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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Schaagbachtal (HS-004)

Objektbezeichnung:

NSG Schaagbachtal

Kennung:

HS-004

Ort: Wassenberg
Kreis: Heinsberg
Bezirksregierung: Köln
Digitalisierte Fläche: 125,38 ha
Offizielle Fläche: 128,00 ha
Flächenanzahl: 2
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1985
Inkraft: 2004
Außerkraft: 2024
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt

a) Gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe a) sowie Satz 2 LG zur Erhaltung,
Herstellung und Wiederherstellung der Arten und Lebensgemeinschaften in
den Wald- und Offenlandbereichen des Schaagbachtals mit den fuer die der
natuerlichen Laubwaldgesellschaften und Heideflaechen typischen Arten-
spektren in unterschiedlichen Altersphasen und standoertlichen Variationen.
Weiterhin zur Erhaltung des naturnahen Bachlaufes, Roehrichten und Tuempeln
sowie zur Erhaltung der Lebensraeume von stoerungsempfindlichen, seltenen und
gefaehrdeten, naturraumtypischen Tierarten, insbesondere von
-Voegel,
-Amphibien,
-Reptilien,
-Libellen,
-Heuschrecken,
-Mollusken (Weichtiere),
-Waldameisen und andere Wirbellose wie Laufkaefer und Spinnen.

b) In Ausfuehrung des Paragraph 48 c LG in Verbindung mit der Richtlinie 92/43/EWG
des Rates zur Erhaltung der natuerlichen Lebensraeume sowie der wildlebenden
Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie - FFH-RL-, vom 21.05.1992, Abl. EG Nr. L 206 S. 7
in der jeweils gueltigen Fassung) und der Richtlinie 79/409/EWG des Rates ueber
die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (Vogelschutz-Richtlinie vom 2. April 1979,
Abl. EG Nr. L 103 S. 1 in der jeweils gueltigen Fassung) gemaess Paragraph 20 Satz 1
Buchstabe a) sowie gemaess Paragraph 20 Satz 2 LG wegen der besonderen Bedeutung
des Gebietes
ba) Zur Erhaltung folgender Lebensraeume gemaess Anhang I FFH-Richtlinie:

-Moorwaelder (91D0),
-Erlen-Eschenwaelder und Weichholzauenwaelder an Fliessgewaessern (91E0),
-Hainsimsen-Buchenwald (9110),
-alte bodensaure Eichenwaelder mit Quercus robur auf Sandebenen (9190)

bb) Zur Wiederherstellung folgender Lebensraeume gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie

-Moorwaelder (91D0),
-Erlen-Eschenwaelder und Weichholzauenwaelder an Fliessgewaessern (91E0),
-Hainsimsen-Buchenwald (9110),
-alte bodensaure Eichenwaelder mit Quercus robur auf Sandebenen (9190).


bc) Zur Erhaltung folgender wildlebender Vogelarten gemaess Anhang I der Vogelschutzrichtlinie
und deren Lebensraeume

-Eisvogel (Alcedo atthis),
-Schwarzspecht (Dryocopus martius).

bd) Zur Wiederherstellung von Lebensraeumen und stabilen ueberlebensfaehigen
Populationen folgender wildlebender Vogelarten gemaess Anhang I der Vogelschutzrichtlinie

-Eisvogel (Alcedo atthis)
-Schwarzspecht (Dryocopus martius)

be) Zur Erhaltung von Lebensraeumen und stabilen ueberlebensfaehigen Populationen
folgender Zugvoegel gemaess Artikel 4 Abs. 2 der Vogelschutzrichtlinie

-Teichrohrsaenger (Acrocephalus scirpaceus),
-Nachtigall (Luscinia megarhynchos),
-Pirol (Oriolus oriolus).

bf) Zur Wiederherstellung von Lebensraeumen und stabilen ueberlebensfaehigen
Populationen folgender Zugvoegel gemaess Artikel 4 Abs. 2 der Vogelschutzrichtlinie

-Teichrohrsaenger (Acrocephalus scirpaceus),
-Nachtigall (Luscinia megarhynchos),
-Pirol (Oriolus oriolus).


c) Gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe b) LG wegen der wissenschaftlichen,
naturgeschichtlichen und landeskundlichen Bedeutung des Schaagbachtals, insbesondere

- zum Schutz und zur Entwicklung der vorhandenen naturnahen Moore, als seltener
und stark gefaehrdeter Lebensraum,
- zur Wiederherstellung der moorspezifischen hydrologischen Verhaeltnisse eines
Niedermoores sowie zur Erhaltung morphologischer Strukturen,
- der bodenstaendigen, naturnahen und gebietstypischen Laubwaelder,
- der seltenen und gefaehrdeten feuchtigkeitsabhaengigen Pflanzengesellschaften wie
dem Walzenseggen-Erlenbruchwald (Carici-elongatate-Alnetum), der Hain-Gilbweiderich-
Winkelseggenflur (Caricetum remotae) oder der Feuchtheiden (Ericetum tetralicis),
- als landesweit bedeutsames Gebiet des Biotopverbundes im Biotopsystem des
Naturraums Schwalm-Nette und Teil der Kernflaeche im deutsch-niederlaendischen
Naturpark Maas-Schwalm-Nette,
- der historischen Landschaftsteile, insbesondere der mittelalterlichen Wallanlage,
der mittelalterlichen Fluchtburg (Motte), der Altfluren, den Flachsroesten sowie den
Relikten der ehemaligen Niederwaldnutzung,

d) gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe c) LG wegen der Seltenheit, besonderen
Eigenart und hervorragenden Schoenheit der grossflaechigen, artenreichen,
feuchtigkeitsbeeinflussten und fuer den Naturraum repraesentativen Erlenbruch-
und Auenwaelder; des Weiteren aufgrund des vielfaeltig strukturierten und naturnah
ausgepraegten Schaagbaches mit seinem naturraumtypischen Arteninventar.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4802-0006
  • BK-4802-0007
  • BK-4802-0008
  • BK-4803-0001
  • BK-4803-0054
  • BK-4803-129
Kennung:

BK-4802-0006

Objektbezeichnung:

NSG Schaagbachtal

Link zur Karte: BK-4802-0006
Objektbeschreibung:
Kennung:

BK-4802-0007

Objektbezeichnung:

NSG Schaagbachtal

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Objektbeschreibung:
Kennung:

BK-4802-0008

Objektbezeichnung:

NSG Schaagbachtal

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Objektbeschreibung:
Kennung:

BK-4803-0001

Objektbezeichnung:

NSG Schaagbachtal

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Objektbeschreibung:
Kennung:

BK-4803-129

Objektbezeichnung:

NSG Schaagbachtal

Link zur Karte: BK-4803-129
Objektbeschreibung: Das NSG Schaagbachtal ist geprägt von Bruch- und Auwäldern, frischen bis feuchten Laubwaldgesellschaften sowie Kiefern- und Fichtenwälder besonders in den Hangbereichen. Im S des Gebietes liegt der Naturlehrpark Haus Wildenrath (mit NABU-Naturschutzstation Haus Wildenrath) mit dem Quellgebiet des Schaagbaches. Der Schaagbach ist ein überwiegend naturnaher Bach, der von den prioritären Lebensräumen Auwald, großflächig und naturnah ausgebildet besonders im Westen, sowie kleinflächigen Birkenmoorwäldern begleitet wird. In den trockeneren Bereichen stehen Buchen- und Birkeneichenwälder, typisch ausgebildete FFH-Lebensräume. Kulturhistorisch wertvoll sind die Reste einer mittelalterlichen Wallanlage sowie eine mittelalterliche große Fluchtburg (Motte). Das NSG Schaagbachtal beherbergt eine aeusserst artenreiche Flora und Fauna mit vielen gefaehrdeten Arten. Zu den herausragenden Arten gehören Königsfarn und Sumpffarn im Westen sowie in der Nähe von Haus Wildenrath die Calla. Es ist u.A. Lebensraum für Eisvogel, Schwarzspecht und verschiedene Fledermausarten. Das NSG Schaagbachtal ist Teil des deutsch-Niederländischen Naturparks Maas-Schwalm-Nette und bedeutender Trittsteinbiotop im grenzübergreifenden Schwalm-Nette-Rur-Korridor.
Kennung:

BK-4803-0054

Objektbezeichnung:

Laubwaldparzellen im Dalheimer Busch

Link zur Karte: BK-4803-0054
Objektbeschreibung: Drei Laub- und Mischwaldbestände inmitten von ausgedehnten Kiefern- und Fichtenforsten nordwestlich von Wildenrath. Die nördliche Parzelle enthält ein hallenartiges Buchenaltholz mit spärlicher Kraut- und Strauchschicht. An seinem Südrand ist es mit Stieleiche gemischt und wird femelartig bewirtschaftet. Die kleine Parzelle im Zentrum ist mit einem hallenartigen Stieleichen-Altholz bestockt. Der etwas größere Waldkomplex im Süden besteht aus einem Mosaik von alten Birken-Eichenwäldern und Nadelholzforsten (Wald-, Schwarz- und Weymouth-Kiefer). Im Unterwuchs dominieren Birke und Eberesche, stellenweise tritt die Späte Traubenkirsche hinzu. Die Krautschicht wird von Adlerfarn, Brombeere und Pfeifengras gebildet. Stellenweise weist der Wald recht große Blößen mit Adlerfarnfluren auf. Die naturnahen Laubwaldrelikte haben lokale Bedeutung als Reste der ursprünglichen Vegetation und als Lebensräume für Alt- und Totholzbesiedler, Höhlenbrüter und andere waldbewohnende Tiere in der ansonsten von standortfremden Nadelholzforsten geprägten Umgebung. Als Teilflächen der Biotopverbundsysteme "Ophovener und Birgeler Wald" bzw. "Rothenbach- und Schaagbachtal" sind die Laubwaldparzellen wichtige Vernetzungselemente. Entwicklungsziel ist jeweils ein alter, naturnaher Laubwaldbestand.
Lebensraumtypen:
  • Fliessgewaesser der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion <3260> (0,11 ha)
  • Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum) <9110> (14,74 ha)
  • Subatlantischer oder mitteleuropaeischer Stieleichenwald oder Hainbuchenwald (Carpinion betuli) [Stellario-Carpinetum] <9160> (1,48 ha)
  • Alte bodensaure Eichenwaelder auf Sandebenen mit Quercus robur <9190> (9,22 ha)
  • Moorwaelder <91D0> (0,96 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (13,17 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (11,60 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (4,50 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (1,80 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (0,55 ha)
  • Eichenwald <AB0> (1,15 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (1,00 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <AB2> (10,80 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <AB9> (0,90 ha)
  • Erlenwald <AC0> (2,50 ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AC1> (4,00 ha)
  • Erlen-Bruchwald <AC4> (1,00 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <AC5> (1,50 ha)
  • Birkenwald <AD0> (2,30 ha)
  • Birken-Bruchwald <AD4> (0,60 ha)
  • Weidenwald <AE0> (0,50 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (14,60 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (1,20 ha)
  • Laub-, Nadelbaum-Fichtenmischwald <AJ4> (0,20 ha)
  • Kiefernwald <AK0> (10,80 ha)
  • Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AK1> (18,10 ha)
  • Robinienwald <AN0> (0,20 ha)
  • Schlagflur <AT0> (0,50 ha)
  • Wald, Jungwuchs <AU1> (2,50 ha)
  • Vorwald, Pionierwald <AU2> (5,50 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (0,40 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (0,50 ha)
  • Baumreihe <BF1> (0,50 ha)
  • Kopfbaumreihe <BG1> (0,20 ha)
  • Feuchtheide <DB0> (0,30 ha)
  • Fettwiese <EA0> (0,50 ha)
  • Fettweide <EB0> (5,00 ha)
  • Magerwiese <ED1> (3,00 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (0,50 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (0,50 ha)
  • Teich <FF0> (0,30 ha)
  • Acker <HA0> (8,00 ha)
  • Wildacker <HA2> (0,50 ha)
  • Garten, Baumschule <HJ0> (0,50 ha)
  • Gebaeude, Mauerwerk, Ruine <HN0> (0,50 ha)
  • Wirtschaftsweg <VB0> (0,50 ha)
  • Waldweg <VB4> (0,20 ha)
  • Buchenwald <xAA0> (2,40 ha)
  • Eichenwald <xAB0> (0,25 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <xAB1> (3,36 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <xAB2> (13,19 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <xAB9> (1,48 ha)
  • Aufforstung <xAU0> (3,35 ha)
  • Wald, Jungwuchs <xAU1> (1,40 ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (13,32 ha)
  • Vorwald, Pionierwald <yAU2> (2,10 ha)
  • Bruchgebuesch <yBB5> (0,78 ha)
  • Grossseggenried <yCD0> (0,15 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <yCF2> (0,20 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (0,18 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (0,77 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (0,21 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <yFD0> (0,11 ha)
  • Tuempel (periodisch) <yFD1> (0,31 ha)
  • Tieflandbach <yFM5> (1,40 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (13,17 ha)
  • Birken-Moorwald <zAD5> (0,96 ha)
  • Tieflandbach <zFM5> (0,11 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Aufsteigende Gelb-Segge (Carex demissa)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blasen-Segge (Carex vesicaria)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dornfarn Sa. (Dryopteris carthusiana agg.)
  • Douglasie (Pseudotsuga menziesii)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Echte Glockenheide (Erica tetralix)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gewelltblaettriges Kriechsternmoos (Plagiomnium undulatum)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Karpaten-Birke (Betula pubescens subsp. carpatica)
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kleines Helmkraut (Scutellaria minor)
  • Kleines Immergruen (Vinca minor)
  • Knoeterich-Laichkraut (Potamogeton polygonifolius)
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Koenigsfarn (Osmunda regalis)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Kriechender Arznei-Baldrian (Valeriana excelsa subsp. excelsa)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Langaehrige Segge (Carex elongata)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Oesterreichische Schwarz-Kiefer (Pinus nigra)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfeifengras Sa. (Molinia caerulea agg.)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Rot-Eiche (Quercus rubra)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Schein-Zypergras-Segge (Carex pseudocyperus)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlangenwurz (Calla palustris)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Spaetbluehende Traubenkirsche (Prunus serotina)
  • Sparrige Binse (Juncus squarrosus)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Sumpf-Blutauge (Comarum palustre)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Reitgras (Calamagrostis canescens)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpffarn (Thelypteris palustris)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Ufer-Hahnenfuss (Ranunculus reptans)
  • Ufer-Segge (Carex riparia)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wassernabel (Hydrocotyle vulgaris)
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Weymouths-Kiefer (Pinus strobus)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
Tierarten:
Schutzziele: Erhaltung von Quellgebieten und naturnahen Bachlaeufen sowie
Erhaltung und Weiterentwicklung von Bruchwaeldern und Auwäldern als wertvolle
Lebensraeume fuer bedrohte Pflanzen- und Tierarten wie Koenigsfarn, Sumpffarn
Kleinem Wasserschlauch und EisvogelErhaltung und Wiederherstellung naturnaher Laubwaldreste inmitten ausgedehnter, naturferner Nadelforste als Lebensraum für Höhlenbrüter und andere waldbewohnende Tiere, als Beispiel für der potentiellen natürlichen Vegetation entsprechenden Waldgesellschaften und als Vernetzungsglieder im Biotopverbund.
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Beseitigung alter Baeume
  • Einwanderung, Ausbreitung Neophyten
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Gewaesserverunreinigung (SP)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Grundwasserabsenkung
  • Immissionen
  • Jagd
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • Muellablagerung
  • Naturverjuengung nicht bodenstaendiger Gehoelze
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Entschlammung, abschnittsweise
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Jagdausuebung beschraenken
  • kein Gewaesserausbau
  • kein Kahlschlag
  • keine Aufforstung
  • keine Entwaesserung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Vermeidung Eutrophierung
  • Wiedervernaessung
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