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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Auf der Sommerseite (HSK-005)

Objektbezeichnung:

NSG Auf der Sommerseite

Kennung:

HSK-005

Ort: Schmallenberg
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 4,57 ha
Offizielle Fläche: 4,60 ha
Flächenanzahl: 2
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1935
Inkraft: 2008
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Schutzzweck:
- Erhaltung montaner Hochheiden als artenschutzmäßig bedeutsame und vegetationskundlich wertvolle
Biotopinseln innerhalb der Waldlandschaft des Rothaargebirges,
- Erhaltung kulturhistorisch schutzwürdiger Relikte der historischen Waldweide.
Das NSG dient auch der nachhaltigen Sicherung von die gesamten Teilflächen einnehmenden
besonders schutzwürdigen Lebensräumen nach § 62 LG und von Rote-Liste-Tier- und Pflanzenarten.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4816-380
Kennung:

BK-4816-380

Objektbezeichnung:

Hochheiden "Auf der Sommerseite"

Link zur Karte: BK-4816-380
Objektbeschreibung: Östlich von Oberkirchen sind auf zwei abgeflachten Kuppen des Graftenberges zwei Zwergstrauchheiden in einer Höhe zwischen 620 und 650 ü. N.N. erhalten geblieben. Kleinflächig durchstoßen niedrige Felsrippen den Boden. Die Freiflächen werden von Wacholdergruppen, Sträuchern und Einzelbäumen parkartig durchsetzt. Die Heideflächen werden von drei Seiten von Fichten-Hochwald umgeben, lediglich im Westen haben sie Kontakt zur grünlandgeprägten Feldflur. Die vitalen Heideflächen weisen einen schutzwürdigen Vegetationsmosaik auf aus Wacholdergebüsch, Zwergstrauchheiden, Magerrasen und Borstgrasrasen. Positiv ist das weitgehende Fehlen von Eutrophierungsanzeigern. Der Wacholder wächst vereinzelt und in Gruppen in niedriger und aufrechter Form. Gelegentlich wird die Heide von einer Ziegenherde beweidet. Die Hochheiden "Auf der Sommerseite" sind kulturhistorisch und vegetationkundlich wertvolle Biotopinsel innerhalb des Rothaargebirges.
Lebensraumtypen:
  • Trockene europaeische Heiden <4030> (4,57 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Bergheide-Beerenstrauchheide <zDA5> (4,57 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gewoehnliches Eisenkraut (Verbena officinalis)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea (subsp. vitis-idaea))
  • Wacholder (Juniperus communis)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
Tierarten:
  • Baumpieper (Anthus trivialis)
Schutzziele: Erhalt montaner Hochheiden als vegetationskundlich und kulturhistorisch wertvolle Biotopinseln innerhalb der Waldlandschaft des Rothaargebirges
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Verbuschung
Maßnahmen:
  • extensive Beweidung
  • keine Aufforstung
  • Vegetationskontrolle
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