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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Emmertal (LIP-021)

Objektbezeichnung:

NSG Emmertal

Kennung:

LIP-021

Ort: Luegde
Kreis: Lippe
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 390,22 ha
Offizielle Fläche: 393,00 ha
Flächenanzahl: 3
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1992
Inkraft: 2004
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung als Naturschutzgebiet erfolgt gemaess Paragraph 20 LG
insbesondere

- Zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung landesweit bedeutsamer
Lebensraeume und Lebensstaetten seltener und gefaehrdeter sowie
landschaftraumtypischer Tier- und Pflanzenarten innerhalb eines gut
ausgebildeten und naturnahen Fliessgewaessersystems mit reich
gegliederter Auenlandschaft und typischen Strukturen wie naturnahes
Fliessgewaesser mit Fliessgewaesserdynamik, Auwaldreste,
Gruenland, Flutmulden, Ufer- und Kleingehoelzen,

2.1-2 Besondere Bedeutung innerhalb des Landschaftsplangebietes
haben die Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation. Insbesondere
sind die naturnahen Gewaesserstrukturen, die Gewaesserguete, die Durch-
gaengigkeit und die Dynamik des Fliessgewaessers mit seiner typischen
Vegetation und Fauna entsprechend dem jeweiligen Leitbild des Fliess-
gewaessertyps, gegebenenfalls in seiner naturlandschaftlichen
Praegung zu erhalten und zu entwickeln
- Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen und erd-
geschichtlichen Gruenden, die im Zusammenhang mit der Entwicklung
dieses Landschaftsraumes stehen sowie wegen der biogeographischen
Bedeutung,
- Wegen der Seltenheit, der besonderen Eigenart und der hervorragenden
Schoenheit des Auenbereiches der Emmer und der Bachtaeler von Eschenbach
und Wörmke,
- Zur Bewahrung und Wiederherstellung eines guenstigen Erhaltungszustandes
der natuerlichen Lebensraeume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von
gemeinschaftlichem Interesse gemaess Artikel 4 Abs. in Verbindung mit Artikel
2 Abs. 2 der Richtlinie 92/43/EWG des Rates zur Erhaltung der natuerlichen
Lebensraeume sowie der wildlebenden Tier und Pflanzen (FFH-Richtlinie) vom
21. Mai 1992 (Abl EG Nr. L 305, S.42).

Hierbei handelt es sich um den folgenden fuer die Meldung des FFH-Gebietes
DE-4021-301 "Emmertal" ausschlaggebenden natuerlichen Lebensraum von
gemeinschaftlichem Interesse gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie

- Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (3260),

Das Gebiet hat darueber hinaus im Gebietsnetz "Natura-2000" fuer folgende Arten
des Anhang IV der FFH-Richtlinie Bedeutung

- Bachneunauge,
- Groppe,
- Eisvogel,
- Neuntoeter,
- Rotmilan,
- Mittelspecht.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4021-202
  • BK-4021-205
  • BK-4021-237
  • BK-4021-902
Kennung:

BK-4021-202

Objektbezeichnung:

NSG Emmertal

Link zur Karte: BK-4021-202
Objektbeschreibung: Dieser Teil der Emmeraue liegt in einem breiten flachen Tal zwischen Bad Pyrmont im Norden und Lügde im Süden. Es wird von z.T. blütenreichen Mähweiden dominiert, die örtlich von ebenfalls blütenreichen Gräben strukturiert werden. Der Anteil von Feuchtgrünland ist besonders im Osten dieses relativ intensiv genutzten Bereiches hoch. Das Gebiet wird intensiv von Fußgängern und Radfahrern zur Naherholung aufgesucht. Als bemerkenswerte Arten kommen Sumpf-Dotterblume, Schlangenknöterich, Calopteryx splendens und Calopteryx virgo im Gebiet vor. Die Flächen bilden einen wichtigen Gürtel im Randbereich des FFH-Gebietes Emmerau, zur Arrondierung dieses Gebietes aber auch als Pufferzone zwischen der Ortslage Lügde und dem FFH-Gebiet.
Kennung:

BK-4021-205

Objektbezeichnung:

NSG Emmertal (Wörmkebach)

Link zur Karte: BK-4021-205
Objektbeschreibung: Grünlandgeprägtes Bachtal der Wörmke mit relativ naturnahen Fließgewässerabschnitten und begleitenden Nass- und Feuchtgrünland sowie Magergrünland in den Hanglagen. im oberen Verlauf durch klüftiges Gestein nur temporär wasserführend, im mittleren Abschnitt sehr struktureich durch Fichtenforst verlaufend mit begleitenden Felsformationen. Zwischen den Ortslagen Ratsiek und Sabbenhausen begradigt und grabenartig eingetieft. Im Norden wird das Umfeld durch ein großes Waldgebiet geprägt, ansonsten überwiegt die Ackernutzung und kleine Siedlunge. Die Wörmke stellt ein wichtiges Element im Biotopverbundsystem des Emmertals dar (Ausbreitungsachse und Arrondierungsflächen zum FFH-Gebiet Emmertal).
Kennung:

BK-4021-902

Objektbezeichnung:

NSG Emmertal

Link zur Karte: BK-4021-902
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst das Talsystem der Emmer, oestlich des Emmerstausees beginnend, bis zur Landesgrenze sowie die beiden Zufluesse Woermke und Eschenbach, die durch die Abtrennung der Emmer von ihrem Oberlauf dessen oekologische Funktion ueber- nommen haben. Das Fliessgewaesser hat sich im Norden in die Schichten des Muschelkalks und im Sueden in den Keuper eingeschnitten. Die Talboeden sind aus quartaeren, alluvialen Ablagerungen gebildet. Die Taeler sind insgesamt ca. 20 km lang, die Fliessstrecke der Gewaesser ist um einige km laenger. Die Breite des Emmertals schwankt zwischen 200 und 1100 m. Der Talraum unterliegt ueberwiegend einer gemaessigt intensiven Nutzung als Fettweide, zum geringeren Teil als Fettwiese. Kleinere Teilbereiche werden als Acker bewirtschaftet. Entwaesserungsmassnahmen haben in der Vergangenheit die Emmeraue weitgehend trockengelegt. Feucht- und Nassgruenland kommen nur lokal vor. Der Fluss hat sich tief in den anstehenden Auelehm einge- graben. Der auf der ueberwiegenden Laufstrecke frei maeandrie- rende Fluss zeichnet sich durch das Vorhandensein von Prall- haengen mit steilen Abbruchkanten, natuerlichen Sohlgleiten, Kiesbaenken und Kolken und unterschiedlich stark durchstroem- ten Bereichen aus. Streckenweise sind noch Reste des ehema- ligen Ufergehoelzes (Weiden, Erlen) erhalten, lokal werden die Ufer von Pappelreihen gesaeumt. Bei Luegde werden Stroemung und Gefaelle durch ein Wehr reguliert. Im Talkessel zwischen Luegde und Bad Pyrmont erhoehen zahl- reiche Baumreihen, -gruppen und Einzelgehoelze die struk- turelle Vielfalt. Das Tal der Emmer wird mehrmals im Jahr ueberschwemmt, da der oberhalb gelegene Stausee nur kleine Hochwasserspitzen abfangen kann. Durch Eutrophierung und Stausee ist die Emmer in ihrer Wasserqualitaet und ihrem Fischbesatz beeintraechtigt (Abnahme der Salmoniden). Die Woermke ist ein naturnaher Bach, dessen Aue von Fettwiesen und -weiden eingenommen wird. Kleinflaechig sind Acker, Feuchtgruenland, in den Hanglagen auch Magergruenland vor- handen. Der Bach wird ueber weite Strecken von einem Ufer- gehoelz aus Weiden und Erlen gesaeumt. Im Unterlauf schliesst oestlich der Strasse, die das Tal in N-S-Richtung zerschnei- det eine bis 7m hohe steile Boeschungskante an, die z.T. mit einem Eschen-Ulmenwald bestockt ist. Im Oberlauf versickert das Wasser in den Schichten des oberen Muschelkalks, so dass bei trockener Witterung abschnittsweise nur eine episodische Wasserfuehrung vorhanden ist. Der Eschenbach ist nur abschnittsweise ein naturnahes Ge- waesser, im unteren Abschnitt ist er weitgehend begradigt. Die Sohle ist lehmig bis steinig. Auf kurzen Strecken sind die Ufer durch Stauschuettungen befestigt. Ein Ufergehoelz- saum ist nur stellenweise ausgebildet. Die Talsohle und die Haenge werden wechselnd von Gruenland und Wald (vor allem Nadelwald) eingenommen. Die suedexponierten Haenge im oest- lichen Talabschnitt werden von Kalkhalbtrockenrasen und im Wechsel von niedrigwuechsigen Gehoelzen eingenommen. In den Taelern sind ganz lokal Teiche und Kleingewaesser vorhanden, z.T. intensiv genutzt, z.T. naturnah entwickelt.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Auenwaelder (nicht FFH-LRT) <NAX0> (0,07 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH-LRT) <NCC0> (0,61 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (8,33 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Magergruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NED0> (0,99 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (2,02 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (1,39 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Felsen (nicht FFH-LRT) <NGA0> (0,03 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Fichtenwald <AJ0> (6,60 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (7,77 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (3,98 ha)
  • Hecke <BD0> (13,57 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <BE1> (3,96 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <BE2> (3,88 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (1,90 ha)
  • Baumreihe <BF1> (3,88 ha)
  • Einzelbaum <BF3> (0,75 ha)
  • Kopfbaumgruppe, Kopfbaumreihe <BG0> (3,88 ha)
  • Erstaufforstung landwirtschaftlicher Flaechen mit Laubbaeumen <BM2> (0,70 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <CF2> (3,88 ha)
  • Kalkhalbtrockenrasen, Kalkmagerrasen <DD0> (3,88 ha)
  • Fettwiese <EA0> (13,25 ha)
  • Fettweide <EB0> (319,01 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (3,19 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (4,60 ha)
  • Flutrasen <EC5> (2,22 ha)
  • Magerweide <ED2> (4,75 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (0,50 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (3,88 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (5,81 ha)
  • Tuempel (periodisch) <FD1> (0,02 ha)
  • Teich <FF0> (0,09 ha)
  • Fischteich <FF2> (0,30 ha)
  • Naturschutzteich <FF5> (0,01 ha)
  • Bach <FM0> (4,88 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (0,05 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <FM2> (0,34 ha)
  • Bachunterlauf im Mittelgebirge <FM3> (0,61 ha)
  • Graben <FN0> (0,11 ha)
  • Mittelgebirgsfluss <FO1> (3,88 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <GA0> (0,03 ha)
  • Acker <HA0> (10,27 ha)
  • Obstanlage <HK0> (3,88 ha)
  • Saumstreifen des Dauergruenlandes, Weidezaununterwuchs <KC1> (0,04 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <yCF2> (0,61 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <yEC0> (1,83 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (2,13 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (3,88 ha)
  • Flutrasen <yEC5> (3,88 ha)
  • Magerweide <yED2> (0,12 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (0,24 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <yFD0> (0,00 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (3,88 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <yFM2> (4,28 ha)
  • Mittelgebirgsfluss <yFO1> (3,88 ha)
  • Enzian-Schillergrasrasen <zDD1> (3,88 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <zFM1> (3,88 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <zFM2> (3,88 ha)
  • Bachunterlauf im Mittelgebirge <zFM3> (3,88 ha)
  • Mittelgebirgsfluss <zFO1> (3,88 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense (subsp. arvense))
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Ackerwinde (Convolvulus arvensis)
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blasen-Segge (Carex vesicaria)
  • Blauer Wasser-Ehrenpreis (Veronica anagallis-aquatica (subsp. anagallis-aquatica))
  • Blaugruene Binse (Juncus inflexus (subsp. inflexus))
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Durchwachsenes Laichkraut (Potamogeton perfoliatus)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echtes Hirtentaeschel (Capsella bursa-pastoris)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faerber-Ginster (Genista tinctoria)
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Ehrenpreis (Veronica arvensis)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Feld-Klee (Trifolium campestre)
  • Feld-Ulme (Ulmus minor)
  • Fichte (Picea abies)
  • Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus fluitans)
  • Gaense-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gefluegeltes Johanniskraut (Hypericum tetrapterum)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gelbe Teichrose (Nuphar lutea)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Dost (Origanum vulgare)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gewimpertes Kreuzlabkraut (Cruciata laevipes)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Gift-Hahnenfuss (Ranunculus sceleratus (subsp. sceleratus))
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Golddistel (Carlina vulgaris (subsp. vulgaris))
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gruene Teichbinse (Schoenoplectus lacustris)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Segge (Carex otrubae)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hohe Schluesselblume (Primula elatior)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria (subsp. eupatoria))
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella subsp. acetosella)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knackelbeere (Fragaria viridis (subsp. viridis))
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Krause Distel (Carduus crispus)
  • Krauser Ampfer (Rumex crispus (subsp. crispus))
  • Kriechender Arznei-Baldrian (Valeriana excelsa subsp. excelsa)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Laichkraut (unbestimmt) (Potamogeton spec.)
  • Langblaettriges Waldvoegelein (Cephalanthera longifolia)
  • Maerzenbecher (Leucojum vernum)
  • Mittleres Hexenkraut (Circaea intermedia (C. alpina x lutetiana))
  • Purgier-Lein (Linum catharticum)
  • Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rohr-Schwingel (Festuca arundinacea)
  • Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rueben-Kaelberkropf (Chaerophyllum bulbosum (subsp. bulbosum))
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schwanenblume (Butomus umbellatus)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Segge unbestimmt (Carex spec.)
  • Sichelblaettriges Gitterzahnmoos (Cinclidotus aquaticus)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa)
  • Sparrige Segge (Carex muricata agg.)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Tannenwedel (Hippuris vulgaris)
  • Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria)
  • Teichlinse (Spirodela polyrhiza)
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wasser-Greiskraut (Senecio aquaticus)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasserfenchel (Oenanthe aquatica)
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis subsp. pratensis)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Labkraut Sa. (Galium mollugo agg.)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Pippau (Crepis biennis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
Tierarten:
  • Aal (Anguilla anguilla)
  • Aesche (Thymallus thymallus)
  • Bachforelle (Salmo trutta fario)
  • Bachneunauge (Lampetra planeri)
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Blaufluegel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo)
  • Blindschleiche (Anguis fragilis)
  • C-Falter (Polygonia c-album)
  • Callistege mi (Callistege mi)
  • Dachs (Meles meles)
  • Doebel (Leuciscus cephalus)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Dreistachliger Stichling (Gasterosteus aculeatus)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Fadenmolch (Triturus helveticus)
  • Gammarus roeseli (Gammarus roeseli)
  • Gebaenderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens)
  • Gebaenderter Feuersalamander (Salamandra salamandra terrestris)
  • Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)
  • Geburtshelferkroete (Alytes obstetricans)
  • Gelbwuerfeliger Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Groppe (Cottus gobio)
  • Gruendling (Gobio gobio)
  • Habicht (Accipiter gentilis)
  • Hohltaube (Columba oenas)
  • Kleiner Perlmutterfalter (Issoria lathonia)
  • Kleines Granatauge (Erythromma viridulum)
  • Kleinspecht (Dryobates minor)
  • Malven-Wuerfelfalter (Pyrgus malvae)
  • Mittelspecht (Dendrocopos medius)
  • Neuntoeter (Lanius collurio)
  • Pisidium spec. (Pisidium spec.)
  • Reiherente (Aythya fuligula)
  • Rotauge (Rutilus rutilus)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Schachbrettfalter (Melanargia galathea)
  • Schmerle (Noemacheilus barbatulus)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Steinklee-Widderchen (Zygaena viciae)
  • Sumpfgrashuepfer (Chorthippus montanus)
  • Tafelente (Aythya ferina)
  • Teichmolch (Triturus vulgaris)
  • Thymelicus acteon (Thymelicus acteon)
  • Thymian-Widderchen (Zygaena purpuralis)
  • Waldbrettspiel (Pararge aegeria)
  • Waldeidechse (Lacerta vivipara)
  • Wasseramsel (Cinclus cinclus)
  • Weissrandiger Grashuepfer (Chorthippus albomarginatus)
  • Wespenbussard (Pernis apivorus)
  • Zauneidechse (Lacerta agilis)
Schutzziele: Erhalt und Entwicklung einer hinsichtlich der Nutzung
und Standortvielfalt reich gegliederten Auenlandschaft mit
einer Vielzahl typischer Strukturen (Feuchtgrünland, Kleingewässer, Gehölze).Schutz, Erhalt und Entwicklung eines naturnahen Fließgewässers mit begleitenden Nass- und Feuchtgrünland sowie Magergrünland in hängigeren Lagen. Entwicklung von bachbegleitenden Auenwäldern insbesondere im Bereich der Fichternforste.Erhalt und Entwicklung eines naturnahen Fliessgewaesser-
systems. Erhalt und Entwicklung einer hinsichtlich der Nutzung
und Standortvielfalt reich gegliederten Auenlandschaft mit
typischen Strukturen (Gruenland, Flutmulden, Haenge, Ufer- und
Kleingehoelze)
Gefährdungen:
  • Duengerdrift (LW)
  • Duengung
  • Entwaesserungsgraeben
  • Eutrophierung
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Gewerbe, Flaechenverbrauch
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Siedlung, Flaechenverbrauch
  • Uferbefestigung (WA)
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
  • Verkehr
  • Zerschneidung durch Strassenbau
Maßnahmen:
  • Abschluss von Bewirtschaftungsvertraegen
  • Anlegen von Laubgehoelzen
  • Beschraenkung der Duengung
  • Beseitigung von baulichen Anlagen
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Ueberschwemmungsdynamik
  • Erhaltung von Steilwaenden
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Duengung
  • keine Fischteichanlage
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • NSG-Erweiterung / vertragliche Regelung
  • Obstbaumpflege
  • Pufferzone anlegen
  • Sonstige Verbote im Bereich des Wasserbaus
  • Vegetationskontrolle
  • Vermeidung Eutrophierung
  • Wiedervernaessung
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