich Niederdahl. Die Talhaenge sind ueberwiegend mit Laubwald bestockt. Dominierend sind Buchenwaldgesellschaften. Stellenweise sind etwas lichtere Eichenwaldbestaende eingestreut, vereinzelt Ahorn. Die Krautvegetation zeigt meist anspruchslose, azidophile Arten wie Drahtschmiele und Pfeifengras. Einige Parzellen tragen Fichtenforsten. V.a. in die Hangbereiche am Wupperwestufer haben sich einige Quellbaeche in schmale Kerbtaelchen eingeschnitten. Der Quellbereich suedlich "Aufïm Hagen" wurde mit Nadelhoelzern aufgeforstet. Die offenen Felsbereiche entlang der Bahn sind mit artenreichen Fels-, bzw. Mauerfugengesellschaften besiedelt.
Kennung:

BK-4709-009

Objektbezeichnung:

Wupper und Obergraben bei Oedeschlenke

Link zur Karte: BK-4709-009
Objektbeschreibung: Etwa 800 m langer Auenabschnitt der Wupper unterhalb der Stauanlage Beyenburg. Die Wupper verlaeuft mit ueberwiegend naturnahen Strukturen in einem weiten Linksbogen unmittelbar unterhalb der Trasse der Eisenbahn und L414. Unterhalb der Klaeranlage ist der Lauf ausgebaut. Im mittleren Abschnitt befindet sich ein Stauwehr. Die steilen Uferboeschungen sind ueberwiegend von einem Buchen-Mischbestand bestockt. Am Ufer begleiten einige Weiden und Erlen den Fluss, insbesondere am Westufer. Am linken Ufer sind weite Gleithaenge ausgebildet. Die Uferbereiche sind nicht befestigt und abschnittsweise offen, stellenweise mit Roehricht-Hochstauden und einzelnen Erlen besiedelt. Die Wupper ist auf diesem Abschnitt etwas aufgeweitet. In dem flachen, ueberwiegend schnell fliessendem Wasser sind ueppige Bestaende von Wasser-Hahnenfuss entwickelt. Der noerdliche Gleithang wird von extensiv genutztem Gruenland eingenommen, das sich aus mageren Glatthaferwiesen-, Rohrglanzgras- und Magerrasengesellschaften zusammensetzt. Stellenweise sind Ruderalisierungs- und Brachezeiger eingestreut. Der noerdliche Abschnitt wird von einem Angelsportverein fischereilich genutzt. Der suedliche Gleithang wird von Gebuesch-Glanzgras-Brachen eingenommen. Ab dem Wehr verlaeuft am oberen, linken Hangbereich ein alter, zwischen 5-8 m breiter Nebenkanal. Unterhalb der Staustufe besteht die Kanalwand, etwa 100 m lang, aus stark bewachsenem altem Mauerwerk. Der Kanal ist etwa 1 m tief und durch Daemme in mehrere Abschnitte geteilt. Die so entstandenen Teiche werden fischereilich genutzt. Die Wasserflaechen weisen kaum eine Vegetationsentwicklung auf und sind meist staerker beschattet. Zur Wupper hin ist der Kanal durch einen von einem Eichen-Erlen-Mischbestand bewachsenen Wall begrenzt. Am Auenhang noerdlich des Grabens stocken Eichen-Buchenwaldbestaende. Unterhalb Dahlerau verlaeuft am westlichen Ufer parallel ein groesserer, schnell fliessender Graben, der von Buchen- und Ufergehoelzen begleitet wird.
Kennung:

BK-4709-089

Objektbezeichnung:

Tal der Wupper suedlich Dahlerau

Link zur Karte: BK-4709-089
Objektbeschreibung: Teilfläche des BK-4709-089 innerhalb des NSG, Nachkartierung erforderlich Das Gebiet umfasst einen weitgehend naturnahen Flusskerbtalabschnitt der Wupper bei Krebsoegersteg. Im Fluss haben sich stellenweise dichte Wasserhahenenfuss-Bestaende entwickelt. Der 40 bis 80 m breite Fluss mit lokalen Geroellinseln besitzt hier beidseitig auentypische, 10 - 40 m breite Saeume aus Rohrglanzgras-dominierten Roehrichten. Z.T. breiten sich Druesiges Springkraut und Sonnenhut stark aus. Eingestreut sind kleinere Rohrkolben- und Seggenroehrichte, einzelne Weidengebuesche und Gruppen von alten Baumweiden. Im Nordbereich stockt ein feuchter Pappelforst. Bei Wilhelmstal verlaeuft unmittelbar am Wupperufer ein mit Hainbuchen gesaeumter Fussweg entlang. Unterhalb des Fabrikgebaeudes bei Wilhelmstal befindet sich auf der Talsohle ein von Wald umgebenes Teichgebiet. Der noerdliche Teich liegt etwas tiefer und weist einen Roehrichtsaum auf. Die Raender sind stellenweise mit Weidengebueschen besiedelt. Der suedliche Teich ist trockengefallen und wird von Binsen, Reitgras und Flutrasen besiedelt. Im Zulauf des hallerbach befindet sich ein weiterer Stauteichklomplex. Die etwa 80m hohen, z.T. sehr steilen, flachgruendigen Talhaenge weisen stellenweise Felsvorspruenge auf und sind ueberwiegend mit bodensaurem Laubwald, i.d.R. Buchenwald und stellenweise krueppelwuechsigem Eichenwald mit oertlich unterschiedlich hohem Totholzanteil, bestanden. Lokal kommen Buchenaltholzbestaende und Birkenbestaende vor. Im Bereich der Mittelwasserlinie haben sich einige Silberweiden angesiedlt. Auf den weniger steilen Lagen sind Altbuchen und -kiefern eingestreut, die am gesamten Gleithang der noerdlichen Flussschleife durch Fichtenaufforstungen ersetzt wurden. In der Krautschicht treten vor allem azidophile Arten auf mit Dominanz von Drahtschmiele und Pfeifengras. An den Talhaengen befinden sich einige tief eingeschnittene Kerbtaelchen mit Quellsiefen. Bei Krebsboegersteg befindet sch am Gleitufer eine Intensiv-Weide. Ein gefasster Quellbereich bei Rechelsiepen befindet sich an einem Magergruenlandhang.
Kennung:

BK-4709-118

Objektbezeichnung:

Tal der Wupper suedlich Dahlerau (siehe unter Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-4709-118
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst den ca. 1 km langem, weitgehend naturnahen Flusskerbtalabschnitt der Wupper zwischen Dahlerau und Wilhelmstal/Krebsboegersteg. Die in einem tiefen Kerbtal verlaufende Wupper bildet hier zwei enge, direkt aufeinander folgende Flussschlingen aus, die beide in den Bereich der alten Stauanlage Dahlerau fallen. In den letzten Jahren wurde der Einstau weitgehend aufgehoben, so dass die Wupper auf diesem Abschnitt wieder ein staerkeres Fliessverhalten aufweist. Im Fluss haben sich stellenweise dichte Wasserhahenefuss-Bestaende entwickelt. Der 40 bis 80 m breite Fluss mit lokalen Geroellinseln besitzt hier beidseitig auentypische, 10 - 40 m breite Saeume aus Rohrglanzgras-dominierten Roehrichten. Z.T. breiten sich Druesiges Springkraut und Sonnenhut stark aus. Eingestreut sind kleinere Rohrkolben- und Seggenroehrichte, einzelne Weidengebuesche und Gruppen von alten Baumweiden. Im Nordbereich stockt ein feuchter Pappelforst. Bei Wilhelmstal verlaeuft unmittelbar am Wupperufer ein mit Hainbuchen gesaeumter Fussweg entlang. Unterhalb des Fabrikgebaeudes bei Wilhelmstal befindet sich auf der Talsohle ein von Wald umgebenes Teichgebiet. Der noerdliche Teich liegt etwas tiefer und weist einen Roehrichtsaum auf. Die Raender sind stellenweise mit Weidengebueschen besiedelt. Der suedliche Teich ist trockengefallen und wird von Binsen, Reitgras und Flutrasen besiedelt. Im Zulauf des hallerbach befindet sich ein weiterer Stauteichklomplex. Die etwa 80m hohen, z.T. sehr steilen, flachgruendigen Talhaenge weisen stellenweise Felsvorspruenge auf und sind ueberwiegend mit bodensaurem Laubwald, i.R. Buchenwald und stellenweise krueppelwuechsigem Eichenwald mit oertlich unterschiedlich hohem Totholzanteil, bestanden. Lokal kommen Buchenaltholzbestaende und Birkenbestaende vor. Im Bereich der Mittelwasserlinie haben sich einige Silberweiden angesiedlt. Auf den weniger steilen Lagen sind Altbuchen und -kiefern eingestreut, die am gesamten Gleithang der noerdlichen Flussschleife durch Fichtenaufforstungen ersetzt wurden. In der Krautschicht treten vor allem azidophile Arten auf mit Dominanz von Drahtschmiele und Pfeifengras. An den Talhaengen befinden sich einige tief eingeschnittene Kerbtaelchen mit Quellsiefen. Bei Krebsboegersteg befindet sch am Gleitufer eine Intensiv-Weide. Ein gefasster Quellbereich bei Rechelsiepen befindet sich an einem Magergruenlandhang. Die Wupperschleife wird an zwei Stellen von einer inzwischen stillgelegten Bahnstrecke ueberquert.
Kennung:

BK-4709-803

Objektbezeichnung:

Tal der Wupper suedlich Dahlerau

Link zur Karte: BK-4709-803
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst den ca. 1 km langem, weitgehend naturnahen Flusskerbtalabschnitt der Wupper zwischen Dahlerau und Wilhelmstal/Krebsoegersteg. Die in einem tiefen Kerbtal verlaufende Wupper bildet hier zwei enge, direkt aufeinander folgende Flussschlingen aus, die beide in den Bereich der alten Stauanlage Dahlerau fallen. In den letzten Jahren wurde der Einstau weitgehend aufgehoben, so dass die Wupper auf diesem Abschnitt wieder ein staerkeres Fliessverhalten aufweist. Im Fluss haben sich stellenweise dichte Wasserhahenefuss-Bestaende entwickelt. Der 40 bis 80 m breite Fluss mit lokalen Geroellinseln besitzt hier beidseitig auentypische, 10 - 40 m breite Saeume aus Rohrglanzgras-dominierten Roehrichten. Z.T. breiten sich Druesiges Springkraut und Sonnenhut stark aus. Eingestreut sind kleinere Rohrkolben- und Seggenroehrichte, einzelne Weidengebuesche und Gruppen von alten Baumweiden. Im Nordbereich stockt ein feuchter Pappelforst. Bei Wilhelmstal verlaeuft unmittelbar am Wupperufer ein mit Hainbuchen gesaeumter Fussweg entlang. Die etwa 80m hohen, z.T. sehr steilen, flachgruendigen Talhaenge weisen stellenweise Felsvorspruenge auf und sind ueberwiegend mit bodensaurem Laubwald, i.R. Buchenwald und stellenweise krueppelwuechsigem Eichenwald mit oertlich unterschiedlich hohem Totholzanteil, bestanden. Lokal kommen Buchenaltholzbestaende und Birkenbestaende vor. Im Bereich der Mittelwasserlinie haben sich einige Silberweiden angesiedlt. In der Krautschicht treten vor allem azidophile Arten auf mit Dominanz von Drahtschmiele und Pfeifengras. An den Talhaengen befinden sich einige tief eingeschnittene Kerbtaelchen mit Quellsiefen. Bei Krebsoegersteg befindet sch am Gleitufer eine Intensiv-Weide. Ein gefasster Quellbereich bei Rechelsiepen befindet sich an einem Magergruenlandhang. Die Wupperschleife wird an zwei Stellen von einer inzwischen stillgelegten Bahnstrecke ueberquert.
Kennung:

BK-4709-804

Objektbezeichnung:

Bewaldete Talhaenge der Wupper bei Dahlerau

Link zur Karte: BK-4709-804
Objektbeschreibung: Das Haupttal der Wupper wird hier von sehr steilen, oft schroffen und flachgruendigen Haengen begleitet. Der Boden ist steinig und stellenweise sind einige Felsaufschluesse vorhanden, insbesondere an der Bahntrasse und suedlich Niederdahl. Die Talhaenge sind ueberwiegend mit Laubwald bestockt. Dominierend sind Buchenwaldgesellschaften. Stellenweise sind etwas lichtere Eichenwaldbestaende eingestreut, vereinzelt Ahorn. Die Krautvegetation zeigt meist anspruchslose, azidophile Arten wie Drahtschmiele und Pfeifengras. Einige Parzellen tragen Fichtenforsten. V.a. in die Hangbereiche am Wupperwestufer haben sich einige Quellbaeche in schmale Kerbtaelchen eingeschnitten.
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (NaN ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (NaN ha)
  • Eichenwald <AB0> (NaN ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (NaN ha)
  • Nadelbaum-Eichenmischwald <AB5> (3,62 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (NaN ha)
  • Ahorn-/Lindenwald <AR0> (NaN ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (1,55 ha)
  • Fettwiese <EA0> (6,61 ha)
  • Fettweide <EB0> (1,03 ha)
  • Magergruenland <ED0> (0,52 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (0,52 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (NaN ha)
  • Teich <FF0> (0,30 ha)
  • Quelle, Quellbereich <FK0> (NaN ha)
  • Bach <FM0> (NaN ha)
  • Graben <FN0> (0,29 ha)
  • Fluss <FO0> (1,44 ha)
  • Mittelgebirgsfluss <FO1> (3,13 ha)
  • Kanal <FP0> (1,44 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <GA0> (NaN ha)
  • Bahnboeschung, Einschnitt <HH3> (NaN ha)
  • Gebaeude, Mauerwerk, Ruine <HN0> (0,29 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Pappelwald auf Auenstandort <yAF2> (1,55 ha)
  • Ufergehoelz <yBE0> (1,44 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <yBE1> (1,55 ha)
  • Roehrichtbestand <yCF0> (2,58 ha)
  • Teich <yFF0> (0,52 ha)
  • Fluss <yFO0> (10,06 ha)
  • Mittelgebirgsfluss <yFO1> (16,24 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <yGA0> (0,52 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bastard-Frauenmantel Sa. (Alchemilla hybrida agg.)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Braunstieliger Streifenfarn (Asplenium trichomanes)
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fruehlings-Hainsimse (Luzula pilosa)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Tuepfelfarn (Polypodium vulgare)
  • Gemeiner Wasser-Hahnenfuss Sa. (Ranunculus aquatilis agg.)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Leinkraut (Linaria vulgaris)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Greiskraut Sa. (Senecio nemorensis agg.)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Kanariengras (Phalaris canariensis)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Mauer-Zimbelkraut (Cymbalaria muralis (subsp. muralis))
  • Mauerraute (Asplenium ruta-muraria (subsp. ruta-muraria))
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pinselblaettriger Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus penicillatus)
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rauhes Hornblatt (Ceratophyllum demersum)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlitzblaettriger Sonnenhut (Rudbeckia laciniata)
  • Schmalblaettriger Rohrkolben (Typha angustifolia)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vielbluetige Hainsimse (Luzula multiflora (subsp. multiflora))
  • Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisses Straussgras Sa. (Agrostis stolonifera agg.)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zerbrechlicher Blasenfarn (Cystopteris fragilis)
  • Zerbrechlicher Blasenfarn Sa. (Cystopteris fragilis agg.)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
Tierarten:
  • Bachforelle (Salmo trutta fario)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Kormoran (Phalacrocorax carbo)
Schutzziele: Erhalt und Optimierung landschaftstypischer, bodensaurer
Buchenwaelder an den Talhaengen der WupperErhalt und Optimierung eines Wupper-Auenabschnittes mit Gruenland-Gehoelzstrukturen und dem Wupper-NebengrabenErhaltung und Wiederherstellung eines weitgehend naturnahen
Mittelgebirgs-FlusstalabschnittesErhaltung und Wiederherstellung eines weitgehend naturnahen Mittelgebirgs-Flusstalabschnittes.Erhalt und Optimierung landschaftstypischer, bodensaurer Buchenwaelder an den Talhaengen der Wupper
Gefährdungen:
  • Angelsport, Fischerei
  • Anstau eines Fliessgewaessers
  • Aufforstung
  • Einwanderung, Ausbreitung Neophyten
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserausbau
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Quellfassung (WA)
  • unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Anlegen von Laubgehoelzen
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • kein Gewaesserausbau
  • Mauervegetation erhalten
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • NSG-Ausweisung / vertragliche Regelung
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Vermeidung Eutrophierung
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