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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Lippeaue (RE-029)

Objektbezeichnung:

NSG Lippeaue

Kennung:

RE-029

Ort: Datteln
Kreis: Recklinghausen
Bezirksregierung: Münster
Digitalisierte Fläche: 2.168,33 ha
Offizielle Fläche: NaN ha
Flächenanzahl:
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1992
Inkraft: 2005
Außerkraft: 2025
Schutzziel: Die Unterschutzstellung als NSG erfolgt gemaess LG Paragraph 20,

- Zur Erhaltung und Foerderung einer grossraeumig durchgehenden, in
wesentlichen Teilen naturnahen Flussauenlandschaft als Hauptachse
eines Biotopverbundes von landesweiter Bedeutung,
- Zur Erhaltung und Foerderung von Lebensgemeinschaften oder Lebens-
staetten bestimmter wildwachsender Pflanzen und wildlebender Tier-
arten,insbesondere von seltenen und stark gefaehrdeten Wat-,
Wiesen- und Wasservoegeln, Reptilien, Amphibien, Fischen, Wasserin-
sekten, Pflanzengesellschaften des offenen Wassers und des feuchten
und mageren Gruenlandes sowie Roehrichten, naturnahen Auwald- und
Feuchtbereichen,
- Zur Herstellung und Wiederherstellung von naturnahen Flussauenbe-
reichen,
- Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und Schoenheit des Gebietes,
- Zur Bewahrung und Wiederherstellung eines guenstigen Erhaltungszustandes
der natuerlichen Lebensraeume und wild lebenden Tier und Pflanzenarten von
gemeinschaftlichem Interesse gemaess Artikel 4 Abs. 4 i. V. m. Artikel 2 der Richtlinie
92/43/EWG des Rates zur Erhaltung der natuerlichen Lebensraeume sowie der wild
lebenden Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie) vom 21.05.1992. Hierbei handelt es sich
um folgende natuerliche Lebensraeume von gemeinschaftlichem Interesse gemaess
Anhang I der FFH-Richtlinie als massgebliche Bestandteile des Gebietes i. S. des
Paragraphen 48d Abs. 4LG

- Erlen-, Eschen- und Weichholz-Auenwaelder (91E0, prioritaerer Lebensraum),
- Natuerliche eutrophe Seen und Altarme (3150),
- Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (3260),
- Fluesse mit Schlammbaenken und einjaehriger Vegetation (3270),
- Feuchte Hochstaudenfluren (6430),
- Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwisen (6510),
- Alte bodensaure Eichenwaelder auf Sandebenen (9190),
- Hartholz-Auenwaelder (91F0),

sowie um folgende Arten von gemeinschaftlichem Interesse gemaess Anhang II
der FFH-Richtlinie als massgebliche Bestandteile des Gebietes i.S. des
Paragraphen 48d Abs. 4 LG

- Teichfledermaus (Myotis dasycneme),
- Kammmolch (Triturus cristatus),
- Flussneunauge (Lampetra fluviatilis),
- Helm-Azurjungfer (Coenagrion mercuriale).

Ausserdem handelt es sich um Lebensraeume fuer folgende im Schutzgebiet vorkommende
Vogelarten gemaess Artikel 4 der Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 02.04.1979 ueber
die Erhaltung der wild lebenden Vogelarten (EG-Vogelschutzrichtlinie) als massgebliche
Bestandteile des Gebietes i.S. des Paragraphen 48d Abs. 4 LG

Vogelarten, die im Anhang I der Richtlinie 79/409/EWG aufgefuehrt sind

- Eisvogel (Alcedo atthis, bruetend),
- Rohrdommel (Botaurus stellaris, auf dem Durchzug),
- Rohrweihe (Circus aeruginosus, bruetend),
- Wachtelkoenig (Crex crex, bruetend),
- Zwergsaeger (Mergus albellus, ueberwinternd),
- Schwarzmilam (Milvus migrans, auf dem Durchzug),
- Fischadler (Pandion haliaetus, auf dem Durchzug),
- Wespenbussard (Pernis apivorus, bruetend),
- Kampflaeufer (Philomachus pugnax, auf dem Durchzug),
- Bruchwasserlaeufer (Tringa glareola, auf dem Durchzug),

Vogelarten der Richtlinie 79/409/EWG, die nicht im Anhang I aufgefuehrt sind

- Teichrohrsaenger (Acrocephalus scirpaceus, bruetend),
- Flusslaeufer (Actitis hypoleucos, keine Angabe),
- Spiessente (Anas acuta, auf dem Durchzug),
- Loeffelente (Anas clypeata, bruetend),
- Krickente (Anas crecca, bruetend),
- Knaekente (Anas querquedula, bruetend),
- Tafelente (Aythya ferina, ueberwinternd),
- Baumfalke (Falco subbuteo, bruetend),
- Bekassine (Gallinago gallinago, auf dem Durchzug),
- Nachtigall (Luscinia megarhynchos, bruetend),
- Gaensesaeger (Mergus merganser, ueberwinternd),
- Pirol (Oriolus oriolus, bruetend),
- Wasserralle (Rallus aquaticus, bruetend),
- Beutelmeise (Remiz pendulinus, keine Angabe),
- Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis, bruetend),
- Gruenschenkel (Tringa nebularia, auf dem Durchzug),
- Waldwasserlaeufer (Tringa ochropus, auf dem Durchzug),

Das Gebiet hat darueber hinaus im Gebietsnetz Natura 2000 Bedeutung fuer die
Lebensraeume von gemeinschaftlichem Interesse gemaess Anhang I der
FFH-Richtlinie

- Sandtrockenrasen auf Binnenduenen (2330),
- Hainsimsen-Buchenwald (9110),
- Stieleichen-Hainbuchenwald (9160),

Vogelarten der Richtlinie 79/409/EWG, die nicht im Anhang I aufgefuehrt sind

- Wiesenpiper, (Anthus pratenisis, bruetend),
- Kiebitz, (Vanellus vanellus, bruetend),
- Flussregenpfeifer, (Charadrius dubis, bruetend).
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4209-0052
  • BK-4209-0230
  • BK-4307-0110
  • BK-4310-0111
  • BK-4310-0133
Kennung:

BK-4209-0230

Objektbezeichnung:

NSG Lippeaue im Kreis Recklinghausen, Teilfläche zwischen B 235 nördlich Datteln und Ahse

Link zur Karte: BK-4209-0230
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst den 7 km langen Flusslauf der Lippe zwischen der B 235 nordöstlich von Datteln und der Straßenbrücke bei Ahsen mit den ausgedehnten, großflächig beackerten Niederungsebenen links der Lippe (Kreis Recklinghausen). Der Tieflandfluss weist im Abschnitt zwischen Datteln und Ahsen einige markante Flussschwingen auf. Er ist teilbegradigt, ca. 35-40 m breit und langsam fließend. Die Ufer sind zumeist durch Steinpackungen befestigt. Gesäumt werden die Ufer zumeist von Uferhochstauden und Fließgewässerröhrichten, geprägt durch ein Vegetationsmosaik aus Rohrglanzgras-Röhrichten, Zaunwinden-, Kälberkropf- und Engelwurz-Gesellschaften. Verbreitet sind eutraphente Vegetationsbestände mit Brennessel, Ackerkratzdistel, Beifuss,- und Rainfarn. Eingestreut findet sich in den Saumbiotopen der Aue die Große Wiesenraute als floristische Besonderheit. Vereinzelt treten durchgewachsene Weiden-Kopfbäume und Holundergebüsche auf. Die Unterwasservegetation der Lippe setzt sich überwiegend aus Kammlaichkrautfluren zusammen. Das Schutzgebiet umfasst weiterhin ausgedehnte Niederungsebenen, die bei Haus Vogelsang eine Breite von 1 km aufweisen. Diese Flächen werden ganz überwiegend beackert. Kleinere Waldflächen am Talrand und zwischen zwei Flussschwingen sind forstlich geprägte Laubmischwälder mit dominierenden Eichen und Pappeln. Örtlich kommen aber auch auf feuchten Standorten des Talrandes Eichen-Hainbuchenwälder zur Ausprägung, ergänzt durch (jüngere) Laubmischwälder. Trotz der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung des Lippetales zwischen Datteln und Ahsen sind örtlich herausragende Biotopelemente erhalten geblieben. Die untere Mühlenbachniederung nördlich Hof Brauckmann-Berger weist mit dem naturnahen Bachlauf, den extensiv genutzten Glatthaferwiesen und den tief beasteten Bäumen auf der Talkante Vegetationsbilder und Landschaftsstrukturen der traditionellen Kulturlandschaft auf. Im westlich davon gelegenen, stark verlandeten Lippe-Altarm kommt ein Vegetationsmosaik aus Erlenbruchwald, Großseggenried und Röhricht zur Ausprägung, ergänzt durch offene Wasserflächen. Schilfröhricht ist weiterhin innerhalb der stark gebogenen Flutmulde Buschkamp erhalten geblieben. Die großen, flachen Teiche westlich Haus Vogelsang weisen eine typische Verlandungsvegetation mit Röhricht und Weidengebüsch auf. Naturnah ausgebildet ist auch der von einem dichten Gehölzsaum begleitete Bachlauf zwischen Haus Vogelsang und der Lippe. Repräsentative Vogelarten des offenen Lippetales mit seinen Still- und Fließgewässern unter Einschluss von Hochstauden- und Röhrichtbiotopen sind Kuckuck, Haubentaucher, Teichhuhn, Eisvogel und Sumpfrohrsänger. Der Lippeabschnitt zwischen Datteln und Ahsen mit angrenzenden Niederungsflächen ist Teil des landesweit und international bedeutenden Groß-Naturschutzgebietes Lippeaue, das mit einer Gesamtlänge von über 52 km zu den herausragendsten Schutzgebieten im südlichen Münsterland gehört. Im Rahmen einer langfristigen Schutz- und Entwicklungsstrategie sollten insbesondere die ausgedehnten Ackerflächen in strukturreiches Dauergrünland überführt werden.
Kennung:

BK-4209-0052

Objektbezeichnung:

NSG Lippe

Link zur Karte: BK-4209-0052
Objektbeschreibung: Das Gebiet beschreibt die Lippe und die Lippeaue zwischen Hervest im Westen und Ahsen im Osten. Die Lippe präsentiert sich als weitestgehend ruhig dahinströmender begradigter und ausgebauter bis ca. 40 m breiter Fluß welcher Abschnittsweise durch Deiche mit artenreichen Glatthaferwiesen begleitet wird. Insbesondere ab dem mittleren Gebietsteil südl. Freiheit weist der Fluß Bereiche mit naturnahen Strukturen wie Uferabbrüchen, unterschiedliche Wassertiefen und Strömungsgeschwindigkeiten, Steil- und Flachufer und gewässerbegleitende Weiden-Gehölze auf. Die Uferbereiche werden von Hochstaudensäumen aus Brennessel, Rohrglanzgras, Weidenröschen, Wasserdost und anderen Elementen der nährstoffliebenden Staudengesellschaften geprägt. Teilweise sind Röhrichtarten wie Schilfrohr, Rohrkolben und Gelbe Schwertlilie eingestreut. Im und auf dem Wasserkörper wird die Vegetation durch Tausendblatt und Laichkräutern gebildet; teilweise fehlt sie aber vollständig. Die Lippeaue wird zu einem weit überwiegenden Teil durch Äcker und Intensivgrünland geprägt. Nur in geringem Umfang sind auentypische Biotope wie Flutrasen, Altarme, Feucht- und Nasswiesen sowie Auenwälder erhalten. Diese konzetrieren sich besonders südlich der Ortschaft Freiheit. Dort sind durch Bergsenkungen Niederungen enstanden die von einem Mosaik aus Auenwäldern, Röhrichten, Feuchtweide- und Brachen sowie ausgedehnten Weidengehölzen eingenommen werden. Dieser Bereich kann als naturschutzfachlich sehr wertvoller Teilabschnitt des NSG angesehen werden. Hier werden ausgedehnte Grünlandflächen extensiv durch Heckrinder beweidet. Südlich Haltern am See und bei Ahsen sind weitere wichtige Lebensräume erhalten worden wie ausgedehnte Glatthaferwiesen die eng mit Hochstaudenfluren und Röhrichten verzanht sind. Neben diesen Auentypischen Biotopen sind die zahlreichen Gehölzstrukturen wie Baumreihen, Hecken, Gebüschstreifen, Kopfweidenreihen wertbestimmend, die als Reste der ehemaligen extensiv genutzten Kulturlandschaft die Äcker und das Grünland teilweise netzartig durchziehen. Wertbestimmend für das Naturschutzgebiet sind die auentypischen Lebensräuem wie Röhrichte, Auwälder, Feuchtgrünländer und Weidengehölze die sich insbesondere südlich Freiheit konzentrieren. Weiterhin sind die noch die verbliebenden naturnahen Gewässerstrukturen der Lippe von großer naturschutzfachlicher Bedeutung. Dem Gebiet kommt zudem eine große Bedeutung für den Erhalt und Förderung zahlreicher Tierarten von gemeinschaftlichem Interesse im Sinne der Vogelschutzrichtlinie und FFH-Richtlinie zu. Auch im Kontext des landesweiten Biotopverbundes kommt dem Fluß als lineares Element eine hervorragende Bedeutung innerhalb des Naturraumes Sandmünsterland und darüberhinaus zu. Schutzziel ist die Erhaltung und Förderung bzw. Wiederherstellung einer naturnahen Flußlandschaft mit den genannten auentypischen Elementen. Weiterhin ist eine Extensivierung des Grünlandes anzustreben und ein weiterer Grünlandumbruch zu vermeiden.
Kennung:

BK-4307-0110

Objektbezeichnung:

NSG Lippeaue, Teilflaeche 10, Bereich zwischen der Lippeschleife

Link zur Karte: BK-4307-0110
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfaßt die Lippeaue zwischen der Kreisgrenze westlich Haus Hagenbeck bis auf Höhe der Kanal-Schleuse Dorsten. Die Lippe ist in diesem Abschnitt ein zwischen 20-40m breiter, teilbegradigter, überwiegend rasch fliessender Fluss. Insbesondere im westlichen Teil bildet die Lippe große Mäanderbögen, ist jedoch im Stadtbereich Dorsten kanalartig ausgebaut. Einige Uferabschnitte sind mehr oder weniger unbefestigt und weitgehend bzw. bedingt naturnah. Ansonsten sind die Ufer durch Steinpackungen befestigt. Im Bereich der Staedte Dorsten und Holsterhausen ist die Aue zwischen den hohen Daemmen nur etwa 10-20 m breit. Die Ufer weisen überwiegend steilere Böschungpartien auf, die nach Dorsten hin in flachere Ufer übergehen. Die Wassertiefe der Lippe variiert zwischen ca. 1,5 bis max. 3m. Abschnittsweise stocken teils lückige Uferweidengebüsche. Dabei wird der westliche Lippebogen von Silberweiden begleitet. Vereinzelt treten durchgewachsene Weiden-Kopfbaeume auf. Die Ufer- und Böschungsbereiche sind von einem durchschnittlich ca. 4 m breiten Uferhochstaudenstreifen gesäumt. Dominierend sind Rohrglanzgras-Röhrichte verzahnt mit Zaunwinden-, Kälberkropf-Gesellschaften der Eingestreut findet sich die Große Wiesenraute. Stellenweise treten vermehrt Eutrophierungszeiger wie Brennessel und Beifuss-Rainfarn-Bestände auf. Die Unterwasservegetation setzt sich überwiegend aus Kammlaichkrautfluren zusammen. Im Bereich Dorsten wird die Lippeaue von hohen Deichen noch stärker eingeengt. Auf dem Wasser wird Kanusport betrieben. Noerdlich der Lippe ist der Auenbereich 200-300 m breit, die alten Terassenkanten sind streckenweise noch deutlich zu erkennen. Nach Sueden wird der Flusslauf mit Ausnahme der Lippeschleife durch einen hohen Deich begrenzt. Die Aue wird ueberwiegend als Fettweide genutzt, vor allem suedlich der Lippe findet jedoch auch in erheblichem Umfang Ackerbau statt. Die Gruenlandflaechen sind durch Pappelreihen und Weissdornhecken gegliedert. Kleinflächig ist v.a an steileren Böschungsbereichen noch Magergrünland-Reste erhalten. Glatthaferwiesen sind bis auf fragmentarische Restbestände kaum noch zu finden. Im Osten der Lippeaue ist östlich des Baumbach auf einer Parzelle eine Entwicklung zu einer Glatthaferwiese zu beobachten Suedlich Haus Hagenbeck befinden sich im Gruenland zwei im Sommer trockenfallende Senken als Reste eines Altarms. Der Grund dieser Senken liegt 2,5 m unter Gelaendeniveau und ist mit Verlandungsvegetation und Flutrasen bestanden. Noerdlich ist in einer ehemaligen Lippeschleife ein Verlandungskomplex erhalten, der sich allmählich zum Erlen-Bruchwald entwickelt.. Auf der noerdlichen Terrassenkante, westlich Haus Groeting und oestlich der A 31 stocken Waldflaechen. Der Wald auf der Terrassenkante ist vielfaeltig strukturiert. Die nördliche Fläche wird durch Eichen-Eschen-Auwaldbestände geprägt, das südliche Gehölz ist ein Mischwald aus teilweise sehr alten Eichen-Buchenbeständen (Stammdurchmesser bis 80 cm) mit großen Fichten- und Roteichenanteilen. Bei den Waldparzellen bei Haus Schafkaemper und oestlich der A 31 handelt es sich um krautreiche Eichenmischwaelder.
Kennung:

BK-4310-0111

Objektbezeichnung:

NSG Lippeaue im Kreis Recklinghausen, Teilfläche zwischen K 2 und B 235

Link zur Karte: BK-4310-0111
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst den ca. 4,5 km langen, siedlungsfreien und landwirtschaftlich geprägten Talraum der Lippe im Kreis Recklinghausen zwischen den Straßenbrücken von K 2 und B 235 nordöstlich von Datteln. In diesem Talabschnitt wird der Fluss von den Bauwerken des alten und neuen Dortmund-Ems-Kanals (Alte und Neue Fahrt) gequert. Der Tieflandfluss der Lippe ist weitgehend ausgebaut und stark eingetieft. Bei einer Breite von 20-30m weist der mäßig strömende Fluss zumeist nur eine geringer Strukturvielfalt auf. Die Ufer sind überwiegend mit Steinschüttungen befestigt, stellenweise sind jedoch auch unbefestigte, in den letzten Jahren entfesselte Uferbereiche vorhanden. Die Unterwasservegetation der Lippe ist relativ schwach ausgebildet und setzt sich überwiegend aus Kammlaichkrautgesellschaften zusammen. Die Ufer und Böschungen werden zumeist von Uferhochstauden gesäumt, stellenweise sind aber auch ausgedehnte Weiden-Ufergehölze vorhanden. Die Uferhochstaudenfluren werden von Rohrglanzgras-Röhrichten dominiert, häufig verzahnt mit Zaunwinden-, Kälberkropf- und Engelwurz-Gesellschaften. Eingestreut findet sich die Große Wiesenraute als floristische Besonderheit. Stellenweise treten vermehrt Eutrophierungszeiger wie Brennessel, Ackerkratzdistel und Beifuss-Rainfarn-Bestände auf. Der Talboden wird ganz überwiegend beackert. Grünland in Form von Intensivgrünland ist nur kleinflächig ausgebildet. Artenreiche Glatthaferwiesen beschränken sich auf schmale Böschungen und Terrassenkanten. Örtlich wird die Lippetalung von Gehölzreihen und Feldgehölzen durchsetzt. Bemerkenswert ist der Auenbereich zwischen der Alten und der Neuen Fahrt des Dortmund-Ems-Kanals. Hier kommt ein verlandeter Altarm zur Ausprägung, geprägt durch einen Biotopkomplex aus ausgedehnten Schilfröhrichten, feuchten Hochstaudenfluren, Weidengebüschen und erlenreichen Auenwaldrelikten. Ergänzend sind einige (temporäre) Kleingewässer vorhanden. Durchflossen wird die stark gebogenen Altarm-Mulde von einem Wasser führenden Graben. In Lippenähe liegt ein alter Pappel- und Eichenmischwald mit Auenwaldcharakter, umrahmt von jüngeren Laubholzbeständen. Der Abschnitt des Lippetales nordöstlich von Datteln ist Teil des landesweit und international bedeutenden Groß-Naturschutzgebietes Lippeaue, das mit einer Gesamtlänge von über 52 km zu den herausragendsten Schutzgebieten im südlichen Münsterland gehört. Im Rahmen einer langfristigen Schutz- und Entwicklungsstrategie sollten insbesondere die ausgedehnten Ackerflächen in strukturreiches Dauergrünland überführt werden.
Kennung:

BK-4310-0133

Objektbezeichnung:

NSG Lippeaue im Kreis Recklinghausen, Teilfläche von der Kreisgrenze (UN - RE) bis zur K 2 (Waltroper Straße)

Link zur Karte: BK-4310-0133
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst den oberen, ca. 6,3 km langen, siedlungsfreien und landwirtschaftlich geprägten Talraum der Lippe im Stadtgebiet von Waltrop, Kreis Recklinghausen. Der Tieflandfluss der Lippe ist weitgehend ausgebaut und stark eingetieft. Bei einer Breite von 20-30m weist der mäßig strömende Fluss zumeist nur eine geringer Strukturvielfalt auf. Die Ufer sind überwiegend mit Steinschüttungen befestigt, stellenweise sind jedoch auch unbefestigte, in den letzten Jahren entfesselte Uferbereiche vorhanden. Das Ufer ist hier nicht mit Dämmen gesichert, so dass Teile der Aue zumindest partiell periodisch überschwemmt werden. Am Ufer kommt es örtlich zu Aufsandungen durch die Überschwemmungen. Lokal treten auch unbewachsene, bis 1m hohe Steilwändeauf, potentielle Brutplätze für Eisvogel und Uferschwalbe. Die Unterwasservegetation der Lippe ist relativ schwach ausgebildet und setzt sich überwiegend aus Kammlaichkrautgesellschaften zusammen. Die Ufer- und Böschungsbereiche werden zumeist von Uferhochstauden gesäumt, bereichsweise sind aber auch ausgedehnte Weiden-Ufergehölze vorhanden. Die Uferhochstaudenfluren werden von Rohrglanzgras-Röhrichten dominiert, häufig verzahnt mit Zaunwinden-, Kälberkropf- und Engelwurz-Gesellschaften. Eingestreut findet sich die Große Wiesenraute. Stellenweise treten vermehrt Eutrophierungszeiger wie Brennessel, Ackerkratzdistel und Beifuss-Rainfarn-Bestände auf. Die Aue wird stellenweise durch ausgeprägte, mit Gehölzen bestockte Terrassenkanten begrenzt. Der Talboden wird überwiegend als Intensivweide genutzt. Äcker liegen zumeist auf etwas erhöhten Standorten, grenzen z.T. aber auch unmittelbar an den Fluss. Feuchtgrünland ist lediglich in alten Flutmulden erhalten geblieben und erreicht insbesondere in der Umgebung von Hof Neuhaus größere Flächenanteile. Kleinflächig kommt auf niedrigen Terrassenkanten artenreiches Magergrünland zur Ausprägung. Örtlich wird die Lippeniederung von Kleingehölzen wie Hecken, Baumreihen und Baumgruppen durchsetzt. Stellenweise stehen Kopfbäume (Eschen, Eichen und Weiden). Flächige Gehölzbestände finden sich fast ausschließlich in Form von jüngeren (Laubholz-)Aufforstungen am Rand der Aue. Aus naturschutzfachlicher Sicht bemerkenswert ist neben den Flutrasen, Feuchtbrachen und Röhrichten in den Flutmulden ein gut ausgebildetes Altwasser nahe Hof Neuhaus. Der Altarm ist vom Fluss abgeschnitten, entwässert aber über einen schmalen Graben in die Lippe. Auf der Wasserfläche schwimmen dichte Seerosendecken, randlich finden sich ausgedehnte Wasserlinsen-Decken mit Herden von Spirodela polyrhiza. Am Ufer wächst zumeist ein Röhrichtsaum, stellenweise sind auch größere Weidengebüsche vorhanden. Der Altarm wird überwiegend von Ackerflächen eingerahmt. Aufgrund einer fehlenden Pufferzone ist das Wasser stark eutrophiert. Weitere Stillgewässer finden sich in Form kleiner Teiche (z.T. naturnah) sowie im Bereich ehemaliger Altwässer, dort z.T. nur noch als schmale Wasserrinnen. Ein großes Stillgewässer mit einem breiten Röhrichtsaum ist im Süden vor der hier markant ausgebildeten Terrassenkante künstlich angelegt (vergrößert?) worden. Das Waltroper Lippetal ist Teil des landesweit und international bedeutenden Groß-Naturschutzgebietes Lippeaue, das mit einer Gesamtlänge von über 52 km zu den herausragendsten Schutzgebieten im südlichen Münsterland gehört. Im Rahmen einer langfristigen Schutz- und Entwicklungsstrategie sollten insbesondere die ausgedehnten Ackerflächen in strukturreiches Dauergrünland überführt werden.
Lebensraumtypen:
  • Duenen mit offenen Grasflaechen mit Corynephorus und Agrostis [Duenen im Binnenland] <2330> (0,15 ha)
  • Natuerliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions <3150> (0,98 ha)
  • Fliessgewaesser der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion <3260> (48,60 ha)
  • Fluesse mit Schlammbaenken mit Vegetation des Chenopodion rubri p.p. und des Bidention p.p. <3270> (1,45 ha)
  • Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe <6430> (37,92 ha)
  • Magere Flachland-Maehwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis) <6510> (19,23 ha)
  • Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum) <9110> (15,72 ha)
  • Subatlantischer oder mitteleuropaeischer Stieleichenwald oder Hainbuchenwald (Carpinion betuli) [Stellario-Carpinetum] <9160> (6,71 ha)
  • Alte bodensaure Eichenwaelder auf Sandebenen mit Quercus robur <9190> (8,23 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (28,12 ha)
  • Hartholzauewaelder mit Quercus robur, Ulmus laevis, Ulmus minor, Fraxinus excelsior o. Fraxinus angustifolia (Ulmenion minoris) <91F0> (56,69 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (21,32 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Moor- und Bruchwaelder (nicht FFH-LRT) <NAC0> (5,29 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Auenwaelder (nicht FFH-LRT) <NAX0> (3,86 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Feldgehoelze (nicht FFH-LRT) <NBA0> (27,34 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete flaechige Gebuesche und Baumgruppen <NBB0> (7,56 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (24,27 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Ufergehoelze (nicht FFH-LRT) <NBE0> (10,66 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH-LRT) <NCC0> (12,06 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Silikattrockenrasen (nicht FFH-LRT) <NDC0> (0,39 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (123,69 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (33,58 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Magergruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NED0> (8,07 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (16,49 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (35,87 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Saeume und Hochstaudenfluren (nicht FFH-LRT) <NK00> (1,43 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • artenreiche Magerwiesen und -weiden (2,71 ha)
  • Auwaelder (27,60 ha)
  • Bruch- und Sumpfwaelder (5,60 ha)
  • Fliessgewaesserbereiche (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (14,03 ha)
  • Roehrichte (19,86 ha)
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen (16,07 ha)
  • stehende Binnengewaesser (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (12,21 ha)
  • Suempfe (1,19 ha)
  • Trockenrasen (0,54 ha)
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (0,45 ha)
  • Eichenwald <AB0> (3,36 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (5,10 ha)
  • Birkenwald <AD0> (5,49 ha)
  • Eichen-Birkenmischwald <AD1> (1,96 ha)
  • Pappelwald auf Auenstandort <AF2> (0,07 ha)
  • Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AK1> (5,81 ha)
  • Eschenwald <AM0> (2,09 ha)
  • Eschenwald auf Auenstandort <AM3> (3,86 ha)
  • Ahornmischwald <AR1> (1,67 ha)
  • Vorwald, Pionierwald <AU2> (1,10 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (15,67 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (3,51 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (4,34 ha)
  • Gebueschstreifen, Strauchreihe <BB1> (1,10 ha)
  • Weiden-Auengebuesch <BB4> (1,51 ha)
  • Hecke <BD0> (2,02 ha)
  • Wallhecke <BD1> (2,55 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (2,98 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (3,34 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (2,91 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <BE1> (4,80 ha)
  • Baumreihe <BF1> (7,56 ha)
  • Einzelbaum <BF3> (0,07 ha)
  • Kopfbaumgruppe, Kopfbaumreihe <BG0> (2,02 ha)
  • Kopfbaumgruppe <BG2> (0,31 ha)
  • Kopfbaum <BG3> (5,45 ha)
  • Fettwiese <EA0> (0,08 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <EA1> (9,36 ha)
  • Fettweide <EB0> (240,29 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (0,30 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <EC1> (1,78 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (2,02 ha)
  • Flutrasen <EC5> (0,84 ha)
  • Magerweide <ED2> (4,86 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (12,57 ha)
  • Brachgefallene Fettwiese <EE1> (1,46 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (1,38 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <EE4> (0,50 ha)
  • Gering bis maessig verbuschte Gruenlandbrache <EE5> (13,72 ha)
  • Altarm (angebunden, nicht durchstroemt) <FC3> (0,47 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (0,03 ha)
  • Tuempel (periodisch) <FD1> (0,73 ha)
  • Teich <FF0> (4,03 ha)
  • Graben <FN0> (5,63 ha)
  • Graben mit intakter Fliessgewaesservegetation <FN1> (0,01 ha)
  • Tieflandfluss <FO2> (33,70 ha)
  • Acker <HA0> (324,42 ha)
  • Ackerbrache <HB0> (0,73 ha)
  • Hochwasserdamm, Deich <HE0> (2,55 ha)
  • Garten, Baumschule <HJ0> (4,03 ha)
  • Hochstaudenflur, flaechenhaft <LB0> (1,31 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (6,25 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (4,50 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAA2> (0,94 ha)
  • Eichenwald <xAB0> (0,47 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <xAB1> (6,12 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <xAB2> (1,42 ha)
  • Eichenmischwald mit einheimischden Laubbaumarten <xAB3> (35,10 ha)
  • Nadelbaum-Eichenmischwald <xAB5> (1,32 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <xAB9> (6,71 ha)
  • Weiden-Auenwald <xAE2> (3,25 ha)
  • Pappelmischwald <xAF1> (2,94 ha)
  • Pappelwald auf Auenstandort <xAF2> (1,48 ha)
  • Eschenwald <xAM0> (1,02 ha)
  • Aufforstung <xAU0> (1,78 ha)
  • Ufergehoelz <xBE0> (0,38 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <xEA1> (19,23 ha)
  • Abgrabungsgewaesser <xFG0> (1,24 ha)
  • Tieflandfluss <xFO2> (48,81 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <xKA2> (40,06 ha)
  • Hochstaudenflur, flaechenhaft <xLB0> (2,03 ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (4,14 ha)
  • Weiden-Bruchwald <yAE3> (1,15 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <yBB0> (0,25 ha)
  • Ufergehoelz <yBE0> (1,40 ha)
  • Grossseggenried <yCD0> (1,05 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <yCD1> (0,13 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <yCF2> (10,77 ha)
  • Silikattrockenrasen <yDC0> (0,29 ha)
  • Straussgrasrasen <yDC3> (0,10 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <yEC0> (5,78 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (0,77 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (0,22 ha)
  • Flutrasen <yEC5> (0,16 ha)
  • Magerweide <yED2> (2,71 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (7,38 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <yFD0> (0,94 ha)
  • Blaenke <yFD2> (0,10 ha)
  • Teich <yFF0> (5,23 ha)
  • Tieflandbach <yFM5> (2,08 ha)
  • Bergsenkungsgewaesser <yFR0> (4,97 ha)
  • Feuchter (nasser) Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <yKA0> (0,13 ha)
  • Feuchter (nasser) Ruderalsaum bzw. linienf. Hochstaudenflur <yKA1> (0,23 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <yKA2> (0,10 ha)
  • Eichenwald <zAB0> (0,16 ha)
  • Eichenmischwald mit einheimischden Laubbaumarten <zAB3> (1,16 ha)
  • Eichen-Auenwald <zAB7> (6,91 ha)
  • Erlenwald <zAC0> (1,71 ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <zAC1> (0,92 ha)
  • Nadelbaum-Erlenmischwald <zAC3> (0,83 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (0,52 ha)
  • Weiden-Auenwald <zAE2> (1,46 ha)
  • Pappelwald auf Auenstandort <zAF2> (0,35 ha)
  • Eschenmischwald <zAM1> (0,87 ha)
  • Eschenwald auf Auenstandort <zAM3> (2,80 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <zBA1> (1,08 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <zBB0> (7,43 ha)
  • Ufergehoelz <zBE0> (1,04 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <zCF2> (8,64 ha)
  • Silbergrasflur <zDC2> (0,11 ha)
  • Straussgrasrasen <zDC3> (0,04 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <zEE3> (1,75 ha)
  • Altwasser (abgebunden) <zFC2> (0,98 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Minze (Mentha arvensis)
  • Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense (subsp. arvense))
  • Acker-Senf (Sinapis arvensis (subsp. arvensis))
  • Acker-Spoergel (Spergula arvensis)
  • Acker-Stiefmuetterchen (Viola arvensis)
  • Ackerwinde (Convolvulus arvensis)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Aehren-Tausendblatt (Myriophyllum spicatum)
  • Ampfer-Knoeterich (Persicaria lapathifolia)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Artengruppe Gefleckter Aronstab (Arum maculatum agg.)
  • Arznei- Engelwurz (Angelica archangelica)
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Bastard-Luzerne (Medicago varia (M. falcata x sativa))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blauer Wasser-Ehrenpreis (Veronica anagallis-aquatica (subsp. anagallis-aquatica))
  • Blaugruene Binse (Juncus inflexus (subsp. inflexus))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Bogiges Krummstielmoos (Campylopus flexuosus)
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Bruch-Weide Sa. (Salix fragilis agg.)
  • Bueschelschoen (Phacelia tanacetifolia)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dornige Hauhechel (Ononis spinosa (subsp. spinosa))
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreifurchige Wasserlinse (Lemna trisulca)
  • Dreinervige Nabelmiere (Moehringia trinervia)
  • Dreiteiliger Zweizahn (Bidens tripartita (subsp. tripartita))
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Druesiges Weidenroeschen (Epilobium ciliatum)
  • Dunkle Koenigskerze (Verbascum nigrum (subsp. nigrum))
  • Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale)
  • Echte Kamille (Matricaria recutita)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echtes Barbarakraut (Barbarea vulgaris)
  • Echtes Hirtentaeschel (Capsella bursa-pastoris)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Labkraut Sa. (Galium verum agg.)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Einjaehriger Knaeuel (Scleranthus annuus)
  • Elsbeere (Sorbus torminalis)
  • Entferntaehrige Segge (Carex distans)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Esskastanie (Castanea sativa)
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Ehrenpreis (Veronica arvensis)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Feld-Mannstreu (Eryngium campestre)
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flaum-Hafer (Helictotrichon pubescens)
  • Floh-Knoeterich (Persicaria maculosa)
  • Fluss-Ampfer (Rumex hydrolapathum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fruehlings-Spoergel (Spergula morisonii)
  • Futterwicke (Unterart) (Vicia sativa subsp. sativa)
  • Gaense-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gebraeuchlicher Steinklee (Melilotus officinalis)
  • Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum)
  • Gefluegelte Braunwurz (Scrophularia umbrosa)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gelbe Teichrose (Nuphar lutea)
  • Gelbe Wiesenraute (Thalictrum flavum)
  • Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldrebe (Clematis vitalba)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beifuss (Artemisia vulgaris)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Froschloeffel Sa. (Alisma plantago-aquatica agg.)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Natterkopf (Echium vulgare)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeiner Stechapfel (Datura stramonium)
  • Gemeiner Windhalm (Apera spica-venti (subsp. spica-venti))
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gemeines Seifenkraut (Saponaria officinalis)
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Geruchlose Kamille (Tripleurospermum perforatum)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Vogelmiere (Stellaria media)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Reiherschnabel (Erodium cicutarium)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Leinkraut (Linaria vulgaris)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Gewoehnliches Ruchgras Sa. (Anthoxanthum odoratum agg.)
  • Gewoehnliches Scharbockskraut (Ranunculus ficaria subsp. ficaria)
  • Gewöhnlicher Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus subsp. europaeus)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Gift-Hahnenfuss (Ranunculus sceleratus (subsp. sceleratus))
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Goldrute unbestimmt (Solidago spec.)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grau-Pappel (Populus canescens (P. alba x tremula))
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Klette (Arctium lappa)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Algenfarn (Azolla filiculoides)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosser Klappertopf (Rhinanthus serotinus)
  • Grosses Flohkraut (Pulicaria dysenterica (subsp. dysenterica))
  • Grosses Gruenstengelmoos (Scleropodium purum)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Segge (Carex otrubae)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasen-Klee (Trifolium arvense (subsp. arvense))
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hohe Schluesselblume (Primula elatior)
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Kamm-Laichkraut (Potamogeton pectinatus)
  • Kamm-Laichkraut Sa. (Potamogeton pectinatus agg.)
  • Kanadische Goldrute (Solidago canadensis)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kanadisches Berufkraut (Erigeron canadensis)
  • Klatsch-Mohn (Papaver rhoeas)
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleinbluetiges Weidenroeschen (Epilobium parviflorum)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Klappertopf (Rhinanthus minor)
  • Kleiner Klee (Trifolium dubium)
  • Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria (subsp. eupatoria))
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella subsp. acetosella)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella)
  • Kleiner Storchschnabel (Geranium pusillum)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kleinkoepfiger Pippau (Crepis capillaris)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knaeuel-Hornkraut (Cerastium glomeratum)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Knoeterich (Art unbestimmt) (Polygonum spec.)
  • Knolliger Hahnenfuss (Ranunculus bulbosus (subsp. bulbosus))
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Kohl-Gaensedistel (Sonchus oleraceus)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Kornblume (Centaurea cyanus)
  • Kornelkirsche (Cornus mas)
  • Kratzbeere (Rubus caesius)
  • Krause Distel (Carduus crispus)
  • Krauser Ampfer (Rumex crispus (subsp. crispus))
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Arznei-Baldrian (Valeriana excelsa subsp. excelsa)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kriechendes Fingerkraut (Potentilla reptans)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Lauch unbestimmt (Allium spec.)
  • Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
  • Mais (Zea mays)
  • Mandel-Weide (Salix triandra)
  • Milder Knoeterich (Persicaria mitis)
  • Mittlerer Wegerich (Plantago media (subsp. media))
  • Nessel-Seide (Cuscuta europaea)
  • Nickende Distel (Carduus nutans)
  • Nickender Loewenzahn (Leontodon saxatilis (subsp. saxatilis))
  • Nickender Zweizahn (Bidens cernua)
  • Oelraps (Brassica napus)
  • Oesterreichische Sumpfkresse (Rorippa austriaca)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Persischer Ehrenpreis (Veronica persica)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Platterbsen-Wicke (Vicia lathyroides)
  • Purpur-Weide (Salix purpurea)
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rasen-Schmiele Sa. (Deschampsia cespitosa agg.)
  • Rauhe Gaensedistel (Sonchus asper (subsp. asper))
  • Rauhes Hornblatt (Ceratophyllum demersum)
  • Rauhhaar-Wicke (Vicia hirsuta)
  • Riesen-Goldrute (Solidago gigantea)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Rispengras (Poa spec.)
  • Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rose unbestimmt (Rosa spec.)
  • Rosen-Malve (Malva alcea)
  • Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
  • Rot-Eiche (Quercus rubra)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Rote Johannisbeere Sa. (Ribes rubrum agg.)
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Rote Taubnessel i.w.S. (Lamium purpureum)
  • Roter Gaensefuss (Chenopodium rubrum)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rueben-Kaelberkropf (Chaerophyllum bulbosum (subsp. bulbosum))
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sand-Segge (Carex arenaria)
  • Sand-Straussgras (Agrostis vinealis)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Scharfer Hahnenfuss (Sa.) (Ranunculus acris agg.)
  • Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schmalblaettriger Rohrkolben (Typha angustifolia)
  • Schmalblaettriges Greiskraut (Senecio inaequidens)
  • Schmalblaettriges Weidenroeschen (Epilobium angustifolium)
  • Schoellkraut (Chelidonium majus)
  • Schwanenblume (Butomus umbellatus)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwarzer Nachtschatten (Solanum nigrum)
  • Segge unbestimmt (Carex spec.)
  • Sichelklee (Medicago falcata)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Silbergras (Corynephorus canescens)
  • Spaetbluehende Traubenkirsche (Prunus serotina)
  • Sparriges Kranzmoos (Rhytidiadelphus squarrosus)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzblaettriges Doppelzahnmoos (Didymodon acutus)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stachelbeere (Ribes uva-crispa)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Steinklee unbestimmt (Melilotus spec.)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stink-Storchschnabel Sa. (Geranium robertianum agg.)
  • Storchschnabel unbestimmt (Geranium spec.)
  • Strand-Ampfer (Rumex maritimus)
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Ampfer (Rumex palustris)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Haarstrang (Peucedanum palustre)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Labkraut Sa. (Galium palustre s.l.)
  • Sumpf-Reitgras (Calamagrostis canescens)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Sumpf-Wasserstern (Callitriche palustris)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Sumpfkresse unbestimmt (Rorippa spec.)
  • Taube Trespe (Bromus sterilis)
  • Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria)
  • Taubnessel unbestimmt (Lamium spec.)
  • Taumel-Kaelberkropf (Chaerophyllum temulum)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Teichlinse (Spirodela polyrhiza)
  • Trauben-Kleingabelzahnmoos (Dicranella staphylina)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Unbewehrte Trespe (Bromus inermis)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Vogel-Wicke Sa. (Vicia cracca agg.)
  • Vogelfuss (Ornithopus perpusillus)
  • Vogelmiere Sa. (Stellaria media agg.)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schaumkraut (Cardamine flexuosa)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasser-Sumpfkresse (Rorippa amphibia)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Weg-Rauke (Sisymbrium officinale)
  • Weiche Trespe (Bromus hordeaceus)
  • Weiche Trespe Sa. (Bromus hordeaceus agg.)
  • Weicher Storchschnabel (Geranium molle)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weiden-Bastard (Salix x multinervis (S. aurita x cinerea))
  • Weidenroeschen unbestimmt (Epilobium spec.)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Taubnessel (Lamium album)
  • Weisser Gaensefuss (Chenopodium album)
  • Weisses Labkraut (Galium album)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Welsches Weidelgras (Lolium multiflorum)
  • Wicke unbestimmt (Vicia spec.)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Glockenblume (Campanula patula (subsp. patula))
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Labkraut Sa. (Galium mollugo agg.)
  • Wiesen-Lieschgras Sa. (Phleum pratense agg.)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Rispengras Sa. (Poa pratensis agg.)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)
  • Wiesen-Schaumkraut Sa. (Cardamine pratensis agg.)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Winter-Linde (Tilia cordata)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zweizahn unbestimmt (Bidens spec.)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
  • Zwiebel-Lieschgras (Phleum nodosum)
  • Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias)
Tierarten:
  • Feldhase (Lepus europaeus)
  • Gebaenderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens)
  • Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Haubentaucher (Podiceps cristatus)
  • Kormoran (Phalacrocorax carbo)
  • Krickente (Anas crecca)
  • Reiherente (Aythya fuligula)
  • Saatkraehe (Corvus frugilegus)
  • Tafelente (Aythya ferina)
  • Turmfalke (Falco tinnunculus)
  • Wasseramsel (Cinclus cinclus)
  • Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis)
Schutzziele: Erhalt des Lippe-Talraums mit den noch vorhandenen Auenrelikten als Teil des bedeutenden Schutzgebietes Lippeaue, insbesondere aber Entwicklung einer naturschutzverträglichen Bodennutzung mit Schwerpunkt der Grünlandförderung.Erhaltung, Optimierung und Wiederherstellung der Auendynamik und der Auentypischen Biotope wie Röhrichte, Feuchtgrünland, naturnahe Flußabschnitte, Altarme und Auenwälder. Verhinderung einer weiten Entwässerung des GrünlandesErhalt und Entwicklung der vielfaeltig gegliederten, gruenlandgenutzten
Kulturlandschaft der LippeaueErhalt und ökologische Entwicklung der vielfältig gegliederten, grünlandgeprägten Kulturlandschaft der Lippeaue mit auentypischen Biotopen und Strukturen
Gefährdungen:
  • Abbau Sand und Kies
  • Angelsport, Fischerei
  • Aufschuettung
  • Beseitigung alter Baeume
  • Duengung
  • Einwanderung, Ausbreitung Neophyten
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserverunreinigung (SP)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Hochspannungsleitung
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • Kuehlwassereinleitung
  • mangelnde Kopfbaumpflege
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Pflegeumbruch (LW)
  • Rodung (FW)
  • Trittschaden an Vegetation
  • Uferbefestigung (WA)
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
  • Verfuellung
  • Wassersport (SP)
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beschraenkung der Duengung
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung der Ueberschwemmungsdynamik
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • kein Kahlschlag
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • Kopfbaumpflege
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • NSG-Erweiterung / vertragliche Regelung
  • Pflege von Hecken
  • Pufferzone anlegen
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Verbesserung der Wasserqualitaet
  • Vermeidung Eutrophierung
  • weiterhin keine Bewirtschaftung
  • Wiederherstellung von Biotopen
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