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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Ohligser Heide (SG-001)

Objektbezeichnung:

NSG Ohligser Heide

Kennung:

SG-001

Ort: Solingen
Kreis: Solingen
Bezirksregierung: Düsseldorf
Digitalisierte Fläche: 146,82 ha
Offizielle Fläche: 147,24 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1936
Inkraft: 2005
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung des 147,24 ha grossen NSG erfolgt

- Zur Erhaltung und Weiterentwicklung eines strukturreichen Mosaiks von Feuchtheide,
Moor- und Bruchwald, Heideweihern, Fliessgewaessern sowie Roehricht in den feuchten
Niederungen, aber auch von Trockenheide, offenen Sandflaechen sowie Eichen-Birkenwaeldern
auf den erhoehten Duenenbereichen,
- Wegen der besonderen floristischen und faunistischen Artenvielfalt und des Artenreichtums,
- Wegen des Vorkommens seltener, gefaehrdeter und bestandsbedrohter Pflanzen- und Tierarten,
- Wegen der Bedeutung des Gebietes aus naturgeschichtlicher und landeskundlicher Sicht zur
Dokumentation der Entwicklung der Heidelandschaften Mitteleuropas,
- Wegen der Seltenheit der vorhandenen Lebensraumtypen, wegen der besonderen Eigenart
und hervorragenden Schoenheit des Gebietes,
- Wegen der grossen Bedeutung als stadtnahes Gebiet fuer die naturnahe, stille Erholung und zu
Zwecken der Forschung und Umweltbildung,
- In Ausfuehrung des Paragraphen 48 c LG in Verbindung mit der Richtlinie 92/43/EWG des Rates
vom 21.Mai 1992 zur Erhaltung der natuerlichen Lebensraeume und der wildlebenden Tiere und
Pflanzen (FFH-Richtlinie) und der Richtlinie 79/409/EW des Rates vom 02. April 1979 ueber die
Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (Vogelschutzrichtlinie) gemaess Paragraph 20 Satz
1 Buchstabe a LG sowie gemaess Paragraph 20 Satz 2 LG wegen der besonderen Bedeutung des
Gebietes:

a) Zur Erhaltung folgender natuerlicher Lebensraeume von gemeinschaftlichem Interesse gemaess
Anhang I der FFHRichtlinie:

- Moorwaelder (91D0),
- Dystrophe Seen (3160),
- Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (3260),
- Trockene Heidegebiete (4030),
- Feuchte Heidegebiete mit Glockenheide (4010),
- Uebergangs- und Schwingrasenmoore (7140).

b) Zur Erhaltung folgender Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse gemaess
Anhang II der FFHRichtlinie:

- Grosse Moosjungfer (Leucorrhina pectoralis),

c) Zur Erhaltung folgender wildlebender Vogelarten gemaess Anhang I der Vogelschutz-Richtlinie:

- Schwarzspecht (Dryocopus martius),
- Wespenbussard (Pernis apivorus),

Fuer die Lebensraumtypen und Arten, die fuer die Meldung des Gebietes als FFH-Gebiet
ausschlaggebend waren, werden folgende Schutzziele festgesetzt:

Schutzziele fuer Feuchte Heidegebiete mit Glockenheide:

- Erhaltung und Entwicklung typisch ausgebildeter Feuchtheiden mit ihrer charakteristischen
Vegetation und Fauna.

Weiterhin werden fuer die Lebensraumtypen und Arten, die darueber hinaus fuer das Netz Natura
2000 und / oder fuer Arten nach Anhang I der Vogelschutz-Richtlinie bedeutsam sind, folgende
Schutzziele festgesetzt:

Schutzziele fuer Moorwaelder:

- Erhaltung und Entwicklung von Moorwaeldern mit ihrer typischen Fauna und Flora in ihren
verschiedenen Entwicklungsstufen / Altersphasen und in ihrer standoertlichen, typischen
Variationsbreite, inklusive ihrer Vorwaldstadien.

Schutzziele fuer dystrophe Seen:

- Erhaltung und Entwicklung der naturnahen, huminsaeurereichen Stillgewaesser mit Torfmoosen
und ihrer typischen Fauna.

Schutzziele fuer Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation:

- Erhaltung und Entwicklung der naturnahen Strukturen und der Dynamik des Fliessgewaessers
mit seiner typischen Vegetation und Fauna entsprechend dem jeweiligen Leitbild des Fliess-
gewaessertyps.

Schutzziele fuer trockene Heidegebiete:

- Erhaltung und Entwicklung typisch ausgebildeter trockener Heiden mit ihrer charakteristischen
Fauna.

Schutzziele fuer Uebergangs- und Schwingrasenmoore:

- Erhaltung und Entwicklung des charakteristischen Lebensraumkomplexes eines Uebergangs- und
Schwingrasenmoores mit Hochmoorvegetation und Schwingrasen auf Torfsubstraten und der
typischen Fauna.

Schutzziele fuer Schwarzspecht:

- Erhaltung und Foerderung der Schwarzspecht-Population durch den Schutz geeigneter Lebensraeume
wie grossflaechige Altwaldbestaende, v.a. von Buchenwaeldern.

Schutzziele fuer Wespenbussard:

- Erhaltung und Foerderung der Wespenbussard-Population durch den Schutz geeigneter Lebensraeume
wie abwechslungsreiche, offene Landschaften, die mit ausgedehnten, lichten, strukturierten Laub- und
Laubmischwaeldern durchsetzt sind.

Schutzziele fuer die Grosse Moosjungfer:

- Erhaltung und Foerderung der Lebensraumqualitaet fuer die Grosse Moosjungfer.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4807-0127
  • BK-4807-911
Kennung:

BK-4807-911

Objektbezeichnung:

Ohligser Heide

Link zur Karte: BK-4807-911
Objektbeschreibung: Heide- und Bruch-Moorwaldkomplex mit Mischwaldwaldbeständen insbe- sondere in den Randegebieten des Schutzgebietes. Das Gebiet ist durch hohen Grundwasserstand sowie saure und nährstoffarme Sandboeden charakterisiert undl iegt natrräumlich auf der Hildener Mittelterrasse. Es fällt flach und gleichmaessig von ca. 90 m NN am Fuss des Haupt- terrassenhanges auf unter 60 m nach Nordwesten ab. Niederschlag: ca. 850 mm. Grundwasseraustritte und Sickerquellen am Fuss der Haupterrasse ueber eisenschuessigen oligozaenen Meeressanden. Das Wasser sammelt sich in den Quellbächen des Heidebaches, die den Hauptterrassenhang buchtartig zurueckverlegt haben und die Mittelterrasse in flachen Senken durchqueren. Das Grundwasser - mehr oder weniger zuegig - steht 0 - 4 dm unter Flur. In Senken zeitweise Ueberstau. Grund- und Oberflaechenwaesser sind kalk- und naehrstoffarm sowie schwach sauer. Die Ohligser Heide wurde ehemals in den feuchten Senken von Bruch- und Moorwäldern, Flach- und Uebergangsmooren soowie Feuchtheiden dominiert. Auf den sandigen Anhebungen fanden sich trockene Eichen-Birkenwälder und Trockenheide. Infolge von Entwässerungsmaßnahmen, dem Ausbau des Wegenetzes, der Anlage eines Freibads im Zentrum des Gebietes sowie Waldbewirtschaftungsmaßnahmen änderte sich das Landschaftsbild der Ohligser Heide stark zu ungunsten der ursprünglichen Vegetationsstruktur. Der groesste Teil des NSG wurde mit Kiefern, Fichten, Laerchen, Pappeln, Birken und Roteichen aufgeforstet. Gagelbrueche hatten sich nur an einigen wenigen baumarmen Stellen erhalten, so auf einer Flaeche oestlich des Freibadesbades. An den uebrigen nicht aufgeforsteten Stellen fanden sich Birken- und Erlenbruchwaelder. Die Callunaheide war fast vollstaendig verschwunden. Um 1980 wurden erste Schritte zur Renaturierung der Ohligser Heide unternommen, die auf Grundlage eines Biotopmanagementplans in den folgenden Jahrzehnten intensiv fortgeführt wurden. Standortfremde Gehölze wurden durch bodenständige ersetzt, der Grundwasserspiegel in weiten Teilen wieder auf sein natürliches Niveau angehoben, das Wegenetz reduziert und neu strukturiert und zahlreiche Heideflächen durch Freistellung und Abplaggen reaktiviert. Hierdurch konnten sich Feucht- und Trockenheiden, Gagelgebüsche sowie Bruch- und Moorwälder wieder deutlich ausdehen. Auch die Standortnachweise von Rote-Liste Arten nahm seit 185 erfreulich zu. 2002 wurde zur Pflege und Entwicklung der Heideflächen wieder mit der traditionellen Hüteschafhaltung begonnen. Nutzung derzeitiger Bestaende: Die Bewirtschaftung koennte bis zur Bestandserschoepfung der Forstbehoerde uebertragen bleiben, die Planung und Koordination der Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen sollte weiterhin grundsaetzlich die Untere Landschaftsbehoerde unter fach- wissenschaftlicher Begleitung der zuständigen Biologischen Station uebernehmen. Die nicht im Besitz der oeffentlichen Hand befindlichen Flaechen sollten angekauft werden. Problematisch aus Sicht des Biotop- und Artenschutzes ist nachwievor das im Zentrum des NSG gelegene Freibad mit den dazugehoerigen Bauten und Anlagen. Faunistische und floristische Angaben vgl. auch Effizienzkontrolle und erste Fortschreibung der Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen im Naturschutzgebiet Ohligser Heide (BS Mittlere Wupper, 2000);
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (4,09 ha)
  • Eichenwald <AB0> (4,09 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <AB2> (5,46 ha)
  • Erlenwald <AC0> (0,27 ha)
  • Erlen-Bruchwald <AC4> (16,38 ha)
  • Birkenwald <AD0> (8,19 ha)
  • Eichen-Birkenmischwald <AD1> (2,73 ha)
  • Nadelbaum-Birkenmischwald <AD3> (2,73 ha)
  • Pappelmischwald <AF1> (1,36 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (6,82 ha)
  • Nadelbaum-Fichtenmischwald <AJ3> (2,73 ha)
  • Kiefernwald <AK0> (4,09 ha)
  • Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AK1> (28,66 ha)
  • Nadelbaum-Kiefernmischwald <AK3> (1,36 ha)
  • Wald aus seltenen Nadelbaumarten <AL0> (1,09 ha)
  • Roteichenwald <AO0> (2,73 ha)
  • Laerchenwald <AS0> (2,73 ha)
  • Laerchenmischwald <AS1> (0,41 ha)
  • Schlagflur <AT0> (2,73 ha)
  • Aufforstung <AU0> (1,36 ha)
  • Wald, Jungwuchs <AU1> (0,55 ha)
  • Vorwald, Pionierwald <AU2> (0,14 ha)
  • Kopfbaumgruppe, Kopfbaumreihe <BG0> (0,14 ha)
  • Feuchtheide <DB0> (1,36 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <EA1> (0,27 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <EC1> (1,36 ha)
  • Heideweiher, Moorblaenke <FE0> (0,05 ha)
  • Ziergarten <HJ1> (0,41 ha)
  • Park, Gruenanlage <HM0> (0,41 ha)
  • Sport- und Erholungsanlage mit geringem Versiegelungsgrad <HU2> (1,36 ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (0,01 ha)
  • Grossseggenried <yCD0> (0,41 ha)
  • Roehrichtbestand <yCF0> (1,23 ha)
  • Heideweiher, Moorblaenke <yFE0> (0,03 ha)
  • Heideweiher <yFE1> (0,11 ha)
  • Quelle, Quellbereich <yFK0> (0,12 ha)
  • Birken-Moorwald <zAD5> (2,73 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <zBB0> (0,16 ha)
  • Trockene Heide <zDA0> (6,82 ha)
  • Calluna-Heide <zDA1> (4,09 ha)
  • Feuchtheide <zDB0> (2,73 ha)
  • Pfeifengras-Feuchtheide <zDB2> (1,09 ha)
  • Heideweiher, Moorblaenke <zFE0> (0,03 ha)
  • Teich <zFF0> (1,36 ha)
  • Fluss-, Bachstau <zFH2> (0,01 ha)
  • Tieflandbach <zFM5> (0,44 ha)
  • Vegetationsarme Sandflaechen <zGF2> (0,52 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Beinbrech (Narthecium ossifragum)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Braunes Schnabelried (Rhynchospora fusca)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Deutsche Rasenbinse (Trichophorum germanicum)
  • Dichtes Torfmoos (Sphagnum compactum)
  • Echte Glockenheide (Erica tetralix)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gefranstes Torfmoos (Sphagnum fimbriatum)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Waldrebe (Clematis vitalba)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Moor-Baerlapp (Lycopodiella inundata)
  • Gemeines Beckenmoos (Pellia epiphylla)
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Geoehrtes Torfmoos (Sphagnum denticulatum)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Wasserschlauch Sa. (Utricularia vulgaris agg.)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Herzblaettriges Schoenmoos (Calliergon cordifolium)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hohes Labkraut (Galium elongatum)
  • Kahnblaettriges Torfmoos (Sphagnum palustre)
  • Kletten-Labkraut Sa. (Galium aparine agg.)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Mittlerer Sonnentau (Drosera intermedia)
  • Mittleres Torfmoos (Sphagnum magellanicum)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfeifengras Sa. (Molinia caerulea agg.)
  • Rasen-Schmiele Sa. (Deschampsia cespitosa agg.)
  • Rauhes Kurzbuechsenmoos (Brachythecium rutabulum)
  • Roetliches Torfmoos (Sphagnum rubellum)
  • Rot-Eiche (Quercus rubra)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rundblaettriger Sonnentau (Drosera rotundifolia)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schwanenhals-Sternmoos (Mnium hornum)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Spaetbluehende Traubenkirsche (Prunus serotina)
  • Sparrige Binse (Juncus squarrosus)
  • Spiessmoos (Calliergonella cuspidata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Reitgras (Calamagrostis canescens)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Tetraphis pellucida (Tetraphis pellucida)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Untergetauchtes Torfmoos (Sphagnum denticulatum var. inundatum)
  • Verschiedenblaettriges Schoenschnabelmoos (Eurhynchium praelongum)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Warziges Torfmoos (Sphagnum papillosum)
  • Wassernabel (Hydrocotyle vulgaris)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weiden-Bastard (Salix x multinervis (S. aurita x cinerea))
  • Weisses Schnabelried (Rhynchospora alba)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zwiebel-Binse (Juncus bulbosus)
  • Zypressen-Schlafmoos (Hypnum cupressiforme)
Tierarten:
  • Argiope bruennichi (Argiope bruennichi)
  • Baumpieper (Anthus trivialis)
  • Brauner Waldvogel (Aphantopus hyperantus)
  • Gefleckte Heidelibelle (Sympetrum flaveolum)
  • Gemeine Sichelschrecke (Phaneroptera falcata)
  • Gemeiner Grashuepfer (Chorthippus parallelus)
  • Glaenzende Binsenjungfer (Lestes dryas)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Grosse Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis)
  • Kleine Binsenjungfer (Lestes virens vestalis)
  • Kleine Moorjungfer (Leucorrhinia dubia)
  • Kochiura aulica (Kochiura aulica)
  • Kurzfluegelige Beissschrecke (Metrioptera brachyptera)
  • Langfluegelige Schwertschrecke (Conocephalus fuscus)
  • Nordische Moorjungfer (Leucorrhinia rubicunda)
  • Roesels Beissschrecke (Metrioptera roeselii)
  • Suedliche Binsenjungfer (Lestes barbarus)
  • Sumpfgrashuepfer (Chorthippus montanus)
  • Teichfrosch (Rana kl. esculenta)
  • Torf-Mosaikjungfer (Aeshna juncea)
  • Waldbrettspiel (Pararge aegeria)
Schutzziele: Erhalt und Entwicklung eines strukturreichen Mosaiks aus Feuchtheide,
Moor, Bruch- und Moorwald, naturnahen Fließgewässern, dystrophen
Stillgewässern, aber auch Röhricht in den feuchten Niederungen sowie
Trockenheide, offenen Sandflächen sowie Eichen-Birken-Wäldern auf den
erhöhten Dünenbereichen / Förderung des floristischen und faunistischen
Artenreichtums u.a. durch Erhalt und Entwicklung einer heterogenen
Altersstrukut o.g. Biotoptypen;
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Einwanderung, Ausbreitung Neophyten
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Immissionen
  • unerwuenschte Sukzession
  • Verunreinigung des Grundwassers
  • Verunreinigung des Oberflaechenwassers
Maßnahmen:
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