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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Nethe (HX-059)

Objektbezeichnung:

NSG Nethe

Kennung:

HX-059

Ort: Bad Driburg
Kreis: Hoexter
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 696,62 ha
Offizielle Fläche: 675,00 ha
Flächenanzahl:
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1949
Inkraft: 2003
Außerkraft: 2023
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt

a) Zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung landesweit bedeutsamer Lebensraeume und
Lebensstaetten seltener und gefaehrdeter sowie landschaftsraumtypischer Tier- und Pflanzen-
arten, insbesondere zur Erhaltung des gesamten, durch fliessgewaesserdynamische Prozesse
gepraegten Auenbereiches der Nethe, der mit seinen unterschiedlichen Lebensraumtypen und
Nutzungen als oekologische Einheit zu betrachten ist.
Im Einzelnen sind dies insbesondere folgende Biotoptypen:

- Naturnah verlaufende Gewaesserabschnitte der Nethe und ihrer Zufluesse mit ihren regional
typischen Arteninventar an Ufer- und Unterwasservegetation, ihrer grossen Tiefen- und
Breitenvarianz mit Flach- und Steilufern, Kiesbaenken und Kolken,
- Quellbereiche, Hochstaudenfluren feuchter und nasser Standorte, Roehrichte sowie Seggenrieder,
- Kalkreiche Niedermoore mit ihrer orchideenreichen Kleinseggen- und Binsenvegetation,
- Gruenlandgesellschaften der Gewaesseraue in ihrer Funktion als Lebensraum und Puffer fuer
die Fliessgewaesser, insbesondere die extensiv benutzten Maehwiesen und Weiden feuchter und
nasser Standorte sowie Magerrasen,
- Auen- und Erlenbruchwaelder sowie die Ufergehoelze, markante Einzelbaeume
und Baumreihen, Baumgruppen und Hecken,
- Kalk-Buchenwaelder in ihren verschiedenen Auspraegungen.
b) Zur Sicherung und Foerderung der Funktion der Fliessgewaesser sowie des Talraumes als Aus-
breitungskorridor fuer die standortheimischen Pflanzen- und Tierarten, insbesondere der Groppe
und des Bachneunauges. Ein westliches Ziel hierfuer ist die Erhaltung, Sicherung oder Wieder-
herstellung der Durchgaengigkeit der Fliessgewaesser und des naturnahen Charakters der Aue,
c) Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen und biogeografischen Gruenden,
d) Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schoenheit des Gebietes,
e) Zur Bewahrung oder Wiederherstellung eines guenstigen Erhaltungszustandes der natuerlichen
Lebensraeume von gemeinschaftlichem Interesse gemaess Artikel 4 Abs.4 in Verbindung mit Artikel
2 Abs.2 der FFH-Richtlinie. Hierbei handelt es sich um die folgenden fuer die Meldung des FFH-
Gebietes "Nethe" (DE-4320-305) ausschlaggebenden natuerlichen Lebensraeume von gemein-
schaftlichem Interesse gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie
- Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (NATURA 2000-Code 3260),
- Feuchte Hochstaudenfluren (NATURA 2000-Code 6430),
- Kalkreiche Niedermoore (NATURA 2000-Code 7230).
Das FFH-Gebiet hat darueber hinaus im Gebietsnetz "Natura 2000" Bedeutung fuer den
folgenden natuerlichem Lebensraum von gemeinschaftlichem Interesse gemaess Anhang I
der FFH-Richtlinie und die folgenden Tierarten von gemeinschaftlichem Interesse gemaess
Anhang II der FFH-Richtlinie
- Erlen-Eschen- und weichholz-Auenwaelder (NATURA 2000-Code 91E0, Prioritaerer Lebensraum),
- Groppe (Cottus gobio),
- Bachneuenauge (Lampetra planeri).

Des Weiteres hat das FFH-Gebiet Bedeutung fuer folgende Vogelarten von gemeinschaftlichem
Interesse, auf die sich der Artikel 4 Abs.4 der "Richtlinie 79/409/EWG des Rates ueber die Erhaltung
der wildlebenden Vogelarten" (Vogelschutz-Richtlinie) vom 02.04.1979 (ABl.EG Nr.L 103 S.1) bezieht:

- Eisvogel (Alcedo atthis),
- Schwarzstorch (Ciconia nigra),
- Rohrweihe (Circus aeruginosus),
- Wachtelkoenig (Crex crex),
- Neuntoeter ( Lanius collurio),
- Rotmilan (Milvus milvus),
- Bekassinie (Gallinago gallinago) und
- Uferschwalbe (Riparia riparia).
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4221-050
  • BK-4221-054
  • BK-4221-060
  • BK-4221-063
  • BK-4221-120
  • BK-4221-125
  • BK-4221-500
  • BK-4221-501
  • BK-4221-503
  • BK-4319-0023
  • BK-4319-005
  • BK-4319-006
  • BK-4319-080
  • BK-4320-0005
  • BK-4320-0036
  • BK-4320-037
  • BK-4320-040
  • BK-4320-048
  • BK-4320-151
  • BK-4320-154
  • BK-4320-155
  • BK-4320-158
  • BK-4320-161
  • BK-4320-164
  • BK-4320-502
  • BK-4320-503
  • BK-4320-504
  • BK-4320-505
  • BK-4320-507
  • BK-4320-905
  • BK-4321-503
Kennung:

BK-4221-503

Objektbezeichnung:

Mittlere Nethe von Hembsen bis Bruchhausen

Link zur Karte: BK-4221-503
Objektbeschreibung: Die Mittlere Nethe verlaeuft zwischen Hembsen und Bruchhausen leicht maeandrierend. Sie ist vorwiegend naturnah und wird von Ufergehoelzen und Uferhochstauden begleitet. Abschnittweise besitzt sie eine sehr gut ausgepraegte submerse Vegetation. Die Aue wird ueberwiegend von Ackerbau und Siedlungen gepraegt. Gewaesserbegleitend finden sich oertlich Gruenlandflaechen. Auf steileren Hanglagen und Boeschungen finden sich Buchenwaldreste. Lokal sind wasserbauliche Eingriffe wie Uferverbau und Sohlschwellen vorhanden.
Kennung:

BK-4321-503

Objektbezeichnung:

Mittlere Nethe von Riesel bis Erkelen

Link zur Karte: BK-4321-503
Objektbeschreibung: Die Mittlere Nethe verlaeuft zwischen Riesel und Erkelen leicht, stellenweise auch staerker maeandrierend. Sie ist ueberwiegend naturnah und wird von Ufergehoelzen und Uferhochstauden begleitet. Abschnittweise besitzt sie eine sehr gut ausgepraegte submerse Vegetation. Die Aue wird ueberwiegend von der Gruenlandnutzung gepraegt. Bei Riesel finden sich einige Ackerflaechen Lokal sind wasserbauliche Eingriffe wie Uferverbau und Sohlschwellen vorhanden.
Kennung:

BK-4221-050

Objektbezeichnung:

Nethehang westlich des Ostheimer Hofes

Link zur Karte: BK-4221-050
Objektbeschreibung: Gruenland und Feldgehoelz am Suedufer der Nethe westlich des Ostheimer Hofes. Das Gebiet stellt den unteren Teil einer Fettweide dar. Arten des Magergruenlandes finden sich in geringer Anzahl noch an den Trittkanten, haben aber flaechenmaessig nur einen geringen Anteil. Die Nethe, die im Norden und Nordwesten die Flaeche begrenzt ist an ihrem Ufer frei von Gehoelzen. Allerdings hat sich hier bereits das nicht einheimische Druesige Springkraut ausbreiten koennen. Im Westen stockt an der Boeschung, in einigem Abstand vom Ufer, ein langgestrecktes Feldgehoelz, das von Eschen dominiert wird. Stellenweise finden sich darin alte Baeume, wobei die maechtigen Exemplare der Hainbuche besonders auffallen. In der Naehe des Ostheimer Hofes stehen einige Obstbaeume.
Kennung:

BK-4221-063

Objektbezeichnung:

Nethetal suedlich Ottbergen

Link zur Karte: BK-4221-063
Objektbeschreibung: Gruenland in der Netheaue suedlich von Ottbergen. Das ebene Gelaende wird im Sueden und Osten von einem Graben bzw. dem dahinter verlaufenden Weg begrenzt. Im Westen liegt eine Feuchtbrache, die von Brennessel dominiert wird. In diesem Bereich wird der Graben von einem Ufergehoelz aus Schwarzerlen und Eschen begleitet. Er weist am suedlichen Rand der Flaeche eine deutliche Wasserfuehrung mit stellenweise dichtem Bewuchs von Wasserpflanzen auf. Das Weidegruenland ist intensiv genutzt und weist keine typische Feuchtweidenvegetation auf. Vernaesste Stellen finden sich nur in umittelbarer Umgebung des Grabens. Dort geht auch das Vieh zur Traenke, was entsprechende Trittschaeden nach sich zieht. Im Norden des Gebietes steht eine relativ lockere Baumreihe.
Kennung:

BK-4221-120

Objektbezeichnung:

Nethe in der Ortslage Ottbergen und Bruchhausen

Link zur Karte: BK-4221-120
Objektbeschreibung: Nethe suedlich der Ortslage von Ottbergen. Der Netheverlauf ist hier auf dem Grossteil der Strecke mit alter Steinschuettung fixiert, z.T. aber bereits von der Fliessgewaesserdynamik wieder aufgebrochen. Die Nethe wird z.T von alten Weiden, Pappeln und Erlen gesaeumt. Der Fliessabschnitt weist gute Bestaende an submerser Vegetation auf.
Kennung:

BK-4320-158

Objektbezeichnung:

Nethelauf zwischen Siddessen und Riesel

Link zur Karte: BK-4320-158
Objektbeschreibung: Abschnitt der Nethe zwischen Siddessen und Riesel. Dieser Bereich liegt westlich der B 252. Die Bundesstrasse bildet fuer diesen Abschnitt meist die Biotopgrenze. Zwischen den Ortslagen Siddessen und Rheder dominiert die Pappel das Netheauenbild. Dies unterscheidet diesen Netheab- schnitt gravierend von den anderen beschriebenen Abschnitten. Neben den Ufergehoelzen aus Hybridpappeln sind auch Baumreihen und -gruppen vorhanden. Der Nethelauf ist haeufig mit Stein- schuettungen verzehen um den Gewaesserverlauf zu fixieren und Uferabbrueche zu verhindern. Ab der Ortslage Rheder beschraenkt sich das Biotop auf den Bachlauf und die Ufergehoelze, da die gesamte grossflaechige Aue ackerbaulich genutzt wird. Die Schlaege sind groß und ohne jegliche Strukturen. Der Wert dieses Abschnittes liegt sicher ueberwiegend an der Verbindung und ist notwendig fuer die Entwicklung eines umfassenden Netheauenprogramm.
Kennung:

BK-4320-905

Objektbezeichnung:

NSG Sieseberg

Link zur Karte: BK-4320-905
Objektbeschreibung: Wiesenpark des Rheder Schlosses direkt an der Nethe gelegen, die bei einem im SO des Gebietes liegenden Wasserwerk gestaut wird. Von hier zweigt ein Seitenarm ab, der westlich zur Nethe das NSG in S-N-Richtung durchfliesst und sich dabei im N der Flaeche noch einmal gabelt. Im noerdlichen Drittel des Gebietes fliesst der Nethe-Seitenarm durch einen von Schilfguerteln umgebenen Teich, der mit Wasserlinsen fast voellig zugewachsen ist. 1989 waren auf dem Teich keine Wasserlinsen mehr zu finden. Auch der Schilfguertel fehlte zumindest an der Ostseite, da anscheinend bis an die Ufer gemaeht wird. 1997 erscheint der Teich ebenfalls ohne nennenswerte Strukturen. Die Ufer des Nethe-Seitenarms sind mit Ufergehoelzen lueckig bewachsen. Im N verbreitert sich das Gehoelz zu einem Waeldchen, mit einer Krautschicht, die Auenwaldcharakter traegt. Ufergehoelze finden sich in verstaerktem Masse auch an der Nethe selbst. Oestlich des Nethe-Seitenarms befindet sich eine grosse Rasenflaeche, die teilweise von Schafen beweidet, eventuell aber auch gemaeht wird. Mehrere Einzelbaeume (mit einem Alter bis zu 300 Jahren) stehen auf der Rasenflaeche. Im S der Wiese liegt ein Teich, der mit alten Baeumen umstanden ist. In seiner Mitte befindet sich eine kleine Insel mit Pappeln, Erlen, Birken und Kastanien. Karpfen und Enten sind hier sehr zahlreich. Im W des NSG, durch einen Wanderweg von dem Nethe-Seitenarm getrennt, stockt auf dem NO-Hang des aus Muschelkalk (Plattenkalk) bestehenden Siese-Berges ein Waldbestand unterschiedlicher Artenzusammensetzung (ueber 150 Jahre alt). Mehrere Eichen erreichen das Alter von 200-300 Jahren. Auch einige, teilweise schon hohle Buchen weisen ein betraechtliches Alter auf. Auf anstehendem Muschelkalk findet sich der Baerlauch- Buchenwald. Strauch- und Krautschicht haben hier einen hohen Deckungsgrad. Der Boden besteht hier aus flachgruendiger, mullartiger Rendzina und ist frisch bis feucht, im Tal dagegen aus feuchten bis nassem Auenboden. Am Fusse des Berges, direkt am Wanderweg, entspringt eine ziemlich starke Quelle. Sie wurde wohl schon in frueheren Jahren in Stein gefasst und speist einen Karpfenteich.
Kennung:

BK-4221-060

Objektbezeichnung:

Netheaue nordwestlich Bruchhausen

Link zur Karte: BK-4221-060
Objektbeschreibung: Biotopkomplex im noerdlichen Teil der Netheaue nordwestlich von Bruchhausen. Das ueberwiegend aus Gruenland bestehende Gebiet wird durch zahlreiche Gehoelzstrukturen wie Feldgehoelze, Baumreihen, Kopfbaeume etc. aufgelockert. Suedlich eines asphaltierten Weges, der das Gebiet nach Norden begrenzt, wird das Gelaende neben Feldgehoelzen aus u. a. Pappeln und einem Erlen-Auwald-Rest vorwiegend von intensiv genutztem Weidegruenland eingenommen. Entlang des Weges verlaeuft der Faule Bach, welcher eine nur grabenartige Morphologie aber ausgesprochen gut ausgebildete Wasserpflanzenbestaende aufweist. Das Ufer der Nethe selber weist hauptsaechlich im Suedosten einen begleitenden Gehoelzbestand auf, typische Gewaesserrandvegetation ist kaum ausgebildet. Zahlreiche Graeben durchziehen die Flaeche. Besonders in Bereichen mit geringem oder fehlendem Weidedruck (z. B. Wegrand) kommen dort feuchtigkeitsliebende Arten vor.
Kennung:

BK-4221-501

Objektbezeichnung:

Netheaue nordwestlich Bruchhausen

Link zur Karte: BK-4221-501
Objektbeschreibung: Biotopkomplex im noerdlichen Teil der Netheaue nordwestlich von Bruchhausen. Das ueberwiegend aus Intensiv-Gruenland bestehende Gebiet wird durch zahlreiche Gehoelzstrukturen wie Streuobstbestaende, Baumreihen, Kopfbaeume etc. aufgelockert. Im Norden grenzt es an die Bahnlinie Hoexter-Paderborn. Dort liegt unterhalb eines Fichtenbestandes am leicht nach Sueden geneigten Hang eine nasse Brache mit reichlichem Vorkommen der Kohl-Kratzdistel. Im Westen dieses Bereiches gibt es mehrere kleine Fischteiche, die, offenbar als Schutz vor Graureihern, mit Netzen abgedeckt wurden. Das Gelaende um diese Teiche ist abgezaeunt. Noch weiter westlich liegt eine Huette mit umgebendem Klein- bzw. Nutzgarten. Sie ist ebenfalls abgezaeunt, einige Parzellen werden auch mit Schafen beweidet. Der Ortslage Bruchhausen vorgelagert liegen ausgedehnte Streuobstwiesen und Obstweiden. Zahlreiche Graeben durchziehen die Flaeche. Besonders in Bereichen mit geringem oder fehlendem Weidedruck (z. B. Wegrand) kommen dort feuchtigkeitsliebende Arten vor. Im Nordwesten von Bruchhausen verlaeuft der Muehlengraben mit einer hervorragenden submersen Vegetation. Die Ufer des Grabens sind leicht aufgewallt.
Kennung:

BK-4319-0023

Objektbezeichnung:

Nethetal nördlich Willebadessen bis Gut Wertheim

Link zur Karte: BK-4319-0023
Objektbeschreibung: Bei dem Gebiet handelt es sich um einen nördlich von Willebadessen gelegenen Auenabschnitt der Nethe, der bis Gut Wertheim reicht. Im südlichen Bereich ist die Nethe stark beeinträchtigt durch Düngeeintrag, sodass sich an ihrem Ufer überwiegend nitrophile Hochstaudenfluren entwickelt haben. Dieser Netheabschnitt ist in das Biotop eingefasst, während der Bachlauf weiter nördlich als eigenes BK abgegrenzt ist. Das Gewässer fließt hier grabenartig eingetieft und weist nur einen schmalen Uferstreifen beidseitig auf. Stellenweise stocken Gehölze (Erlen und Weiden) am Ufer. Das Gebiet wird überwiegend intensiv als Weide-Grünland genutzt. Weidetiere sind Rinder und Pferde. Wiesen sind nur kleinflächig vorhanden. Im Grünland zeigen sich nur vereinzelt Feuchtezeiger. Die L828 zerschneidet den Grünlandgürtel in der Aue im Süden. Angrenzend an die Grünlandflächen wird die Netheaue intensiv ackerbaulich genutzt. Im Süden wurde ein mit Erlen-Ufergehölz gesäumter Graben, der in die Nethe mündet und eine Kleingartenanlage mit zwei Teichen, die auch im NSG liegen, in das Biotop einbezogen. Schutzwürdig ist das Gebiet aufgrund der vernetzenden Auenstrukturen. Das Gebiet weist ein hohes Entwicklungspotential auf. Zusammen mit dem nach §62 geschützten und z.T. auch als Lebensraumtyp nach FFH-Richtlinie geschützten Nethe ist das Gebiet als NSG und FFH-Gebiet ausgewiesen. Das um die Nethe gelegene Grünland fungiert als Pufferzone für das Gewässer. Der Gewässerabschnitt und die Grünlandbereiche haben als Vernetzungselement eine regionale Bedeutung für den Biotopverbund entlang der Nethe. Hauptentwicklungsziele sind der Erhalt der vorhandenen Auenstrukturen und die Entwicklung einer naturnahen Auenlandschaft. Eine Beschränkung der Düngung an das Gewässer grenzender Flächen ist hierbei vorrangig. Der Grünlandanteil soll erhalten bleiben und ein Umbruch in Ackerland ist zu vermeiden.
Kennung:

BK-4319-006

Objektbezeichnung:

Nethe bei Wertheim

Link zur Karte: BK-4319-006
Objektbeschreibung: Suedlich von Neuenheerse befinden sich ein von N nach S verlaufender Steilgraben. Er wird von einem Bach durchflossen, der in die Nethe muendet, welche ebenfalls durch einen solchen - wenn auch breiteren - Steilgraben fliesst. Die Uferboeschungen sind z.T. mit Gehoelzen bestanden, gut ausgebildete Staudensaeume (zKA2) begleiten das Gewaesser auf weiten Abschnitten. Es schliessen sich kleinflaechige Riede sowie Feuchtwiesen an. Der Steilgraben ist flach und breit. Der gesamte Bereich liegt brach und weist Biotop-Qualitaeten nach Paragraph 62 LG auf. Die Netheaue wird grossflaechig ackerbaulich genutzt. Lediglich an den Wasserlauf angrenzend liegt ein schmaler nicht mehr bewirtschafteter Bereich.
Kennung:

BK-4320-0036

Objektbezeichnung:

NSG Reitwiesen bei Willebadessen

Link zur Karte: BK-4320-0036
Objektbeschreibung: Das NSG-Reitwiesen ist ein kleines, in einer Senke gelegenes Kalk-Flachmoor, umgeben von Acker im Norden und Westen. Im Süden grenzt Grünland an. Auch im Westen befindet sich vor der Ackerfläche ein Grünlandstreifen als Puffer zum Gebiet. Im Osten ist die Fläche mit Weidengebüsch zum Umland abgeschirmt. Das Gebiet ist durchsetzt mit Schilfröhrichten und Grünlandbrachen. Im Zentrum befindet sich ein Kleinseggenried mit einer Fülle von Orchideen. Im Norden, angrenzend an diese vegetationskundlich wertvolle Fläche, findet sich ein kleiner Teich. Er wurde offensichtlich von Jägern zur Entenfütterung angelegt. Dabei ist es zum Aufschluss des Mineralbodens gekommen. Das Gebiet ist wertgebend aufgrund des Vorkommens des Kalkquellsumpfes (geschütztes Biotop sowie FFH-Lebensraumtyp) mit zahlreichen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten. Gefährdete Pflanzenarten sind auch auf den angrenzenden Feucht- und Nasswiesen zu finden. Durch das Nebeneinander von Sumpf, Feuchtwiese, Röhricht und Ufergehölz ist eine große strukturelle Vielfalt an Feucht- und Nasslebensräumen im Gebiet gegeben. Insgesamt handelt es sich um einen seltenen und vegetationskundlich wertvollen Biotopkomplex im Kreis Höxter. Für den Biotopverbund hat das Gebiet als Trittstein eine regionale bis überregionale Bedeutung. Hauptentwicklungziele sind der Schutz, der Erhalt und die Wiederherstellung eines kleinen Flachmoorgebietes als Lebensraum für gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Dazu soll in den wertgebenden Bereichen regelmäßig eine Vegetationskontrolle stattfinden, um auf negative Veränderungen im Gebiet schnellstmöglich reagieren zu können.
Kennung:

BK-4320-037

Objektbezeichnung:

Nethe-Talabschnitt an der Foelser Muehle

Link zur Karte: BK-4320-037
Objektbeschreibung: Die Nethe fliesst im geschlaengelten Verlauf an der Strasse von Floesen nach Niesen in oestlicher Richtung. Beiderseits des Gewaessers finden sich Ufergehoelze, dahinter Wiesen und Weiden. Niederwuechsige Uferfluren und Hochstaudenfluren sind vereinzelt vorhanden. Flaechen mit ausgesprochenem Feuchtwiesen-Charakter fehlen.
Kennung:

BK-4320-040

Objektbezeichnung:

Park an der Nethe westlich von Niesen

Link zur Karte: BK-4320-040
Objektbeschreibung: Im noerdlichen Teil des zu einem Gut gehoerenden Parkes, der im N an die Nethe grenzt, kommen viele alte Baeume unterschiedlicher Artenzusammensetzung (meist ueber 200 Jahre) vor, darunter auch Ulmen und Platanen. Nach W hin nimmt der Wald einen naturnahen Charakter an. Strauch- und Krautschicht besitzen einen hohen Deckungsgrad (starke Naturverjuengung). Die Staemme sind teilweise mit Efeu bewachsen. Im NO befindet sich - von der uebrigen Flaeche durch einen Weg getrennt - eine Gruenlandflaeche mit einem Teich, der jedoch kaum Wasserflora aufweist. In seiner Mitte liegt eine kleine mit Buchen und Eichen bewachsene Insel. Auch an den Ufern und an den Wegraendern wachsen viele sehr alte Baeume.
Kennung:

BK-4320-151

Objektbezeichnung:

Nethelauf zwischen Willebadessen und Foelsen

Link zur Karte: BK-4320-151
Objektbeschreibung: Abschnitt der Nethe zwischen Willebadessen und Foelsen. Die Nethe ist bei Willebadessen von Gruenland, meist Fettweiden begleitet. Erst nach ca. 500 m wechselt die Nutzung in Acker. Weite Bereiche dieser Netheaue beschraenken sich derzeit auf 5-10m beidseitig des Fließgewaessers die aus der Ackernutzung ausgenommen wurden und derzeit zum Teil gut ausgebildete Hochstaudenfluren aufweisen. Hier finden sich auch so gut wie keine Uferbefestigungen, so daß Abschnitte des Nethelaufes die Qualitaet eines § 62 Biotops aufweisen. Oestlich des Gutes Haverhausen wurde die Nethe durch zahlreiche Sohlschwellen verbaut. Daran an grenzt wieder ein sehr naturnaher Bereich. Der starke Wechsel zwischen verbauten und unverbauten Abschnitten und die extreme ackerbauliche Nutzung beeintraechtigen die Aue erheblich. Die z.T. vorhandene Naturnaehe beschraenkt sich auf den eigentlichen Bachlauf.
Kennung:

BK-4320-154

Objektbezeichnung:

Nethelauf zwischen Foelsener Muehle und Niesen

Link zur Karte: BK-4320-154
Objektbeschreibung: Abschnitt der Nethe zwischen Foelsener Muehle und Niesen. Der Nethelauf ist abschnittsweise recht naturnah mit wechselnden Tiefen, Uferneigungen sowie Kiesbaenken und Totholzansammlungen. Sie verlaeuft teils maeandrierend und teils geschlaengelt und wird von z.T. ausgedehnten und gut ausgepraegten Ufergehoelz- und Hochstaudensaeumen begleitet. Im Anschluß daran wird die Aue ueberwiegend von Fettweiden eingenommen. Lediglich in Senken und in durch Staunaesse gekennzeichneten Flaechen konnte sich kleinflaechig Feuchtwiesenvegetation halten. Vereinzelt finden sich Steinschuettungen die Uferabbrueche verhindern sollen. Trotzdem erfuellt die Nethe ueber weite Strecken die Ansprueche eines GB nach § 62. Erst das Wehr in Niesen bildet die abrupte Grenze zwischen urbanen Bereich und naturnaher Aue.
Kennung:

BK-4320-155

Objektbezeichnung:

Nethelauf zwischen Niesen und Siddessen

Link zur Karte: BK-4320-155
Objektbeschreibung: Großer Netheauenabschnitt zwischen Niesen und Siddessen oestlich der B 252 gelegen. Die Nethe wird bis auf wenige Ausnahmen grossflaechig von Gruenland, meist Fettweiden begleitet. Lokal finden sich noch feuchtere Bereiche. Die Ufer der Nethe sind z.T. in Maeanderschleifen mit Steinschuettungen versehen um Uferabbrueche zu verhindern. Auf weiten Strecken wird die Nethe durch ein Gehoelzband aus Erlen und Weiden-Arten begleitet. Hochstaudenfluren finden sich gelegentlich, diese sind jedoch nicht so gut ausgebildet wie im Oberlauf der Nethe.
Kennung:

BK-4320-164

Objektbezeichnung:

Nethelauf zwischen Niesen und Siddessen (siehe unter Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-4320-164
Objektbeschreibung: Großer Netheauenabschnitt zwischen Niesen und Siddessen oestlich der B 252 gelegen. Die Bundesstrasse ist auf der gesamten ca 5,5 km Strecke die westliche Biotop-Netheauengrenze. Die Nethe wird bis auf wenige Ausnahmen grossflaechig von Gruenland, meist Fettweiden begleitet. Die Ufer der Nethe sind z.T. in Maeanderschleifen mit Steinschuettungen versehen um Uferabbrueche zu verhindern. Auf weiten Strecken wird die Nethe durch ein Gehoelzband aus Erlen und Weiden-Arten begleitet. Hochstaudenfluren finden sich gelegentlich, diese sind jedoch nicht so gut ausgebildet wie im Oberlauf der Nethe. Im Bereich der Kluswiese, sowohl suedlich dieser finden sich Quellbereiche und Graeben mit ausgesprochen aus- gepraegter Quell- und Feuchtbrachenvegetation. Dieser Bereich ist der struktur- und artenreichste Bereich in diesem Netheabschnitt. Einige Fettweiden liegen seit juengster Zeit brach hier dominiert durch den hohen Stickstoffgehalt im Boden die Brennessel die Flaechen.
Kennung:

BK-4320-502

Objektbezeichnung:

Netheaue zwischen Niesen und Siddessen

Link zur Karte: BK-4320-502
Objektbeschreibung: Große Netheauenabschnitte zwischen Niesen und Siddessen oestlich der B 252 gelegen. Die Bundesstrasse ist auf der gesamten ca 5,5 km Strecke die westliche Biotopgrenze. Die Nethe wird bis auf wenige Ausnahmen grossflaechig von Gruenland, meist Fettweiden begleitet. Das Gruenland ist i.d.R. sehr struktur- und gehoelzarm. Im Bereich der Kluswiese finden sich Quellbereiche und Graeben mit ausgesprochen ausgepraegter Quell- und Feuchtbrachenvegetation. Dieser Bereich ist der struktur- und artenreichste Bereich in diesem Netheabschnitt. Einige Fettweiden liegen seit juengster Zeit brach hier dominiert durch den hohen Stickstoffgehalt im Boden die Brennessel. Vereinzelt findet sich Feuchtgruenland.
Kennung:

BK-4320-504

Objektbezeichnung:

Nethe-Talabschnitt an der Foelser Muehle

Link zur Karte: BK-4320-504
Objektbeschreibung: Kurzer Abschnitt der Netheaue suedlich von Foelsen, der ausschliesslich von Gruenland eingenommen wird. Es handelt sich um beweidete Frischwiesen - Flaechen denen ausgesprochenem Feuchtwiesen-Charakter oder extensiver Nutzung fehlen. Zerstreut sind Einzelbaeume und Baumgruppen im Gebiet vorhanden. Im Osten des Gebietes, wo sich die Nethe gabelt, befindet sich die Pumpenmühle. Einige Stieleichen und Feldahorne am Steilufer weisen ein Alter von ca. 300 Jahren auf. Im Bereich der Mühle liegen einige bewirtschaftete Fischteiche. Der Muehlengraben selbst weist eine schoene submerse Vegetation mit Potamogeton pusillus auf.
Kennung:

BK-4320-505

Objektbezeichnung:

Gruenland in der Netheaue zwischen Willebadessen und Foelsen

Link zur Karte: BK-4320-505
Objektbeschreibung: Abschnitte der Nethe zwischen Willebadessen und Foelsen. Die Nethe ist bei Willebadessen von Gruenland, meist Fettweiden begleitet. Erst nach ca. 500 m wechselt die Nutzung in Acker. Nur vereinzelt finden sich in der Folge noch Fettweiden, so z.B. im Bereich der Radwegebruecke und bei Foelsen, die z.T. mit Schafen und Pferden beweidet werden. Einige kleinere vernaesste Stellen weisen Feuchtwiesen- und Flutrasen-Vegetation auf.
Lebensraumtypen:
  • Kalkreiche Niedermoore <7230> (0,47 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Moor- und Bruchwaelder (nicht FFH-LRT) <NAC0> (0,44 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (2,73 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH-LRT) <NCC0> (0,13 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (4,41 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (1,52 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Bruch- und Sumpfwaelder (0,44 ha)
  • Roehrichte (0,13 ha)
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen (0,90 ha)
  • Suempfe (0,47 ha)
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (7,65 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (1,09 ha)
  • Sonstiger Laubwald aus einer einheimischen Laubbaumart <AG0> (2,19 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (1,09 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (5,23 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (1,34 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (3,12 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (5,52 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (2,09 ha)
  • Baumreihe <BF1> (2,27 ha)
  • Baumgruppe <BF2> (1,25 ha)
  • Einzelbaum <BF3> (1,38 ha)
  • Kopfbaumgruppe, Kopfbaumreihe <BG0> (2,77 ha)
  • Fettwiese <EA0> (8,29 ha)
  • Fettweide <EB0> (166,46 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (3,09 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <EC1> (0,61 ha)
  • Magerweide <ED2> (1,10 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (2,63 ha)
  • Brachgefallene Fettweide <EE2> (6,14 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (3,98 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (0,04 ha)
  • Teich <FF0> (1,30 ha)
  • Staugewaesser <FH0> (0,66 ha)
  • Quelle, Quellbereich <FK0> (1,10 ha)
  • Bach <FM0> (0,44 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (0,07 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <FM2> (5,75 ha)
  • Graben <FN0> (0,79 ha)
  • Graben mit intakter Fliessgewaesservegetation <FN1> (1,07 ha)
  • Mittelgebirgsfluss <FO1> (12,17 ha)
  • Acker <HA0> (15,19 ha)
  • Garten, Baumschule <HJ0> (0,24 ha)
  • Ziergarten <HJ1> (0,30 ha)
  • Nutzgarten <HJ2> (0,14 ha)
  • Obstanlage <HK0> (0,67 ha)
  • Streuobstwiese <HK2> (4,66 ha)
  • Streuobstweide <HK3> (1,25 ha)
  • Strukturreicher Stadtpark, Schlosspark mit altem Baumbestand <HM1> (3,81 ha)
  • Feuchter (nasser) Ruderalsaum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KA1> (0,85 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KA2> (0,04 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Feld-, Wirtschaftsweg, befestigt <VB1> (0,30 ha)
  • Buchenwald <xAA0> (1,25 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAA2> (1,16 ha)
  • Gruenlandbrache <xEE0> (0,22 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <yBB0> (0,44 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <yCF2> (0,13 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <yEC0> (3,52 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (0,07 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (4,27 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (1,54 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (0,24 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (6,13 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <yFM2> (6,85 ha)
  • Graben mit intakter Fliessgewaesservegetation <yFN1> (1,21 ha)
  • Graben mit intakter Stillgewaesservegetation <yFN2> (1,71 ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <zAC1> (0,50 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (5,23 ha)
  • Kalk-Binsensumpf <zCC4> (0,47 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <zFM2> (18,54 ha)
  • Graben mit intakter Fliessgewaesservegetation <zFN1> (0,56 ha)
  • Mittelgebirgsfluss <zFO1> (17,56 ha)
  • natuerlicher Kalkfels <zGA1> (0,63 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense (subsp. arvense))
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Baeren-Lauch (Allium ursinum (subsp. ursinum))
  • Behaarte Karde (Dipsacus pilosus)
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berchtolds Zwerg-Laichkraut (Potamogeton berchtoldii)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blauer Wasser-Ehrenpreis (Veronica anagallis-aquatica (subsp. anagallis-aquatica))
  • Blaugruene Binse (Juncus inflexus (subsp. inflexus))
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Blut-Ampfer (Rumex sanguineus)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dornige Hauhechel (Ononis spinosa (subsp. spinosa))
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Durchwachsenes Laichkraut (Potamogeton perfoliatus)
  • Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eibe (Taxus baccata)
  • Einbeere (Paris quadrifolia)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Einfacher Igelkolben (Sparganium emersum)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Ulme (Ulmus minor)
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flaum-Eiche (Quercus pubescens)
  • Fleischfarbenes Knabenkraut (Dactylorhiza incarnata)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fruehlings-Platterbse (Lathyrus vernus)
  • Gaense-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Gamander-Ehrenpreis Sa. (Veronica chamaedrys)
  • Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum)
  • Geflecktes Knabenkraut (Dactylorhiza maculata)
  • Gefluegelte Braunwurz (Scrophularia umbrosa)
  • Gekraeuseltes Spiralzahnmoos (Tortella tortuosa)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gelbes Windroeschen (Anemone ranunculoides)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeiner Wasser-Hahnenfuss Sa. (Ranunculus aquatilis agg.)
  • Gemeiner Wasserdarm (Stellaria aquatica)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Vogelmiere (Stellaria media)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Gewoehnliches Scharbockskraut (Ranunculus ficaria subsp. ficaria)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Grau-Erle (Alnus incana (subsp. incana))
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Haarblaettriger Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus trichophyllus)
  • Hain-Greiskraut Sa. (Senecio nemorensis agg.)
  • Hain-Segge (Carex otrubae)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hohe Weide (Salix rubens (S. alba x fragilis))
  • Hohler Lerchensporn (Corydalis cava (subsp. cava))
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kanadische Wasserpest (Elodea canadensis)
  • Kleinbluetige Brunnenkresse (Nasturtium microphyllum)
  • Kleinbluetiges Weidenroeschen (Epilobium parviflorum)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Krauser Ampfer (Rumex crispus (subsp. crispus))
  • Krauses Laichkraut (Potamogeton crispus)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Arznei-Baldrian (Valeriana excelsa subsp. excelsa)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Kuemmel-Silge (Selinum carvifolia)
  • Laichkraut (unbestimmt) (Potamogeton spec.)
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Linde (unbestimmt) (Tilia spec.)
  • Maerzenbecher (Leucojum vernum)
  • Mandel-Weide (Salix triandra)
  • Mittlerer Sonnentau (Drosera intermedia)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Oesterreichische Schwarz-Kiefer (Pinus nigra)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pappel-Kurzbuechsenmoos (Brachythecium populeum)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Purpur-Weide (Salix purpurea)
  • Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Reif-Weide (Salix daphnoides)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rohr-Schwingel (Festuca arundinacea)
  • Rose unbestimmt (Rosa spec.)
  • Ross-Minze (Mentha longifolia (subsp. longifolia))
  • Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum)
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rueben-Kaelberkropf (Chaerophyllum bulbosum (subsp. bulbosum))
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schuppenfruechtige Gelb-Segge (Carex lepidocarpa (subsp. lepidocarpa))
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Sommer-Linde (Tilia platyphyllos)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Stumpfbluetige Binse (Juncus subnodulosus)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Rispengras (Poa palustris)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Stendelwurz (Epipactis palustris)
  • Sumpf-Teichfaden (Zannichellia palustris)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Tanne (Abies alba)
  • Teich-Wasserstern (Callitriche stagnalis)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera)
  • Ufer-Segge (Carex riparia)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Unbewehrte Trespe (Bromus inermis)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
  • Wald-Gerste (Hordelymus europaeus)
  • Wald-Goldstern (Gagea lutea)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Labkraut (Galium sylvaticum)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasser-Ampfer (Rumex aquaticus (subsp. aquaticus))
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Weg-Rauke (Sisymbrium officinale)
  • Weiche Trespe (Bromus hordeaceus)
  • Weicher Storchschnabel (Geranium molle)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weiches Kamm-Moos (Ctenidium molluscum)
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weisse Seerose (Nymphaea alba)
  • Weisse Taubnessel (Lamium album)
  • Weisser Gaensefuss (Chenopodium album)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Pippau (Crepis biennis)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Schachtelhalm (Equisetum pratense)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wiesen-Silau (Silaum silaus)
  • Winter-Linde (Tilia cordata)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
  • Zwerg-Laichkraut (Potamogeton pusillus)
Tierarten:
  • Aal (Anguilla anguilla)
  • Aesche (Thymallus thymallus)
  • Bachforelle (Salmo trutta fario)
  • Bachneunauge (Lampetra planeri)
  • Baumschnecke (Arianta arbustorum)
  • Buchfink (Fringilla coelebs)
  • Buntspecht (Dendrocopos major)
  • Dreistachliger Stichling (Gasterosteus aculeatus)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Elritze (Phoxinus phoxinus)
  • Feldsperling (Passer montanus)
  • Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)
  • Gelbspoetter (Hippolais icterina)
  • Grauschnaepper (Muscicapa striata)
  • Groppe (Cottus gobio)
  • Kleiber (Sitta europaea)
  • Kurzfluegelige Beissschrecke (Metrioptera brachyptera)
  • Langfuehlerdornschrecke (Tetrix tenuicornis)
  • Maeusebussard (Buteo buteo)
  • Misteldrossel (Turdus viscivorus)
  • Neuntoeter (Lanius collurio)
  • Nierenfleck (Thecla betulae)
  • Regenbogenforelle (Salmo gairdneri)
  • Saebeldornschrecke (Tetrix subulata)
  • Schwarzstorch (Ciconia nigra)
  • Stockente (Anas platyrhynchos)
  • Sumpfgrashuepfer (Chorthippus montanus)
  • Sumpfmeise (Parus palustris)
  • Sumpfschrecke (Stethophyma grossum)
  • Teichmolch (Triturus vulgaris)
  • Wacholderdrossel (Turdus pilaris)
  • Wasseramsel (Cinclus cinclus)
  • Weinbergschnecke (Helix pomatia)
  • Zaunkoenig (Troglodytes troglodytes)
Schutzziele: Schutz, Erhalt und Wiederherstellung eines naturnahen Fliessgewaessers mit breiten Uferrandstreifen als Lebensraum fuer Lebensgemeinschaften der Fliessgewaesser und VernetzungsbiotopSchutz, Erhalt und Wiederherstellung eines naturnahen Fliessgewaessers mit breiten Uferrandstreifen als Lebensraum fuer Lebensgemeinschaften der Fliessgewaesser und als VernetzungsbiotopEntwicklung von Extensivgruenland an einer Talgelaendekante
an der Netheaue.Erhalt eines naturnahen Grabens mit ueppiger Vegetation sowie Wiederherstellung von Feuchtgruenland als Relikt in der intensiv genutzten Aue der Nethe.Schutz und Erhalt einer im ueberregionalen Biotopverbund bedeutsamen Flussaue als Refugial- und Vernetzungsbiotop fuer auentypische Lebensgemeinschaften.
Schutz, Erhalt und Entwicklung von Mittelgebirgsbachauen als
wichtige Biotopverbundflaechen.Erhalt eines vielfaeltigen Wiesenparks mit altem Baumbestand,
Auenwald, Quellsumpf und Teichen sowie einem Buchenhochwald
westlich von RhederErhalt und Wiederherstellung von struktureichen Auen mit
Auenwaeldern, Feuchtgruenland, Kleingehoelzen, Senken und Brachen,
sowie landschaftstypische Gruenlandformen als Refugial- und Vernetzungsbiotop fuer auentypische LebensgemeinschaftenSchutz. Erhalt und Wiederherstellung von struktureichen Auen mit Feuchtgruenland, Kleingehoelzen, Senken und Brachen, sowie landschaftstypische Gruenlandformen mit Obstweiden als Vernetzungsbiotop und Lebensraum fuer auentypische Arten.Erhalt und Wiederherstellung einer reich strukturierten und naturnahen Auenlandschaft
mit auentypischen Strukturen.Schutz, Erhalt und Wiederherstellung einer reich strukturierten Bachaue mit einer von Gruenland gepraegten Aue als Refugial- und Vernetzungsbiotop fuer auentypische Lebensgemeinschaften.Schutz, Erhalt und Wiederherstellung eines kleinen Flachmoor-
gebietes als Lebensraum für gefährdete Tier- und Pflanzenarten.Schutz, Erhalt und Wiederherstellung eines naturnahen Fliessgewaessers einschliesslich seiner Auen als Refugial- und Vernetzungsbiotop fuer typische und gefaehrdete LebensgemeinschaftenSchutz und Erhalt einer reich strukturierten Parkanlage mit AltholzbestandSchutz, Erhalt und Wiederherstellung eines naturnahen Fliessgewaessers mit strukturreichen, gruenlandgepraegten Auen als wichtiges Element im Biotopverbund und Lebensraum von typischen und gefaehrdeten Arten.Schutz, Erhalt und Entwicklung von Mittelgebirgsbachauen als wichtiges Element im Biotopverbundsystem und Refugialbiotop fuer auentypische Lebensgemeinschaften.Schutz, Erhalt und Entwicklung von strukturreichen Mittelgebirgsauen mit naturnahen Fliessgewaessern als Lebensraum fuer typische und gefaehrdete Arten und als wichtige Verbundschienen im landesweiten Biotopverbundsystem.Schutz, Erhalt und Entwicklung von Mittelgebirgsbachauen,
wichtige Biotopverbundflaechen.Schutz, Erhalt und Entwicklung von gruenlandgepraegten Mittelgebirgsflussauen als Refugialbiotop fuer auentypische und gefaehrdete Lebensgemeinschaften sowie als Arrondierungsflaechen zum Fliessgewaesser selbst als wichtiges Element im landesweiten Biotopverbund.Erhalt und Schutz von Auengruenland zur Arrondierung einer naturnahen Bachaue als Lebensraum fuer auentypische Arten und Lebensraum gefaehrdeter Arten.Schutz, Erhalt und Wiederherstellung eines naturnahen Fliessgewaessers mit strukturreichen, gruenlanddominierten Auen als Lebensraum fuer typische und gefaehrdete Arten und wichtiges Element im Biotopverbundsystem.
Gefährdungen:
  • Abwasserbelastung
  • Angelsport, Fischerei
  • Anstau eines Fliessgewaessers
  • Aufforstung
  • Bauliche Anlagen
  • Beseitigung alter Baeume
  • Biozideinsatz
  • Drainage
  • Duengerdrift (LW)
  • Duengung
  • Einwanderung, Ausbreitung Neophyten
  • Entkrautung zur Gewaesserunterhaltung
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Gewaesserverunreinigung (SP)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensive Duengung (LW)
  • Hochspannungsleitung
  • Jagd
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • mangelnde Kopfbaumpflege
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Pflegeumbruch (LW)
  • Quellfassung (WA)
  • Rodung (FW)
  • Siedlung, Flaechenverbrauch
  • Stoerungs-, Eutrophierungszeiger
  • Trittschaden an Vegetation
  • Uferbefestigung (WA)
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
  • unerwuenschte Sukzession
  • Wegebau
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beschraenkung der Duengung
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Beseitigung von Muell
  • Drainagen verschliessen, entfernen
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung der Ueberschwemmungsdynamik
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • Erhaltung von Steilwaenden
  • Erhoehung des Laubholzanteils
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Jagdausuebung beschraenken
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Aufforstung
  • keine Biozidanwendung
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • keine Fischteichanlage
  • Kopfbaumpflege
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • NSG-Ausweisung / vertragliche Regelung
  • NSG-Erweiterung / vertragliche Regelung
  • Obstbaumpflege
  • Pufferzone anlegen
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Vermeidung Eutrophierung
  • Wiederherstellung von Biotopen
  • Wiedervernaessung
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