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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Buchenwaelder zwischen Muehlenberg und Hasselburg (HX-007)

Objektbezeichnung:

NSG Buchenwaelder zwischen Muehlenberg und Hasselburg

Kennung:

HX-007

Ort: Beverungen
Kreis: Hoexter
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 572,15 ha
Offizielle Fläche: 570,00 ha
Flächenanzahl: 3
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1940
Inkraft: 2006
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung als NSG erfolgt gemaess Paragraph 20 LG insbesondere

- Zur Erhaltung, Foerderung und Wiederherstellung der Lebensgemeinschaften und
Lebensstaetten von seltenen und gefaehrdeten sowie der landschaftsraumtypischen
Tier- und Pflanzenarten innerhalb dieses grossflaechigen Buchenwald-Komplexes;
insbesondere sind in ihrer Vergesellschaftung schuetzenswert:

- Orchideen-Kalk-Buchenwaelder (Cephalanthero-Fagion),
- Waldmeister-Buchenwaelder (Asperulo-Fagetum),
- Schlucht- und Hangmischwaelder (Tilio-Acerion),
- Labkraut-Eichen-Hainbuchenwaelder (Galio-Carpinetum),
- Kalktuffquellen (Cratoneurion commutati) und
- Felsspaltenvegetation (Asplenietea trichomanes),

- Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen und kulturgeschichtlichen
Gruenden und wegen der biogeographischen Bedeutung,
- Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schoenheit des Gebietes,
- Wegen der besonderen Bedeutung als Verbundzentrum innerhalb des landesweiten Biotopverbundes
und als Kerngebiet innerhalb des naturraeumlichen Biotopverbundes und innerhalb der wertvollen
Kulturlandschaft "Triften und Waelder des Oberen Weserberglandes" und wegen seiner Zugehoerigkeit
zum Waldbiotopschutzprogramm des Landes NW,
- Aufgrund der Einstufung entsprechend der Richtlinie Nr. 92/43 EWG des Rates vom 21.05.1992 zur
Erhaltung der natuerlichen Lebensraeume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie),
geaendert durch die Richtlinie 92/62/EG des Rates vom 27.10.1997 sowie der Richtlinie Nr. 79/409/EWG
vom 02.04.1979 (Vogelschutzrichtlinie),
- Wegen der Bedeutung des Gebietes als Bestandteil des FFH-Gebietes "Waelder um Beverungen"
(NATURA 2000-Nr. DE-4322-304) fuer die Errichtung eines zusammenhaengenden oekologischen
Netzes besonderer Schutzgebiete in Europa,
- Zur Erhaltung und Entwicklung von Lebensraeumen und Arten von gemeinschaftlichem Interesse gemaess
der FFH-Richtlinie oder Vogelschutzrichtlinie, insbesondere zur Erhaltung Entwicklung bzw. zum Schutz und
zur Foerderung von:

- Kalktuff-Quellen (Cratoneurion, FFH-Code 7220, prioritaerer Lebensraum),
- Kalkfelsen und ihre Felsspaltenvegetation (FFH-Code 8210),
- Schlucht- und Hangmischwaeldern (Tilio-Acerion, FFH-Code 9180, prioritaerer Lebensraum),
- Waldmeister-Buchenwaeldern (Asperulo-Fagetum, FFH-Code 9130),
- Orchideen-Kalk-Buchenwaeldern (Cephalanthero-Fagion, FFH-Code 9150),
- Labkraut-Eichen-Hainbuchenwaeldern (Galio-Carpinetum, FFH-Code 9170);
- folgender Arten von gemeinschaftlichem Interesse nach FFH- oder Vogelschutzrichtlinie:
- (),
- Hirschkaefer (Lucanus cervus),
- Rotmilan (Milvus milvus),
- Schwarzmilan (Milvus migrans),
- Schwarzspecht (Dryocopus martius).

Neben dem Erhalt der Laubwaldgesellschaften sowie der herausragenden Kalktuffquelle ist das
langfristige Ziel die Entwicklung eines Laubwaldgebietes mit den fuer die heimischen Laubwald-
gesellschaften typischen Arten sowie die Ueberfuehrung der Altersklassenbestaende und der
Nadelwaldflaechen in naturnahe Laubwaelder mit einem haeufigen Wechsel ihrer standoertlichen
Variationen. Hierbei sind die Ansprueche von Eibe, Elsbeere, Sommerlinde, Wildapfel und Wildbirne
zu beruecksichtigen.
Insbesondere auf durch Schnee- und Eisbruch bzw. Windwurf gestoerten Bereichen ist eine natuerliche
Sukzession zuzulassen. Der Anteil an Alt- und Totholz ist zu foerdern. Ausserdem die Entwicklung
offener uneingeschraenkt besonnter Klippen- und Haldenbereiche fuer licht- und waermebeduerftige Tier- und Pflanzengesellschaften. Dies schliesst eine periodische Lichtstellung der Steilhangbereiche mit Felsklippen ein.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4322-005
  • BK-4322-007
  • BK-4322-903
Kennung:

BK-4322-007

Objektbezeichnung:

Buchenwald am Papensteig

Link zur Karte: BK-4322-007
Objektbeschreibung: Buchen- und Buchenmischwald am Papensteig noerdlich von Jakobsberg mit grossem Vorkommen des "Blauroten Steinsames". Das stellenweise flaechenhafte Auftreten dieser Art macht diesen Waldbereich interessant. Ansonsten besteht der Baumbestand vorwiegend aus Buchen-Stangenholz z.T. ohne gut ausgepraegte Krautschicht sowie aus Mischbestaenden mit Buchen, Eschen, Laerchen und lokal auch Hainbuche, deren Stammdurchmesser meistens unter 40 cm liegen. Strauchgehoelze sind kaum vorhanden, die Krautschicht ist nur im oestlichen Teil der Flaeche gut ausgepraegt. Der Steinsame bildet insbesondere an Wegraendern und an Hangpartien in Buchen-Laerchen-Bereichen Dominanzbestaende aus. Zum Teil sind die Steinsamen-Standorte durch die intensive Durchforstung des Waldes stark beeintraechtigt. Im Osten grenzt die Strasse von Beverungen nach Jakobsberg an.
Kennung:

BK-4322-903

Objektbezeichnung:

NSG Muehlenberg

Link zur Karte: BK-4322-903
Objektbeschreibung: Inmitten des grossen zusammenhaengenden Buchen-Waldgebietes am Muehlenberg befindet sich auf dessen Kamm das ueber 10 ha grosse Naturschutzgebiet. Der durch eine historische Nutzungsform hervorgegangene, nur 10-15 m hohe und ca. 40 Jahre alte Eichen-Elsbeerenwald ist nur noch lokal ausgepraegt und wird nun vor allem von Buchen und Eschen eingenommen. Die Krautschicht, die viele waermeliebende Arten aufweist, besitzt einen hohen Deckungsgrad. Neben Buschwindroeschen, Leberbluemchen, Primel und Rotem Waldvoegelein kommen hier auch das Langblaettrige Hasenohr, viele hundert Exemplare der Tuerkenbundlilie sowie mindestens drei groessere, dichte Komplexe mit dem Purpurblauen Steinsamen vor. Durch die Ausweisung des NSG als Naturwaldzelle unterbleibt jegliche Bewirtschaftung. Wie Broeskamp (1984) bereits festgestellt hat, kann man von einem Eichen-Elsbeeren-Wald im eigentlichen Sinne nicht sprechen, da dieser Wald im Weserbergland keine natuerliche Waldgesellschaft ist, sondern eine durch die Nutzung entstandene. Somit findet sich hier grossflaechig ein Buchenwald als Carici-Fagetum bzw. Hordelymo- Fagetum. Aber auch dieser Waldtyp laesst sich wohl bei weiter ausbleibender Nutzung nicht halten. Er wird sich wohl zu einem Galio odorati-Fagetum (Melica uniflora-Fazies) entwickeln. Aus Gruenden des Naturschutzzieles sollte hier auch eine Bewirtschaftung im historischen Sinne diskutiert werden.
Kennung:

BK-4322-005

Objektbezeichnung:

Muehlenberg, Hasselburg, Nierenberg,

Link zur Karte: BK-4322-005
Objektbeschreibung: Ausgedehnter Waldkomplex, meist Buchenwald, lokal mit Eiben, die, wie einige andere sehr alte Baeume, als ND ausgewiesen sind, auf benachbarten Muschelkalkbergen auf der linken Weserseite in nicht allzu grosser Entfernung von der Diemeltalung gelegen. Der Boden besteht aus humoser, stark gekruemelter, z. T. skelettreicher Rendzina. Insbesondere auf sowie suedlich des Muehlenbergs finden sich Reste eines interessanten Eichen-Elsbeeren-Waldes. Bereiche davon wurden bereits 1940 unter Naturschutz gestellt und werden gesondert beschrieben. Ferner liegen drei Naturwaldzellen im Gebiet. Die Naturwaldzelle 32 "Am Karlsbrunn" mit 28,6 ha (9ha davon NSG) liegt auf dem Plateau. Naturwaldzelle 33 "Eichenberg" schliesst sich nach Westen an (stark geneigter Westhang) und Naturwaldzelle 34 "Suestertal" beinhaltet zum einem Teil das Plateaues sowie die Haenge um das Suestertal. Die Vegetation der NWZ "Am Karlsbrunn" und "Suestertal" setzt sich im Plateaubereich und an den flacheren Haengen aus Platterbsen-Buchenwald zusammen. Die vom Plateau abfallenden Randbereiche der NWZ 32 sind weniger artenreich und sind dem Waldmeister-Buchenwald zuzuordnen. Die Buche kommt hier ueber Stammdurchmesser von 30-35 cm nicht hinaus, eine durchgehende Strauchschicht fehlt. Die trockenen, suedwestexponierten Steilhanglagen des Muehlenberges der NWZ 34 werden demgegenueber von Seggen-Buchenwald (Carici-Fagetum) eingenommen. der zum Teil jedoch nur kleinflaechig ausgepraegt ist. In Mittelhanglage waechst in dieser NWZ kleinflaechig anstelle des Carici-Fagetums ein wirtschaftsbedingter Elsbeeren-Eichenwald (Niederwald-Mittelwaldwirtschaft). Der Hauptteil der NWZ "Eichenberg", ein steiler, westexponierter Hang, wird durch Seggen-Buchenwald eingenommen, die Randlagen sind eher dem Platterbsen bzw. Perlgras-Buchenwald zuzuordnen. Sowohl Carici-Fagetum als auch das Lithospermo-Quercetum sind hoch schuetzenswerte Pflanzengesellschaften, weil in ihnen zahlreiche, im Rueckgang begriffene Pflanzen- und letzlich auch Tierarten vorkommen. Neben der Elsbeere und der hier anzutreffenden Eibe treten auch mehrere Orchideenarten auf. Daneben findet sich in dem Gebiet um den Muehlenberg herum relativ haeufig auch Tuerkenbundlilie sowie in der Naehe des bestehenden NSG das Langblaettrige Hasenohr. Durch die voellige Einstellung der Waldnutzung in der NWZ koennten die wertvollen Pflanzenbestaende des Eichen-Elsbeerenwaldes und auch des Seggen-Buchenwaldes beeintraechtigt werden, so dass z.B. die Eiben, wie schon heute zu beobachten, wegen Lichtmangel wenig wuechsig sind. Wenn die Bewirtschaftung weiterhin unterbleibt, wird sich langfristig wohl ein Melico-Fagetum einstellen. Suedlich des NSG schneidet von O nach W keilfoermig eine Schlucht in den Muschelkalk-Ruecken ein, die vorwiegend als Gruenland und Acker genutzt wird. Auf den mit alten Buchen sowie Eichen bestandenen S-Haengen hat sich eine Graureiher-Kolonie angesiedelt, die vorwiegend im Wuergasser Teich ihre Nahrung sucht. Die welligen N-Haenge der Hasselburg bestehen vorwiegend aus rund 120 Jahre altem Kalk-Buchenwald mit einzelnen Eichen, Eschen, Ahorn und Eiben. Strauch- sowie Krautschicht besitzen einen hohen Deckungsgrad. Es kommen nur noch wenige waermeliebende Arten vor. Im S (Rotzberg) nimmt das Alter des Waldes kontinuierlich ab. Die Krautschicht ist nur noch maessig ausgebildet. In einem Kerbtal liegt hier Im 0 (Nierenberg, Totenberg) findet man grossflaechige Fichtenaufforstungen. Der Fund des Fransenenzians (Amani, 1981) an einem steilen, baumfreien Hang mit Magerrasenpflanzen, konnte, wie schon 1989, auch im Jahr 1997 nicht bestaetigt werden.
Lebensraumtypen:
  • Kalktuffquellen (Cratoneurion) <7220> (0,91 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Fliessgewaesserbereiche (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (0,91 ha)
Biotoptypen:
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AA2> (43,77 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (2,96 ha)
  • Sonstiger Laubmischwald einheimischer Arten (ein Art dominat) <AG1> (10,05 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (26,70 ha)
  • Eschenwald <AM0> (9,97 ha)
  • Laerchenmischwald <AS1> (14,96 ha)
  • Schlagflur <AT0> (4,99 ha)
  • Fettweide <EB0> (4,99 ha)
  • Graben <FN0> (4,99 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (24,93 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAA2> (165,29 ha)
  • Vorwald, Pionierwald <xAU2> (74,79 ha)
  • Orchideen-Buchenwald <zAA5> (36,45 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <zAB9> (45,91 ha)
  • Eschen-Schlucht- bzw. Hangschuttwald <zAM4> (4,99 ha)
  • Eichen-Hainbuchenmischwald <zAQ1> (29,91 ha)
  • Ahorn-Schlucht- bzw. Hangschuttwald <zAR2> (9,97 ha)
  • Vorwald, Pionierwald <zAU2> (42,47 ha)
  • Quellbach <zFM4> (0,91 ha)
  • natuerlicher Kalkfels <zGA1> (4,99 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Baeren-Lauch (Allium ursinum (subsp. ursinum))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Segge (Carex montana)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Berg-Weidenroeschen (Epilobium montanum)
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Braunrote Stendelwurz (Epipactis atrorubens)
  • Braunstieliger Streifenfarn (Asplenium trichomanes)
  • Breitblaettrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Eibe (Taxus baccata)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Elsbeere (Sorbus torminalis)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Fichte (Picea abies)
  • Finger-Segge (Carex digitata)
  • Flaum-Eiche (Quercus pubescens)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • ()
  • Fruehlings-Platterbse (Lathyrus vernus)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Gelbes Windroeschen (Anemone ranunculoides)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Goldrute (Solidago virgaurea)
  • Gemeine Waldrebe (Clematis vitalba)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hohe Schluesselblume (Primula elatior)
  • Hohler Lerchensporn (Corydalis cava (subsp. cava))
  • Holz-Apfel (Malus sylvestris)
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Langblaettriges Hasenohr (Bupleurum longifolium)
  • Leberbluemchen (Hepatica nobilis)
  • Maigloeckchen (Convallaria majalis)
  • Mauerlattich (Mycelis muralis)
  • Nesselblaettrige Glockenblume (Campanula trachelium (subsp. trachelium))
  • Nestwurz (Neottia nidus-avis)
  • Purpurblauer Steinsame (Buglossoides purpurocaerulea)
  • Rauhhaar-Veilchen (Viola hirta)
  • Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Ross-Minze (Mentha longifolia (subsp. longifolia))
  • Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum)
  • Rotes Waldvoegelein (Cephalanthera rubra)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Salomonssiegel. (Polygonatum odoratum)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sanikel (Sanicula europaea)
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Segge unbestimmt (Carex spec.)
  • Seidelbast (Daphne mezereum)
  • Sommer-Linde (Tilia platyphyllos)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Tollkirsche (Atropa bella-donna)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Tuerkenbund-Lilie (Lilium martagon)
  • Veraenderliches Starknervmoos (Palustriella commutata)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
  • Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
  • Wald-Gerste (Hordelymus europaeus)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Knaeuelgras (Dactylis polygama)
  • Wald-Labkraut (Galium sylvaticum)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisse Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria (subsp. hirundinaria))
  • Weisses Waldvoegelein (Cephalanthera damasonium)
  • Wiesen-Schluesselblume (Primula veris (subsp. veris))
  • Wirteliges Schoenastmoos (Eucladium verticillatum)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias)
Tierarten:
  • Buntspecht (Dendrocopos major)
  • Feuersalamander (Salamandra salamandra)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Grosser Schlillerfalter (Apatura iris)
  • Maeusebussard (Buteo buteo)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Schwarzmilan (Milvus migrans)
Schutzziele: Erhaltung und Entwicklung von naturnahen, z.T. waermegetoenten Buchenwaeldern mit flaechenhaftem Vorkommen von Blaurotem Steinsame als Lebensraum fuer typische und gefaehrdete ArtenErhalt und Entwicklung waermeliebender Trockenwaelder /
Erhalt von Eichen-Elsbeeren und Seggen-Buchenwaeldern
als Bestandteil der Kulturlandschaft (hier historische Waldnutzung)Erhalt von waermeliebenden Buchen- und Eichen-Hainbuchen-Waeldern, Schluchtwaeldern, Kalkfelsen sowie von Sinterterrassen als Lebensraum fuer spezialisierte und typische Arten Erhalt der Standorte des
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Beseitigung alter Baeume
  • Gewaesserausbau, Gewaessergestaltung, naturfern (WA)
  • Hochspannungsleitung
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Sammeln (SP)
  • unerwuenschte Sukzession
  • Wildverbiss (JA)
  • Zerschneidung durch Strassenbau
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhoehung des Laubholzanteils
  • Jagdausuebung beschraenken
  • kein Kahlschlag
  • keine Aufforstung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Pufferzone anlegen
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
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