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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Luerwald und Biebertal (MK-016)

Objektbezeichnung:

NSG Luerwald und Biebertal

Kennung:

MK-016

Ort: Menden
Kreis: Maerkischer Kreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 534,29 ha
Offizielle Fläche: 536,00 ha
Flächenanzahl: 2
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 2004
Inkraft: 2004
Außerkraft: 2024
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt

1. zur Erhaltung, Herstellung und Wiederherstellung,

a) regional und ueberregional bedeutsamer Lebensraeume seltener und gefaehrdeter sowie
landschaftsrauntypischer Tier- und Pflanzenarten eines grossflaechigen, weitgehend sie-
dlungsfreien und unzerschnittenen, laubholzreichen Waldkomplexes mit seinen naturnahen
Fliessgewaessersystemen. Das Schutzgebiet zeichnet sich aus durch dieVerzahnung ver-
schiedenartiger, wertvoller Lebensraeume mit grosser standoertlicher Vielfalt.
Eine Besonderheit stellt der hohe Anteil alter Buchen- und Eichenmischwaelder dar.

In ihrer natuerlichen Vergesellschaftung sind insbesondere zu schuetzen:

- Hainsimsen-Buchenwaelder, teilweise mit Stiel- und Traubeneiche, Waldmeister-Buchen-
waelder und Stieleichen-Hainbuchenwaelder,
- bachbegleitende Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwaelder,
- ein Birken-Buchenwald,
- naturnahe Quellbereiche,
- naturnahe, dynamische Bachabschnitte mit ihrer Unterwasservegetation und sich zum Teil
verlagernden Maeandern, Sand- und Kiesbaenken sowie Steilufern,
- feuchte Hochstaudensaeume,
- Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen und anderes extensiv genutztes Gruenland
sowie
- eine Streuobstwiese,

b) von Lebensraeumen und Vorkommen der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten, die in den
Anhaengen I und II der FFH-Richtlinie aufgefuehrt sind. Soweit Lebensraeume oder Arten
bedroht sind und ihre Erhaltung von besonderer Bedeutung ist, sind sie als prioritaer einge-
stuft.
Hierbei handelt es sich um folgende Lebensraeume gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie:

- Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (3260),
- Hainsimsen-Buchenwald (9110)
- Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwaelder (91E0, prioritaerer Biotop),
- Waldmeister-Buchenwald (9130),
- Stieleichen-Haibuchenwald (9160),

und folgende Arten gemaess Anhang II der FFH-Richtlinie:

- Groppe (Cottus gobio),
- Bachneunauge (Lampetra planeri)
- Hirschkaefer (Lacanus cervus),

Ausserdem handelt es sich um Lebensraeume fuer folgende im Schutzgebiet vorkommende
Vogelarten, auf die sich der Artikel 4 der Vogelschutzrichtlinie bezieht:

- Eisvogel (Alcedo atthis),
- Schwarzstorch (Ciconia nigra),
- Mittelspecht (Dendrocopus medius),
- Schwarzspecht (Dryocopus martius),
- Neuntoeter (Lanius collurio),
- Rotmilan (Milvus milvus),
- Wespenbussard (Pernis apivorus),
- Grauspecht (Picus canus),
- Waldschnepfe (Scolopax rusticola),

2. zur Sicherung ausgedehnter, unzerschnittener Laubwaldbestaende mit ihren Fliessgewaesser-
systemen als Zeugnisse der Naturgeschichte und Gegenstand der Landeskunde sowie natur-
wissenschaftlicher Forschung.

3. wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart sowie der hervorragenden Schoenheit des Ge-
bietes mit seinen alten Laubbaumbestaenden, das durch seine Ausdehnung, Geschlossen-
heit und seinen Erhaltungszustand herausragt.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4513-0136
  • BK-4513-400
Kennung:

BK-4513-400

Objektbezeichnung:

NSG Luerwald, Westrand (MK) (s. unter Allgem. Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-4513-400
Objektbeschreibung: In der noerdlichen Randzone des Sauerlandes zwischen Menden-Lendringsen im Westen und Arnsberg-Neheim-Huesten im Osten liegt der Luerwald, ein großflaechiges, siedlungsfreies, kaum von Strassen zerschnittenes und kreisuebergreifendes Waldgebiet auf oberkarbonischen Ton- und Grauwackensandsteinen mit durchschnittlichen Hoehen zwischen 200 und 300 m üb. NN. Mit den weit nach Sueden in Richtung des Hoennetales und seinen devonischen Massenkalken und vorgelagerten Kulm-Kiesel- und Kulm-Plattenkalken vordringenden Quellgebieten von Bieberbach und Dombkebach verzahnt sich das Gebiet mit dem halboffenen Hachener Kuppenland. Der Luerwald wird von einem dichten Fließgewaessernetz durchzogen. Die durchweg naturnah ausgebildeten Waldbaeche werden oertlich von schmalen Bach-Erlen-(Eschen-)Waeldern begleitet. Der das halboffene Kuppenland um Holzen und Oelinghauser Heide durchziehende Bieberbach besitzt oertlich ein dichtes und ausgedehntes Ufergehoelz. Insbesondere an seinem Unterlauf sind markanten Bachmaeander mit breiten Uferabbruechen ausgebildet, äusserst seltener natuerlicher Bruthabitat einer kleinen Uferschwalben-Kolonie. Buchen- und Eichenmischwaelder bodensaurer Auspraegung bilden die vorherrschende Waldbestockung im zentralen Luerwald. Zu den herausragenden Teilgebieten gehoeren weiterhin eine orchideenreiche Nasswiese im unteren Luerbkebachtal und ein maessig feuchter Pfeifengras- Birkenwald (mit Uebergang zum Birkenbruch) suedwestlich Bremke. Im Zentrum des Luerwaldes liegt der "Wildwald Voss-Winkel", eine privat getragene Einrichtung mit gelungener Synthese von Naturerlebnis, Naturpädagogik und Naturschutz. Zu den gebietstypischen Leitarten von Luerwald und Biebertal gehören Schwarzstorch, Kolkrabe, Waldschnepfe, Rotmilan und Mittelspecht. Die vorliegende Beschreibung umfasst den Westrand des Luerwaldes mit dem unteren Biebertal im Maerkischen Kreis
Kennung:

BK-4513-0136

Objektbezeichnung:

NSG Luerwald - Teilfläche Offenlandbereich Biebertal

Link zur Karte: BK-4513-0136
Objektbeschreibung: Der Schutzwürdige Biotop umfasst mit dem Offenland am Bieberbach südliche Teile des FFH-Gebietes 4513-301 Luerwald und Bieberbach. Der Bieberbach fließt in Ost-West-Richtung durch das grünlanddominierte Tal, der Domkebach sowie kleinere Bäche und Siepen entwässern von Süden kommend in die Bieber, während der Lürbkebach aus nördlicher Richtung kommend in die Bieber mündet. Der naturnahe Verlauf mit sehr starker Mäanderausbildung charakterisiert sowohl die Bieber als auch die zufließenden Bäche. An der Bieber haben sich zahlreiche meterhohe Uferabbrüche entwickelt, die seit vielen Jahren Brutstätte einer Uferschwalbenkolonie sind. An den Fließgewässern konnten sich erlendominierte Auwälder ausbilden. Sowohl beweidete als auch gemähte artenreiche Nass- und Feuchtgrünländer charakterisieren das Gebiet, teilweise sind Feucht- und Sickerquellen in die Grünländer integriert. Neben den feuchtedominierten Wiesen und Weiden prägen Glatthaferwiesen, Magerweiden, Fettwiesen und Fettweiden den Talbereich. Im Süden des BK befinden sich kleinere stehende Gewässer, teilweise gesäumt mit Kopfweiden. Der Schutz und Erhalt der naturnahen Mittelgebirgsbäche mit angrenzenden Auwäldern sowie die Fortführung der Pflege der artenreichen Nass- und Feuchtgrünländer haben in diesem Naturraum einen hohen Stellenwert und stehen somit im Vordergrund.
Lebensraumtypen:
  • Fliessgewaesser der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion <3260> (0,10 ha)
  • Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe <6430> (0,18 ha)
  • Magere Flachland-Maehwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis) <6510> (4,96 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (6,36 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete flaechige Gebuesche und Baumgruppen <NBB0> (0,32 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (0,03 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (6,49 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (7,05 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Magergruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NED0> (2,92 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (0,07 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Quellbereiche (nicht FFH-LRT) <NFK0> (0,91 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (0,20 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Obstbaumbestaende <NHK0> (0,92 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • artenreiche Magerwiesen und -weiden (0,11 ha)
  • Auwaelder (6,36 ha)
  • Fliessgewaesserbereiche (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (0,30 ha)
  • Quellbereiche (0,91 ha)
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen (6,67 ha)
  • stehende Binnengewaesser (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (0,02 ha)
Biotoptypen:
  • Fichtenwald <AJ0> (136,99 ha)
  • Roteichenmischwald <AO1> (0,11 ha)
  • Windwurfflaeche <AT2> (0,08 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (0,25 ha)
  • Hecke <BD0> (0,03 ha)
  • Kopfbaumgruppe <BG2> (0,07 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <EA1> (6,49 ha)
  • Fettweide <EB0> (59,45 ha)
  • frische bis maessig trockene Maehweide <EB2> (0,66 ha)
  • Magergruenland <ED0> (5,43 ha)
  • Magerweide <ED2> (2,48 ha)
  • magere Maehweide <ED3> (0,33 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (0,38 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (0,06 ha)
  • Acker <HA0> (0,07 ha)
  • Nutzgarten <HJ2> (0,05 ha)
  • Streuobstwiese <HK2> (0,92 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (162,98 ha)
  • Eichenwald <xAB0> (108,66 ha)
  • Magerwiese <xED1> (2,37 ha)
  • magere Maehweide <xED3> (2,58 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <xKA2> (0,18 ha)
  • Birken-Bruchwald <yAD4> (5,43 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <yEC0> (10,87 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (5,15 ha)
  • Flutrasen <yEC5> (1,02 ha)
  • Nass- und Feuchtmaehweide <yEC6> (0,50 ha)
  • Magerweide <yED2> (0,11 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <yFD0> (0,02 ha)
  • Quelle, Quellbereich <yFK0> (5,43 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (0,91 ha)
  • Bach <yFM0> (0,20 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (10,87 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (38,95 ha)
  • Bach <zFM0> (10,97 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Hornkraut (Cerastium arvense)
  • Acker-Witwenblume Sa. (Knautia arvensis agg.)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Baeren-Lauch (Allium ursinum (subsp. ursinum))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Birke unbestimmt (Betula spec.)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Blaugruene Binse (Juncus inflexus (subsp. inflexus))
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breitblaettrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Breitblaettriges Knabenkraut Sa. (Dactylorhiza majalis agg.)
  • Brennender Hahnefuss (Sa.) (Ranunculus flammula agg.)
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris)
  • Einbeere (Paris quadrifolia)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Englischer Ginster (Genista anglica)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Brennessel (Urtica dioica subsp. dioica)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Gewoehnliches Ruchgras Sa. (Anthoxanthum odoratum agg.)
  • Gewoehnliches Scharbockskraut (Ranunculus ficaria subsp. ficaria)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Goldschopf-Hahnenfuss Sa. (Ranunculus-auricomus-Gruppe)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gruene Nieswurz (Helleborus viridis subsp. occidentalis)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Heil-Ziest (Betonica officinalis (subsp. officinalis))
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hohe Schluesselblume (Primula elatior)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella subsp. acetosella)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Laichkraut (unbestimmt) (Potamogeton spec.)
  • Lauch-Gamander (Sa.) (Teucrium scordium agg.)
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rasen-Schmiele Sa. (Deschampsia cespitosa agg.)
  • Rauher Loewenzahn (Leontodon hispidus)
  • Riesen-Schachtelhalm (Equisetum telmateia)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rundblaettrige Glockenblume Sa. (Campanula rotundifolia agg.)
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sanikel (Sanicula europaea)
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Silber-Weide (Sa.) (Salix alba agg.)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut Sa. (Galium palustre s.l.)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Reitgras (Calamagrostis canescens)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Wald-Ehrenpreis (Veronica officinalis)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Schaumkraut (Cardamine flexuosa)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wasser-Greiskraut Sa. (Senecio aquaticus agg.)
  • Wasserlinse unbestimmt (Lemna spec.)
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis subsp. pratensis)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea subsp. jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schafgarbe Sa. (Achillea millefolium agg.)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Schaumkraut Sa. (Cardamine pratensis agg.)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
Tierarten:
  • Becher-Azurjungfer (Enallagma cyathigerum)
  • Blaugruene Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
  • Dachs (Meles meles)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Fruehe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)
  • Grosse Koenigslibelle (Anax imperator)
  • Grosse Pechlibelle (Ischnura elegans)
  • Maulwurf (Talpa europaea)
  • Plattbauch (Libellula depressa)
  • Roetelmaus (Clethrionomys glareolus)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Schwarzstorch (Ciconia nigra)
  • Steinmarder (Martes foina)
  • Sumpfschrecke (Stethophyma grossum)
  • Uferschwalbe (Riparia riparia)
  • Waldschnepfe (Scolopax rusticola)
  • Wasseramsel (Cinclus cinclus)
  • Weidenjungfer (Lestes viridis)
  • Zweigestreifte Quelljungfer (Cordulegaster boltonii)
Schutzziele: Erhalt und Entwicklung eines grossflaechigen, nur von wenigen Strassen zerschnittenen und weitgehend siedlungsfreien Waldkomplexes. Sicherung und Entwicklung naturnaher Wald-Lebensraeume mit weitgehend autochthoner Vegetation: bodensaure Buchen- und Eichenwaelder und Erlen-Feuchtwaelder, insbesondere Sicherung und Entwicklung eines naturnahen Feuchtwald-Biotopverbundsystems entlang der weitgehend naturnahen FliessgewaessersystemeErhalt naturnaher Mittelgebirgsbäche mit angrenzenden Auwäldern sowie die Fortführung der Pflege der artenreichen Nass- und Feuchtgrünländer
Gefährdungen:
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Strassenbau
Maßnahmen:
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Jagdausuebung beschraenken
  • kein Gewaesserausbau
  • kein Kahlschlag
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