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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Waelder bei Blomberg (LIP-054)

Objektbezeichnung:

NSG Waelder bei Blomberg

Kennung:

LIP-054

Ort: Barntrup
Kreis: Lippe
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 561,47 ha
Offizielle Fläche: 562,00 ha
Flächenanzahl: 2
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2005
Inkraft: 2005
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung als Naturschutzgebiet erfolgt gemaess Paragraph 20 LG
insbesondere

- Zur Erhaltung und Entwicklung grossflaechig zusammenhaengender naturnaher Hainsimsen-
Buchenwaelder (FFH-Lebens-raumtyp 9110) und basenreicher meist kraut- und geophytenreicher
Waldmeister-Buchenwaelder (FFH-Lebensraumtyp 9130) mit ihrer typischen Flora und Fauna in
verschiedenen Entwicklungsstufen, Altersphasen und in ihrer standoertlichen typischen Variations-
breite, inklusive ihrer Vorwaelder, Gebuesche und Staudenfluren sowie ihrer Waldraender,
- Aufgrund der besonderen Bedeutung der innerhalb des Naturschutzgebietes vorkommenden
natuerlichen Vergesellschaftung von verschiedensten Laubwald-Lebensraumtypen,
- Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen und erdgeschichtlichen Gruenden,
die im Zusammenhang mit der Entwicklung dieses Landschaftsraumes stehen sowie wegen der
biogeographischen Bedeutung,
- Wegen der Seltenheit, der besonderen Eigenart und der hervorragenden Schoenheit,
- Zur Erhaltung und Foerderung der in diesem Bereich vorhandenen Waldmeister- Buchenwaelder,
Hainsimsen-Buchenwaelder und Erlen-Eschen-Weichholzauenwaelder,
- durch die natuerliche Artenvielfalt, der gefaehrdeten Tier- und Pflanzenarten sowie der natuerlichen
Lebensraeume
- Zur Bewahrung und Wiederherstellung eines guenstigen Erhaltungszustandes der natuerlichen
Lebensraeume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse
gemaess Artikel 4 Abs. 4 in Verbindung mit Artikel 2 Abs. 2 der Richtlinie 92/43/EWG des Rates zur
Erhaltung der natuerlichen Lebensraeume sowie der wildlebenden Tier und Pflanzen (FFH-Richtlinie)
vom 21. Mai 1992 (Abl EG Nr. L 305, S. 42).

Hierbei handelt es sich um den folgenden fuer die Meldung des FFH-Gebietes DE-4021-303
"Waelder bei Blomberg" ausschlaggebenden natuerlichen Lebensraum von gemeinschaftlichem
Interesse gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie

- Hainsimsen-Buchenwald (9110),
- Waldmeister-Buchenwald (9130),
- Erlen-Eschen-Weichholzauenwaelder (91E0),

Das Gebiet hat darueber hinaus im Gebietsnetz "Natura-2000" fuer folgende Arten des Anhang IV
der FFH-Richtlinie Bedeutung

- Rotmilan,
- Mittelspecht,
- Schwarzspecht.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4020-090
  • BK-4020-091
  • BK-4020-102
  • BK-4020-105
  • BK-4020-112
  • BK-4020-123
  • BK-4020-304
  • BK-4020-412
Kennung:

BK-4020-112

Objektbezeichnung:

Mischwald nördlich der ehemaligen Warte

Link zur Karte: BK-4020-112
Objektbeschreibung: Auf schwach nach Norden geneigtem Hang stockt nördlich der ehemaligen Warte ein von standortheimischem Laubholz dominiertes Waldgebiet, in denen alle Altersklassen vertreten sind. Im zentralen Bereich liegen großflächig jüngere Laubholzaufforstungen z.T. mit Buchen-Überhältern. Westlich angrenzend stocken gut ausgebildete Waldmeister-Buchenwälder mit artenreicher Krautschicht. Mehrere kleinere, tlw. von Erlen und/oder Eschen begleitete Bachläufe (ca. 30 - 50cm breit) mit einigen Quellen und Quellmulden und bewegtem Kleinrelief durchziehen das Gebiet. DieKrautschicht bildet sich lokal in feuchten Mulden gut aus, meist mit Schaumkrautfluren. Im Norden stockt auf sehr feuchtem Untergrund ein ca. 1,5 ha grosser Erlenwald mit 20-30 cm starkem Baumholz und gut entwickelter Krautschicht. Östlich entlang des Waldrandes schließt eine Brunnengalerie an. Südlich des Erlenbestandes - innerhalb eines jungen Eschenbestandes - liegt ein gut ausgebildeter Quellbereich. Im Gebiet kommen folgende Paragraph 62 Biotope vor: - Sumpfquelle (FK2)
Kennung:

BK-4020-304

Objektbezeichnung:

Alte Buchen- und Eichenwaelder am Winterberg

Link zur Karte: BK-4020-304
Objektbeschreibung: Geschlossenes Waldgebiet des Blomberger Stadtwaldes und des Forstes Siekholz mit zahlreichen naturnahen Laubholzbeständen unterschiedlichen Alters im Bereich des Winterberges. Der Standort wird bestimmt vom geologischen Untergrund, in dem Sandsteine und Mergel des Keuper vorherrschen, und von der Höhenlage des Gebietes, das in Teilen bereits submontane Züge aufweist. Die Wälder werden zum überwiegenden Teil von Hainsimsen- und Waldmeister-Buchenwäldern dominiert, die in Teilbereichen einen mesophilen Charakter aufweisen. Die Krautschicht ist unterschiedlich ausgebildet, häufig artenarm, im Unterwuchs dominieren örtlich Gräser (Hainsimse, Perlgras). In farnreicheren Ausbildungen sonnabseitiger Lagen ist die Krautschicht besser ausgeprägt. Eine Strauchschicht ist praktisch nicht ausgebildet, lokal tritt Buchenjungwuchs stärker hervor. Die übrigen Laubwälder werden zumeist von Eichen (Stiel-, Trauben- und Roteiche) gebildet, lokal stocken Eschenbestände. An lichteren Stellen kann es zur Ausbildung von Schlagfluren mit Tollkirsche, Waldreitgras oder Fingerhut kommen. Am Wolfberg gut ausgebildete Quellflur. Hier ingesamt höherer Nadelholzanteil (Nordwesthang). Nach der Biologischen Station Lippe (1998): - Mittelspecht, RL 2, 2 Reviere, rufende Maennchen (1996) am Winterberg. Im Gebiet kommen folgende Paragraph-62 Biotope vor: - Sumpfquelle (FK2)
Kennung:

BK-4020-090

Objektbezeichnung:

Ehemalige Mergelkuhle und Halbtrockenrasen am Eichenberg

Link zur Karte: BK-4020-090
Objektbeschreibung: Halbtrockenrasen mit typischer Artenkombination fuer Magerrasen, die eine vermittelnde Stellung zwischen Kalk- und Silikathalbtrockenrasen einnehmen, auf Steinmegelkeuper. Groessere Flaechen werden allerdings schon stark von hochwuechsigen Wiesengraesern abgebaut. Sehr kleinflaechig noch schuettere und kleinwuechsige Vegetation auf offenem Schotterboden (Grus). Hier noch Vorkommen von Fransenenzian. Zunehmende Verbuschung und zahlreiche Trampelpfade sind festzustellen. Im Osten des Gebietes einige Buchen und Eichen mit Stammdurchmesser bis zu 100 cm. Daran anschliessend Schlagflur mit einzelnen kleinen Baeumen. Im Nordosten alter kleiner Mergelsteinbruch, in dessen Mitte ein grosser Grillplatz mit Baenken eingerichtet ist. Die Vegetation auf der Sohle nur mit trittresistenten Arten. Die Haenge des Steinbruchs tragen dichtes Gebuesch, in dem Schlehen Holunder und bis zu 40 cm dicke Baeume dominieren. Frueher wurde im Gebiet auch die Mondraute (Botrychium lunaria, RL 2) gefunden. Heutiges Vorkommen ist unsicher. 1986 - Ophioglossum vulgatum, RL 3 - Polygala vulgaris, RL 3 - Antennaria dioica, RL 2
Kennung:

BK-4020-102

Objektbezeichnung:

Bachoberläufe im Kleinen Bärental mit Nebentälern

Link zur Karte: BK-4020-102
Objektbeschreibung: Im Blomberger Stadtwald liegen innerhalb des kleinen Bärentales östlich der K 61 meist von Buchen-Hochwald umgebene, mehrere kleinere, naturnahe Bachläufe. Die Bäche sind z.T. temporär wasserführend. In stärker verlichteten Bereichen sind bachbegleitende Uferfluren ausgebildet, ansonsten ist bachtypische Vegetation spärlich, lokal sind quellige Bereiche vorhanden. Die Bäche sind meist von Waldmeister oder Hainsimsen-Buchenwald, kleinflächig von Fichtenbeständen umgeben. Im Gebiet kommen folgende Paragraph 62-Biotope vor: - Bachoberlauf im Mittelgebirge (FM1)
Kennung:

BK-4020-105

Objektbezeichnung:

Buchen- und Bach-Erlen-Eschen-Wälder nördlich Kamerun

Link zur Karte: BK-4020-105
Objektbeschreibung: Waldkomplex nördlich Kamerun östlich der Straße von Siekholz nach Barntrup im Forst Siekholz. Hierbei handelt es sich um kleinflächige Mosaike von meist eichenreichen Buchenwäldern, deren Hauptbaumarten ca. 80 - 100 Jahre alt sind, und Bach-Erlen-Eschenwäldern, die großflächiger im S sowie reliktisch entlang der zahlreichen, das Gebiet durchziehenden Quellbäche wachsen. Die Quelltäler verleihen dem Gebiet sein charakteristisches Gepräge, indem sie besonders zur Reliefvielfalt beitragen. Einige Bäche sind nur temporaer wasserführend. Die Krautschicht der Erlen-Eschenwälder ist typisch ausgebildet, lokal Waldsimsensumpf und Schlankseggenried. Im Gebiet kommen folgende Paragraph 62 Biotoptypen vor: - AC5 Bachbegleitender Erlenwald, - FK0, Quelle, - FM4 Quellbach, - Bachoberlauf im Mittelgebirge
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (13,97 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (24,28 ha)
  • Eichenwald <AB0> (2,06 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (22,37 ha)
  • Erlenwald <AC0> (1,54 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (40,70 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (13,32 ha)
  • Eschenmischwald <AM1> (4,63 ha)
  • Ahornmischwald <AR1> (2,57 ha)
  • Schlagflur <AT0> (6,95 ha)
  • Kahlschlagflaeche <AT1> (1,54 ha)
  • Aufforstung <AU0> (0,51 ha)
  • Wald, Jungwuchs <AU1> (9,99 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (0,38 ha)
  • Quelle, Quellbereich <FK0> (0,51 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (0,16 ha)
  • Quellbach <FM4> (1,03 ha)
  • Steinbruch <GC0> (0,29 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (184,41 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (4,92 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAA2> (25,92 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <xAA4> (35,06 ha)
  • Aufforstung <xAU0> (2,57 ha)
  • Wald, Jungwuchs <xAU1> (3,33 ha)
  • Kalkhalbtrockenrasen, Kalkmagerrasen <yDD0> (0,95 ha)
  • Quelle, Quellbereich <yFK0> (0,16 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (3,85 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (1,42 ha)
  • Quellbach <yFM4> (0,16 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (1,27 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Ehrenpreis (Veronica montana)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Blut-Ampfer (Rumex sanguineus)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Christophskraut (Actaea spicata)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dornige Hauhechel (Ononis spinosa (subsp. spinosa))
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreinervige Nabelmiere (Moehringia trinervia)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris)
  • Einbeere (Paris quadrifolia)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Einjaehriges Rispengras (Poa annua)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Faerber-Ginster (Genista tinctoria)
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Ulme (Ulmus minor)
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Fransen-Enzian (Gentianopsis ciliata (subsp. ciliata))
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelb-Segge (Carex flava)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Golddistel (Carlina vulgaris (subsp. vulgaris))
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hohe Schluesselblume (Primula elatior)
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Hunds-Veilchen (Viola canina)
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria (subsp. eupatoria))
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kleines Wintergruen (Pyrola minor)
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Mauerlattich (Mycelis muralis)
  • Mittlerer Klee (Trifolium medium)
  • Mittlerer Wegerich (Plantago media (subsp. media))
  • Mittleres Hexenkraut (Circaea intermedia (C. alpina x lutetiana))
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Platthalm-Rispengras (Poa compressa)
  • Purgier-Lein (Linum catharticum)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre)
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriges Weidenroeschen (Epilobium angustifolium)
  • Schoenes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Sommer-Linde (Tilia platyphyllos)
  • Spaete Wald-Trespe (Bromus ramosus)
  • Stattliches Knabenkraut (Orchis mascula)
  • Stengellose Kratzdistel (Cirsium acaule (subsp. acaule))
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Tollkirsche (Atropa bella-donna)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Turm-Gaensekresse (Pseudoturritis turrita)
  • Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
  • Wald-Greiskraut (Senecio sylvaticus)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Schwingel (Festuca altissima)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wechselblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium)
  • Weisse Fetthenne (Sedum album (subsp. album))
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Augentrost Sa. (Euphrasia officinalis)
  • Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis subsp. pratensis)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wirbeldost (Clinopodium vulgare (subsp. vulgare))
Tierarten:
  • Gebaenderter Feuersalamander (Salamandra salamandra terrestris)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Kaisermantel (Argynnis paphia)
  • Kleiber (Sitta europaea)
  • Mittelspecht (Dendrocopos medius)
  • Vespa crabro (Vespa crabro)
  • Waldeidechse (Lacerta vivipara)
Schutzziele: Schutz und Erhalt naturnaher Laubholzbestände als Refugial- und Trittsteinbiotop für Lebensgemeinschaften der Waldökosysteme.Erhaltung und Optimierung der naturnahen Waldbereiche sowie Entwicklung naturnaher Waldbestände durch Umwandlung von Nadelholz in standortheimischen LaubwaldSchutz und Erhalt einer aufgelassenen Mergelkuhle und eines Halbtrockenrasens als wertvolle Sekundärlebensräume.Schutz und Entwicklung naturnaher Bachauen sowie insbesondere der naturnahen Buchenwälder.Schutz und Erhalt naturnaher Laubholzbestände mit naturnahen Bachoberläufen und Auenwäldern.
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Bauliche Anlagen
  • Beseitigung alter Baeume
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserausbau
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Quellfassung (WA)
  • Trittschaden an Vegetation
  • unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • der Sukzession ueberlassen
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • kein Ausbau von Quellen
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Aufforstung
  • keine Entwaesserung
  • LB-Ausweisung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
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