Titel:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Logo:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Suche:


Schriftmenü:

Schriftgrösse: ||

Inhalt:

Naturschutzgebiet Schwalenberger Wald (LIP-063)

Objektbezeichnung:

NSG Schwalenberger Wald

Kennung:

LIP-063

Ort: Luegde
Kreis: Lippe
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 2.922,31 ha
Offizielle Fläche: 3.011,00 ha
Flächenanzahl:
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1993
Inkraft: 2004
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung als NSG erfolgt gemaess Paragraph 20 LG
insbesondere

- Zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung landesweit bedeutsamer Lebensraeume
und Lebensstaetten seltener und gefaehrdeter sowie landschaftsraumtypischer Tier- und
Pflanzenarten innerhalb naturnaher Hainsimsen-Buchenwaelder und basenreicher,
meist kraut- und geophytenreicher Waldmeister-Buchenwaelder sowie der Erlen-Eschen-
Auenwaelder sowie des naturnahen Fliessgewaessersystems mit reich gegliederter Auen-
landschaft und typischen Strukturen eines Fliessgewaessers,
- Aufgrund der besonderen Bedeutung der innerhalb des Naturschutzgebietes vorkommenden
natuerlichen Vergesellschaftung wie Erlen-Eschen- und Weichholzauenwaelder, Hainsimsen-
und Waldmeister-Buchenwaelder, naturnahe Stillgewaesser, feuchte Hochstaudenflure,
naturnahe Quellbereiche und anmoorige Bereiche,
- Aufgrund der besonderen Bedeutung der natuerlichen Artenvielfalt, insbesondere die gefaehrdeten
Tier- und Pflanzenarten und die naturnahen Lebensraeume,
- Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen und erdgeschichtlichen Gruenden,
die im Zusammenhang mit der Entwicklung dieses Landschaftsraumes stehen sowie wegen der
biogeographischen Bedeutung,
- Wegen der Seltenheit, der besonderen Eigenart und der hervorragenden Schoenheit,
- Zur Bewahrung und Wiederherstellung eines guenstigen Erhaltungszustandes der natuerlichen
Lebensraeume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse
gemaess Artikel 4 Abs. 4 in Verbindung mit Artikel 2 Abs. 2 der Richtlinie 92/43/EWG des Rates
zur Erhaltung der natuerlichen Lebensraeume sowie der wildlebenden Tier und Pflanzen
(FFH-Richtlinie) vom 21. Mai 1992 (Abl EG Nr. L 305, S. 42).

Hierbei handelt es sich um die folgenden fuer die Meldung der FFH-Gebiete DE-4121-301
"Salkenbruch" und DE-4121-302 "Schwalenberger Wald" ausschlaggebenden natuerlichen
Lebensraeume von gemeinschaftlichem Interesse gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie:

- feuchte Hochstaudenfluren (6430),
- Hainsimsen-Buchenwald (9110),
- Waldmeister-Buchenwald (9130),
- Erlen-Eschen-Weichholzauenwaelder (91E0).

Das Gebiet hat darueber hinaus im Gebietsnetz "Natura-2000" fuer folgende Arten des Anhang IV
der FFH-Richtlinie Bedeutung:

- Im FFH-Gebiet DE-4121-301 "Salkenbruch":

- Kammmolch,
- Mittelspecht,
- Rotmilan,
- Schwarzstorch,
- Schwarzspecht,
- Grauspecht,
- Groppe,

- Im FFH-Gebiet DE-4121-302 "Schwalenberger Wald":

- Kammmolch,
- Mittelspecht,
- Rotmilan,
- Schwarzstorch,
- Schwarzspecht,
- Grauspecht,
- Hirschkaefer,
- Grosse Moosjungfer,
- Groppe.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4020-116
  • BK-4021-004
  • BK-4021-010
  • BK-4021-014
  • BK-4021-021
  • BK-4021-022
  • BK-4021-046
  • BK-4021-150
  • BK-4021-151
  • BK-4021-152
  • BK-4021-153
  • BK-4021-901
  • BK-4121-039
  • BK-4121-040
  • BK-4121-042
  • BK-4121-046
  • BK-4121-047
  • BK-4121-090
  • BK-4121-143
  • BK-4121-150
  • BK-4121-151
  • BK-4121-902
Kennung:

BK-4021-022

Objektbezeichnung:

Buchenwald suedwestlich von Elbrinxen

Link zur Karte: BK-4021-022
Objektbeschreibung: Auf z.T. steil nach Nordosten exponierten Haengen stockt ein Buchenhochwald, der in groesseren Bereichen ausreichende Naturverjuengung aufweist. Eine Strauchschicht ist meist nur in Form der Naturverjuengungung vorhanden. Die Krautschicht ist nur auf lichteren Bereichen des Waldes gut entwickelt. Die Buchen erreichen einen Stammdurchmesser von 10 bis 80 cm. Lokal sind Buchenalthoelzer als Ueberhaelter vorhanden. Im Wald befinden sich mehrere, steil eingeschnittene Siefen, die aber aufgrund starker Beschattung kaum typische Vegetation aufweisen. In den Siefen fliessen kleine Baeche, die am oestlichen Waldrand zu Teichen aufgestaut worden sind. Typisches Ufergehoelz ist an den Baechen nur oertlich vorhanden (Esche). Die z.T. vorhandene Krautschicht an den Bachlaeufen weist Arten des Bach-Erlen-Eschenwaldes auf. Ergaenzende Daten der Biologischen Station Lippe (1998): - Mittelspecht, RL 2, 1 Bp (1996)
Kennung:

BK-4021-010

Objektbezeichnung:

Steinbach und Nebenbaeche im noerdlichen Schwalenberger Wald

Link zur Karte: BK-4021-010
Objektbeschreibung: Ca. 2 - 3 m breites Bachbett des nur periodisch reichlich Wasser fuehrenden Steinbaches mit von SW zufliessendem Nebenbach sowie kleinerem separatem Bach nordwestlich hiervon. Der Steinbach ist stark maeandrierend und hat z.T. Steilufer ausgewaschen. Im Bach sehr viel Geroell und einige groessere Felsbloecke. Am Bach kommen einige alte Linden im Ufergehoelzbereich vor, was auf einen ehemaligen Schluchtwald hindeutet. Die z.T. sehr steilen Haenge des Bachtales sind von Buchen dominiert. Bachbegleitend stocken am Steinbach im unteren Verlauf zunehmend Erlen und Eschen mit einem Stammdurchmesser bis zu 50 cm. In einigen Bereichen reicht aber auch der Buchenwald bis an den Bach heran, bzw. sind kleinflaechig Fichten aufgeforstet worden. In trockeneren Sommern versiegt der Steinbach. Der Seitenbach zeigt im oberen Verlauf eine groessere Flaeche mit naturnahem Quellsumpf. Er fliesst ebenfalls naturnah maeandrierend, wird aber im unteren Abschnitt von Fichtengehoelz begleitet. Nach O dehnt sich hier ein Eichen-Buchenwald aus, der sich auch im unteren Verlauf des Steinbachtales fortsetzt. Er ist mit Eichen-Altholz, darunter auch etwas Buchen-Altholz, durchsetzt. Die Strauchschicht ist kaum, die Krautschicht nur lokal entwickelt. Der kleine Bach im W ist permanent wasserfuehrend, naturnah maeandrierend, lokal mit Quellhorizonten. Im unteren Bereich etwas ausgedehnter mit begleitendem Erlenwald und intensiv genutzten Forellenteichen. Das Wasser ist sauber und klar. 1994: Viola palustris, RL 3.
Kennung:

BK-4021-021

Objektbezeichnung:

Naturnaher Buchenhochwald am Grossen Pulskopf

Link zur Karte: BK-4021-021
Objektbeschreibung: Auf der Kuppe des Grossen Pulskopfes und auf steilen nordostexponierten Hanglagen stockender Buchenwald mit aelterem bis starkem Baumholz. Die Baeume erreichen einen Stammdurchmesser von 40-80 cm, lokal findet sich Totholz. Die Stauchschicht ist gut ausgebildet und hat einen hohen Deckungsgrad. Die Krautschicht ist meist gut entwickelt und artenreich. Lokal finden sich Schlagfluren mit Buchen-Ueberhaeltern. Im Zentrum liegt eine große Laub-Nadelmischwald Aufforstung.
Kennung:

BK-4021-151

Objektbezeichnung:

Forst Schieder

Link zur Karte: BK-4021-151
Objektbeschreibung: Buchenwaldkomplex, östlich von Schieder, Teilfläche des großen FFH-Gebietes Schwalenberger Wald. Die Alters-und Artenstruktur der Buchenwälder ist vielfältig. Im Norden dominieren die Hallenwälder mit der Altersklasse Baumholz, bzw. stellenweise Altholz. Häufig steht die Eiche im Altholzalter mit im Bestand. Auf dem Viedhenkenberg sind die Buchenwälder deutlich jünger. Hier findet sich großflächig eine Altersklasse, Ahorn und Esche gesellt sich zu der Hauptbaumart Buche. Eine Krautschicht ist zu gut wie nicht vorhanden. Im Kuppenbereich des Kahlenberges ist der Bestand ebenfalls jünger. AmSüdwesthang wurde Fichte angepflanzt. Am Westhang findet starke Naturverjüngung statt. Hier steht die Buche als Überhälter. Auf dem Berg befindet sich ein Aussichtturm. Am Fuße des Kahlenberges liegt die Wehranlage Alt Schieder mit Ehrenhain. Unterhalb des Quellbereiches vom Steinbach (andere BK-Beschreibung) liegen ältere Pappelbestände. Diese standortfremden Gehölzbestände sind von untergeordneter Bedeutung, genausowie die reinen Lärchen- und Fichtenbestände.
Kennung:

BK-4021-152

Objektbezeichnung:

Buchenwälder bei Adamsberg

Link zur Karte: BK-4021-152
Objektbeschreibung: Buchenwaldkomplex bei Adamsberg, Teilfläche des großen FFH-Gebiet Schwalenberger Wald. Die großen zusammenhängenden Hainsimsen-Buchenwälder, z.T. gut ausgebildete Hallenwälder im Baumholzalter sind der prioritäre Lebensraumtyp des Waldkomplexes Schwalenberger Wald. Fichten, Lärchen und Edellaubholzarten sind in den Buchenbeständen eingestreut. Ausgesprochene Nadelholzkomplexe sind von untergeordneter Bedeutung. Die großflächigen Aufforstungen im südlichen Bereich entwickeln sich zu Nadel-Laubholz-Mischwäldern.
Kennung:

BK-4021-153

Objektbezeichnung:

Fichtenbestand auf dem Münstermannsberg

Link zur Karte: BK-4021-153
Objektbeschreibung: Großflächiger Fichtenbestand auf dem Plateau, angrenzend an das NSG `Das Mörth'. Der Bestand steht z.T. auf feuten vergleyten Böden. Neben alten Fichtenbeständen überwiegt das Stangenholzalter. Zum Teil sind auch jüngere Aufforstungen und Kahlschlagflächen eingestreut. Laubholzbestände nehmen nur sehr kelien Flächenanteile ein. Die Fläche ist im großen Zusammenhang und unter Entwicklungsaspekten zu sehen. Es ist Bestandteil eines großen FFH- Waldgebietes
Kennung:

BK-4121-046

Objektbezeichnung:

Buchenwald westlich Rischenau

Link zur Karte: BK-4121-046
Objektbeschreibung: Auf einem flach nach Sueden geneigten Hang stockt ein lichter Buchenhochwald, der stellenweise stark vergrast. Die Baeume erreichen einen Stammdurchmesser bis ca. 70 cm. Die Strauchschicht ist kaum entwickelt, Buchennaturverjuengung kommt nur lokal auf. Eingestreut in den Bestand sind mehrere Fichtenparzelle. Die Krautschicht des Bestandes wird zumeist dominiert durch groessere Bestaende von Reitgras.
Kennung:

BK-4121-090

Objektbezeichnung:

Buchenwald suedoestlich von Schwalenberg

Link zur Karte: BK-4121-090
Objektbeschreibung: Suedoestlich von Schwalenberg liegt noerdlich der B 239 ein grossflaechiger Buchenhallenwald. Die Buchen weisen eine Stammdurchmesser von 50-70cm auf. Eine Krautschicht ist nur spaerlich entwickelt. Oertlich findet sich Totholz.
Kennung:

BK-4121-150

Objektbezeichnung:

Mischwald südlich Mörth

Link zur Karte: BK-4121-150
Objektbeschreibung: Nadel- und Laubwaldkomplex südlich Mörth, Teilfläche des großen FFH-Gebiet Schwalenberger Wald. Bei der Fläche handelt es sich um eine Kernfläche mit 45 % Buchenwäldern unterschiedlichster Struktur und Qualität, sowie zahlreiche Fichtenforste, Aufforstungen und Mischwaldbeständen. Der Wert der Fläche ist im Zusammenhang mit den zahlreichen anderen angrenzenden Waldbereichen zu sehen.
Kennung:

BK-4121-902

Objektbezeichnung:

NSG Salkenbruch

Link zur Karte: BK-4121-902
Objektbeschreibung: Grossflaechiger, naturnaher Buchenwald an der noerdlichen und suedlichen Talflanke des Steinbachtals. Der Wald wird forst- lich genutzt und es kommen alle Altersklassen vor. Teilweise sind Eiche, Fichte, Laerche, Esche oder andere Laubbaumarten beigemischt. Im aeussersten Suedwesten sind in der Krautschicht neben den dominierenden Arten des Hainsimsen-Buchenwaldes spaerlich auch einige Arten der Waldmeister-Buchenwaelder zu finden. Die Unterhaenge sind meist mit Fichte oder Eiche (meist juengere Aufforstungen) bestockt, kleinflaechig finden sich Balsampappel- und Erlenforste. Die Waelder werden von zahlreichen Quellbaechen durchzogen, die teilweise von artenreichen Erlen- und Eschenwaeldern begleitet werden. Sie entwaessern alle in den Steinbach, der im Talgrund sehr naturnah maeandriert und abschnittsweise ebenfalls von Erlenwaeldern und Quellfluren begleitet wird. Im zentralen Talraum, dem eigentlichen Salkenbruch, durchfliesst der Bach ausgedehnte, artenreiche, feuchte bis nasse Wiesen und Weiden. Kleinflaechig finden sich hier auch Seggenrieder. Im SW tritt der Bach von einem schmalen Erlengehoelzsaum begleitet aus dem Wald in offenes Gelaende mit Gruenland und etwas Acker. Hier und dort sind die Baeche zu Teichen angestaut worden. Sie sind i.a. naturnah entwickelt. Im SW liegt ein grosser Teich, dessen Ufer z.T. von viel Weidengebuesch eingenommen wird.
Kennung:

BK-4021-901

Objektbezeichnung:

NSG Moerth oestlich Brakelsiek

Link zur Karte: BK-4021-901
Objektbeschreibung: Fichtenforst auf vernaessten, anmoorigen Standorten (Stagno- und Pseudogley). Der suedliche Bereich befindet sich in Kuppenlage mit ca. 20-30 jaehrigen Fichten-Bestaenden. Flaechen mit starker Vernaessung sind stark ausgelichtet, z.T. sind die Nadelgehoelze abgestorben. Stattdessen gedeihen anmoorige Pflanzengesellschaften mit viel Pfeifengras und Faulbaum. Zwischen den Fichten kommen einzelne Moorbirken, Erlen sowie Faulbaum auf. Der noerdliche Teil ist schwach bis maessig nordwestlich exponiert. Hier sind die ca. 20-50 jaehrigen Forsten dichter geschlossen, die Vernaessung ist nicht so stark. Einige kleinere Flaechen sind mit verschiedenen Laubgehoelzen bestanden, zumeist Stangenholz bis mittleres Baumholz, u.a. Rotbuche, Roteiche. Im S befindet sich ein kuenstlich angelegtes, inzwischen in Verlandung begriffenes Stillgewaesser. Es wird kaum unterhalten und hat sich so naturnah mit Roehricht und etwas Schwimmblatt- vegetation entwickelt. Die Flaechen werden von Entwaesserungsgraeben, insbesondere ent- lang der Wege, durchzogen. 1995 Polytrichum commune, RL 3
Kennung:

BK-4020-116

Objektbezeichnung:

Schwalbachtal

Link zur Karte: BK-4020-116
Objektbeschreibung: Ca. 1-2 m breiter Bachlauf, der im Oberlauf stellenweise tief in den Untergrund eingekerbt ist. An den Haengen befindet sichin verschiedenen Pflanzengesellschaften oertlich dichte Berg-Ahornverjuengung. Das maeandrierende Gewaesser hat ein sehr steiniges Bachbett (z.T. groessere Felsbloecke). Im Oberlauf fast nur als Trockentaelchen ausgebildet, allenfalls temporaer wasserfuehrend. Am Ufer kommen insbesondere im unteren Verlauf Bach-Erlen-Eschenwaelder gallerieartig auf. Bachbegleitend stockt ein vielfaeltiges Bergwaldgebiet, das am Oberlauf auf einem sehr steilen Hang Schluchtwaldcharakter besitzt (fragmentarischer Ahorn-Eschen-Schluchtwald). Hier kommen typische, an hohe Luftfeuchtigkeit gebundene Pflanzenarten vor (1994: Hirschzungenfarn, weitere Farne und Menkes' Brombeere). Aus quelligen Hangbereichen fliesst Wasser dem Bachlauf zu. Ansonsten herrschen junge Buchenwaelder vor, die bis an das Gewaesser heranreichen. Suedlich des Kalenberges stockt ein Buchen-Altholzbestand auf steil nach Sueden exponiertem und skelettreichem Hang. Die Baeume erreichen einen Stammdurchmesser bis zu 70 cm. Eine Strauchschicht ist in diesem Bereich kaum vorhanden. 1994 - Phyllitis scolopendrium, RL 3 - Epipactis microphylla, RL 3 - Pyrola media, RL 2 - Circaea x intermedia, RL 3
Kennung:

BK-4021-004

Objektbezeichnung:

Laubwald am Sehlberg nordoestlich von Brakelsiek

Link zur Karte: BK-4021-004
Objektbeschreibung: Auf stellenweise steil nach Sueden geneigtem Hang stockt auf z.T. skelettreichem Boden ein Buchenhochwald. Die Buchen erreichen einen Stammdurchmesser von 50 - 80 cm, oertlich wurden aeltere Buchen entnommen. Eine Strauchschicht ist kaum entwickelt. Im noerdlichen Bereich wird die Krautschicht von z.T. groesseren Bestaenden aus Reitgras dominiert. Am Suedrand des Buchenbestandes stocken Buchen mit einem Stammdurchmesser von bis zu 1m. Stellenweise finden sich Eichen-Altbaeume und Fichten.
Kennung:

BK-4021-014

Objektbezeichnung:

Buchenwald suedoestlich von Harzberg

Link zur Karte: BK-4021-014
Objektbeschreibung: Relativ lichter Buchenhochwald auf einem steilen Nordhang mit einer Vielzahl von z. T. naturnahen Quellen und Bachoberlaeufen. Die Baeume erreichen einen Stammdurchmesser von 40-80 cm. Eingestreut in den Bestand sind alte bis 90 cm starke Eichen. Stellenweise wurden aeltere Buchen und Eichen gerodet. Die Krautschicht ist gut ausgebildet. Eine Strauchschicht ist nur spaerlich ausgepraegt. Das Bodenrelief ist durch einige steil eingeschnittene Siefen mit Feuchtbereichen und schmalen Bachlaeufen stark strukturiert. In feuchteren Bereichen kommen Eschen auf. Am Hangfuss kommen quellige Bereiche mit einer gut ausgebildeten Krautschicht vor. Ergaenzende Daten der Biologischen Station Lippe (1998): - Mittelspecht, RL 2, 2-3 Bp (1996)
Kennung:

BK-4021-046

Objektbezeichnung:

Feuerloeschteich auf dem Moerth

Link zur Karte: BK-4021-046
Objektbeschreibung: Von Fichtenforst umgebener Feuerloeschteich im Schwalenberger Wald. Das kuenstlich angelegte Gewaesser ist rechteckig, besitzt sehr steile Ufer und ist zu Erholungszwecken von einem Pfad mit Sitzbaenken umgeben. Das Wasser ist von moorig-brauner Farbe und ein Teil mit wahrscheinlich eingebrachten roten und weissen Seerosen bedeckt. Am Ufer steht etwas Binsen-Roehricht und Flutender Schwaden sowie einige Grauweidenstraeucher. Das eingefasste Gewaesser zeigt kaum Verlandungszonen. Fruehere Vorkommen von Torfmoosen sind weitgehend verschwunden.
Kennung:

BK-4021-150

Objektbezeichnung:

Laubwald-Nadelwaldkomplex bei Harzberg

Link zur Karte: BK-4021-150
Objektbeschreibung: Laubwald- und Nadelwaldkomplex bei Harzberg, Teilfläche des großen FFH-Gebiet Schwalenberger Wald.
Kennung:

BK-4121-040

Objektbezeichnung:

Oberlauf des Steinbaches

Link zur Karte: BK-4121-040
Objektbeschreibung: Oberlauf des Steinbaches mit bachbegleitendem Wald. Der Bach zeigt einen sehr naturnahen Verlauf, maeandriert und weist ein steiniges Bachbett auf. Das Suedufer ist recht steil ausgebildet, der Buchenwald und teils Fichtenwald reichen bis ans Ufer. Die anderen Uferzonen sind flacher ausgebildet, teils sumpfig-quellig und oft mit Erlenwald bedeckt. Lokal kommt Birke durch. Die Krautschicht ist maessig bis gut entwickelt und besteht u.a. aus Draht-Schmiele und Brennessel. Im oberen Abschnitt liegt ein kleines, naturnah bewachsenes Stillgewaesser. Ergaenzende Daten der Biologischen Station Lippe (1998): - Dactylorhiza maculata, RL 3 - Valeriana dioica, RL 3 - Calluna vulgaris, VWL - Crepis paludosa, VWL - Hypericum tetrapterum, VWL - Polygonum bistorta, VWL - Dachs, RL 3 - Kammolch, RL 3 - Schwarzstorch, RL 0, Nahrungsgast - Kolkrabe, RL 1, Nahrungsgast, Brutverdacht - Neuntoeter, RL 3 - Waldbrettspiel, RL 3 - Gelbw. Dickkopffalter, RL 3 - C-Falter, RL 3 - Schoenbaer, RL 2 - Sumpfgrashuepfer, RL 3 - Weissr. Grashuepfer, RL 3 - Glaenzende Smaragdlibelle, RL 3 - Westliche Keiljungfer, RL 3
Kennung:

BK-4121-042

Objektbezeichnung:

Das Moerth

Link zur Karte: BK-4121-042
Objektbeschreibung: Auf der Kuppenlage des Schwalenberger Waldes stockt auf einem durch starke Vernaessung und geringe Wasserzuegigkeit gekennzeichneten Standort ein Fichtenforst. Urspruenglich befand sich hier ein Waldmoor. Bedingt durch starke Vernaessung sind die Fichtenbestaende oertlich abgestorben und es haben sich kleinflaechige Feuchtheiden mit der Dominanz von Pfeifengras entwickelt. Die Lichtungen wurden lokal wieder mit Fichten aufgeforstet. Auf Fahrwegen und in Gelaendemulden kommen anmoorige Pflanzengesellschaften vor. Hier steht das Wasser haeufig bis an die Oberflaeche an und es tretenTorfmoose auf. 1985 Eriophorum angustifolium, RL 3
Kennung:

BK-4121-047

Objektbezeichnung:

Bachlauf westlich von Rischenau

Link zur Karte: BK-4121-047
Objektbeschreibung: In einer flach nach Osten abfallenden, breiten Gelaendemulde fliesst ein ca. 0,5 bis 1 m breiter, maeandrierender, z.T. tief eingeschnittener linker Nebenbach der Woermke. Stellenweise sind Steilufer ausgespuelt und kleinere Schlamm- und Schotterflaechen vorhanden. Der naturnahe Bachlauf wird haeufig begleitet von einem Erlengaleriewald, der Baeume mit bis zu 30 cm Durchmesser enthaelt. Die Krautschicht ist hier in der Regel ueppig und artenreich als niedrige Ufer-, lokal auch als Quellflur ausgebildet. Das Wasser ist optisch sauber und die nachgewiesenen Kleinkrebse und Wasserinsektenlarven weisen auf eine hohe Wasserqualitaet hin. Zumindest der Oberlauf des Baches trocknet im Sommer aus. Im oestlichen Bereich der Flaeche durchfliesst der Bach ein ca. 150 m langes junges bis mittelaltes Erlen-Weiden-Ufer-Gehoelz und durchfliesst ausserhalb der Abgrenzung vor der Ortschaft Rischenau intensiv als Weide genutztes Gruenland. An einer Stelle befindet sich eine groessere Holzhuette, die offensichtlich u.a. als Grillplatz und Schiess-Stand benutzt wird. In diesem Bereich ist der Bach zu mehreren hintereinander liegenden Teichen aufgestaut worden, die von Roehrichtbestaenden und Uferhochstauden umrahmt werden. Z.T. beginnen die Gewaesser zu verlanden. Im westlichen Teil wird der Bach von mehreren kleinen, ebenfalls unverbauten Quellbaechen gespeist. Auch diese werden von z.T. nur schmalen Erlenwaldstreifen mit bodendeckender Krautschicht begleitet. Das Gebiet ist ausserhalb der unmittelbaren Bachufer von meist aelteren Eichen- und Buchenwaeldern bestockt, deren aelteste Exemplare Stammdurchmesser von ueber 60 cm erreichen. Kraut- und Strauchschicht sind in diesen Waeldern nur mit geringen bis mittleren Deckungsgraden vertreten. Stehendes Totholz und Hoehlenbaeume sind vereinzelt vorhanden. Eingestreut sind auch einige Fichtenwaelder im Baum- bzw. Stockholzalter. Insgesamt wird der Bachlauf mehrmals von Waldwegen gequert, waehrend bachbegleitende Wege praktisch fehlen.
Kennung:

BK-4121-039

Objektbezeichnung:

Buchenwald mit Bachlaeufen nordoestlich von Schwalenberg

Link zur Karte: BK-4121-039
Objektbeschreibung: Auf z.T. steil nach Sueden geneigten Haengen stockt ein Buchenhochwald. Die Buchen erreichen einen Stammdurchmesser von 50 - 80 cm. Oertlich wurde der Wald durchforstet. In diesen Bereichen findet sich eine hohe Buchenverjuengungsrate. Im uebrigen ist eine Strauchschicht kaum vorhanden. Die Krautschicht weist stellenweise einen hohen Deckungsgrad auf, ist aber meist artenarm (Hainsimse, Reitgras). Im suedlichen Teil des Waldkomplexes befinden sich recht tief und steil in den Untergrund eingeschnittene Siefen mit Baechen. Die Magdalenenquelle ist grottenaehnlich gefasst. Im unteren Teil (Sueden) wird der Bach von einem Bach-Erlen-Eschen-Wald begleitet und zu einem mit Uferhochstauden gesaeumten Teich aufgestaut. Der Bach ist im Bereich der Wassergewinnungsanlage verrohrt. Die Sickerquellen weisen kleinere Quellsuempfe mit Carex remota auf. Ergaenzende Daten der Biologischen Station Lippe (1998): - Mittelspecht, RL 2, 1 Bp (1996)
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (35,60 ha)
  • Eichenwald <AB0> (NaN ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (23,70 ha)
  • Eichenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AB3> (8,33 ha)
  • Eichenmischwald mit gebietsfremden Laubbaumarten <AB4> (0,89 ha)
  • Nadelbaum-Eichenmischwald <AB5> (8,93 ha)
  • Erlenwald <AC0> (13,06 ha)
  • Pappelwald <AF0> (7,17 ha)
  • Pappelmischwald <AF1> (5,11 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (431,73 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (61,61 ha)
  • Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AK1> (6,46 ha)
  • Eschenmischwald <AM1> (82,84 ha)
  • Eschen-Schlucht- bzw. Hangschuttwald <AM4> (2,63 ha)
  • Roteichenwald <AO0> (6,94 ha)
  • Ahornmischwald <AR1> (24,43 ha)
  • Laerchenwald <AS0> (2,85 ha)
  • Laerchenmischwald <AS1> (25,72 ha)
  • Schlagflur <AT0> (9,68 ha)
  • Kahlschlagflaeche <AT1> (39,37 ha)
  • Aufforstung <AU0> (121,94 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (0,59 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (1,43 ha)
  • Pfeifengras-Feuchtheide <DB2> (0,78 ha)
  • Fettwiese <EA0> (5,71 ha)
  • Fettweide <EB0> (6,38 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (0,23 ha)
  • Teich <FF0> (5,35 ha)
  • Bach <FM0> (2,14 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (0,74 ha)
  • Steinbruch <GC0> (0,93 ha)
  • Kalksteinbruch <GC1> (4,32 ha)
  • Acker <HA0> (2,85 ha)
  • Wildacker <HA2> (3,23 ha)
  • Park, Gruenanlage <HM0> (4,32 ha)
  • Gebaeude, Mauerwerk, Ruine <HN0> (4,32 ha)
  • Lagerplatz, versiegelt <HT4> (12,91 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (981,62 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (214,07 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAA2> (256,32 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <xAA4> (222,65 ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (1,21 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <yAC5> (1,11 ha)
  • Bachbegleitender Eschenwald <yAM2> (4,15 ha)
  • Kleinseggenried, Binsensumpf <yCC0> (0,76 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <yCD1> (0,40 ha)
  • Pfeifengras-Feuchtheide <yDB2> (1,48 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (1,70 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (3,47 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (1,20 ha)
  • Teich <yFF0> (1,32 ha)
  • Quelle, Quellbereich <yFK0> (9,77 ha)
  • Grundquelle, Tuempelquelle <yFK1> (0,01 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (2,91 ha)
  • Bach <yFM0> (16,15 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (15,01 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <yFM2> (1,46 ha)
  • Quellbach <yFM4> (0,37 ha)
  • natuerlicher Kalkfels <yGA1> (0,04 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (5,74 ha)
  • Bachbegleitender Eschenwald <zAM2> (1,21 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Alpen-Hexenkraut (Circaea alpina)
  • Amerikanische Balsam-Pappel (Populus balsamifera agg.)
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Ehrenpreis (Veronica montana)
  • Bergfarn (Thelypteris limbosperma)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blut-Ampfer (Rumex sanguineus)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Brunnenlebermoos (Marchantia spec.)
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Derbes Torfmoos (Sphagnum russowii)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale)
  • Echte Brunnenkresse Sa. (Nasturtium officinale agg.)
  • Echte Glockenheide (Erica tetralix)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echter Buchweizen (Fagopyrum esculentum)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Fichte (Picea abies)
  • Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gefluegelte Braunwurz (Scrophularia umbrosa)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeiner Tuepfelfarn Sa. (Polypodium vulgare agg.)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Girgensohnsches Torfmoos (Sphagnum girgensohnii)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grau-Erle (Alnus incana (subsp. incana))
  • Grau-Segge (Carex canescens)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Haengende Segge (Carex pendula)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Greiskraut Sa. (Senecio nemorensis agg.)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Hexenkraut unbestimmt (Circaea spec.)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hohe Schluesselblume (Primula elatior)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Kamm-Laichkraut (Potamogeton pectinatus)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Krauses Laichkraut (Potamogeton crispus)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Laerche unbestimmt (Larix spec.)
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Mauerlattich (Mycelis muralis)
  • Mittleres Hexenkraut (Circaea intermedia (C. alpina x lutetiana))
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rose unbestimmt (Rosa spec.)
  • Rot-Eiche (Quercus rubra)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Schild-Ehrenpreis (Veronica scutellata)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schwanenhals-Sternmoos (Mnium hornum)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Segge unbestimmt (Carex spec.)
  • Siebenstern (Trientalis europaea)
  • Sparriges Torfmoos (Sphagnum squarrosum)
  • Spiess-Torfmoos (Sphagnum cuspidatum)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Spreizender Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus circinatus)
  • Sprossender Baerlapp (Lycopodium annotinum (subsp. annotinum))
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Sternmiere (Stellaria palustris)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Teichlinse (Spirodela polyrhiza)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Truegerisches Torfmoos (Sphagnum fallax)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
  • Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
  • Wald-Habichtskraut (Hieracium murorum)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Schaumkraut (Cardamine flexuosa)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasser-Greiskraut (Senecio aquaticus)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Wechselblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisse Seerose (Nymphaea alba)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Pippau (Crepis biennis)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
  • Zwiebel-Binse (Juncus bulbosus)
Tierarten:
  • Admiral (Vanessa atalanta)
  • Agapetus fuscipes (Agapetus fuscipes)
  • Amsel (Turdus merula)
  • Baummarder (Martes martes)
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Blaufluegel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo)
  • Brauner Baer (Arctia caja)
  • Buchfink (Fringilla coelebs)
  • Buntspecht (Dendrocopos major)
  • Dachs (Meles meles)
  • Eichelhaeher (Garrulus glandarius)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Fadenmolch (Triturus helveticus)
  • Fluss-Napfschnecke (Ancylus fluviatilis)
  • Fruehe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)
  • Gammarus spec. (Gammarus spec.)
  • Gartenbaumlaeufer (Certhia brachydactyla)
  • Gebaenderter Feuersalamander (Salamandra salamandra terrestris)
  • Geburtshelferkroete (Alytes obstetricans)
  • Gelbwuerfeliger Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon)
  • Gemeine Binsenjungfer (Lestes sponsa)
  • Gestreifte Quelljungfer (Cordulegaster bidentata)
  • Gimpel (Pyrrhula pyrrhula)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Grauschnaepper (Muscicapa striata)
  • Grauspecht (Picus canus)
  • Groppe (Cottus gobio)
  • Grosse Koenigslibelle (Anax imperator)
  • Grosse Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis)
  • Grosse Pechlibelle (Ischnura elegans)
  • Grosser Blaupfeil (Orthetrum cancellatum)
  • Habicht (Accipiter gentilis)
  • Hirschkaefer (Lucanus cervus)
  • Hohltaube (Columba oenas)
  • Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)
  • Hydrometra stagnorum (Hydrometra stagnorum)
  • Iltis (Mustela putorius)
  • Kaisermantel (Argynnis paphia)
  • Kammmolch (Triturus cristatus)
  • Kleiber (Sitta europaea)
  • Kleine Moorjungfer (Leucorrhinia dubia)
  • Kleinspecht (Dryobates minor)
  • Kohlmeise (Parus major)
  • Kolkrabe (Corvus corax)
  • Kuckuck (Cuculus canorus)
  • Landkaertchen (Araschnia levana)
  • Mittelspecht (Dendrocopos medius)
  • Moenchsgrasmuecke (Sylvia atricapilla)
  • Nordische Moorjungfer (Leucorrhinia rubicunda)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Schwarze Heidelibelle (Sympetrum danae)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Schwarzstorch (Ciconia nigra)
  • Singdrossel (Turdus philomelos)
  • Sommergoldhaehnchen (Regulus ignicapillus)
  • Tannenhaeher (Nucifraga caryocatactes)
  • Teichmolch (Triturus vulgaris)
  • Thymelicus spec. (Thymelicus spec.)
  • Torf-Mosaikjungfer (Aeshna juncea)
  • Violetter Waldblaeuling (Polyommatus semiargus)
  • Waldbrettspiel (Pararge aegeria)
  • Waldeidechse (Lacerta vivipara)
  • Waldkauz (Strix aluco)
  • Waldlaubsaenger (Phylloscopus sibilatrix)
  • Waldschnepfe (Scolopax rusticola)
  • Wasseramsel (Cinclus cinclus)
  • Wegerichbaer (Parasemia plantaginis)
  • Weidenmeise (Parus montanus)
  • Wintergoldhaehnchen (Regulus regulus)
  • Zaunkoenig (Troglodytes troglodytes)
  • Zweigestreifte Quelljungfer (Cordulegaster boltonii)
Schutzziele: Schutz und Erhalt von grossflaechigen, naturnahen Laubholzbestaenden mit Quellbereichen und naturnahen Bachlaeufen als Kernzone waldgepraegter Lebensgemeinschaften sowie als Kern- und Refugiallebensraum fuer Lebensgemeinschaften der BachauenSchutz und Erhalt eines laubholzreichen, naturnahen Waldes mit Quellbereichen, Auenwaeldern und naturnahen Baechen als Kernbereich fuer Lebensgemeinschaften naturnaher Waelder sowie als Vernetzungsbiotop fuer Lebensgemeinschaften der AuenSchutz und Erhalt von naturnahen Laubholzbestaenden als
Refugiallebensraum waldgepraegter LebensgemeinschaftenSchutz, Erhalt und Optimierung von naturnahen, bodenständigen, strukturreichen Laubwäldern als Bestandteil eines großen FFH-Gebietes.Schutz, Erhalt und Entwicklung von naturnahen, bodenständigen, strukturreichen Laubwäldern, Bestandteil eines großen FFH-GebietesErhalt der wenigen Laubholzbeständen und großflächige Umwandlung der Nadelholzbereiche in bodenständige Laubholzwälder.Schutz und Erhalt von naturnahen Laubholzbestaenden.Schutz und Erhalt eines grossflaechigen Buchenwaldes als Lebensraum fuer Lebensgemeinschaften reifer Waldoekosysteme.Erhalt und Entwicklung der Laubholzbestockung, insbesondere der Buchenwäldern.Schutz und Erhalt eines Buchenwaldgebietes mit offenem
Wiesental und naturnahen Fliessgewaessern- Sicherung einer Hochflaeche des Lipper Berglandes mit extremen
Standortbedingungen aus landeskundlichen Gruenden
- Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung von Lebensstaetten und
-gemeinschaften der Feuchtgebiete, insbesondere der Feuchtwaelder
- Wiederherstellung von Standortbedingungen fuer stark gefaehrdete
Biotoptypen aus Gruenden des Biotop- und Artenschutzes
- Beobachtungs- und Demonstrationsbereich der Biotopentwicklung aus
wissenschaftlichen GruendenSchutz, Erhalt und Optimierung einer naturnahen Bachaue als Lebensraum fuer auentypische Lebensgemeinschaften.Schutz und Erhalt von naturnahen Laubholzbestaenden als Habitat fuer Lebensgemeinschaften grosser naturnaher Waelder sowie als Refugialbiotop fuer altholzbewohnende ArtenSchutz und Erhalt eines grossen Waldgebietes mit naturnahen Laubholzbestaenden, naturnahen Bachlaeufen und deren Quellen als Lebensraum für waldgepraegte Arten und Lebensgemeinschaften der Auen.Erhaltung eines kleinen Gewaessers als Teillebensraum von Libellen und Amphibien.Schutz, Erhalt und Entwicklung von naturnahen, bodenständigen, strukturreichen Laubwäldern, Bestandteil eines großen FFH-Gebietes.Schutz, Erhalt und Optimierung eines naturnahen Bachlaufes mit Auwäldern.Schutz und Erhalt der nass-feuchten Standortbedingungen und Entwicklung
bodenstaendiger FeuchtwaelderErhaltung und Entwicklung eines ca. 2,5 km langen naturnahen Bachlaufes mit einer Vielzahl von Quellbaechen und naturnahen bodenstaendigen, strukturreichen Laubwaeldern.Schutz, Erhalt und Wiederherstellung naturnaher Laubholzbestaende mit naturnahen Quellbereichen und Baechen.
Gefährdungen:
  • Anstau eines Fliessgewaessers
  • Aufforstung
  • Beseitigung alter Baeume
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Entwaesserungsgraeben
  • Eutrophierung
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserausbau
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • intensive Gehoelzpflege
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Arten
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Quellfassung (WA)
  • Verrohrung (WA)
  • Wegebau
Maßnahmen:
  • Absperrung, Auszaeunung von Flaechen
  • Altholz erhalten
  • Anlegung von Gewaessern
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Entwaesserungsgraeben verfuellen, schliessen
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • kein Ausbau von Quellen
  • kein Gewaesserausbau
  • kein Kahlschlag
  • keine Aufforstung
  • keine Entwaesserung
  • keine Fischteichanlage
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • NSG-Erweiterung / vertragliche Regelung
  • Pufferzone anlegen
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Waldmantelentwicklung
  • weiterhin keine Bewirtschaftung
  • Wiederherstellung von Biotopen
  • Wiedervernaessung
Die Kartenanwendung benötigt Javascript. Falls Sie diese Karte aufrufen möchten, schalten Sie in Ihrem Browser Javascript ein.