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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Wunderwaeldchen (LP) (OE-041)

Objektbezeichnung:

NSG Wunderwaeldchen (LP)

Kennung:

OE-041

Ort: Attendorn
Kreis: Olpe
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 0,41 ha
Offizielle Fläche: 0,73 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1981
Inkraft: 2006
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt
- zur Erhaltung eines landschaftspraegenden Feldgehoelzes auf Carbonatverwitterungsboden
des Massenkalks mit einer flöristisch-vegetationskundlich wertvollen Waldvegetation.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4813-0058
Kennung:

BK-4813-0058

Objektbezeichnung:

NSG Wunderwäldchen

Link zur Karte: BK-4813-0058
Objektbeschreibung: Kleines, rund 0,7 ha großes Feldgehölz mit naturnaher Bestockung in der Feldflur zwischen Grevenbrück im Osten und Röllecken im Westen. Durch das kleine Naturschutzgebiet verläuft die Gemeindegrenze von Attendorn und Lennestadt. Das Feldgehölz stockt auf einem kleinen Härtlingszug des devonischen Massenkalks, dessen Relief offensichtlich durch frühere kleine Abgrabungen verändert worden ist. Das Buchen-Eichenwäldchen weist überwiegend mittleres Baumholz auf, seine Krautschicht ist carbonatisch geprägt und üppig entwickelt. Im Frühjahr ist ein ausgedehnter Bärlauch-Teppich aspektbestimmend. Das NSG Wunderwäldchen ist ein landschaftsbildprägendes Feldgehölz mit einer artenreichen Waldvegetation vom Typ des Waldmeister-Buchenwaldes. Traditionelles zentrales Schutzziel ist der Erhalt eines bemerkenswerten Pflanzenstandortes: die hier vorkommende Haselwurz (Asarum europaeum) ist ein isoliertes Einzelvorkommen außerhalb des geschlossenen Verbreitungsgebietes mit kontinentaler Tendenz. Das NSG Wunderwäldchen ist eine naturnahe Biotopinsel innerhalb der Feldflur im Nahbereich des Naturschutzgebietes Breiter Hage. Der Erhalt der naturnahen Waldvegetation und der Schutz vor direkten und indirekten Schädigungen sind für dieses Klein-Naturschutzgebiet elementar.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Feldgehoelze (nicht FFH-LRT) <NBA0> (0,73 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Feldgehoelz <BA0> (0,73 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Baeren-Lauch (Allium ursinum (subsp. ursinum))
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Haselwurz (Asarum europaeum)
  • Hohe Schluesselblume (Primula elatior)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum)
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Seidelbast (Daphne mezereum)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Veilchen unbestimmt (Viola spec.)
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
Tierarten:
Schutzziele: Erhalt eines Feldgehölzes auf Carbonatverwitterungsboden mit naturnaher Waldvegetation insbesondere aus floristisch-vegetationskundlichen Gründen.
Gefährdungen:
  • Isolationseffekt
Maßnahmen:
  • Vegetationskontrolle
  • weiterhin keine Bewirtschaftung
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