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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Schnettenberg (HSK-009)

Objektbezeichnung:

NSG Schnettenberg

Kennung:

HSK-009

Ort: Meschede
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 2,89 ha
Offizielle Fläche: 3,00 ha
Flächenanzahl: 3
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1938
Inkraft: 1994
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Gemaess LG Paragraph 20

- Erhaltung und Pflege einer Wacholderheide aus landeskundlichen und wissenschaftlichen
Gruenden ,(Biotop von regionaler Bedeutung, hohe strukturelle Vielfalt).
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4615-905
Kennung:

BK-4615-905

Objektbezeichnung:

NSG Schnettenberg

Link zur Karte: BK-4615-905
Objektbeschreibung: Wacholderheide mit aufkommenden Gehölzen und kleinen Freiflächen auf einem langgestreckten Härtlingszug am Randes des Arnsberger Waldes. Das NSG Schnettenberg ist ein kleines, seit Jahrzehnten geschütztes Schutzgebiet. Auf einem schmalen Härtlingszug nordöstlich von Meschede ist auf flachgründigem Standort eine Wacholderheide erhalten geblieben. Insbesondere im Südwesten des Gebietes sind dichte, vereinzelt auch hochwachsende Wacholderbüsche und Wacholderhaine ausgebildet, durchsetzt von (gelegentlich gemähten) Freiflächen mit Magergrünland-Vegetation. Im Nordosten tritt der Wacholder lediglich vereinzelt auf. Der noch niedrige Gehölzaufwuchs aus Baum- und Straucharten wird von zwergstrauchreichen Vegetationselementen durchsetzt. Die Pflege der Wacholderheide beschränkt sich aktuell auf eine gelegentliche Mahd der noch gehölzfreien Freiflächen in der westlichen Teilfläche. Zur nachhaltigen Sicherung der Heide sollte eine extensive Beweidung insbesondere mit Ziegen angestrebt werden. Wacholderheiden sind äußerst seltene Relikte der historischen Landnutzung und im Hochsauerland nur noch kleinflächig anzutreffen.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete trockene Heiden (nicht FFH-LRT) <NDA0> (2,89 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Wacholder-Heide <yDA4> (2,89 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella subsp. acetosella)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Wacholder (Juniperus communis)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
Tierarten:
Schutzziele: Erhalt und nachhaltige Pflege einer Wacholderheide als äußerst seltener Lebensraum und als hochgradig schutzwürdiges Relikt der historischen Landnutzung
Gefährdungen:
  • unerwuenschte Sukzession
  • Zerschneidung durch Strassenbau
Maßnahmen:
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • Vegetationskontrolle
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