Titel:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Logo:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Suche:


Schriftmenü:

Schriftgrösse: ||

Inhalt:

Naturschutzgebiet Hinnenburger Forst mit Emder Bachtal (HX-072)

Objektbezeichnung:

NSG Hinnenburger Forst mit Emder Bachtal

Kennung:

HX-072

Ort: Bad Driburg
Kreis: Hoexter
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 1.662,44 ha
Offizielle Fläche: 1.661,00 ha
Flächenanzahl:
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 2004
Inkraft: 2004
Außerkraft: 2024
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt


a) Zur Bewahrung und Wiederherstellung eines guenstigen Erhaltungszustandes der natuerlichen
Lebensraeume und der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse
im Gebietsetz "NATURA 2000" gemaess Artikel 4 Abs.4 in Verbindung mit Artikel 2 Absatz 2
und Artikel 6 Absatz 2 der FFH-Richtlinie.
Hierbei handelt es sich um die folgenden natuerlichen Lebensraeume von gemeinschaftlichem
Interesse gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie (FFH-Lebensraeume):

- Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwaelder (Alno-Padion, 91E0, Prioritaerer Lebensraum),
- Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum, 9130),
- Hainsimsen-Buchenwald (9110) und
- Orchideen-Kalk-Buchenwald (9150).

b) Zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung landesweit bedeutsamer Lebensraeume und
Lebensstaetten seltener und gefaehrdeter Tier- und Pflanzenarten innerhalb eines grossflaechigen,
zusammenhaengenden Kalk-Buchenwaldgebietes im zentralen Bereich des Muschelkalkvor-
kommens zwischen Egge und Weser, das sich durch einen hohen Anteil artenreicher Buchenwaelder
auszeichnet. Aufgrund unterschiedlicher Gruendigkeit, Hangneigung und Exposition finden sich
dort verschiedenste Auspraegungen des Waldmeister-Buchenwaldes, des Orchideen-Buchenwaldes
sowie des Hainsimsen-Buchenwaldes; hervorzuheben sind ferner die im Zusammenhang mit dem
Wald stehenden strukturreichen Bachtaeler, namentlich des Emder Baches, der das Gebiet
weitgehend naturnah von Erlen-Eschen-Auwaeldern begleitet durchfliesst;
insbesondere sind in ihrer natuerlichen Vergesellschaftung zu schuetzen:

- die vorgenannten Waldtypen in ihren standoertlich verschiedenen Auspraegungen,
- naturnahe Quellbereiche, Quellbaeche und Bachoberlaeufe mit dem regional typischen
Arteninventar, insbesondere die naturnah verlaufenden, von Erlen-Eschenwaeldern begleiteten
Gewaesserabschnitte des Emder Baches, des Escherbaches mit seinen Kalk-Sinterbildungen,
des Roethebaches und des Muehlenbaches sowie ihrer Nebengewaesser,
- Kalkquellsuempfe, sonstige Suempfe, Roehrichte, Seggenriede, Hochstaudenfluren feuchter
und nasser Standorte sowie naturnahe stehende Gewaesser,
- Gruenlandgesellschaften, insbesondere die Glatthaferwiesen und die extensiv genutzten Wiesen
und Weiden feuchter und nasser Standorte, als Lebensraum sowie als Puffer fuer die Fliess-
gewaesser,
- Kalkmagerrasen, sonstiges artenreiches Magergruenland und waermeliebende Saeume,
- Ufergehoelze, Obstwiesen, Kopfbaumbestaende, Baumgruppen und Hecken sowie
- die natuerliche Artenvielfalt, insbesondere gefaehrdete Tier- und Pflanzenarten,

c) Aus erdgeschichtlichen Gruenden, insbesondere fuer den Erhalt geologischer Einzelschoepfungen
des Muschelkalkvorkommens, wie z.B. des Muschelkalk-Zeugenbergs am Rieseler Berg
(Gemarkung Istrup, Flur 3, Flurstueck 24),
d) Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen und landeskundlichen Gruenden,
e) Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schoenheit des Gebietes.

Die ueber die Verordnungsdauer hinausgehende langfristige Zielsetzung fuer die Waldflaechen
ist die Entwicklung eines Laubwaldgebietes mit den fuer die heimischen Laubwaldgesellschaften
typischen Arten sowie die Ueberfuehrung vorhandener Altersklassenbestaende in naturnahe
Laubwaelder mit einem Mosaik der standoertlichen Variationen und der verschiedenen Wuchs-
klassen einschliesslich der Alt- und Totholzphase.
Des Weiteren ist es Ziel, naturnahe Fliessgewaesserabschnitte insbesondere des Emder Baches,
des Escherbaches, des Roethebaches und des Muehlenbaches mit natuerlich strukturierten,
bachbegleitenden Laubholzbestockungen und Auenwaeldern im funktionalen Zusammenhang
mit den feucht- und nassgruenlandgepraegten Gewaesserauen- und Quellbereichen zu sichern
und zu entwickeln sowie den oekologischen Zustand naturferner Fliessgewaesserabschnitte
durch Renaturierungsmassnahmen zu verbessern. Die extensive Gruenlandnutzung, insbesondere
auf Kalkmagerrasen und sonstigem Magergruenland, ist zu erhalten und zu foerden.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4220-009
  • BK-4220-026
  • BK-4220-027
  • BK-4220-030
  • BK-4220-031
  • BK-4220-032
  • BK-4220-036
  • BK-4220-037
  • BK-4220-039
  • BK-4220-042
  • BK-4220-109
  • BK-4220-110
  • BK-4220-112
Kennung:

BK-4220-027

Objektbezeichnung:

Emder Bach

Link zur Karte: BK-4220-027
Objektbeschreibung: Ca. 2 - 3m breiter, stark maeandrierender Emderbach. Das Gewaesser entspringt im Westen bei Bonhausen, wo es eine Reihe kleiner Fischteiche speist. Quellzonen und Fischteiche liegen außerhalb des BK. Danach verläuft der Bach naturnah weiter auf ca. 600 m Länge durch Weidegrünland, wo er von Pappelufergehölz und lichtem Erlengehölz begleitet wird. Nach Eintritt in den Wald wird die Bachaue überwiegend von Pappel-Erlenmischforsten eingenommen. Alte Zaeune weisen darauf hin, dass die Aufforstung auf frueherem Weideland erfolgte. Nur der bachnahe Waldbereich stellt einen naturnahen Bach-Erlen-Eschenwald dar. Stellenweise reichen Buchenwälder bis an den Bach heran. Im mittleren Bereich des Laufes passiert der Bach das Offenland um die kleine Siedlung Emde. Dort wird der Bach wiederum von naturnahem Bach-Erlen-Eschenwald begleitet, das in Grünland, z.T. geschütztes Feuchtgrünland eingebettet ist. Nach Süden schließt hier Ackerland an. Im östlichen Bereich des Tales grenzen zunächst Fichtenforste direkt an den Bach und lassen hier nur wenig Platz für naturnahe Gehölzbestände. An einer Stelle reicht auch hier ein kleinflächiger Buchenwaldbestand bis an den Bach. Schließlich wird die Aue wieder von Erlenbeständen, die schon z.T. naturnahen Charakter haben, aber überwiegend noch von Hybridpappeln überstanden werden, eingenommen. Im BK ist der Bach bis 2 m tief in die ca. 20 bis 100 m breite, von bewaldeten Berghaengen gesaeumten Talmulde eingeschnitten, so dass sich stellenweise Steilufer aus lehmigen Material gebildet haben. Es bestehen kleine Schotterbaenke (Kalkstein), natuerliche Staus (Totholzschwellen), Kolke und Unterspülungen. Nur an wenigen Wegequerungen ist der Bach verrohrt. Die weitgehend naturbelassene, strukturreiche Emder-Bach-Aue wird auf weiten Strecken durch bachbegleitende Erlen-Eschen-Wälder geprägt. Er stellt damit einen selten in dieser Ausdehnung ausgebildeten Bachauenkomplex im Weserbergland dar. Das BK ist überwiegend als Teil des sehr großflächigen NSG und FFH-Gebietes Hinnenburger Forst und Emder Bachtal geschützt und hat regionale bis überregionale Bedeutung. Im Biotopverbund hat die ca. 6 km lange, überwiegend sehr naturnahe Bachaue innerhalb der großflächigen Buchenwälder eine überregionale Bedeutung. Hauptziel ist der Schutz und Erhalt einer Bachaue mit naturnahen Fließgewässerabschnitten und begleitendem Bachauen-Erlenwald. Dies beinhaltet den Schutz vor Entwässerung, vor Aufforstungen mit nicht bodenständigen Gehölzen und Wegebau sowie die Beseitigung von Fehlbestockungen (Hybrid-Pappel, Fichte).
Kennung:

BK-4220-030

Objektbezeichnung:

Nördlicher Teil des NSG und FFH-Gebietes Hinnenburger Forst

Link zur Karte: BK-4220-030
Objektbeschreibung: Nördlich des Emder Bachtals erstreckt sich ein weitläufiges Waldgebiet des Gutes Holzhausen westlich und östlich von Erwitzen. Es handelt sich im wesentlichen um Waldmeister-Buchenwälder unterschiedlicher Altersstufen. Örtlich finden sich Nadelholzaufforstungen. Die Buchenwaldbestände sind stellenweise mit Eschen sowie einzelne Laerchen durchsetzt. Die Krautschicht besitzt überwiegend einen hohen Deckungsgrad. Eine Strauchschicht findet sich nur selten. Westlich von Erwitzen wurden die Buchenwaldbestände durch Holznutzung stark aufgelichtet und weisen eine üppige Verjüngung auf. Der Boden besteht aus Rendzina-Braunerde und ist frisch bis feucht. Hauptsächlich die östliche Teilfläche weist eine Vielzahl von kulturhistorisch wertvollen Hügelgräbern auf und wird im Norden vom Mühlenbach durchflossen, der noch bachbegleitende Erlen-Wälder aufweist. Das NSG erstreckt sich dort über das FFH-Gebiet hinaus um einige hundert Meter in westliche Richtung. In dem offenen Grünlandbereich hat der Bach einen naturnahen gewundenen Lauf. Nach Süden wird das offene Bachtal durch eine Baumhecke von der ackerbaulich genutzten Umgebung abgeschirmt. Das großflächige Waldgebiet ist die nördliche Teilfläche des zusammenhängenden FFH-Gebiets Hinnenburger Forst, der mit fast 1400 ha eines der beiden großen Kalk-Buchenwaldgebiete im zentralen Bereich des Muschelkalkvorkommens zwischen Egge und Weser bildet. Das Gebiet hat daher landesweite Bedeutung. Als Bestandteil des europäischen Natura2000-Netzwerks hat das großflächige Kalkbuchenwaldgebiet eine europaweite Bedeutung im Biotopverbund. Erhaltung und Förderung der standortgerechten Waldgesellschaft des großflächigen Waldbereichs haben einen hohen Stellenwert. Ebenso geht um den Erhalt und die Entwicklung der hohen strukturellen Vielfalt.
Kennung:

BK-4220-031

Objektbezeichnung:

Bachverlauf an der Strasse Poembsen - Erwitzen

Link zur Karte: BK-4220-031
Objektbeschreibung: Bachtal westlich von Erwitzen im Kirchgrund und Nietelsiek. Der naturnahe, mäandrierende Bach entspringt in einem naturnahen Erlen-Eschenwald und fließt nach Osten durch ein Grünlandgebiet mit Feuchtwiesenrelikten. Hier wird der Bach von einem Erlen-Galeriewald begleitet. Vor der Unterquerung der Straße tritt er wieder in einen naturnahen Wald ein. Nach der Unterführung durchfließt der Bach den mit Röhricht und Weichholzauengehölzen bewachsenen Verlandungsbereich eines Teiches. Der Teich hat ebenfalls eine sehr naturnahe Vegetation. Nach dem Teichausfluss fließt der Bach zunächst durch Fichtenforsten und wird hier nur sporadisch von naturgemäßer Vegetation begleitet. Schließlich durchfließt er tief eingeschnitten einen Buchenwald. Hier ist das Bachbett stark versintert und mit Totholz strukturiert. Das Wasser ist klar und meist nur langsam fliessend. Bei geringem Wasserstand fliesst der Bach nur temporaer. Dies wird durch die Wassergewinnungsanlage im Westen verstaerkt. Der umgebende Wald ist Buchenwald. Der Boden besteht aus Braunerde-Gley und ist feucht bis nass. Der Biotopkomplex stellt eine naturnahe Bachaue dar, die überwiegend gut strukturiert ist. Wegen der Trennwirkung des Ortes Erwitzen ist die Aue von den nahegelegenen Fließgewässersystemen des Grund- und Emderbach abgetrennt und daher nur von lokaler Bedeutung. Im Biotopverbund hat der Biotopkomplex lokale Bedeutung. Hauptziel ist der Schutz und Erhalt einer Bachaue mit naturnahen Fließgewässerabschnitten und Stillgewässer, begleitendem Bachauen-Erlenwald.
Kennung:

BK-4220-026

Objektbezeichnung:

Buchenwaldkomplex im Emder Holz

Link zur Karte: BK-4220-026
Objektbeschreibung: Es handelt sich um einen 80 - 150 Jahre alten grossflaechigen Buchenwaldkomplex im Emder Holz direkt noerdlich der Strasse Bad Driburg - Brakel auf einer reliefreichen, schwach nach Norden geneigten Flaeche. Die Baeume erreichen eine Hoehe von 20 - 25 m. Der Durchmesser der Staemme betraegt 30 - 50 m. Die Krautschicht besitzt im Westen einen hohen Deckungsgrad. Stellenweise tritt starke Buchennaturverjuengung auf. Richtung Osten nimmt das Alter der Baeume und der Deckungsgrad der Krautschicht i. a. zunehmend ab. Auch die Buchennaturverjuengung wird geringer. Der Boden besteht aus skelettreicher, mullartiger Rendzina bis Braunerde und ist frisch bis feucht. Dieses Waldgebiet ist Teilfläche im großen zusammenhängenden Waldgebiet Hinnenburger Forst, der mit fast 1500 ha eines der beiden großen Kalk-Buchenwldgebiete im zentralen Bereich des Muschelkalkvorkoommens zwischen Egge und Weser bildet.
Kennung:

BK-4220-039

Objektbezeichnung:

Feldgehoelz und Halbtrockenrasen am Rieselerberg

Link zur Karte: BK-4220-039
Objektbeschreibung: Inmitten eines Gruenland-Ackerkomplexes, zwischen Rieseler-und Ruster Berg, befindet sich auf einem kleinen Huegel ein kleines Feldgehoelz aus Kiefern und Buchen, das mit Obstbaeumen, Gebuesch und Hecken umsaeumt wird. In den Luecken dieses Saumes wachsen, vor allem im Sueden und Suedwesten Halbtrockenrasenarten und viele Hochgraeser, sowie der Kreuzenzian. Allerdings breiten sich die Weissdorn-Rosen Gebuesche immer weiter aus. Im Westen angrenzend an eine Gruen- landparzelle und durch einen dornigen Gehoelzstreifen getrennt, wurde eine recht grosse Parzelle mit Laubhoelzern und Laerchen aufgeforstet. Auch hier sind noch Halbtrockenrasenbereiche lueckig in unterschiedlicher Groesse und Auspraegungen. Im Umfeld liegt ueberwiegend Wald (Fichten,Kiefern, Laerchen und Perlgras-Buchenwald (BK 4220-037).
Kennung:

BK-4220-032

Objektbezeichnung:

Grossflaechiger heterogener Buchenwaldkomplex im Hinnenburger Forst

Link zur Karte: BK-4220-032
Objektbeschreibung: Grossflaechiger Buchenwaldkomplex unterschiedlichen Alters im Hinnenburger Forst suedlich der Strasse Bad Driburg - Brakel gelegen. Der Wald noerdlich von Helle, sowie auf dem Sauerberg besteht vorwiegend aus 80 - 120 Jahre alten Baeumen. Sie erreichen eine Hoehe von 20 - 25 m. Der Durchmesser der Staemme betraegt 30 - 60 cm. Der Wald auf dem Muehlenberg wurde grossflaechig geschlagen. Kahlschlaege bzw. Jungbestaende nehmen derzeit die Flaechen ein. In Schluchten und Graeben kommen verstaerkt Eichen und Eschen vor. Auf Bergkuppen finden sich stellenweise auch Buchenhochwald sowie Ueberhaelter. Die Krautschicht ist gut ausgebildet. Stellenweise starke Buchennaturverjuengung. Ansonsten finden sich juengerer, ca. 20 - 40 Jahre alter Buchenwald mit nur maessig ausgebildeter Krautschicht. Der W des Gebietes ist sehr reliefreich und besitzt steile W-exponierte Haenge. Hier kommen in Waerme-Nischen einige thermophile Arten vor. Der Boden besteht aus Rendzina-Braunerde, z.T. auch aus Parabraunerde, und ist frisch bis feucht, stellenweise trocken. Der Waldkomplex ist sehr heterogen aufgebaut und weist alle Altersklassen auf. Dieses Waldgebiet ist Teilfläche im großen zusammenhängenden Waldgebiet Hinnenburger Forst, der mit fast 1500 ha eines der beiden großen Kalk-Buchenwaldgebiete im zentralen Bereich des Muschelkalkvorkommens zwischen Egge und Weser bildet.
Kennung:

BK-4220-036

Objektbezeichnung:

Flechtheimer Holz noerdlich von Istrup

Link zur Karte: BK-4220-036
Objektbeschreibung: 80 - 120 Jahre alter Buchenwald, z.T. als Buchenhochwald, mit einzelnen Eschen und Ahorn im Stadtwald Brakel auf einer insgesamt nach W geneigten Flaeche noerdlich von Istrup gelegen. Mit Ausnahme des Plaeaus ist das Gelaende stark wellig. Die Baeume erreichen eine Hoehe von 20 m. Der Durchmesser der Staemme betraegt 30 - 50 cm. Die Krautschicht besitzt einen hohen Deckungsgrad. Auf den W-Haengen finden sich waermeliebende Arten wie Leberbluemchen und Weisser Schwalbenwurz. Starke Eschen- und Buchennaturverjuengung. Der Boden besteht aus Rendzina-Braunerde und ist frisch bis feucht. Dieser Bereich liegt im mittleren Abschnitt eines S bis SW exponierten Hanges.In der Umgebung Acker- und Gruenlandnutzung. Das Gebiet ist Teilfläche im etwa 1500 ha großen Gebiet des Hinnenburger Forstes mit internationaler Bedeutung. Es handelt sich hier um eins der beiden großen geschlossenen Kalkbuchenwaldgebiete im zentralen Bereich des Muschelkalkvorkommens zwischen Egge und Weser.
Kennung:

BK-4220-037

Objektbezeichnung:

Buchen- bis Mischwald auf dem Rieseler- sowie Rusterberg

Link zur Karte: BK-4220-037
Objektbeschreibung: 80 - 120 Jahre alter Buchen- bis Mischwald auf dem Rieseler- sowie dem Rusterberg und ihren S-Haengen nordoestlich von Istrup an der Bahnlinie gelegen. Insbesondere auf dem Rusterberg ist der Wald staerker mit Kiefern und Laerchen durchsetzt. Das Gelaende ist stark wellig. Die Baeume erreichen eine Hoehe von 15 - 20 m. Der Durchmesser der Staemme betraegt 30 - 50 cm. Die Krautschicht besitzt einen hohen Deckungsgrad an den Nord- und Osthaengen. Auf den z.T. steilen suedexponierten Haengen finden sich viele Orchideen, hier besteht die Krautschicht z.T. nur aus einer Art, Cephalanthera damasonium. Der Boden besteht aus skelettreicher, mullartiger Rendzina und ist frisch bis feucht. Das Waldgebiet ist Teilfläche im großen zusammenhängenden Waldgebiet Hinnenburger Forst, der mit fast 1500 ha eines der beiden großen Kalk-Buchenwaldgebiete im zentralen Bereich des Muschelkalkvorkommens zwischen Egge und Weser bildet.
Kennung:

BK-4220-109

Objektbezeichnung:

Flechtheimer Holz noerdlich von Istrup (siehe unter Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-4220-109
Objektbeschreibung: 80 - 120 Jahre alter Buchenwald, z.T. als Buchenhochwald, mit einzelnen Eschen und Ahorn im Stadtwald Brakel auf einer insgesamt nach W geneigten Flaeche noerdlich von Istrup gelegen. Mit Ausnahme des Plaeaus ist das Gelaende stark wellig. Die Baeume erreichen eine Hoehe von 20 m. Der Durchmesser der Staemme betraegt 30 - 50 cm. Die Krautschicht besitzt einen hohen Deckungsgrad. Auf den W-Haengen finden sich waermeliebende Arten wie Leberbluemchen und Weisser Schwalbenwurz. Starke Eschen- und Buchennaturverjuengung. Der Boden besteht aus Rendzina-Braunerde und ist frisch bis feucht. Im S bzw. SW sind ein Gebueschsaum und ( Mager- )Weiden vorgelagert, mit stellenweise Kalkhalbtrockenrasenvegetation. Dieser Bereich liegt im mittleren Abschnitt eines S bis SW exponierten Hanges.In der Umgebung Acker- und Gruenlandnutzung.
Lebensraumtypen:
  • Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum) <9130> (269,98 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (12,30 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (0,85 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Auenwaelder (nicht FFH-LRT) <NAX0> (1,75 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (0,43 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH-LRT) <NCC0> (0,18 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (4,04 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (0,19 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (0,09 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Quellbereiche (nicht FFH-LRT) <NFK0> (0,02 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (7,42 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Auwaelder (14,06 ha)
  • Fliessgewaesserbereiche (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (7,42 ha)
  • Roehrichte (0,04 ha)
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen (0,33 ha)
  • stehende Binnengewaesser (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (0,09 ha)
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (2,37 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (18,77 ha)
  • Erlen-Pappelmischwald <AF4> (8,85 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (111,38 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (5,90 ha)
  • Nadelbaum-Fichtenmischwald <AJ3> (0,43 ha)
  • Kiefernwald <AK0> (4,46 ha)
  • Nadelbaum-Kiefernmischwald <AK3> (18,77 ha)
  • Eschenmischwald <AM1> (30,12 ha)
  • Laerchenwald <AS0> (18,77 ha)
  • Laerchenmischwald <AS1> (35,69 ha)
  • Schlagflur <AT0> (3,20 ha)
  • Kahlschlagflaeche <AT1> (0,16 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (0,33 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (1,93 ha)
  • Hecke <BD0> (1,76 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (0,11 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (0,43 ha)
  • Kopfbaumreihe <BG1> (0,43 ha)
  • Kalkhalbtrockenrasen, Kalkmagerrasen <DD0> (0,13 ha)
  • Fettwiese <EA0> (12,90 ha)
  • Fettweide <EB0> (9,58 ha)
  • Fett-Maehweide <EB0a> (4,04 ha)
  • Magergruenland <ED0> (0,02 ha)
  • Magerwiese <ED1> (1,58 ha)
  • Quelle, Quellbereich <FK0> (1,60 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <FK2> (0,02 ha)
  • Wildacker <HA2> (3,75 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • land-, forstwirtschaftlicher Weg <VB3> (4,18 ha)
  • Buchenwald <xAA0> (484,17 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (116,01 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAA2> (231,28 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <xAA4> (199,15 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <yAC5> (1,75 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <yCF2> (0,18 ha)
  • Kalkhalbtrockenrasen, Kalkmagerrasen <yDD0> (0,22 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <yEC0> (0,02 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (0,18 ha)
  • Teich <yFF0> (0,09 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (5,39 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (17,56 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <yFM2> (0,64 ha)
  • Quellbach <yFM4> (5,84 ha)
  • Orchideen-Buchenwald <zAA5> (80,91 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (12,30 ha)
  • Bachbegleitender Eschenwald <zAM2> (13,02 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense (subsp. arvense))
  • Acker-Wachtelweizen (Melampyrum arvense)
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Aehrige Teufelskralle (Phyteuma spicatum)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Aufrechte Trespe (Bromus erectus (subsp. erectus))
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Baeren-Lauch (Allium ursinum (subsp. ursinum))
  • Baerenschote (Astragalus glycyphyllos (subsp. glycyphyllos))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Benekens Wald-Trespe (Bromus benekenii)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Ehrenpreis (Veronica montana)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blaugruene Binse (Juncus inflexus (subsp. inflexus))
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Blutbuche (Fagus sylvatica fo. purpurea)
  • Breitblaettrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Breitblaettriges Wollgras (Eriophorum latifolium)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Christophskraut (Actaea spicata)
  • Deutscher Enzian (Gentianella germanica)
  • Dornige Hauhechel (Ononis spinosa (subsp. spinosa))
  • Douglasie (Pseudotsuga menziesii)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Duerrwurz (Inula conyzae)
  • Echte Hundszunge (Cynoglossum officinale)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echter Kreuzdorn (Rhamnus cathartica)
  • Echter Steinsame (Lithospermum officinale)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Echtes Tausendgueldenkraut (Centaurium erythraea)
  • Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris)
  • Einbeere (Paris quadrifolia)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Elsbeere (Sorbus torminalis)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Fichte (Picea abies)
  • Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum)
  • Finger-Segge (Carex digitata)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fruehlings-Fingerkraut (Potentilla neumanniana)
  • Fruehlings-Platterbse (Lathyrus vernus)
  • Fruehlings-Segge (Carex caryophyllea)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Gaense-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Gebraeuchlicher Steinklee (Melilotus officinalis)
  • Gefluegelte Braunwurz (Scrophularia umbrosa)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelb-Segge (Carex flava)
  • Gelbes Windroeschen (Anemone ranunculoides)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Waldrebe (Clematis vitalba)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Dost (Origanum vulgare)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Wundklee (Anthyllis vulneraria)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewimpertes Kreuzlabkraut (Cruciata laevipes)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Goldnessel Sa. (Galeobdolon luteum agg.)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Klettenkerbel (Torilis japonica)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Leinkraut (Linaria vulgaris)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Golddistel (Carlina vulgaris (subsp. vulgaris))
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Goldschopf-Hahnenfuss Sa. (Ranunculus-auricomus-Gruppe)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grosse Bibernelle (Pimpinella major)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Haendelwurz (Gymnadenia conopsea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Grosses Schillergras (Koeleria pyramidata (subsp. pyramidata))
  • Grosses Zweiblatt (Listera ovata)
  • Gruene Waldhyazinthe (Platanthera montana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hain-Veilchen (Viola riviniana)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heide-Labkraut (Galium pumilum)
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hohe Schluesselblume (Primula elatior)
  • Hohler Lerchensporn (Corydalis cava (subsp. cava))
  • Holunderblaettriger Arznei-Baldrian (Valeriana excelsa subsp. sambucifolia)
  • Holz-Apfel (Malus sylvestris)
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Huflattich (Tussilago farfara)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Japanische Laerche (Larix kaempferi)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kiefer (unbestimmt) (Pinus spec.)
  • Kleinbluetiger Hohlzahn (Galeopsis bifida)
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleiner Klappertopf (Rhinanthus minor)
  • Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria (subsp. eupatoria))
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Knolliger Hahnenfuss (Ranunculus bulbosus (subsp. bulbosus))
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Kreuz-Enzian (Gentiana cruciata (subsp. cruciata))
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Laerche unbestimmt (Larix spec.)
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Lebensbaum unbestimmt (Thuja spec.)
  • Leberbluemchen (Hepatica nobilis)
  • Maerzenbecher (Leucojum vernum)
  • Maigloeckchen (Convallaria majalis)
  • Mittlerer Wegerich (Plantago media (subsp. media))
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Nesselblaettrige Glockenblume (Campanula trachelium (subsp. trachelium))
  • Nestwurz (Neottia nidus-avis)
  • Oesterreichische Schwarz-Kiefer (Pinus nigra)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Platthalm-Quellried (Blysmus compressus)
  • Purgier-Lein (Linum catharticum)
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rasen-Schmiele Sa. (Deschampsia cespitosa agg.)
  • Rauher Loewenzahn (Leontodon hispidus)
  • Rauhhaar-Veilchen (Viola hirta)
  • Raukenblaettriges Greiskraut (Senecio erucifolius (subsp. erucifolius))
  • Riesen-Schachtelhalm (Equisetum telmateia)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Rotes Waldvoegelein (Cephalanthera rubra)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salomonssiegel. (Polygonatum odoratum)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sanikel (Sanicula europaea)
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schopf-Kreuzbluemchen (Polygala comosa)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarze Teufelskralle (Phyteuma nigrum)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Segge unbestimmt (Carex spec.)
  • Seidelbast (Daphne mezereum)
  • Silber-Weide (Sa.) (Salix alba agg.)
  • Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa)
  • Sparrige Segge (Carex muricata)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Stattliches Knabenkraut (Orchis mascula)
  • Steife Segge (Carex elata)
  • Steifer Augentrost (Euphrasia stricta)
  • Stengellose Kratzdistel (Cirsium acaule (subsp. acaule))
  • Sternmiere unbestimmt (Stellaria spec.)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Kreuzbluemchen (Polygala amarella)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Stendelwurz (Epipactis palustris)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Tanne unbestimmt (Abies spec.)
  • Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria)
  • Tollkirsche (Atropa bella-donna)
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
  • Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
  • Wald-Gerste (Hordelymus europaeus)
  • Wald-Habichtskraut (Hieracium murorum)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Ruhrkraut (Gnaphalium sylvaticum)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wechselblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium)
  • Weiche Trespe (Bromus hordeaceus)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisse Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria (subsp. hirundinaria))
  • Weisses Labkraut (Galium album)
  • Weisses Waldvoegelein (Cephalanthera damasonium)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schluesselblume (Primula veris (subsp. veris))
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wilde Karde (Dipsacus fullonum)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Winter-Linde (Tilia cordata)
  • Wirbeldost (Clinopodium vulgare (subsp. vulgare))
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zwiebel-Zahnwurz (Cardamine bulbifera)
  • Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias)
Tierarten:
  • Buchfink (Fringilla coelebs)
  • Gemeiner Grashuepfer (Chorthippus parallelus)
  • Gewoehnliche Strauchschrecke (Pholidoptera griseoaptera)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Habicht (Accipiter gentilis)
  • Heidegrashuepfer (Stenobothrus lineatus)
  • Kleiner Fuchs (Aglais urticae)
  • Kleiner Kohlweissling (Pieris rapae)
  • Landkaertchen (Araschnia levana)
  • Lycaena spec. (Lycaena spec.)
  • Maeusebussard (Buteo buteo)
  • Nachtigall-Grashuepfer (Chorthippus biguttulus)
  • Ringeltaube (Columba palumbus)
  • Roesels Beissschrecke (Metrioptera roeselii)
Schutzziele: Erhalt, Schutz und abschnittsweise Optimierung eines naturnahen Baches mit seinen Auenwäldern innerhalb eines großen Waldgebietes. Extensivierung der Gruenlandnutzung in der Bachaue des offenen Bachtalabschnittes. Beseitigung nicht bodenständiger Gehölze.Erhaltung und Entwicklung von geschlossenen , strukturreichen Waldmeisterbuchenwälder mit hohem Altholzanteil durch naturgemäße Waldwirtschaft. Bedeutender Refugiallebensraum für raumbeanspruchende Lebensgemeinschaften der Wälder.Schutz und Erhalt einer Bachaue mit naturnahen Fließgewässerabschnitten unn Stillgewässer, begleitendem Bachauen-ErlenwaldErhaltung und Entwicklung von geschlossenen strukturreichen Waldmeisterbuchenwäldern mit einem hohen Altholzanteil durch naturgemäße Waldbewirtschaftung. Bedeutender Refugiallebensraum für raumbeanspruchende Lebensgemeinschaften der Wälder.Schutz und Erhalt waermeliebender Feldgehoelze mit einzelnen TrockenrasenaspektenErhaltung und Entwicklung von geschlossenen strukturreichen Kalkbuchenwäldern und Auenwäldern mit einem hohen Altholzanteil durch naturgemäße Waldbewirtschaftung. Schutz der Auenwälder und Quellbereiche vor Entwässerung, Aufforstung und Wegebau. Beseitigung der Fehlbestockung (Nadelhölzer). Bedeutender Lebensraum für raumbeanspruchende Lebensgemeinschaften der Wälder.Schutz und Erhalt eines vielfaeltigen Waldkomplexes mit feuchten und trocken-warmen Bereichen mit einem hohen Alt- und Totholzanteil als Lebensraum zahlreicher auf diese Standortvielfalt angepasster Tier- und Planzenarten. Der Gesamtkomplex bildet einen wichtigen Refugiallebensraum für raumbeanspruchende Lebensgemeinschaften der Wälder.Schutz und Erhalt eines vielfaeltigen Waldkomplexes mit
feuchten und trocken-warmen Bereichen als Lebensraum
zahlreicher auf diese Standortvielfalt angepasster Tier- und
Planzenarten, sowie Einbindung eines Strauch- und Gruenlandsaumes
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Beseitigung alter Baeume
  • Entnahme Altholz (FW)
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserausbau, Gewaessergestaltung, naturfern (WA)
  • Grundwasserabsenkung
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • Isolationseffekt
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
  • Wegebau
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung der Ueberschwemmungsdynamik
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • Erhaltung von Steilwaenden
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • kein Kahlschlag
  • keine Aufforstung
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Pflege von Hecken
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
Die Kartenanwendung benötigt Javascript. Falls Sie diese Karte aufrufen möchten, schalten Sie in Ihrem Browser Javascript ein.