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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Teich bei Woebbel (LIP-010)

Objektbezeichnung:

NSG Teich bei Woebbel

Kennung:

LIP-010

Ort: Schieder-Schwalenberg
Kreis: Lippe
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 2,77 ha
Offizielle Fläche: NaN ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1981
Inkraft: 1994
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Gemaess LG Paragraph 20

- Zur Erhaltung von Lebensgemeinschaften und Lebensstaetten bestimmter
wildlebender Pflanzen und Tierarten,
- Zur Erhaltung und Entwicklung der anthropogenen Sekundaerbiotope als
Refugien und Ersatzlebensraeume fuer gefaehrdete Tier- und Pflanzenarten,
- Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen oder
erdgeschichtlichen Gruenden.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4020-386
Kennung:

BK-4020-386

Objektbezeichnung:

NSG Teich bei Wöbbel

Link zur Karte: BK-4020-386
Objektbeschreibung: Alte Mergelgrube nördlich von Wöbbel am Westhang des überwiegend waldbestandenen Nessenberges. Die Hauptgrube ist mit Wasser gefüllt und hat sich zu einem relativ naturnahen Lebensraum entwickelt. Das Gewässer ist durch Steilufer charakterisiert, Flachufer treten nur im Osten auf. Sowohl Schwimmblatt- als auch Unterwasservegetation sind gut entwickelt, die angesalbte Seekanne bildet größere Bestände. Die Ufer sind stellenweise mit Rohrkolben-Röhricht bewachsen, sonst kommt etwas Erlen-Weidenufergehölz vor. Im Osten schließt sich, etwas höher gelegen, ein trockener Bereich mit Birke und Erle an. Nördlich des angrenzenden Weges befindet sich eine weitere, allerdings weitgehend trockene Grube, die fast ganz mit Gehölzen zugewachsen ist. Die Gehölze, die auch nach allen Seiten das Abgrabungsgewässer abschirmen, bestehen aus unterschiedlichen Arten (Eiche, Buche, Fichte u.a.). Das Gebiet stellt mit seinem relativ naturnahen Stillgewässer einen Refugiallebensraum im Übergangsbereich Wald zur offenen Landschaft dar.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (0,50 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Nadelbaum-Birkenmischwald <AD3> (0,30 ha)
  • Laub-, Nadelbaum-Fichtenmischwald <AJ4> (0,16 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (1,10 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (0,50 ha)
  • Fettwiese <EA0> (0,16 ha)
  • Lehm-, Tonabgrabung <GD2> (0,15 ha)
  • Acker <HA0> (0,30 ha)
  • Feld-, Wirtschaftsweg, befestigt <VB1> (0,08 ha)
  • Abgrabungsgewaesser <yFG0> (0,50 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Aehren-Tausendblatt (Myriophyllum spicatum)
  • Birke unbestimmt (Betula spec.)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Grau-Erle (Alnus incana (subsp. incana))
  • Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria (subsp. eupatoria))
  • Knoeterich (Art unbestimmt) (Polygonum spec.)
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Seekanne (Nymphoides peltata)
  • Seerose unbestimmt (Nymphaea spec.)
  • Segge unbestimmt (Carex spec.)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
Tierarten:
Schutzziele: Schutz und Erhalt eines Feuchtgebietes als Lebens- und Nahrungsraum zahlreicher auf diesen Lebensraum spezialisierter Tier- und Pflanzengemeinschaften.
Entwicklung zu einem narturnahen Gewässer mit angrenzenden Sukzessionsstadien als Trittsteinlebensraum für Lebensgemeinschaften der Feuchtgebiete.
Gefährdungen:
  • Duengerdrift (LW)
  • Freizeitaktivitaeten
  • Muellablagerung
Maßnahmen:
  • Betretungsverbot
  • Informations- und Hinweistafeln aufstellen
  • Pufferzone anlegen
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