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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Auf der Wiemecke (HSK-038)

Objektbezeichnung:

NSG Auf der Wiemecke

Kennung:

HSK-038

Ort: Marsberg
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 51,58 ha
Offizielle Fläche: 51,62 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1989
Inkraft: 2008
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Schutzzweck:

- Erhaltung und Weiterentwicklung des Magergrünlandes als Teil des Magerrasen-Biotopver-
bundsystems im Plangebiet;
- Schutz der artenreichen, tlw. gefährdeten Flora und Fauna des Gebietes;
- Erhaltung der besonderen Eigenart und hervorragenden Schönheit des landschafts-
bildprägenden, ausladenden Diemel-Prallhanges;
- Schutz der bergbaulichen Relikte im Gebiet aus landeskundlichen Gründen;
- Sicherung der Kohärenz und Umsetzung des europäischen Schutzgebietssystems "Natura 2000".

DE-4617-302 FFH-Gebiet - Gewässersystem Diemel und Hoppecke (Teilgebiet)

Schutzziele:

a) Schutzziele für Lebensraumtypen und Arten, die für die Meldung des Gebietes
ausschlaggebend sind:

Schutzziele/Maßnahmen für Erlen-Eschenwälder und Weichholzauenwälder (91E0,
Prioritärer Lebensraum):

Erhaltung und Entwicklung der Erlen-Eschenwälder und Weichholzauenwälder mit ihrer typischen
Fauna und Flora in ihrer standörtlichen typischen Variationsbreite durch

- Nutzungsaufgabe wegen der Seltenheit zumindest auf Teilflächen,
- naturnahe Waldbewirtschaftung unter Ausrichtung auf die natürliche Waldgesellschaft ein-
schließlich ihrer Nebenbaumarten sowie auf alters- und strukturdiverse Bestände,
- Vermehrung der Erlen- und Eschenwälder und Weichholzauenwälder auf geeigneten Stand-
orten durch natürliche Sukzession (Weichholzauenwald) oder ggfs. Initialpflanzung von Ge-
hölzen der natürlichen Waldgesellschaft (Erlen-Eschenwald),
- Erhaltung und Förderung eines dauerhaften und ausreichenden Anteils von Alt- und Totholz,
insbesondere von Höhlen- und Uraltbäumen,
- Erhaltung/Entwicklung der lebensraumtypischen Grundwasser- und/oder Überflutungs-
verhältnisse,
- Schaffung ausreichend großer Pufferzonen zur Vermeidung bzw. Minimierung von Nähr-
stoffeinträgen,

Schutzziele/Maßnahmen für Fließgewässer mit Unterwasservegetation (3260) und für Groppe,
Eisvogel und Schwarzstorch (Nahrungshabitat):

Erhaltung und Entwicklung der naturnahen Strukturen und der Dynamik des Fließgewässers
mit seiner typischen Vegetation und Fauna entsprechend dem jeweiligen Leitbild des Fließ-
gewässertyps durch

- Erhaltung und Wiederherstellung einer möglichst unbeeinträchtigten Fließgewässerdynamik,
- Erhaltung und Entwicklung der Durchgängigkeit des Fließgewässers für seine typische Fauna
im gesamten Verlauf,
- möglichst weitgehende Reduzierung der die Wasserqualität beeinträchtigenden direkten und
diffusen Einleitungen, Schaffung von Pufferzonen,
- Regelung von (Freizeit-)Nutzungen,
- Erhaltung und Entwicklung der typischen Strukturen und Vegetation in der Aue, Rückbau von
Uferbefestigungen,

Schutzziele/Maßnahmen für Feuchte Hochstaudenfluren (6430):

Erhaltung und Entwicklung der feuchten Hochstauden- und Waldsäume mit ihrer charakteristi-
schen Vegetation und Fauna durch

- Sicherung und Entwicklung einer naturnahen Überflutungsdynamik,

Schutzziele/Maßnahmen Silikatfelskuppen mit ihrer Pioniervegetation (8230):

Erhaltung und Entwicklung naturnaher Silikatfelskuppen mit ihrer typischen Pioniervegetation
und Fauna durch

- Verbot der Erholungsnutzung,
- im unmittelbaren Umfeld der Felskuppen Erhaltung des bodenständigen Laubwaldes, ggfs.
Umwandlung von Nadelholzbeständen in bodenständigen Laubwald,

Schutzziele/Maßnahmen für nicht touristisch erschlossene Höhlen (8310) und die unter 2a und 2b
genannten Fledermausarten:

Erhaltung der Höhlen einschließlich ihrer mikroklimatischen Verhältnisse, ihres Wasserhaushalts
und ihrer Höhlengewässer als Lebensraum für troglobionte und troglophile Tierarten sowie als
Winterquartier für Fledermäuse, Amphibien und Insekten (Schmetterlinge, Zweiflügler u.a.) durch

- Erhaltung der Ungestörtheit des Höhleninneren durch Untersagung jeglicher Nutzung oder
Erschließung, insbesondere keine touristische Nutzung, ggf. Vergitterung des Höhleneingangs
durch ein Fledermausgitter und evtl. Rückbau von Wegen in der unmittelbaren Höhlenumgebung,
- Erhaltung der Zugänglichkeit für die Höhlenfauna,
- Erhaltung bzw. Wiederherstellung der naturnahen Umgebung der Höhlen,
- Vermeidung chemischer, physikalischer und sonstiger Belastungen und Beeinträchtigungen des
Höhleninneren durch Nutzungen bzw. andere Einwirkungen aus den darüber gelegenen oberirdi-
schen Bereichen,

Schutzziele/Maßnahmen für Waldmeister-Buchenwälder (9130) und für Rotmilan und Schwarzspecht:

Erhaltung und Entwicklung naturnaher, kraut- und geophytenreicher Waldmeister-Buchenwälder
auf basenreichen Standorten mit ihrer typischen Fauna in ihren verschiedenen Entwicklungs-
stufen/Altersphasen und in ihrer standörtlichen typischen Variationsbreite, inklusive ihrer Vor-
wälder, Gebüsch- und Staudenfluren sowie ihrer Waldränder durch

- naturnahe Waldbewirtschaftung unter Ausrichtung auf die natürliche Waldgesellschaft ein-
schließlich ihrer Nebenbaumarten sowie auf alters- und strukturdiverse Bestände und Förde-
rung der Naturverjüngung aus Arten der natürlichen Waldgesellschaft,
- Erhaltung und Förderung eines dauerhaften und ausreichenden Anteils von Alt- und Totholz,
insbesondere von Großhöhlen- und Uraltbäumen,
- Förderung der natürlichen Entwicklung von Vor- und Pionierwaldstadien auf Sukzessionsflächen,
- Vermehrung des Waldmeister-Buchenwaldes durch den Umbau von mit nicht bodenständigen
Gehölzen bestandenen Flächen auf geeigneten Standorten (v.a. im weiteren Umfeld von Quell-
bereichen oder Bachläufen),
- Nutzungsaufgabe auf Teilflächen,

Schutzziele/Maßnahmen für Teichfledermaus (Myotis dasycneme), Großes Mausohr (Myotis myotis):

Erhaltung und Förderung der Populationen von Teichfledermaus und Großem Mausohr durch

- Unterirdische Winterquartiere / Zwischenquartiere,
- Erhaltung der bekannten unterirdischen Quartiere einschließlich ihrer mikroklimatischen
Verhältnisse, ihres Wasserhaushalts und ihrer Zugänglichkeit für Fledermäuse,
- Erhaltung der Ungestörtheit der Quartiere durch Untersagung jeglicher Nutzung oder Erschließung,
insbesondere keine touristische oder Freizeit-Nutzung (evtl. bestehende rechtskräftige Nutzungen
bleiben unberührt). Zum Schutz der Fledermäuse ggf. Vergitterung des Quartiereingangs durch ein
Fledermausgitter oder anderen geeigneten Verschluss mit Kontrollmöglichkeit,
- Erhalt der naturnahen Umgebung der Quartiere (soweit vorhanden) bzw. wenn möglich Förderung
einer solchen, Vermeidung chemischer, physischer und sonstiger Belastungen und Beeinträchtigun-
gen der unterirdischen Quartiere durch Nutzungen bzw. andere Einwirkungen aus den darüber gele-
genen oberirdischen Bereichen,

b) Schutzziele für Lebensraumtypen und Arten, die darüber hinaus für das Netz Natu-ra 2000 bedeut-
sam sind und/oder für Arten nach Anhang IV der FFH-Richtlinie:

Schutzziele/Maßnahmen für Borstgrasrasen im Mittelgebirge (6230, Prioritärer Lebensraum):

Erhaltung und Entwicklung artenreiche Borstgrasrasen mit ihrer charakteristischen Vegetation
und Fauna durch

- extensive Beweidung ohne Düngung und Kalkung, ggf. Vegetationskontrolle (z.B. Entfernung
von Gehölzen),
- Erhaltung einzelner bodenständiger Gehölze und Gehölzgruppen als Habitatstrukturen für
typische Faunenelemente,
- Wiederherstellung von Borstgrasrasen auf geeigneten Standorten,
- Sicherung und Schaffung ausreichend großer, nährstoffarmer Pufferzonen,
- vollständigen Verzicht auf Düngung und Kalkung,

Schutzziele/Maßnahmen für Schlucht- und Hangmischwälder (9180, Prioritärer Lebensraum):

Erhaltung und Entwicklung naturnaher Schlucht- und Hangmischwälder mit ihrer typischen
Fauna und Flora durch

- Nutzungsaufgabe zumindest auf Teilflächen,
- naturnahe Waldbewirtschaftung unter Ausrichtung auf die natürliche Waldgesellschaft
einschließlich ihrer Nebenbaumarten sowie auf alters- und strukturdiverse Bestände und
Förderung der Naturverjüngung aus Arten der natürlichen Waldgesellschaft,
- Erhaltung und Förderung eines dauerhaften und ausreichenden Anteils von Alt- und Totholz,
insbesondere von Großhöhlen- und Uraltbäumen,
- Vermehrung des Schlucht- und Hangmischwaldes durch den Umbau von mit nicht boden-
ständigen Gehölzen bestandenen Flächen auf geeigneten Standorten,

Schutzziele/Maßnahmen für trockene Heidegebiete (4030):

Erhaltung und Entwicklung typisch ausgebildeter trockener Heiden mit ihrer charakteristi-
schen Vegetation und Fauna durch

- extensive Beweidung, ggf. Vegetationskontrolle (z.B. Entfernung von Gehölzen),
- Erhaltung einzelner bodenständiger Gehölze und Gehölzgruppen als Habitatstrukturen für
typische Faunenelemente,
- Wiederherstellung von Heiden auf geeigneten Standorten,
- Sicherung und Schaffung ausreichend großer, nährstoffarmer Pufferzonen,

Schutzziele/Maßnahmen für Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen (6510):

Erhaltung und Entwicklung artenreicher Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen mit ihrer
charakteristischen Vegetation und Fauna durch

- zweischürige Mahd bei geringer Düngung (nach Kulturlandschaftsprogramm),
- Förderung und Vermehrung der mageren Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen auf
geeigneten Standorten,
- Vermeidung von Eutrophierung,

Schutzziele/Maßnahmen für Kieselhaltige Schutthalden der Berglagen (8150):

Erhaltung und Entwicklung naturnaher Silikatschutthalden mit ihrer typischen Vegetation
und Fauna durch

- Verbot der Erholungsnutzung
- im unmittelbaren Umfeld der Schutthalden Erhaltung des bodenständigen Laubwaldes,
ggfs. Umwandlung von Nadelholzbeständen in bodenständigen Laubwald,

Schutzziele/Maßnahmen für Hainsimsen-Buchenwald (9110):

Erhaltung und Entwicklung, naturnaher Hainsimsen-Buchenwälder mit ihrer typischen Fauna
und Flora in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen/Altersphasen durch

- naturnahe Waldbewirtschaftung unter Ausrichtung auf die natürliche Waldgesellschaft
einschließlich ihrer Nebenbaumarten sowie auf alters- und strukturdiverse Bestände und
Förderung der Naturverjüngung aus Arten der natürlichen Waldgesellschaft,
- Erhaltung und Förderung eines dauerhaften und ausreichenden Anteils von Alt- und Totholz,
insbesondere von Großhöhlen- und Uraltbäumen,
- Förderung der natürlichen Entwicklung von Vor- und Pionierwaldstadien auf
Sukzessionsflächen,
- Vermehrung des Hainsimsen-Buchenwaldes durch den Umbau von mit nicht bodenständigen
Gehölzen bestandenen Flächen auf geeigneten Standorten,

Schutzziele/Maßnahmen für Orchideen-Kalk-Buchenwald (9150):

Erhaltung und Entwicklung naturnaher basenreicher, kraut- und geophytenreicher Orchi-
deen-Buchenwälder mit ihrer typischen Fauna durch

- naturnahe Waldbewirtschaftung unter Ausrichtung auf die natürliche Waldgesellschaft,
einschließlich ihrer Nebenbaumarten sowie auf alters- und strukturdiverse, aus Artenschutz-
gründen ggfs. auch aufgelichtete Bestände und Förderung der Naturverjüngung aus Arten
der natürlichen Waldgesellschaft,
- Erhaltung und Förderung eines dauerhaften und ausreichenden Anteils von Alt- und Totholz,
insbesondere von Großhöhlen- und Uraltbäumen,
- Förderung der natürlichen Entwicklung von Vor- und Pionierwaldstadien auf
Sukzessionsflächen,
- Nutzungsaufgabe zumindest auf Teilflächen,

Schutzziele/Maßnahmen für Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald (9170):

Erhaltung und Entwicklung naturnaher, meist krautreicher Labkraut-Eichen-Hainbuchenwälder
mit ihrer typischen Fauna und Flora durch

- naturnahe Waldbewirtschaftung unter Ausrichtung auf die natürliche Waldgesellschaft
einschließlich ihrer Nebenbaumarten sowie auf alters- und strukturdiverse Bestände und
Förderung der Naturverjüngung aus Arten der natürlichen Waldgesellschaft,
- Erhaltung und Förderung eines dauerhaften und ausreichenden Anteils von Alt- und Totholz,
insbesondere von Großhöhlen- und Uraltbäumen,
- bei Wäldern in Steilhanglagen nach Möglichkeit Nutzungsaufgabe oder Einzelstammentnahme,

Schutzziele/Maßnahmen für Uhu:

Erhaltung und Förderung der Uhu-Population durch

- Schutz geeigneter Lebensräume wie natürlicher und naturnaher Felssysteme
- Installierung von Horstschutzzonen (mindestens 200 Meter Radius um den Horst)
- Verbot bzw. Regelung der Freizeitnutzung.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4518-902
Kennung:

BK-4518-902

Objektbezeichnung:

NSG "Auf der Wiemecke"

Link zur Karte: BK-4518-902
Objektbeschreibung: Der steile, teils terrassierte Talhang zur Diemel wird in ueberwiegend noerdlicher bis nordwestlicher Exposition von frischem Magergruenland eingenommen, das extensiv von Rindern bewirtschaftet wird. Nur Einzelflaechen im Osten (am Calvarienberg) sind in Fettweiden ueberfuehrt. Einige gering geneigte Terrassenflaechen am Oberhang werden als Maehweiden genutzt und haben Wiesencharakter. Im Fruehjahr sind die Rotschwingelweiden durch den Bluehaspekt des Koernchen-Steinbrechs gepraegt. Besonders magere Bereiche im Westen sind durch Calluna- und Arnica-Vorkommen gekennzeichnet. Ein unbeweideter Ruecken am Unterhang im Nordwesten traegt neben Nadelholzbestaenden kleinflaechig blaubeerreiche Hiedevegetation. Unterhalb davon begrenzt das Gebiet am Rand der Diemelaue eine durch Wegebau freigelegte Schieferwand mit reicher Moosvegetation. Der Wiemecke-Hang ist an Terrassenkanten und Parzellgrenzen durch zahlreiche Hecken reich gegliedert. Daneben finden sich auf den Weideflaechen vielfach Einzelgebuesche (v. a. Weißdorn). Im Westen schneiden den Hang zwei tief eingeschnittene Kerbtaelchen, an deren Flanken Tonschiefer in niedrigen Stufen ansteht. In sonnenexponierter Lage sind auf den Felsen lueckige, moos- und flechtenreiche Pioniergesellschaften entwickelt (mit Aira praecox, A. caryophyllea, Theesdalia nudicaulis, Dianthus deltoides; hier auch starke Population des Kleinen Heidegrashuepfers Stenobothrus stigmaticus). In deren Umfeld tragen die besonnten Flanken der Kerbtaelchen geschlossene Rasen mit Arten des Violion caninae. Im sickernassen Grund der Bachtaelchen und am Oberhang sind Bitterschaumkraut-Quellfluren vorhanden. Im oberen Bereich des westlichen Taelchens befindet sch eine kleine, teils nur spaerlich bewachsene Bergehalde aus kupfererzhaltigem Material. Von Altfichtenbestaenden am westlichen Oberhang sind große Teilbereiche bereits entfernt (jetzt Schlagfluren mit Gehoelzsukzession). Am Calvarienberg im Osten zeigen die Gruenlandbestaende an der Kuppe sowie am suedlichen bis westlichen Hang im Einflußbereich von Kalkvorkommen Anklaege von Kalkmagerrasen.
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Fichtenwald <AJ0> (2,56 ha)
  • Laerchenwald <AS0> (0,51 ha)
  • Schlagflur <AT0> (1,54 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (1,03 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (1,03 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (0,51 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (0,51 ha)
  • Fettweide <EB0> (1,03 ha)
  • natuerlicher Silikatfels <GA2> (0,51 ha)
  • sekundaerer Silikatfels <GA4> (0,51 ha)
  • Gebaeude, Mauerwerk, Ruine <HN0> (0,51 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <xEA1> (2,56 ha)
  • natuerlicher Silikatfels <xGA2> (1,54 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (0,51 ha)
  • Magerweide <yED2> (33,33 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (0,51 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (0,51 ha)
  • Calluna-Heide <zDA1> (1,03 ha)
  • Borstgrasrasen <zDF0> (1,03 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Arnika (Arnica montana (subsp. montana))
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Bauchiges Birnmoos (Bryum pseudotriquetrum)
  • Berg-Platterbse (Lathyrus linifolius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Buntes Vergissmeinnicht (Myosotis discolor (subsp. discolor))
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Dornige Hauhechel (Ononis spinosa (subsp. spinosa))
  • Echtes Apfelmoos (Bartramia pomiformis)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Faerber-Ginster (Genista tinctoria)
  • Farnaehnliches Starknervmoos (Cratoneuron filicinum)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Fruehlings-Fingerkraut (Potentilla neumanniana)
  • Fruehlings-Hungerbluemchen (Erophila verna subsp. verna)
  • Fruehlings-Segge (Carex caryophyllea)
  • Fuenfzeiliges Torfmoos (Sphagnum quinquefarium)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnliches Eisenkraut (Verbena officinalis)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Gewoehnliches Scheibenblattmoos (Nardia scalaris)
  • Glashaar-Widertonmoos (Polytrichum piliferum)
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grosses Gruenstengelmoos (Scleropodium purum)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Hellstreifiges Doppelblattmoos (Diplophyllum albicans)
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Hunds-Veilchen (Viola canina)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella subsp. acetosella)
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Knackelbeere (Fragaria viridis (subsp. viridis))
  • Knolliger Hahnenfuss (Ranunculus bulbosus (subsp. bulbosus))
  • Koerner-Steinbrech (Saxifraga granulata (subsp. granulata))
  • Moschus-Malve (Malva moschata)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Purpurrotes Hornzahnmoos (Ceratodon purpureus)
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Rauher Loewenzahn (Leontodon hispidus)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schlangenwurz (Calla palustris)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schrebers Rotstengelmoos (Pleurozium schreberi)
  • Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa)
  • Sparriges Kranzmoos (Rhytidiadelphus squarrosus)
  • Spiessmoos (Calliergonella cuspidata)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Stattliches Knabenkraut (Orchis mascula)
  • Stengellose Kratzdistel (Cirsium acaule (subsp. acaule))
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Wiesen-Schaumkraut (Cardamine dentata)
  • Vielbluetige Hainsimse (Luzula multiflora (subsp. multiflora))
  • Wald-Ehrenpreis (Veronica officinalis)
  • Weicher Storchschnabel (Geranium molle)
  • Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis subsp. pratensis)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schluesselblume (Primula veris (subsp. veris))
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
Tierarten:
  • Aurorafalter (Anthocharis cardamines)
  • Baumpieper (Anthus trivialis)
  • Brauner Grashuepfer (Chorthippus brunneus)
  • Brombeer-Zipfelfalter (Callophrys rubi)
  • Bunter Grashuepfer (Omocestus viridulus)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Fitis (Phylloscopus trochilus)
  • Gefleckte Keulenschrecke (Myrmeleotettix maculatus)
  • Gemeine Dornschrecke (Tetrix undulata)
  • Gemeiner Grashuepfer (Chorthippus parallelus)
  • Goldammer (Emberiza citrinella)
  • Klappergrasmuecke (Sylvia curruca)
  • Kleiner Heidegrashuepfer (Stenobothrus stigmaticus)
  • Kleiner Heufalter (Coenonympha pamphilus)
  • Moenchsgrasmuecke (Sylvia atricapilla)
  • Neuntoeter (Lanius collurio)
  • Waldbrettspiel (Pararge aegeria)
  • Zilpzalp (Phylloscopus collybita)
Schutzziele: Erhalt eines strukturreichen Magerweide-Komplexes in steiler Hanglage und Sicherung wertvoller Silikatmagerrasen-Gesellschaften auch als Lebensraum gefaehrdeter Insektenarten.
Gefährdungen:
  • Duengung
  • Eutrophierung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Quellfassung (WA)
  • unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • keine Duengung
  • Vegetationskontrolle
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