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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Magerweide am Hoemberg (HSK-061)

Objektbezeichnung:

NSG Magerweide am Hoemberg

Kennung:

HSK-061

Ort: Sundern
Kreis: Hochsauerlandkreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 0,40 ha
Offizielle Fläche: 0,30 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1991
Inkraft: 1993
Außerkraft: 9999
Schutzziel: gemaess LG Paragraph 20,
- zur Erhaltung von Lebensgemeinschaften oder Lebensstaetten
bestimmter wildlebender Pflanzen und wildlebender Tierarten,
- aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen
oder erdgeschichtlichen Gruenden,
- wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart oder hervorragenden
Schoenheit der Flaeche,
- Lokale Bedeutung, Rote Liste-Pflanzenarten, biogeographische
Bedeutung, Refugialbiotop, gefaehrdete Biozoenose, Komplex gut
ausgebildet
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4613-0363
Kennung:

BK-4613-0363

Objektbezeichnung:

NSG Magerweide am Hömberg

Link zur Karte: BK-4613-0363
Objektbeschreibung: Das äußerst kleinflächige NSG liegt in einem westlich exponierten Steilhang- und zugleich Waldrandbereich östlich der Kreisstraße K 1 nördlich des Weilers Estinghausen. Östlich schließen die Laub- und Nadelholzbestände des bewaldeten Hömberges an, westlich eine intensiv genutzte (Pferde-) Weide. Aus der früheren Magerweide mit Einzelsträuchern und kleineren Gebüschkomplexen hat sich im Laufe der Zeit mangels Durchführung geeigneter Pflegemaßnahmen überwiegend ein dichtes, nahezu undurchdringliches Waldmantelgebüsch (Schlehen-Weißdorngebüsch) entwickelt, in dem noch einzelne Wacholder zu finden sind. Die Einbeziehung des Bereiches in die genannte Pferdeweide seit 1992 hat sich als ungeeignete Maßnahmen erwiesen - die Pferde konnten das Gehölzaufkommen nicht wesentlich einschränken. In dem Gehölzbestand sind lediglich einige Trampelpfade festzustellen; dem kleinen, noch offenen Bereich fehlen die Magerkeitszeiger. Insgesamt erscheint die Schutzwürdigkeit aktuell kaum (noch) gegeben.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Waldraender und Lichtungen <NAV0> (0,33 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (0,33 ha)
  • Fettweide <EB0> (0,05 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Wacholder (Juniperus communis)
  • Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
Tierarten:
Schutzziele: Entwicklung und Wiederherstellung einer verbuschten ehem. Magerweide mit Wacholder-Vorkommen als Trittsteinbiotop in intensiv genutzter Berglandschaft
Gefährdungen:
  • unerwuenschte Sukzession
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Entbuschen einer Flaeche
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • Gruenlandnutzung beibehalten
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