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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Hexbachtal (MH-005)

Objektbezeichnung:

NSG Hexbachtal

Kennung:

MH-005

Ort: Muelheim an der Ruhr
Kreis: Muelheim an der Ruhr
Bezirksregierung: Düsseldorf
Digitalisierte Fläche: 4,17 ha
Offizielle Fläche: 4,20 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2001
Inkraft: 2005
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung als NSG erfolgt gemaess Paragraph 20 a), b) und c) LG,
insbesondere

- Zur Erhaltung und Wiederherstellung der Leistungsfaehigkeit des Naturhaushaltes
insbesondere im Hinblick auf die Bedeutung des Bachtales als Biotopverbundelement
von regionaler Bedeutung,
- Zur Erhaltung und Entwicklung schutzwuerdiger Biotope und wegen der Bedeutung des Gebietes
als Lebensraum fuer in NRW gefaehrdete oder bedrohte Tier- und Pflanzenarten und Pflanzen-
gesellschaften,
- Zur Erhaltung des vielfaeltig strukturierten Landschaftsraumes (Bachtal, Gehoelzstrukturen,
Feuchtwiesen, Gewaesser, Quellen) wegen seiner Bedeutung fuer das Landschaftsbild
sowie wegen der Vielfalt, Eigenart und Schoenheit der Landschaftsstrukturen,
- Zur Erhaltung des Bachtales als landschaftspraegende, geomorphologische Besonderheit.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4507-0021
Kennung:

BK-4507-0021

Objektbezeichnung:

NSG Hexbachtal

Link zur Karte: BK-4507-0021
Objektbeschreibung: Das Gebiet befindet sich im Nordwesten des Essener und des Mülheimer Stadtgebietes. Das Bachtal wird durch die kommunale Grenze mit der Stadt Essen getrennt. Es umfasst ein von Süd nach Nord verlaufendes, flaches Bachtal. Der Bachlauf wird größtenteils von Weiden- oder Erlenauenwaldresten begleitet. Mehrere Bäche entwässern aus kleinen Nebentälchen in das Haupttal. Wertbestimmend ist das Bachtal mit seinem naturnahen Bach (durch kommunale Grenze zwischen Mülheim und Essen getrennt; auf der Mülheimer Seite teilweise als NSG ausgewiesen) und Auenwaldresten. Beeinträchtigungen sind durch Eutrophierung erkennbar. Das Gebiet ist wertvoller Bestandteil im Verbund auenwaldbegleiteter Bachtäler im Essener Norden und hat für den Biotopverbund im Ballungsraum herausragende Bedeutung.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Auenwaelder (nicht FFH-LRT) <NAX0> (1,80 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete flaechige Gebuesche und Baumgruppen <NBB0> (0,40 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (1,40 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Fliessgewaesserbereiche (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (1,40 ha)
Biotoptypen:
  • Bachbegleitender Erlenwald <AC5> (1,40 ha)
  • Weiden-Auenwald <AE2> (0,40 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (0,40 ha)
  • Tieflandbach <yFM5> (1,40 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Grau-Pappel (Populus canescens (P. alba x tremula))
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Winkel-Segge (Carex remota)
Tierarten:
Schutzziele: Erhalt eines naturnahen Bachlaufs in einem weitgehend aus Auenwald und Feuchtbereichen bestehenden Tal
Gefährdungen:
  • Aenderung, Unterhaltung wasserbauliche Anlage (WA)
  • Eutrophierung
  • Trittschaeden
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Vermeidung Eutrophierung
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