Titel:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Logo:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Suche:


Schriftmenü:

Schriftgrösse: ||

Inhalt:

Naturschutzgebiet Kalkmagerrasen bei Calenberg und Dalheim (HX-074)

Objektbezeichnung:

NSG Kalkmagerrasen bei Calenberg und Dalheim

Kennung:

HX-074

Ort: Warburg
Kreis: Hoexter
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 33,21 ha
Offizielle Fläche: 31,00 ha
Flächenanzahl: 4
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1996
Inkraft: 2004
Außerkraft: 2024
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt

a) Zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung landesweit bedeutsamer Lebensraeume
und Lebensstaetten seltener und gefaehrdeter sowie landschaftsraumtypischer Tier- und Pflanzen-
arten innerhalb eines strukturreichen Kalkmagerrasengebietes.
Insbesondere sind in ihrer natuerlichen Vergesellschaftung zu schuetzen

- Kalk-Halbtrockenrasen, vorallem in ihren regionaltypischen Ausbildungen,
- extensiv genutzte Magerwiesen und -weiden,
- waermeliebende Staudensaeume sowie
- waermeliebende Gebuesche, vor allem die Wacholderbestaende

b) Zur Bewahrung oder Wiederherstellung eines guenstigen Erhaltungszustandes der
natuerlichen Lebensraeume und wild lebenden Tier- und Pflanzenarten von gemein-
schaftlichem Interesse gemaess Artikel 4 Absatz 4 in Verbindung mit Artikel 2 Absatz
2 der FFH-Richtlinie.
Hierbei handelt es sich um die folgenden natuerlichen Lebensraeume von gemeinschaftlichem
Interesse gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie (FFH-Lebensraeume):

- Trespen-Schwingel Kalktrockenrasen (Festuco-Brometalia, 6210, Prioritaerer Lebensraum),
- Wacholderbestaende auf Zwergstrauchheiden oder Kalktrockenrasen (5130).

Das FFH-Gebiet hat darueber hinaus im Gebietsnetz "NATURA 2000" Bedeutung fuer folgende
streng zu schuetzende Tierarten gemaess Anhang IV der FFH-Richtlinie:

- Schwarzfleckiger Feuerfalter (Maculinea arion),
- Zauneidechse (Lacerta agilis).

Des Weiteren hat das FFH-Gebiet im Gebietsnetz "NATURA 2000" Bedeutung fuer folgende
Vogelart von gemeinschaftlichem Interesse, auf die sich Artikel 4 der "Richtlinie 79/409/EWG
des Rates ueber die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten" (Vogelschutz-Richtlinie)
vom 02.04.1979 (ABl. EG Nr.L 103 S.1), zuletzt geaendert durch die Richtlinie 97/49/EWG
vom 29.Juli 1997 (ABl.EG Nr.L 233 S.9) bezieht:

- Neuntoeter (Lanius collurio).

c) Aus wissenschaftlichen, natur- und erdgeschichtlichen Gruenden sowie wegen der biogeo-
graphischen Bedeutung,
d) Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und der hervorragenden Schoenheit des
Gebietes.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4521-002
  • BK-4521-005
  • BK-4521-006
  • BK-4521-009
  • BK-4521-014
  • BK-4521-901
  • BK-4521-902
Kennung:

BK-4521-901

Objektbezeichnung:

NSG Kalkberg

Link zur Karte: BK-4521-901
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst den westlichen und suedlichen Hangbereich des Kalkberges bei Dalheim. Der steile Hang wird von Wacholdertriften eingenommen, die heute mehr oder weniger extensiv mit Rindern beweidet werden. Einige Stellen sind stark durch Viehtritt beeintraechtigt. Insbesondere der obere Rand ist staerker verbuscht (Weissdorn, Heckenrose, Schlehe). Ansonsten ist der Westhang staerker von Dornstraeuchern durchsetzt. An den flachgruendigen Haengen tritt stellenweise der anstehende Kalkstein zutage. Am suedlichen Hangbereich finden sich Uebergaenge zu Magergruenland- und Magerbrachengesellschaften. Der noerdliche Hangbereich ist von mageren Weisskleeweiden eingenommen, die durch alte Obstbaeume und Wacholder aufgelockert werden. Die obere Boeschungskante ist von Eichen, Buchen und Gebuesch bestockt. Im Bereich Debesgrund sind die Boeschungen mit Fichten und Laerchen aufgeforstet. Die Plateauflaechen werden beackert und bedingen eine Duengerdrift auf die unterhalb liegenden Magerrasenflaechen. Insbesondere im Nordwesten ist der Hang unregelmaessig kuppig und leicht terrassiert. Aufgrund des Strukturreichtums (Mulden, Kuppen, Baumgruppen, Gebuesch, etc.) bilden sich viele Kleinhabitate durch mikroklimatisch unterschiedlicher Standortbedingungen. An den angrenzenden Ackerraendern sind bei vorhergehenden Kartierungen Valerianella locusta, Euphorbia exigua / Papaver rhoeas, Sherardia arvensis, RL 3, Legousia hybrida, RL 3 aufgeommen worden.
Kennung:

BK-4521-902

Objektbezeichnung:

NSG Kalkberg (siehe unter Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-4521-902
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst den westlichen und suedlichen Hangbereich des Kalkberges bei Dalheim. Der steile Hang wird von Wacholdertriften eingenommen, die heute mehr oder weniger extensiv mit Rindern beweidet werden. Einige Stellen sind stark durch Viehtritt beeintraechtigt. Insbesondere der obere Rand ist staerker verbuscht (Weissdorn, Heckenrose, Schlehe). Ansonsten ist der Westhang staerker von Dornstraeuchern durchsetzt. An den flachgruendigen Haengen tritt stellenwesie der anstehende Kalkstein zutage. Am suedlichen Hangbereich finden sich Uebergaenge zu Magergruenland- und Magerbrachengesellschaften. Der noerdliche Hangbereich ist von mageren Weisskleeweiden eingenommen, die durch alte Obstbaeume und Wacholder aufgelockert werden. Die obere Boeschungskante ist von Eichen, Buchen und Gebuesch bestockt. Im Bereich Debesgrund sind die Boeschungen mit Fichten und Laerchen aufgeforstet. Die Plateauflaechen werden beackert und bedingen eine Duengerdrift auf die unterhalb liegenden Magerrasenflaechen. Der mittlere Kuppenbereich im Anschluss an das NSG (ausserhalb NSG) wird von Brachfluren eingenommen. Insbesondere im Nordwesten ist der Hang unregelmaessig kuppig und leicht terrassiert. Aufgrund des Strukturreichtums (Mulden, Kuppen, Baumgruppen, Gebuesch, etc.) bilden sich viele Kleinhabitate durch mikroklimatisch unterschiedlicher Standortbedingungen. An den angrenzenden Ackerraendern sind bei vorhergehenden Kartierungen Valerianella locusta, Euphorbia exigua / Papaver rhoeas, Sherardia arvensis, RL 3, Legousia hybrida, RL 3 aufgeommen worden. Hyoscyamus niger, RL 3, Orchis militaris, Caucalis platycarpos, RL 2 und Sperrart p36 (mind. 21 Ex.) wurden 1997 vermutlich wegen des spaeteren Kartierdatums nicht vorgefunden.
Kennung:

BK-4521-005

Objektbezeichnung:

Kalkmagerrasen oestlich Calenberg

Link zur Karte: BK-4521-005
Objektbeschreibung: Westexponierter, steiler Kalkhalbtrockenrasen-Hang bei Calenberg. Die Hangflaeche wird von Kalkmagerrasen eingenommen, die mehr oder weniger stark von Dorngebueschen durchsetzt sind, stellenweise tritt Kalkgestein zutage. Eingestreut finden sich alte Obstbaeume und Wacholder. Im suedlichen, unteren Hangbereich schliesst sich eine alte Obstwiese an. Im Norden ist der schmale Boeschungsbereich mit Obstbrachen und dichtem Gebuesch bestockt. Der Bereich an der Strasse im Suedosten wird von einem kleinen Feldgehoelz und z.T. ruderalisierten Brachen eingenommen.
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Aufforstung <AU0> (3,10 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (0,43 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (3,45 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (0,17 ha)
  • Fettweide <EB0> (3,27 ha)
  • Magerweide <ED2> (0,15 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (0,08 ha)
  • Obstanlage <HK0> (0,28 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Kalkhalbtrockenrasen, Kalkmagerrasen <yDD0> (0,91 ha)
  • Magerweide <yED2> (6,04 ha)
  • Enzian-Schillergrasrasen <zDD1> (1,89 ha)
  • Wacholder-Kalkhalbtrockenrasen <zDD3> (0,80 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Haftdolde (Caucalis platycarpos)
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Aufrechte Trespe (Bromus erectus (subsp. erectus))
  • Aufrechter Ziest (Stachys recta (subsp. recta))
  • Berg-Klee (Trifolium montanum)
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Deutscher Enzian (Gentianella germanica)
  • Deutscher Ginster (Genista germanica)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dornige Hauhechel (Ononis spinosa (subsp. spinosa))
  • Echte Hundszunge (Cynoglossum officinale)
  • Echter Wiesenhafer (Helictotrichon pratense (subsp. pratense))
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Tausendgueldenkraut (Centaurium erythraea)
  • Einjaehriges Rispengras (Poa annua)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faerber-Ginster (Genista tinctoria)
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Fichte (Picea abies)
  • Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum)
  • Flaum-Hafer (Helictotrichon pubescens)
  • Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera)
  • Fransen-Enzian (Gentianopsis ciliata (subsp. ciliata))
  • Fruehlings-Fingerkraut (Potentilla neumanniana)
  • Fruehlings-Segge (Carex caryophyllea)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Garten-Apfel (Malus domestica)
  • Garten-Birnbaum (Pyrus communis agg.)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeiner Dost (Origanum vulgare)
  • Gemeiner Natterkopf (Echium vulgare)
  • Gemeiner Wundklee (Anthyllis vulneraria)
  • Gemeines Katzenpfoetchen (Antennaria dioica)
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnliches Sonnenroeschen (Helianthemum nummularium)
  • Gewoehnliches Sonnenroeschen (Helianthemum nummularium subsp. obscurum)
  • Golddistel (Carlina vulgaris (subsp. vulgaris))
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Grau-Erle (Alnus incana (subsp. incana))
  • Grossbluetige Braunelle (Prunella grandiflora (subsp. grandiflora))
  • Grosse Haendelwurz (Gymnadenia conopsea)
  • Grosser Ehrenpreis (Veronica teucrium)
  • Grosses Schillergras (Koeleria pyramidata (subsp. pyramidata))
  • Grosses Zweiblatt (Listera ovata)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heide-Labkraut (Galium pumilum)
  • Helm-Knabenkraut (Orchis militaris)
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Huegel-Meier (Asperula cynanchica (subsp. cynanchica))
  • Hufeisenklee (Hippocrepis comosa)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria (subsp. eupatoria))
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Knaeuel-Glockenblume (Campanula glomerata (subsp. glomerata))
  • Knolliger Hahnenfuss (Ranunculus bulbosus (subsp. bulbosus))
  • Kreuzblume (Polygala spec.)
  • Mittlerer Klee (Trifolium medium)
  • Mittlerer Wegerich (Plantago media (subsp. media))
  • Moschus-Malve (Malva moschata)
  • Nickende Distel (Carduus nutans)
  • Oesterreichische Schwarz-Kiefer (Pinus nigra)
  • Pfirsichblaettrige Glockenblume (Campanula persicifolia (subsp. persicifolia))
  • Purgier-Lein (Linum catharticum)
  • Quendelblaettriges Sandkraut (Arenaria serpyllifolia)
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Rauher Loewenzahn (Leontodon hispidus)
  • Rauhhaar-Veilchen (Viola hirta)
  • Rose unbestimmt (Rosa spec.)
  • Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
  • Rotbeerige Zaunruebe (Bryonia dioica)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schlitzblaettriger Storchschnabel (Geranium dissectum)
  • Schopf-Kreuzbluemchen (Polygala comosa)
  • Schwielen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Erythrosperma)
  • Stattliches Knabenkraut (Orchis mascula)
  • Steifer Augentrost (Euphrasia stricta)
  • Steinquendel (Acinos arvensis)
  • Stengellose Kratzdistel (Cirsium acaule (subsp. acaule))
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Taube Trespe (Bromus sterilis)
  • Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria)
  • Tauben-Storchschnabel (Geranium columbinum)
  • Tollkirsche (Atropa bella-donna)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Wacholder (Juniperus communis)
  • Weg-Rauke (Sisymbrium officinale)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weinberg-Lauch Sa. (Allium vineale)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schluesselblume (Primula veris (subsp. veris))
  • Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense)
  • Wilde Karde (Dipsacus fullonum)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zwetschge (Prunus domestica)
Tierarten:
  • Baumpieper (Anthus trivialis)
  • Bluthaenfling (Carduelis cannabina)
  • Borstenhornlaeufer (Loricera pilicornis)
  • Buntspecht (Dendrocopos major)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Ehrenpreis-Scheckenfalter (Melitaea aurelia)
  • Erynnis tages (Erynnis tages)
  • Esparsetten-Widderchen (Zygaena carniolica)
  • Feldlerche (Alauda arvensis)
  • Fitis (Phylloscopus trochilus)
  • Gartengrasmuecke (Sylvia borin)
  • Gemeiner Blaeuling (Polyommatus icarus)
  • Gemeines Blutroepfchen (Zygaena filipendulae)
  • Goldammer (Emberiza citrinella)
  • Grosser Kahnlaeufer (Calathus fuscipes)
  • Grosser Kohlweissling (Pieris brassicae)
  • Grosser Perlmutterfalter (Argynnis aglaja)
  • Habicht (Accipiter gentilis)
  • Hain-Laufkaefer (Carabus nemoralis)
  • Heckenbraunelle (Prunella modularis)
  • Heidegrashuepfer (Stenobothrus lineatus)
  • Kaisermantel (Argynnis paphia)
  • Klappergrasmuecke (Sylvia curruca)
  • Kleiner Fuchs (Aglais urticae)
  • Kleiner Heufalter (Coenonympha pamphilus)
  • Kommafalter (Hesperia comma)
  • Kurzfluegelige Beissschrecke (Metrioptera brachyptera)
  • Langfuehlerdornschrecke (Tetrix tenuicornis)
  • Maeusebussard (Buteo buteo)
  • Malven-Wuerfelfalter (Pyrgus malvae)
  • Mehlschwalbe (Delichon urbicum)
  • Moenchsgrasmuecke (Sylvia atricapilla)
  • Neuntoeter (Lanius collurio)
  • Rauchschwalbe (Hirundo rustica)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Schachbrettfalter (Melanargia galathea)
  • Schwanzmeise (Aegithalos caudatus)
  • Schwarzgefleckter Blaeuling (Maculinea arion)
  • Silbergrauer Blaeuling (Polyommatus coridon)
  • Sperber (Accipiter nisus)
  • Star (Sturnus vulgaris)
  • Stieglitz (Carduelis carduelis)
  • Thymian-Widderchen (Zygaena purpuralis)
  • Weinbergschnecke (Helix pomatia)
  • Wendehals (Jynx torquilla)
  • Zauneidechse (Lacerta agilis)
  • Zilpzalp (Phylloscopus collybita)
Schutzziele: Erhalt, Schutz und Pflege der Biozoenose "Kalkmagerrasen" als
Bestandteil der KulturlandschaftErhaltung und Optimierung eines Kalkmagerrasens in
der suedlichen Warburger Boerde
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Duengerdrift (LW)
  • Eutrophierung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Trittschaden an Vegetation
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • keine Biozidanwendung
  • keine Duengung
  • Obstbaumpflege
  • Pufferzone anlegen
  • Vegetationskontrolle
  • Vermeidung Eutrophierung
Die Kartenanwendung benötigt Javascript. Falls Sie diese Karte aufrufen möchten, schalten Sie in Ihrem Browser Javascript ein.