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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Wacholderduene Sebbelheide (RE-003)

Objektbezeichnung:

NSG Wacholderduene Sebbelheide

Kennung:

RE-003

Ort: Haltern
Kreis: Recklinghausen
Bezirksregierung: Münster
Digitalisierte Fläche: 2,02 ha
Offizielle Fläche: 2,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1939
Inkraft: 2008
Außerkraft: 2028
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt gemaess LG Paragraph 20a,b,c

- zur Erhaltung, Förderung, Entwicklung und Wiederherstellung von Lebensgemeinschaften
und Lebensstäten, insbesondere eines Dünengeländes mit Wacholder- und Besenheide-
flächen, außerdem zur Erhaltung und Föerderung von hieran angepassten, seltenen
und gefährdeten Fledermaus-, Reptilien-, Vögel- und Insektenarten,

- aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen und erdgeschichtlichen
Gründen und wegen der biogeographischen Bedeutung,

- wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schönheit des Gebietes,

- zur Sicherung des Naturhaushalts und zur Abwehr schädlicher Einwirkungen und negativer
Veränderungen ökologischer Zusammenhänge.

Zur Aufrechterhaltung des Schutzzweckes ist die Aufstellung eines Pflege- und Entwicklungs-
planes (PEPL) erforderlich.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4209-0024
Kennung:

BK-4209-0024

Objektbezeichnung:

NSG Wacholderduene Sebbelheide

Link zur Karte: BK-4209-0024
Objektbeschreibung: Das NSG Wacholderduene Sebbelheide liegt isoliert innerhalb eines von Kiefernwäldern beherrschten geschlossenen Waldes. Die Nördl. Teilfläche wird von einem undurchdringlichen Wacholdergebüsch eingenommen. Die Sträucher stehen dicht, so dass die ehemalige Heidevegetation nur noch randlich und in Relikten vorhanden ist. Viele Wacholder sterben ab. Unmittelbar südlich grenzt eine stark durch Birkenanflug verbuschte, schmale Heidefläche an. Ebenfalls hier ist die Heidevegetation nur noch spärlich vorhanden. Kleinflächig ist im NW ein Sandmagerrasen ausgebildet. Die größte Teilfläche nimmt ein Kiefernmischwald mit einheimischen Laubgehölzen ein.
Lebensraumtypen:
  • Duenen mit offenen Grasflaechen mit Corynephorus und Agrostis [Duenen im Binnenland] <2330> (0,04 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete flaechige Gebuesche und Baumgruppen <NBB0> (0,66 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AK1> (0,95 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (0,66 ha)
  • Degenerierte Calluna-Heide <DA2> (0,23 ha)
  • Silikattrockenrasen <xDC0> (0,04 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sand-Segge (Carex arenaria)
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Silbergras (Corynephorus canescens)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Wacholder (Juniperus communis)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
Tierarten:
Schutzziele: Erhaltung von Wachoderheiden und Magerrasen
Gefährdungen:
  • Eutrophierung
  • Isolationseffekt
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Stoerungs-, Eutrophierungszeiger
  • unerwuenschte Sukzession
  • Veraenderung Vegetation
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
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