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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Vorbergs Huegel (MS-012)

Objektbezeichnung:

NSG Vorbergs Huegel

Kennung:

MS-012

Ort: Muenster
Kreis: Muenster
Bezirksregierung: Münster
Digitalisierte Fläche: 311,37 ha
Offizielle Fläche: NaN ha
Flächenanzahl: 3
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1994
Inkraft: 1998
Außerkraft: 9999
Schutzziel: gemaess LG Paragraph 20,
- zur Erhaltung der vielfaeltigen Gesamtstruktur aufgrund des
Wechsels extensiver Nutzungsformen, aber auch der wertvollen
Strukturelemente in Form von feuchten bis nassen, stellenweise
guelligen Wald- und Gruenlandbereichen und traditionellen Streu-
obstwiesen,
- wegen der hervorragenden Schoenheit dieses typischen Ausschnittes
aus der alten baeuerlichen Kulturlandschaft
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-3911-0158
Kennung:

BK-3911-0158

Objektbezeichnung:

NSG Vorbergshügel

Link zur Karte: BK-3911-0158
Objektbeschreibung: Die Ausweisung des Naturschutzgebiets (NSG) Vorbergs Hügel erfolgte im Jahr 1998. Mit einer Fläche von ca. 311 ha deckt es weite Bereiche des im Stadtgebiet von Münster liegenden Teils des Altenberger Höhenrückens ab. Der Kalkmergel des Untergrundes bestimmt die Besonderheiten des Schutzgebietes. Die abwechslungsreiche Mischung aus artenreichen Laubwäldern und von Hecken durchzogenen Wiesen und Weiden repräsentiert einen typischen und landschaftlich besonders reizvollen Ausschnitt der Münsterländischen Parklandschaft. Vorbergs Hügel besteht einer dreigeteilten Hügelkette (Mühlenberg im Westen - 97 m NN, Vorbergshügel westl. der L599 - 96 m, Hägerfelder Teil 90) und liegt damit etwa 30 m erhöht vom Stadtgebiet von Münster (rund 60 m NN). Die Höhenlagen weisen vor allem Rendzina-Braunerden-Böden auf, die in den tieferen Lagen von Pseudogley und Braunerde-Pseudogley abgelöst werden. Das Gebiet wird von drei Straßen durchzogen. Eine besonders negative Zerschneidungswirkung hat dabei die Autobahn A 1, die das östliche Waldgebiet durchführt. Bei einer detaillierten Bestandsaufnahme 2001 konnten insgesamt über 400 Pflanzenarten nachgewiesen werden. Hierzu gehören 36 Arten der Roten Liste NRW (LÖBF, Stand 1999) sowie 11 Arten der Vorwarnliste (NABU-Naturschutzstation Münster, 2002). Zahlreiche Pflanzen hiervon siedeln bevorzugt auf basischen Standorten. Hervorzuheben sind ferner die Orchideenbestände der Wälder (u.a. Listera ovata, Orchis mascula, Orchis purpurea, Platanthera bifolia s.l., Platanthrea chlorantha, Neottia nidus-avis, Cephalanthera damasonium). Die Kuppenlagen sind meist bewaldet und werden von Waldmeister-Buchenwäldern in der (Stau-)feuchte anzeigenden Subassoziation mit Circaea lutetiana, dem Hexenkraut-Waldmeister-Buchenwald (Galio odorati-Fagetum circaeetosum) in meist mittlerem Baumholzalter eingenommen. Die Krautschicht ist üppig und artenreich. Im Bereich der unteren Hanglagen und Hangfüßen ist der Waldziest-Eichen-Hainbuchenwald mit überwiegend buchenreicher Ausbildung (Stellario-Carpinetum stachyetosum) ausgebildet. Die Grenze zwischen diesen beiden Gesellschaften ist vielfach unscharf, z.T. auch forstlich überformt. Charakteristisch für das Gebiet sind ferner eschenreiche oder eschendominierte Waldflächen. Die Esche verjüngt sich auch in den Buchenwäldern lokal sehr gut. Kleinere Waldflächen sind mit standortfremden Pappeln oder Fichten aufgeforstet. Auffallend ist ferner das Vorkommen von Lianen (z.T. Waldrebe, vielfach Efeu) an zahlreichen Bäumen. Die Wälder weisen in einigen Bereichen Mergelgruben auf. Ausgedehnte Grünlandbereiche befinden sich vor allem im Nordwesten (Grienkenswell) und Nordosten (Hägerfeld). Die Grünlandflächen sind überwiegend intensiv genutzt (artenarme Weidelgras-Weißklee Weide, Neuansaaten). Kleinflächig sind jedoch auch Reste von Feuchtwiesenvegetation sowie der frischen Glatthaferwiesen und Magerweiden in Hanglagen erhalten. Hervorzuheben ist ein Feuchtwiesenbestand mit Anklängen an die Kümmelsilgen-Pfeifengraswiese (Selino-Molinietum caeruleae) mit Vorkommen von Breitblättrigem Knabenkraut, Teufelsabbiss und Zittergras. Zu den Wert bestimmenden Elementen des Naturschutzgebietes gehören auch mehrere Obstweiden sowie zahlreiche, zum Teil auch neu angelegte Kleingewässer (u.a. mit Brunnenkresse-Gesellschaft). Des Weiteren kommen im Gebiet mehrere Sickerquellen sowie kleinere Quellbäche vor, die jedoch hinsichtlich quelltypischer Vegetation nicht untersucht wurden. Das Naturschutzgebiet "Vorbergs Hügel" gehört zu den traditionell heckenreichen Gebieten des Kernmünsterlandes. Im Vergleich mit anderen Gebieten ist hier noch eine relativ hohe Heckendichte erhalten geblieben. Der überwiegende Teil der meist alten Hecken ist der Gesellschaft der Schlehen-Weißdornhecken (Carpino-Prunetum) zuzuordnen, welche die charakteristische Heckengesellschaft des Kernmünsterlandes auf schweren, nährstoffreichen Böden darstellt. Viele Hecken weisen Eichen- und Eschen-Überhälter auf. Wallhecken kommen häufig vor. Im Naturschutzgebiet konnten auf den Ackerflächen seltene Ackerwildkräuter (typisch für kalkreiche Lehmböden) nachgewiesen werden (Kickxietum spurinae - Tännelkraut-Gesellschaft). Der Altenberger Höhenrücken zeichnet sich durch vielfältige, die Gräben und Wege begleitenden Raine aus. Sie sind zum Teil sehr artenreich und durch das Vorkommen von zahlreichen seltenen und gefährdeten Arten charakterisiert (u.a. Trifolio-Agrimonietum, artenreiche Glatthafersäume mit Wärme liebenden und kalkholden Arten). Das Naturschutzgebiet "Vorbergs Hügel" weist auf Grund seiner edaphischen und morphologisch vielfältigen Struktur auf dem Altenberger Höhenrücken eine Vielzahl verschiedenster Lebensräume auf. Von den Höhenzügen mit artenreichem Waldmeister-Buchenwald in Kuppenlage bis zu den auf staunassen Böden stockendem Eichen-Hainbuchenwald in den tiefen Lagen. Dir landwirtschaftlichen Nutzflächen sind unterliegen fast ausschließlich einer Grünlandnutzung. Ackerflächen sind nur wenige vorhanden. Die Grünlandflächen liegen zum Teil in Hanglage und sind von einem vielfältigen Heckennetz durchzogen. Das Vorkommen zahlreicher Pflanzengesellschaften begründet ein hohes Artenpotenzial, von Feuchtwiesengesellschaften bis zu artenreichen Saumstrukturen oder Ackerwildkrautgesellschaften. Das Gebiet weist ein hohes Entwicklungspotenzial, insb. der aus Grünlandflächen aus. Die vielfältigen Strukturen sind für den Biotop und Artenschutz von hoher Bedeutung. Die Waldbereiche und Heckenstrukturen sind durch ihren Vogelarten- (etwa 59 Brutvogelarten, u.a. Hohltaube, Grünspecht, Waldkauz, Sperber, Steinkauz, Goldammer, Dorngrasmücke) und Fledermausreichtum (u.a. Bechsteinfledermaus) bedeutend. Die Kleingewässer gelten als amphibienreich (Grasfrosch, Erdkröte, Teich- und Bergmolch). Zu den bemerkenswerten Säugetieren gehören Dachs und Iltis.
Lebensraumtypen:
  • Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum) <9130> (77,25 ha)
  • Subatlantischer oder mitteleuropaeischer Stieleichenwald oder Hainbuchenwald (Carpinion betuli) [Stellario-Carpinetum] <9160> (27,27 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (6,20 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (5,04 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Magergruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NED0> (3,10 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (0,07 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Quellbereiche (nicht FFH-LRT) <NFK0> (0,07 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (0,64 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Aecker und Ackerbrachen (auf Sonderstandorten) <NHA0> (9,30 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Obstbaumbestaende <NHK0> (9,30 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Saeume und Hochstaudenfluren (nicht FFH-LRT) <NK00> (3,10 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Pappelwald <AF0> (6,20 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (3,10 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (3,10 ha)
  • Wald, Jungwuchs <AU1> (6,20 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (3,10 ha)
  • Kopfbaumreihe <BG1> (3,10 ha)
  • Fettwiese <EA0> (24,90 ha)
  • Fettweide <EB0> (24,90 ha)
  • Fettweide, Neueinsaat <EB1> (84,00 ha)
  • Flutrasen <EC5> (3,10 ha)
  • Magerweide <ED2> (3,10 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (0,01 ha)
  • Graben <FN0> (3,10 ha)
  • Acker <HA0> (9,30 ha)
  • Obstanlage <HK0> (9,30 ha)
  • Trockener (frischer) Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KB0> (3,10 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (41,25 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAA2> (4,49 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <xAB9> (27,27 ha)
  • Eschenmischwald <xAM1> (31,51 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (0,62 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (1,22 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (0,10 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <yFD0> (0,55 ha)
  • Tuempel (periodisch) <yFD1> (0,02 ha)
  • Teich <yFF0> (0,05 ha)
  • Quelle, Quellbereich <yFK0> (0,01 ha)
  • Quellbach <yFM4> (0,70 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Gaensedistel (Sonchus arvensis)
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Apfelbaum unbestimmt (Malus spec.)
  • Armleuchteralge (Chara spec.)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Baeren-Lauch (Allium ursinum (subsp. ursinum))
  • Baerenschote (Astragalus glycyphyllos (subsp. glycyphyllos))
  • Bastard-Wald-Veilchen (Viola bavarica (V. reichenbachiana x riviniana))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berchtolds Zwerg-Laichkraut (Potamogeton berchtoldii)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Ehrenpreis (Veronica montana)
  • Birnbaum unbestimmt (Pyrus spec.)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blaugruene Binse (Juncus inflexus (subsp. inflexus))
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Breitblaettrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bueschel-Nelke (Dianthus armeria (subsp. armeria))
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dornige Hauhechel (Ononis spinosa (subsp. spinosa))
  • Dreifurchige Wasserlinse (Lemna trisulca)
  • Duennaehrige Segge (Carex strigosa)
  • Dunkles Lungenkraut (Pulmonaria obscura)
  • Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale)
  • Echte Brunnenkresse Sa. (Nasturtium officinale agg.)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Lungenkraut Sa. (Pulmonaria officinalis agg.)
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Echtes Taennelkraut (Kickxia elatine (subsp. elatine))
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Einjaehriges Rispengras (Poa annua)
  • Erdbeer-Klee (Trifolium fragiferum (subsp. fragiferum))
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Falt-Schwaden (Glyceria notata)
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Ehrenpreis (Veronica arvensis)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Floh-Knoeterich (Persicaria maculosa)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae)
  • Fuchs-Segge (Carex vulpina)
  • Gaense-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gamander-Ehrenpreis Sa. (Veronica chamaedrys)
  • Geflecktes Johanniskraut Sa. (Hypericum maculatum agg.)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldrebe (Clematis vitalba)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gemuese-Lauch (Allium oleraceum)
  • Gewoehnliche Akelei (Aquilegia vulgaris agg.)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Vogelmiere (Stellaria media)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Goldschopf-Hahnenfuss Sa. (Ranunculus-auricomus-Gruppe)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Grosses Zweiblatt (Listera ovata)
  • Gruene Waldhyazinthe (Platanthera montana)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hohe Schluesselblume (Primula elatior)
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Huehnerhirse (Echinochloa crus-galli)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Hybridpappel-Kultursorte (Populus canadensis (cvar. marilandica))
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Klee (Trifolium dubium)
  • Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria (subsp. eupatoria))
  • Kleiner Orant (Chaenorhinum minus (subsp. minus))
  • Kleiner Storchschnabel (Geranium pusillum)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Knolliger Hahnenfuss (Ranunculus bulbosus (subsp. bulbosus))
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Kohl-Gaensedistel (Sonchus oleraceus)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Lerchensporn unbestimmt (Corydalis spec.)
  • Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
  • Mittlerer Breitwegerich (Plantago uliginosa)
  • Moschuskraut (Adoxa moschatellina)
  • Nestwurz (Neottia nidus-avis)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Purpur-Knabenkraut (Orchis purpurea)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Rohr-Schwingel (Festuca arundinacea)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sanikel (Sanicula europaea)
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schlitzblaettriger Storchschnabel (Geranium dissectum)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Sonnenwend-Wolfsmilch (Euphorbia helioscopia)
  • Sparrige Segge (Carex muricata agg.)
  • Spreizende Melde (Atriplex patula)
  • Stattliches Knabenkraut (Orchis mascula)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stengelumfassende Taubnessel (Lamium amplexicaule)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut Sa. (Galium palustre s.l.)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Teichlinse (Spirodela polyrhiza)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserfenchel (Oenanthe aquatica)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Waldhyazinthe (Platanthera bifolia)
  • Weisser Gaensefuss (Chenopodium album)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weisses Waldvoegelein (Cephalanthera damasonium)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Bocksbart Sa. (Tragopogon pratensis)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea subsp. jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Labkraut Sa. (Galium mollugo agg.)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Schaumkraut Sa. (Cardamine pratensis agg.)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wiesen-Silau (Silaum silaus)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris)
  • Winden-Knoeterich (Fallopia convolvulus)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zierliches Tausendgueldenkraut (Centaurium pulchellum (subsp. pulchellum))
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias)
Tierarten:
  • Aurorafalter (Anthocharis cardamines)
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Blaugruene Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
  • Braunkehlchen (Saxicola rubetra)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Dytiscus marginalis (Dytiscus marginalis)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Gebaenderter Feuersalamander (Salamandra salamandra terrestris)
  • Gekielte Tellerschnecke (Planorbis carinatus)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Habicht (Accipiter gentilis)
  • Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)
  • Kammmolch (Triturus cristatus)
  • Kleinspecht (Dryobates minor)
  • Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Nachtigall (Luscinia megarhynchos)
  • Nepa rubra (Nepa rubra)
  • Plattbauch (Libellula depressa)
  • Schleiereule (Tyto alba)
  • Spitzhorn-Schlammschnecke (Lymnaea stagnalis)
  • Steinkauz (Athene noctua)
  • Tagpfauenauge (Inachis io)
  • Teichmolch (Triturus vulgaris)
  • Vierfleck (Libellula quadrimaculata)
  • Waldkauz (Strix aluco)
  • Waldohreule (Asio otus)
  • Wasserfrosch-Komplex (Rana esculenta-Synklepton)
  • Weinbergschnecke (Helix pomatia)
  • Zwergspitzmaus (Sorex minutus)
Schutzziele: Erhaltung und Entwicklung eines landschaftlich prägenden Hügellandes (Altenberger Höhenrücken) mit artenreichen Buchenwäldern auf Kalkmergel, naturnahen Quellbächen, struktur- und heckenreichem Grünland und artenreichen Saumstrkuturen als Lebensraum vieler, teils stark gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.
Gefährdungen:
  • Beseitigung alter Baeume
  • Eutrophierung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Siedlung, Flaechenverbrauch
  • Strassenbau
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
  • Wegebau
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Entnahme nicht bodenstaendiger Gehoelze
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • Erhoehung des Altholzanteils
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Gruenlandnutzung extensivieren
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Waldmantelentwicklung
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