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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Schwarzbachtal <HX> (HX-005K1)

Objektbezeichnung:

NSG Schwarzbachtal <HX>

Kennung:

HX-005K1

Ort: Warburg
Kreis: Hoexter
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 289,56 ha
Offizielle Fläche: 511,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1942
Inkraft: 2002
Außerkraft: 2022
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt

a) Zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung landesweit bedeutsamer Lebensraeume und
Lebensstaetten seltener und gefaehrdeter Tier- und Pflanzenarten innerhalb eines grossflaechigen
Waldkomplexes, der sich durch einen hohen Anteil artenreicher Buchenwaelder und durch im
Zusammenhang mit dem Wald stehende schutzwuerdige Feuchtgruenland- und Gewaesserbiotope
auszeichnet.
Insbesondere sind in ihrer natuerlichen Vergesellschaftung zu schuetzen:

- Hainsimsen-Buchenwaelder,
- Stieleichen-Hainbuchenwaelder,
- Bach-Eschen-Erlenwaelder,
- Feucht-, Nasswiesen- und weiden.

Ferner sind besonders zu schuetzen und zu foerdern:

- naturnahe Quellbereiche, Mittelgebirgsbach- und Talabschnitte,
- Suempfe, Roehrichte, Seggenriede und Hochstaudenfluren feuchter und nasser Standorte,
- die extensiv genutzten Gruenlandgesellschaften im Bereich der Gewaesserauen, insbesondere im
Verlauf des Schwarzbaches in ihrer Funktion als Lebensraum und Puffer fuer die Fliessgewaesser
sowie
- die natuerliche Artenvielfalt, insbesondere gefaehrdete Tier- und Pflanzenarten,

b) Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen und landeskundlichen Gruenden,
c) Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schoenheit des Gebietes,
d) Zur Bewahrung und Wiederherstellung eines guenstigen Erhaltungszustandes der natuerlichen
Lebensraeume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse
gemaess Artikel 4 Abs.4 in Verbindung mit 2 Abs.2 der Richtlinie 92/43/EWG des Rates zur
Erhaltung der natuerlichen Lebensraeume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (FFH-
Richtlinie) vom 21.Mai 1992 (ABI.EG Nr.L 305,S.42).
Hierbei handelt es sich um die folgenden, fuer die Meldung des FFH-Gebietes 4419-301 "Schwarz-
bachtales" ausschlaggebenden natuerlichen Lebensraeume von gemeinschaftlichem Interesse
gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie:

- Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (NATURA 2000-Code 3260) und
- Erlen-Eschen-Weichholz-Auenwaelder (Alno-Padion, NATURA 2000-Code 91E0, Prioritaerer
Lebensraum),

Das Gebiet hat darueber hinaus im Gebietsnetz "Natura 2000" fuer folgende natuerliche Lebensraeume
gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie Bedeutung:

- Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum, NATURA 2000-Code 9110) und
- Stieleichen-Hainbuchenwald (Stellario-Carpinetum, NATURA 2000-Code 9160),

e) Zum besonderen Schutz und zur Entwicklung der Lebensraeume fuer die folgenden im Gebiet als
Teilbereich des Vogelschutzgebietes DE-4419-401"Egge" vorkommenden Vogelarten, auf die sich
Artikel 4 der Richtlinie 79/409/EWG des Rates ueber die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten
(Vogelschutz-Richtlinie) vom 02.April 1979 (ABI.EG Nr.L 305, S.1 bezieht:

- Eisvogel ( Alcedo-atthis),
- Mittelspecht (Picoides medius),
- Grauspecht (Picus canus),
- Schwarzspecht (Dryocopos martius),
- Rotmilan (Milvus milvus) und
- Raubwuerger (Lanius excubitor).

Fuer die Waldflaechen ist ueber die Verordnungsdauer hinausgehende langfristige Zielsetzung die
Entwicklung eines Laubwald-Bachtalkomplexes mit den fuer die heimischen Laubwaldgesellschaften
typischen Arten und die Ueberfuehrung vorhandener Altersklassenbestaende in naturnahe Laubwealder
mit einem Mosaik der standoertlichen Variationen und der verschiedenen Wuchsklassen einschliesslich
der Alt- und Totholzphase.
Des Weiteren ist es Ziel, naturnahe Fliessgewaesser wie den Schwarzbach mit natuerlich strukturierten,
bachbegleitenden Laubholzbestockungen bzw.Auenwaeldern im funktionalen Zusammenhang mit den
feucht- und nassgruenlandgepraegten Gewaesserauenbereichen zu sichern und zu entwickeln. Die
extensive Gruenlandnutzung ist zu erhalten und zu foerdern.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4419-0030
Kennung:

BK-4419-0030

Objektbezeichnung:

NSG Schwarzbachtal

Link zur Karte: BK-4419-0030
Objektbeschreibung: Im südlichen Teil des Eggegebirges, etwa 2 km südlich der Wasserscheide zwischen Diemel und Alme, befindet sich das NSG Schwarzbachtal. Es umfasst zum Einen den Bachverlauf des Schwarzbaches und der beiden Blankenroder Bäche mit den kleineren Zulaufbächen und angrenzenden Laub- und Nadelwäldern sowie die Buchen- und Eichenwaldbestände des Hüttchenberges. Die Wassergüte der naturnahen Fliessgewässer kann mit I bis II angegeben werden. Der grösste Teil des Waldbestandes auf dem Hüttchenberg ist ein 100-150 Jahre alter, im Süden lichter Eichen-Buchen-Wald mit einzelnen Hainbuchen, slten auch Fichten und Lärchen auf einem verhältnismässig nährstoffarmen, sauren Boden, z.T. Flachmoortorf, teils aus Braunerde sowie Pseudogley. Um den von Eichen geprägten Mittelwald herum kommt Buchenwald mit unterschiedlichen Beimischungen von Edellaubhölzern und Nadelhölzern vor. Innerhalb des Waldkomplexes finden sich mehrere grössere Fichtenaufforstungen. Das Gelände des Hüttchenberges ist wellig und zum Teil von wasserführenden Rinnen durchzogen. Der Mittelwald selbst ist ein urwüchsiges Laubwaldgebiet. Der Wald wird von einem namenlosen Bach durchquert, der im Gebiet auch entspringt. Der Bach ist im Sommer ohne Abfluss, seine schmale, überwiegend gehölzfreie Talaue ist örtlich versumpft. Nördlich dieses Baches wechselt die Vegetation in einen teils trockenen, teils feuchten Eichen-Birken- und Eichen-Buchenwald. Hier kommen zahlreiche alte Stieleichen vor, die zum Teil einen Durchmesser von bis zu 1 m aufweisen. Sie verleihen dem Wald zusammen mit anderen absterbenden Holzarten einen unberührten Charakter. Das Totholz ist mit Moosen und Pilzen überwuchert, u.a. kommt hier die seltene Bartflechte vor. Die Bachtäler sind grossteils mit intakten bis mässig entwässerten Erlenwäldern bestanden. Stellenweise werden sie durch angrenzende Fichtenforste stark bedrängt, örtlich reichen Fichtenforste bis an die Bachufer heran. Mit Entfichtungsmassnahmen ist begonnen worden, sodass derzeit Kalkschlagflächen das Bild der Bachaue im Bereich der Wegekreuzung Papengrundweg und Zuführung zum Haus Mittelwald bestimmen. Die Bäche sind zum Teil als Fisch- oder Löschteiche aufgestaut, z.B. im Bereich des Grünhüttenweges ganz im Norden und im Bereich Hirschstall, unweit des Mittelwaldes gelegen. Der grosse, ca. 1 - 1,5 m tief, aufgestaute Teich im Hirschstall wird vom Schwarzbach sowie dem südlichen Blankenroder Bach gespeist. Die meist flachen Ufer sind dicht mit Flatterbinse sowie Erlengebüsch bewachsen. Im Nordwesten, am Anfang der Verlandungszone und dem klaren, tiefen z.T. mit Wasserlinsen bedeckten Schwarzbach-Zufluss, befindet sich ein kleiner Erlenbruch. Im Südwesten schliesst sich eine Waldwiese an. Im Wasser selbst findet sich Totholz durch abgestorbene Erlen. Die Flatterbinse bildet inselartige Bulte. Einige Inselchen sind mit Erlen und Schilf bewachsen. Der Teich stellt einen idealen Biotop für Amphibien, Wasservögel und Insekten dar. Der Abfluss des Schwarzbaches aus dem Teich im Hirschstall ist zu beiden Seiten mit einem jungen Erlenstreifen bestanden, der den Bach noch ca. 600 m weit nach Osten begleitet und schliesslich in alte, meist mehrstämmige Erlenbestände mit einzelnen Alteichen übergeht. Weiter östlich schliessen sich Viehweiden an, die z.T.vernässt sind und in einem von Wisenten beweideten Gehege liegen. Im Grünland stockt eine kleinere Erlengruppe mit angrenzenden feuchten Hochstaudenfluren. Der Bach durchfliesst die Weideflächen naturnah, Ufergehölz komt nur sporadisch vor. Der Boden besteht teils aus Flachmoor, teils aus Anmoor bis Gley und ist nass. Das Gebiet umfasst zwei Quellbäche, die in das NSG Schwarzbachtal entwässern. Bei der westlichen Fläche handelt es sich um einen relativ kurzen Quellbach, der hangaufwärts in einer Trockenrinne endet. Bachbegleitend finden sich Milzkrautfluren sowie einer schmaler Erlensaum. In erhöht gelegenen Bereichen stocken jüngere Laubholzbestaende aus Buche mit wenig Unterwuchs. Der Quellbach mündet in den Blankenroder Bach ein. Dessen Tal ist mit einem nassen Erlenauenwald bewachsen. Von Haus Mittelwald aus mündet eine weitere, grabenartig ausgebaute Quellrinne in den Schwarzbach ein. Der Grabenbach führt selbst im Hochsommer viel Wasser. Das um 15 m breite Tälchen ist wechselweise mit teils stark versumpften, lokal mit Fichten durchsetzten Hochstaudenfluren, meist mässig feuchten, kleinflächig vernässten Erlenbeständen (Stangenholz) und dichten Fichtenforsten (Stangenholz) bewachsen. Kleinflächig kommen niedermoorartige Torfmoos-Sumpfveilchenfluren und Schnabelseggenried vor. Im oberen westlichen Abschnitt verzweigt sich das Tälchen. Die südliche Rinne fliesst überwiegend durch Schlagflächen und liegt ausserhalb des Gebietes. Die nördliche Rinne beginnt in einem mässig feuchten, kleinflächig stark vernässten Erlenwald. Randlich stocken in erhöhter Lage ein alter Eichen- sowie ein Laerchenbestand. Das Gebiet ist durch seine Lage, Naturnähe, Größe und Vollständigkeit der Lebensraumausstattung ein herausragendes Beispiel für ein Mittelgebirgsbachsystem in einem großflächigen Laubwaldkomplex in NRW. Im Gebiet befinden sich für NRW bedeutende Bestände bachbegleitender Erlen-Auenwälder. Darüber hinaus kommen zahlreiche (stark) gefährdete Tier- und Pflanzenarten in dem Bachtal vor. Durch den großen Anteil von Alt- und Totbäumen sowie die z.T. lichten und für den Naturraum typischen Waldbereiche kommt dem Gebiet eine wichtige Funktion im Biotopverbund der Wälder des gesamten Eggegebirges zu. Auch hinsichtlich Tier- und Pflanzenarten der Bachtäler stellt das Schwarzbachtal einen wichtigen Baustein im Gewässernetz der Egge dar. Insbesondere für Höhlenbrüter sind sind die Altholzbestände ein wichtiger Refugiallebensraum. Insgesamt erhält das Gebiet eine regionale, teils überregionale Bedeutung im Biotopverbund. Neben der Entnahme der Nadelholzbestände, die bereits begonnen hat, kann das Gebiet durch die Erhöhung des Altholz- und Totholzanteils weiterentwickelt werden. In den bestehenden Altholzbeständen sollen vor allem die Althölzer erhalten werden sowie weitere Altbäume entwickelt werden. In der naturnahen und wertgebenden Bachaue sollen die bodenständigen Erlenbestände als Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten erhalten sowie auf derzeitigen Kahlschlagflächen neu entwickelt werden. Die Beweidung der Grünlandflächen im östlichen Bereich des Gebietes durch Wisente hat positive Eigenschaften auf die Struktur- und Artenvielfalt und soll daher beibehalten werden.
Lebensraumtypen:
  • Fliessgewaesser der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion <3260> (1,16 ha)
  • Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum) <9110> (93,62 ha)
  • Subatlantischer oder mitteleuropaeischer Stieleichenwald oder Hainbuchenwald (Carpinion betuli) [Stellario-Carpinetum] <9160> (6,64 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (13,08 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Moor- und Bruchwaelder (nicht FFH-LRT) <NAC0> (0,08 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Auenwaelder (nicht FFH-LRT) <NAX0> (0,69 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH-LRT) <NCC0> (0,17 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (0,71 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Magergruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NED0> (1,76 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (0,81 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Quellbereiche (nicht FFH-LRT) <NFK0> (0,44 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (0,89 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Auwaelder (13,08 ha)
  • Bruch- und Sumpfwaelder (0,08 ha)
  • Fliessgewaesserbereiche (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (2,05 ha)
  • Quellbereiche (0,44 ha)
  • Roehrichte (0,14 ha)
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen (0,65 ha)
  • stehende Binnengewaesser (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (0,81 ha)
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (10,48 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (1,76 ha)
  • Eichenwald <AB0> (16,48 ha)
  • Eichenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AB3> (0,88 ha)
  • Erlenwald <AC0> (0,69 ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AC1> (1,22 ha)
  • Nadelbaum-Erlenmischwald <AC3> (1,76 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <AC5> (0,11 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (111,88 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (5,27 ha)
  • Eichen-Hainbuchenmischwald <AQ1> (1,76 ha)
  • Laerchenwald <AS0> (3,88 ha)
  • Kahlschlagflaeche <AT1> (1,76 ha)
  • Windwurfflaeche <AT2> (4,05 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (0,88 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <CD1> (0,03 ha)
  • Fettweide <EB0> (0,88 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (0,88 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (3,51 ha)
  • Magerweide <ED2> (1,76 ha)
  • Brachgefallene Fettwiese <EE1> (0,88 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (0,06 ha)
  • Teich <FF0> (0,74 ha)
  • Fluss-, Bachstau <FH2> (0,88 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (93,62 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <xAB9> (5,69 ha)
  • Eichen-Hainbuchenmischwald <xAQ1> (0,95 ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (0,08 ha)
  • Roehrichtbestand niedrigwuechsiger Arten <yCF1> (0,14 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (0,65 ha)
  • Teich <yFF0> (0,81 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (0,44 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (0,89 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (13,08 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <zFM1> (1,16 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Aufsteigende Gelb-Segge (Carex demissa)
  • Bach-Quellkraut (Montia fontana)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bleiche Segge (Carex pallescens)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Echte Brunnenkresse Sa. (Nasturtium officinale agg.)
  • Echter Arznei-Baldrian i.e.S. (Valeriana officinalis)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flatter-Ulme (Ulmus laevis)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gamander-Ehrenpreis Sa. (Veronica chamaedrys)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeiner Wasser-Hahnenfuss Sa. (Ranunculus aquatilis agg.)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grau-Segge (Carex canescens)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosser Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gruene Nieswurz (Helleborus viridis)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hohe Schluesselblume (Primula elatior)
  • Kahnblaettriges Torfmoos (Sphagnum palustre)
  • Kanadische Wasserpest (Elodea canadensis)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Knaeuel-Ampfer (Rumex conglomeratus)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Kriechender Arznei-Baldrian (Valeriana excelsa subsp. excelsa)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Piptoporus betulinus (Piptoporus betulinus)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schild-Ehrenpreis (Veronica scutellata)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schoenes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Siebenstern (Trientalis europaea)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Wasserstern (Callitriche palustris)
  • Sumpf-Weidenroeschen (Epilobium palustre)
  • Teichlinse (Spirodela polyrhiza)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Trametes gibbosa (Trametes gibbosa)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Tylopilus felleus (Tylopilus felleus)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Usnea subfloridana (Usnea subfloridana)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Schwingel (Festuca altissima)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Wachtelweizen (Melampyrum sylvaticum)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Wechselblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium)
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
Tierarten:
  • Aal (Anguilla anguilla)
  • Bachforelle (Salmo trutta fario)
  • Bachneunauge (Lampetra planeri)
  • Baumpieper (Anthus trivialis)
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Blaufluegel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo)
  • Cordulegaster spec. (Cordulegaster spec.)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Elritze (Phoxinus phoxinus)
  • Fadenmolch (Triturus helveticus)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Grauspecht (Picus canus)
  • Groppe (Cottus gobio)
  • Haselhuhn (Tetrastes bonasia)
  • Hohltaube (Columba oenas)
  • Kammmolch (Triturus cristatus)
  • Mittelspecht (Dendrocopos medius)
  • Raubwuerger (Lanius excubitor)
  • Rotauge (Rutilus rutilus)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Schwarzstorch (Ciconia nigra)
  • Teichhuhn (Gallinula chloropus)
  • Trauerschnaepper (Ficedula hypoleuca)
  • Waldlaubsaenger (Phylloscopus sibilatrix)
  • Wasserspitzmaus (Neomys fodiens)
Schutzziele: Erhalt und Wiederherstellung der Bachauen mit natuerlich
maeandrierenden Bachlaeufen und wertvollen bachbegleitenden Erlen-Auenwälder als Lebensraum zahlreicher Tier-
und Pflanzengemeinschaften /
Erhalt und Wiederentwicklung naturnaher, tot- und altholzreicher Waelder
Gefährdungen:
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Trittschaden an Vegetation
Maßnahmen:
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • Erhoehung des Altholzanteils
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • keine Entwaesserung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Wiederherstellung von Biotopen
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