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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Fleckernheide (GT-000)

Objektbezeichnung:

NSG Fleckernheide

Kennung:

GT-000

Ort: Verl
Kreis: Guetersloh
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 10,55 ha
Offizielle Fläche: 10,50 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1989
Inkraft: 1991
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt gemaess Paragraph 20 LG NW,

- Zur Erhaltung von Lebensgemeinschaften und Lebensstaetten bestimmter wildwachsender
Pflanzen und wildlebender Tierarten,
- Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schoenheit der Flaeche.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4117-903
Kennung:

BK-4117-903

Objektbezeichnung:

NSG Fleckernheide

Link zur Karte: BK-4117-903
Objektbeschreibung: Zwei Fettweiden, die durch einen Weg mit begleitenden Hecken voneinander getrennt sind. Die oestlich gelegene Weide wird intensiv mit einer großen Anzahl von Rindern beweidet. Feuchtezeiger wurden nicht mehr festgestellt. Der ehemalige Status als Feuchtgrünland ist durch Intensivnutzung erloschen. Feuchtezeiger waren in der Fläche nicht mehr anzutreffen. Diese Fläche wird am Nordrand von einer Birken-Erlenbaumreihe begrenzt. Entlang des Nord-Süd-verlaufenden Weges stockt eine die feuchte Ausbildung einer Eichen-Birken-Hecke. Die Weide im Westen wird von Pferden beweidet. Hier konnte ebenfalls der ehemalige Feuchtgrünlandstatus nicht mehr festgestellt. Lediglich in den Heckenzügen sind in der Krautschicht Feuchtezeigern festzustellen u.a. Pfeifengras, und Sumpf-Segge. Schon damals wurde auf die starke Entwaesserung durch angrenzende Gräben hingewiesen. Noerdlich hiervon befindet sich - getrennt durch einen von Erlen begleiteten Graben - ein Maisacker auf ehemaligem Gruenland. Das Gebiet liegt von Wald umgeben in recht ungestoerter schoener Lage. Nachtrag 2004: Im Grünland westlich des Weges ist auf wechselfeuchtem Standort kleinflächig Feuchtgrünland vorhanden.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (0,50 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (0,40 ha)
  • Baumgruppe <BF2> (0,20 ha)
  • Fettweide <EB0> (7,10 ha)
  • Acker <HA0> (2,00 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (0,50 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Huehnerhirse (Echinochloa crus-galli)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Wasserstern Sa. (Callitriche palustris agg.)
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
Tierarten:
Schutzziele: Entwicklung des Gruenlandes durch Wiedervernaessung und extensive Nutzung. Erhaltung der gliedernden Heckenzüge.
Gefährdungen:
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Entwaesserungsgraeben
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
Maßnahmen:
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • keine Entwaesserung
  • Wiedervernaessung
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