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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Heiden und Magerrasen bei Trupbach (SI-095)

Objektbezeichnung:

NSG Heiden und Magerrasen bei Trupbach

Kennung:

SI-095

Ort: Siegen
Kreis: Siegen-Wittgenstein
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 81,36 ha
Offizielle Fläche: 80,90 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2004
Inkraft: 2008
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung des Naturschutzgebietes erfolgt zur Erhaltung und Wiederherstellung
der typischen Arten, Lebensgemeinschaften und Lebensräume überregional gefährdeter
Tier- und Pflanzenarten einschließlich landesweit gefährdeter Biotoptypen sowie Lebens-
räumen von gemeinschaftlichem Interesse nach FFH-Richtlinie insbesondere von

- Trockenen Heiden in Form von Calluna-Heiden, Ginster-Heiden, RLP 3/2, (gefährdet/
stark gefährdet), FFH-Lebensraumtyp (4030)
- Borstgrasrasen RLP 2/2, prioritärer FFH-Lebensraumtyp (6230)
- Magerwiesen- und weiden in Form von Glatthaferwiesen RLP 3N/*, Glatthafer- und
Wiesenknopf-Silgenwiesen als FFH-Lebensraumtyp (6510)
- Niederwäldern und Vorwaldstadien
- Stillgewässern/ temporären Kleingewässern mit Zwergbinsen-Gesellschaften und
Röhrichten
- Sukzessionsgebüschen
einschließlich der Vorkommen gefährdeter Tier- und Pflanzenarten der Heiden, Magerwiesen
und -weiden, Feldgehölze, Niederwälder und Stillgewässer.
Die Festsetzung des Naturschutzgebietes erfolgt zusätzlich zur Erhaltung und Wiederherstellung
der oben genannten FFH-Lebensräume sowie der Vorkommen von Wiesenpieper,
Wendehals, Heidelerche, Neuntöter, Kranich (Rastvogel) und Wespenbussard
als Arten von gemeinschaftlichem Interesse nach der EU-Vogelschutzrichtlinie.
Außerdem soll der Erhalt und die Entwicklung der besonderen landschaftlichen Eigenart
und Schönheit des Landschaftskomplexes erreicht werden.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5013-039
  • BK-5013-300
Kennung:

BK-5013-300

Objektbezeichnung:

FFH-Gebiet Heiden und Magerrasen Trupbach (DE-5113-301)

Link zur Karte: BK-5013-300
Objektbeschreibung: Die Hochflächen des teilweise aufgegebenen Truppenübungsplatzes Trupbach nordwestlich der Stadt Siegen bestehen aus einem Mosaik aus Heiden und Magergrünland. Es kommen verschiedene Sukzessionsstadien vor: lückige Initialstadien mit Heide- und Borstgrasrasenarten, Magerwieden, Glatthaferwiesen, Calluna-Heiden, Borstgrasrasen, Ginsterheiden und Vorwaldstadien. In verdichteten Bodendellen haben sich Kleingewässer mit seltenen Zwergbinsen-Gesellschaften entwickelt. Diese Kleingewässer haben eine große Bedeutung als Laichgewässer für mehrere Amphibien-Arten (Fadenmolch, Bergmolch, Teichmolch, Grasfrosch). Vor allem im Westteil befinden sich Calluna-Heiden. In Randbereichen gehen diese Calluna-Heiden in Besenginsterheiden über. Hier befinden sich reiche Vorkommen an Ginster-Sommerwurz. Nach weiterer Sukzession entstehen von Weidenarten dominierte Vorwälder. Vor allem im Norden des Gebietes zwischen Kirrberg und Hammel befinden sich ausgedehnte artenreiche Magerwiesen verzahnt mit Borstgrasrasen. Sie sind Lebensraum seltener Schmetterlingsarten wie Schwalbenschwanz (Papilio malachon, RL 2), Wachtelweizen-Scheckenfalter (Melitaea athalia, RL 1) oder Kaisermantel (Argynnis paphia, RL 2). 1998 wurden zwei Erstnachweise für das Süderbergland erbracht: Frühe Heidelibelle (Sympetrum fonscolombii, RL I) und Postillon (Colias croceus, RL 2), der 1998 in über 30 Exemplaren flog. Im Bereich des Truppenübungsplatzes wurden 44 Pflanzenarten der Roten Listen NRW nachgewiesen, 15 davon sind im Süderbergland gefährdet oder stark gefährdet. 19 Brutvogelarten sowie 21 Schmetterlingsarten sind in der Roten Liste NRW aufgeführt. Die trockenen Heiden sind von hervorragender Repräsentativität für den Naturraum Sauerland/Bergisches Land. Zusammen mit den artenreichen Borstgrasrasen und Magergrünlandflächen bilden sie einen großen, zusammenhängenden nährstoffarmen Offenlandkomplex, der aufgrund seiner Flächengröße und biologischen Ausstattung eine herausragende Rolle im Netzwerk Natura 2000 spielt. Die vegetationsarmen und kurzrasigen Bereiche sind wichtige Habitatstrukturen für die Heidelerche. In den Heiden des Truppenübungsplatzes Trupbach befindet sich die einzige dauerhaft überlebensfähige Heidelerchen-Population im gesamten Regierungsbezirk Arnsberg (> 20 Brutpaare 1999). Der gesamte ehemalige Truppenübungsplatz inklusive der z. T. mit Niederwald bestandenen Hänge und naturnahen Bachläufe wird als Naturschutzgebiet vorgeschlagen. Die Freiflächen sind durch die militärische Nutzung und das Befahren durch Kettenfahrzeuge entstanden. In Teilbereichen findet diese Nutzung noch statt. Teile des Gebietes werden extensiv mit Rindern und Schafen beweidet. Zur Erhaltung der Offenlandbereiche ist es erforderlich, die extensive Rinder- und Schafbeweidung im Rahmen des Vertragsnaturschutzes fortzusetzen und gegebenenfalls auf weitere Flächen auszudehnen. Die mechanischen Pflegemaßnahmen (Mahd bzw. Mulchen) im militärisch genutzten Ostteil des Gebietes sind nach Möglichkeit fortzuführen.
Lebensraumtypen:
  • Trockene europaeische Heiden <4030> (8,77 ha)
  • Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden <6230> (6,82 ha)
  • Magere Flachland-Maehwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis) <6510> (4,46 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete flaechige Gebuesche und Baumgruppen <NBB0> (2,07 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (16,46 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete trockene Heiden (nicht FFH-LRT) <NDA0> (8,47 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Silikattrockenrasen (nicht FFH-LRT) <NDC0> (18,26 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Magergruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NED0> (17,04 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (0,34 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • artenreiche Magerwiesen und -weiden (21,49 ha)
  • Borstgrasrasen (6,82 ha)
  • stehende Binnengewaesser (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (0,34 ha)
  • Trockenrasen (0,34 ha)
  • Zwergstrauch-, Ginster-, Wacholderheiden (11,86 ha)
Biotoptypen:
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (14,87 ha)
  • Hecke <BD0> (1,95 ha)
  • Baumreihe <BF1> (0,85 ha)
  • Einzelbaum <BF3> (0,85 ha)
  • Degenerierte Calluna-Heide <DA2> (5,38 ha)
  • Silikattrockenrasen <DC0> (0,85 ha)
  • Straussgrasrasen <DC3> (17,06 ha)
  • Brachgefallene Fettwiese <EE1> (0,85 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Besenginster-Heide <yDA3> (3,09 ha)
  • Silikattrockenrasen <yDC0> (0,34 ha)
  • Magerweide <yED2> (7,60 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <yEE4> (9,44 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <yFD0> (0,34 ha)
  • Calluna-Heide <zDA1> (8,77 ha)
  • Borstgrasrasen <zDF0> (6,82 ha)
  • Magerwiese <zED1> (4,46 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Spoergel (Spergula arvensis)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Arznei-Thymian (Sa.) (Thymus pulegioides agg.)
  • Augentrost (Euphrasia spec.)
  • Berg-Sandknoepfchen (Jasione montana (subsp. montana))
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Blaugruener Schwaden (Glyceria declinata)
  • Bleiche Segge (Carex pallescens)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Cladonia spec. (Cladonia spec.)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreizahn (Danthonia decumbens)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Labkraut Sa. (Galium verum agg.)
  • Echtes Tausendgueldenkraut (Centaurium erythraea)
  • Eiche (Quercus spec.)
  • Einjaehriger Knaeuel (Scleranthus annuus)
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Feld-Hainsimse Sa. (Luzula campestris agg.)
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Geflecktes Johanniskraut Sa. (Hypericum maculatum agg.)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Habichtskraut (Hieracium lachenalii)
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Vogelbeere (Sorbus aucuparia subsp. aucuparia)
  • Gewoehnlicher Besenginster (Cytisus scoparius subsp. scoparius)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Hornklee Sa. (Lotus corniculatus agg.)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Gewoehnliches Ruchgras Sa. (Anthoxanthum odoratum agg.)
  • Ginster-Sommerwurz (Orobanche rapum-genistae (subsp. rapum-genistae))
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grosser Klappertopf (Rhinanthus serotinus)
  • Gruene Waldhyazinthe (Platanthera montana)
  • Haar-Schafschwingel (Festuca filiformis)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Horst-Rotschwingel (Festuca nigrescens (subsp. nigrescens))
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Hunds-Straussgras Sa. (Agrostis canina agg.)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleine Bibernelle Sa. (Pimpinella saxifraga agg.)
  • Kleiner Klappertopf (Rhinanthus minor)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella subsp. acetosella)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Kreuzblume (Polygala spec.)
  • Lauch-Gamander (Sa.) (Teucrium scordium agg.)
  • Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
  • Mondraute (Botrychium lunaria)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Moschus-Malve (Malva moschata)
  • Oesterreichische Sumpfsimse (Eleocharis mamillata subsp. austriaca)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Platthalm-Binse Sa. (Juncus compressus agg.)
  • Purgier-Lein (Linum catharticum)
  • Quendel-Kreuzbluemchen (Polygala serpyllifolia)
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Rauher Loewenzahn (Leontodon hispidus)
  • Rote Schuppenmiere (Spergularia rubra)
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Saat-Hohlzahn (Galeopsis segetum)
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Schlammkraut (Limosella aquatica)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schoenes Johanniskraut (Hypericum pulchrum)
  • Spaetbluehende Traubenkirsche (Prunus serotina)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Steifer Augentrost (Euphrasia stricta)
  • Steifer Augentrost (Sa.) (Euphrasia stricta agg.)
  • Sumpf-Wasserstern (Callitriche palustris)
  • Sumpfquendel (Peplis portula)
  • Triften-Knaeuel (Scleranthus polycarpos)
  • Vielbluetige Hainsimse (Luzula multiflora (subsp. multiflora))
  • Vogel-Wicke Sa. (Vicia cracca agg.)
  • Vogelfuss (Ornithopus perpusillus)
  • Wald-Ehrenpreis (Veronica officinalis)
  • Wald-Laeusekraut (Pedicularis sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Rispengras (Poa chaixii)
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisses Labkraut (Galium album)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Kerbel Sa. (Anthriscus sylvestris agg.)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schafgarbe Sa. (Achillea millefolium agg.)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zarte Binse (Juncus tenuis)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zwerg-Filzkraut (Filago minima)
Tierarten:
  • Baummarder (Martes martes)
  • Baumpieper (Anthus trivialis)
  • Becher-Azurjungfer (Enallagma cyathigerum)
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Blaufluegel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo)
  • Blaugruene Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
  • Blindschleiche (Anguis fragilis)
  • Blutrote Heidelibelle (Sympetrum sanguineum)
  • Brauner Waldvogel (Aphantopus hyperantus)
  • C-Falter (Polygonia c-album)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Dukatenfalter (Lycaena virgaureae)
  • Eichhoernchen (Sciurus vulgaris)
  • Fadenmolch (Triturus helveticus)
  • Faulbaumblaeuling (Celastrina argiolus)
  • Feld-Sandlaufkaefer (Cicindela campestris)
  • Feldhase (Lepus europaeus)
  • Feldlerche (Alauda arvensis)
  • Feuerfalter (Lycaena phlaeas)
  • Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra)
  • Fitis (Phylloscopus trochilus)
  • Fruehe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)
  • Gartengrasmuecke (Sylvia borin)
  • Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus)
  • Gebaenderter Feuersalamander (Salamandra salamandra terrestris)
  • Geburtshelferkroete (Alytes obstetricans)
  • Geisskleeblaeuling (Plebeius argus)
  • Gemeine Binsenjungfer (Lestes sponsa)
  • Gemeine Heidelibelle (Sympetrum vulgatum)
  • Gemeine Smaragdlibelle (Cordulia aenea)
  • Gemeiner Blaeuling (Polyommatus icarus)
  • Gewoehnlicher Wald-Grablaeufer (Pterostichus oblongopunctatus)
  • Glatthalsiger Buntgrablaeufer (Poecilus versicolor)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Grosse Koenigslibelle (Anax imperator)
  • Grosse Pechlibelle (Ischnura elegans)
  • Grosser Blaupfeil (Orthetrum cancellatum)
  • Grosser Schlillerfalter (Apatura iris)
  • Habicht (Accipiter gentilis)
  • Haselmaus (Muscardinus avellanarius)
  • Heidelerche (Lullula arborea)
  • Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)
  • Kaisermantel (Argynnis paphia)
  • Kammmolch (Triturus cristatus)
  • Kleinspecht (Dryobates minor)
  • Landkaertchen (Araschnia levana)
  • Neuntoeter (Lanius collurio)
  • Ochsenauge (Maniola jurtina)
  • Perlgras-Wiesenvoegelchen (Coenonympha arcania)
  • Plattbauch (Libellula depressa)
  • Raufusskauz (Aegolius funereus)
  • Ringelnatter (Natrix natrix)
  • Schachbrettfalter (Melanargia galathea)
  • Schwalbenschwanz (Papilio machaon)
  • Schwarze Heidelibelle (Sympetrum danae)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Sperber (Accipiter nisus)
  • Tannenhaeher (Nucifraga caryocatactes)
  • Teichmolch (Triturus vulgaris)
  • Violetter Waldblaeuling (Polyommatus semiargus)
  • Wachtelweizen-Scheckenfalter (Melitaea athalia)
  • Waldbrettspiel (Pararge aegeria)
  • Waldeidechse (Lacerta vivipara)
  • Waldschnepfe (Scolopax rusticola)
  • Wendehals (Jynx torquilla)
  • Westlicher Wald-Grablaeufer (Pterostichus cristatus)
  • Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus)
Schutzziele: Erhaltung und Wiederherstellung von Trockenen Heiden in Form von Calluna-Heiden, Ginster-Heiden, Borstgrasrasen , Magerwiesen- und weiden in Form von Glatthaferwiesen, Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen, Niederwäldern und Vorwaldstadien,
Stillgewässern/ temporären Kleingewässern mit Zwergbinsen-Gesellschaften und Röhrichten,
Sukzessionsgebüschen einschließlich der Vorkommen gefährdeter Tier- und Pflanzenarten der Heiden, Magerwiesen und -weiden, Feldgehölze, Niederwälder und Stillgewässer.

Erhaltung und Wiederherstellung der Vorkommen von Wiesenpieper, Wendehals, Heidelerche, Neuntöter, Kranich (Rastvogel) und Wespenbussard als Arten von gemeinschaftlichem Interesse nach der EU-Vogelschutzrichtlinie.
Gefährdungen:
  • Aufschuettung
  • Duengung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewerbe, Flaechenverbrauch
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
  • Verfuellung
Maßnahmen:
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • keine Duengung
  • Vegetationskontrolle
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