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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Talsystem der Poeppelsche mit Hoinkhauser Bach (SO-006)

Objektbezeichnung:

NSG Talsystem der Poeppelsche mit Hoinkhauser Bach

Kennung:

SO-006

Ort: Anroechte
Kreis: Soest
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 449,84 ha
Offizielle Fläche: 474,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1978
Inkraft: 1997
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Gemaess LG Paragraph 20

- Zur Erhaltung und Foerderung der Lebensgemeinschaften der strukturreichen Talbereiche,
insbesondere der charakteristischen und gefaerdeten Arten der Kalkhalbtrockenrasen und
Magerrasen, Steinschutt-Ruderalfluren und artenreichen Brachen, waermeliebenden
Saeume und Gebuesche sowie der naturnahen Bachabschnitte,
- Zur Erhaltung und Entwicklung der die Talraender kulissenartig einrahmenden Laubwald-
und Gehoelzstreifen,
- Wegen des Vorkommens zahlreicher seltener und gefaerdeter Tier- und Pflanzenarten/
-gemeinschaften mit enger Bindung an o.a. Biotoptypen/ -komplexe sowie als Gegenstand
der naturwissenschaftlichen, naturgeschichtlichen und landeskundlichen Forschung,
- Wegen der besonderen Eigenart dieses periodisch wasserfuehrenden Trockentales im
Halbkarst und der hervorragenden Schoenheit des Gebietes mit Weidetriften als Relikte
alter Kulturwirtschaftsformen,
- Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schoenheit dieses Gebietes,
- Zur Wiederherstellung der Leistungsfaehigkeit des Naturhaushaltes im Talbereich und an den
Talhaengen durch eine Extensivierung der landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Nutzung.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4316-902
Kennung:

BK-4316-902

Objektbezeichnung:

NSG Poeppelschetal

Link zur Karte: BK-4316-902
Objektbeschreibung: Strukturreiches, in die Nordabdachung des Haarstranges eingeschnittenes Bachtalsystem der Poeppelsche. Das NSG umfasst das gesamte Tal der Poeppelsche von den Quellbaechen im Bereich Effeln, Menzl und Kellinghausen bis zur B1, die das NSG im Norden begrenzt. Noerdlich der B1 befindet sich der Dauerquellhorizont. Wegen des klueftigen Kalkuntergrundes (Karst) fuehren die Poeppelsche und ihre Quellbaeche nur zeitweise Wasser (Schledden). Neben dem Vorkommen einer großen Population der erreichen auch die vor allem im noerdlichen Teil ausgepraegten Halbtrockenrasen ueberregionale Bedeutung als Wuchsort zahlreicher gefaehrdeter Pflanzenarten. Die weitgehend natuerlich erhaltende und oertlich maeandrierende Poeppelsche erreicht stellenweise eine Breite von 5m. Ihr Bett besteht ueberwiegend aus wasserloeslichen Kalkgestein mit karstaehnlichen Vertiefungs- und Auswaschungsstellen, in denen laengere Zeit Wasser stehen kann. Wo der Bachlauf die Talhaenge anschneidet, wird ebenfalls das hoch anstehende Gestein freigelegt oder das Erdreich unterspuelt, so dass entweder zerklueftete Felsbaenke erscheinen oder 2m hohe, lehmige Steilufer mit frischen Abbruchkanten. Die Ufer sind nur streckenweise von Baeumen und alten Kopfbaeumen bestanden, meist wachsen hier ruderale Hochstaudensaeume. Das Tal wird zum groessten Teil als Weidegruenland genutzt. Einzelne Parzellen werden auch ackerbaulich genutzt, ein grosser Teil der ehemaligen Ackerflaechen wurde in letzter Zeit durch Einsaat in Dauergruenland umgewandelt. Im Tal und an den Haengen stehen einige schoene Einzelbaeume und Pappelreihen. Daneben stocken vor allem entlang der Talhaenge Gebueschstreifen und Waldreste, haeufig in Form knorriger Feldahorn-Hainbuchen-Niederwaeldchen. Aber auch andere Laubmischwaeldchen, Buchenwaelder sowie standortfremde Fichtenforste und Pappelbestaende sind anzutreffen. Der im Suedwesten zufliessende Gueller Bach fliesst im unteren Abschnitt durch geschlossene Waldgebiete. Die sickerfeuchte Sohle wurde hier Bergahorn-, Erlen-, Eschen- und Grauerlen bepflanzt. Der bei Westereiden zufliessende Hoinkhauser Bach fuehrt erst unterhalb von Westereiden permanent Wasser, was wahrscheinlich auf die Einleitung der Klaeranlage und der Kanalisation zurueckzufuehren. Oberhalb von Westereiden fuehrt der Bach nur episodisch Wasser. Das Bachbett ist steinig bis felsig. Ueber weite Strecken wird der Bachlauf von Gebueschen, teilweise mit Ueberhaeltern oder Baumreihen begleitet, die auf den unmittelbaren Ufersaum beschraenkt sind. Die Talsohle, die wechselnd breit ist, wird fast ausschliesslich als Weidegruenland genutzt, das haeufig Uebergaenge zu Magergruenland aufweist. Stellenweise kommen kleine Klippen mit Magerkeitszeigern vor. In Teilbereichen sind sie mit Feldgehoelzen aus Buchen, Eichen, Eschen und Bergahorn bestockt. Die Feldgehoelze bestehen meist nur aus mittlerem bis geringem Baumholz. Vereinzelt sind Ueberhaelter vorhanden. Hier wachsen auch zwei Orchideenarten, teilweise in grossen Populationen. Das Tal wird ueber weite Strecken von befestigten (geteerten) Feldwirtschaftswegen durchzogen, die streckenweise unmittelbar am Bach entlang laufen. Das Gewaesser scheint nicht, oder nur wenig verunreinigt zu sein. Im episodisch wasserfuehreden Oberlauf bleiben zeitweilig Pfuetzen stehen, in denen eine grosse Molchpopulation festgestellt wurde. Die Wasserqualitaet unterhalb des Einleiters der Klaeranlage muss infolge der hohen organischen Belastung ueber eine laengere Strecke als schlecht bezeichnet werden. In das Naturschutzgebiet integriert sind zwei stillgelegte kleinere Steinbrueche nordoestlich von Westereiden. Der suedlichere Steinbruch, direkt am Hoinkhauser Bach gelegen, ist ungenutzt. Er befindet sich in einem fortgeschrittenen Sukzessionsstadium. Das Gelaende wird von einer Kalkmagerrasenflora bedeckt, die auf den flachen Boeschungen als Steinschuttflora ausgebildet ist. Eingefasst wird der Steinbruch von einem dichten Gebuesch. Der Steinbruch besitzt eine gut ausgebildete Pflanzengesellschaft (Kalkmagerrasenflora) und ist Biotop fuer viele Amphibien. Der noerdlichereSteinbruch wird an drei Seiten durch fast senkrechte bis 15 m hohe Waende begrenzt, die stellenweise auch in Stufen abfallen. Die Hangoberkante ist im Sueden verbuscht, auf der Nordseite grenzt eine Ackerflaeche an, die Ostseite traegt Magerflora, die Westseite faellt mit einer Halde zum Bach ab. Noerdlich von Berge trennt die breite Staumauer eines Hochwasserrueckhaltebeckens das ehemals durchgehende Tal. Im mittleren Bereich quert die Bundesautbahn das Tal. Das Tal ist stellenweise durch Muellablagerungen und Eintraege der Landwirtschaft sowie durch diestarke Frequentierung als Naherholungsgebiet stark beeintraechtigt.
Lebensraumtypen:
  • Lueckige basophile oder Kalk-Pionierrasen (Alysso-Sedion albi) <6110> (0,00 ha)
  • Naturnahe Kalk-Trockenrasen und deren Verbuschungsstadien (Festuco-Brometalia)(* besondere Bestände mit bemerkenswerten Orchidee <6210> (9,01 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Feldgehoelze (nicht FFH-LRT) <NBA0> (9,01 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Kalkhalbtrockenrasen (nicht FFH-LRT) <NDD0> (9,01 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (4,50 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Magergruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NED0> (25,05 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Quellbereiche (nicht FFH-LRT) <NFK0> (4,50 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (31,53 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Aecker und Ackerbrachen (auf Sonderstandorten) <NHA0> (15,00 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (9,01 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <AB9> (22,52 ha)
  • Erlenwald <AC0> (4,50 ha)
  • Pappelwald <AF0> (4,50 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (4,50 ha)
  • Eschenmischwald <AM1> (4,50 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (9,01 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (9,01 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (4,50 ha)
  • Kalkhalbtrockenrasen, Kalkmagerrasen <DD0> (9,01 ha)
  • Fettweide <EB0> (243,25 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <EE4> (9,01 ha)
  • Teich <FF0> (4,50 ha)
  • Quelle, Quellbereich <FK0> (4,50 ha)
  • Bach <FM0> (4,50 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <GA0> (4,50 ha)
  • Kalksteinbruch <GC1> (9,01 ha)
  • Acker <HA0> (22,39 ha)
  • Boeschung <HH0> (4,50 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • natuerlicher Kalkfels <xGA1> (0,00 ha)
  • Magergruenland <yED0> (13,51 ha)
  • Magerweide <yED2> (2,53 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (4,50 ha)
  • Tieflandbach <yFM5> (27,03 ha)
  • Trespen-Halbtrockenrasen <zDD2> (9,01 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Ehrenpreis (Veronica agrestis)
  • Acker-Glockenblume (Campanula rapunculoides)
  • Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense (subsp. arvense))
  • Acker-Stiefmuetterchen (Viola arvensis)
  • Acker-Vergissmeinnicht (Myosotis arvensis)
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Acker-Witwenblume Sa. (Knautia arvensis agg.)
  • Acker-Ziest (Stachys arvensis)
  • Ackerwinde (Convolvulus arvensis)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Aufgeblasenes Leimkraut (Silene vulgaris)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Baerenschote (Astragalus glycyphyllos (subsp. glycyphyllos))
  • Behaarte Karde (Dipsacus pilosus)
  • Behaartes Johanniskraut (Hypericum hirsutum)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Weidenroeschen (Epilobium montanum)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blaugruene Binse (Juncus inflexus (subsp. inflexus))
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Bleiches Zwerg-Hornkraut (Cerastium glutinosum)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Cladonia rangiformis (Cladonia rangiformis)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dornige Hauhechel (Ononis spinosa (subsp. spinosa))
  • Dornige Hauhechel Sa. (Ononis spinosa agg.)
  • Duerrwurz (Inula conyzae)
  • Echte Hundszunge (Cynoglossum officinale)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echter Knollenkuemmel (Bunium bulbocastanum)
  • Echtes Barbarakraut (Barbarea vulgaris)
  • Echtes Goldmoos (Homalothecium lutescens)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Labkraut Sa. (Galium verum agg.)
  • Echtes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Taennelkraut (Kickxia elatine (subsp. elatine))
  • Echtes Tausendgueldenkraut (Centaurium erythraea)
  • Efeublaettriger Ehrenpreis (Veronica hederifolia subsp. hederifolia)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Einjaehriges Rispengras (Poa annua)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Ehrenpreis (Veronica arvensis)
  • Feld-Mannstreu (Eryngium campestre)
  • Feld-Rittersporn (Consolida regalis (subsp. regalis))
  • Feld-Ulme (Ulmus minor)
  • Fetthenne unbestimmt (Sedum spec.)
  • Fettwiesen-Margerite (Leucanthemum ircutianum (subsp. ircutianum))
  • Fichte (Picea abies)
  • Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum)
  • Fieder-Zwenke Sa. (Brachypodium pinnatum agg.)
  • Fingerkraut unbestimmt (Potentilla spec.)
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Fransen-Enzian (Gentianopsis ciliata (subsp. ciliata))
  • Fruehbluehender Thymian (Thymus praecox agg.)
  • Fruehbluehender Thymian (Thymus praecox)
  • Fruehlings-Fingerkraut (Potentilla neumanniana)
  • Fruehlings-Greiskraut (Senecio vernalis)
  • Fruehlings-Hungerbluemchen (Erophila verna subsp. verna)
  • Fruehlings-Hungerbluemchen Sa. (Draba verna)
  • Fruehlings-Segge (Carex caryophyllea)
  • Fruehlings-Zahntrost Sa. (Odontites vernus agg.)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum)
  • Gekielter Feldsalat (Valerianella carinata)
  • Gelbe Resede (Reseda lutea (subsp. lutea))
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Waldrebe (Clematis vitalba)
  • Gemeiner Erdrauch (Fumaria officinalis (subsp. officinalis))
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Natterkopf (Echium vulgare)
  • Gemeiner Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus aquatilis)
  • Gemeines Bitterkraut (Picris hieracioides)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Geruchlose Kamille (Tripleurospermum perforatum)
  • Geschwollenes Zypressen-Schlafmoos (Hypnum cupressiforme var. lacunosum)
  • Gewoehnliche Ackerroete (Sherardia arvensis)
  • Gewoehnliche Nickende Distel (Carduus nutans subsp. nutans)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Klettenkerbel (Torilis japonica)
  • Gewoehnliches Eisenkraut (Verbena officinalis)
  • Gewoehnliches Leinkraut (Linaria vulgaris)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Gezaehnter Feldsalat (Valerianella dentata)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Gift-Hahnenfuss (Ranunculus sceleratus (subsp. sceleratus))
  • Golddistel (Carlina vulgaris (subsp. vulgaris))
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grau-Erle (Alnus incana (subsp. incana))
  • Graue Zackenmuetze (Unterart) (Racomitrium canescens subsp. canescens)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Kugeldistel (Echinops sphaerocephalus (subsp. sphaerocephalus))
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosses Schillergras Sa. (Koeleria pyramidata agg.)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Harter Schafschwingel (Festuca guestfalica)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Horst-Rotschwingel (Festuca nigrescens (subsp. nigrescens))
  • Huflattich (Tussilago farfara)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Hundspetersilie (Aethusa cynapium)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Kanadische Goldrute (Solidago canadensis)
  • Klatsch-Mohn (Papaver rhoeas)
  • Klebriges Greiskraut (Senecio viscosus)
  • Kleinbluetige Koenigskerze (Verbascum thapsus)
  • Kleinbluetiger Frauenspiegel (Legousia hybrida)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleine Wolfsmilch (Euphorbia exigua)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria (subsp. eupatoria))
  • Kleiner Orant (Chaenorhinum minus (subsp. minus))
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knolliger Hahnenfuss (Ranunculus bulbosus (subsp. bulbosus))
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Kompass-Lattich (Lactuca serriola)
  • Kornblume (Centaurea cyanus)
  • Krause Distel (Carduus crispus)
  • Kriechende Hauhechel (Ononis repens)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kriechendes Fingerkraut (Potentilla reptans)
  • Liegendes Mastkraut (Sagina procumbens)
  • Loewenzahn-Pippau (Crepis vesicaria subsp. taraxacifolia)
  • Luzerne Sa. (Medicago sativa agg.)
  • Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
  • Mandel-Weide (Salix triandra)
  • Minze (Mentha spec.)
  • Mittlerer Wegerich (Plantago media (subsp. media))
  • Nessel-Seide (Cuscuta europaea)
  • Nickende Distel (Carduus nutans)
  • Platthalm-Rispengras (Poa compressa)
  • Purgier-Lein (Linum catharticum)
  • Purpur-Weide (Salix purpurea)
  • Quendel-Kreuzbluemchen (Polygala serpyllifolia)
  • Quendelblaettriges Sandkraut (Arenaria serpyllifolia)
  • Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rauhhaar-Veilchen (Viola hirta)
  • Rauhhaar-Wicke (Vicia hirsuta)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rohr-Schwingel (Festuca arundinacea)
  • Rose unbestimmt (Rosa spec.)
  • Rosen-Malve (Malva alcea)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Rundblaettrige Glockenblume Sa. (Campanula rotundifolia agg.)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sand-Mohn (Papaver argemone)
  • Sauerampfer (Rumex spec.)
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schlitzblaettriger Storchschnabel (Geranium dissectum)
  • Schmalblaettriges Greiskraut (Senecio inaequidens)
  • Schmalblaettriges Rispengras (Poa angustifolia)
  • Schoener Zwischenzahn (Entodon concinnus)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwarznessel (Ballota nigra)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Segge unbestimmt (Carex spec.)
  • Sichelmoehre (Falcaria vulgaris)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa)
  • Sparrige Segge (Carex muricata agg.)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Stachelbeere (Ribes uva-crispa)
  • Stattliches Knabenkraut (Orchis mascula)
  • Stengellose Kratzdistel (Cirsium acaule (subsp. acaule))
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stink-Pippau (Crepis foetida (subsp. foetida))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpfkresse unbestimmt (Rorippa spec.)
  • Tannenmoos (Thuidium abietinum)
  • Taube Trespe (Bromus sterilis)
  • Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria)
  • Tauben-Storchschnabel (Geranium columbinum)
  • Taumel-Kaelberkropf (Chaerophyllum temulum)
  • Thymian unbestimmt (Thymus spec.)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Unechtes Taennelkraut (Kickxia spuria (subsp. spuria))
  • Vaillants Erdrauch (Fumaria vaillantii subsp. vaillantii)
  • Verwechselte Trespe (Bromus commutatus)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
  • Wald-Habichtskraut (Hieracium murorum)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Sumpfkresse (Rorippa amphibia)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Weiche Trespe (Bromus hordeaceus)
  • Weicher Storchschnabel (Geranium molle)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis subsp. pratensis)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea subsp. jacea)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Pippau (Crepis biennis)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Wirbeldost (Clinopodium vulgare (subsp. vulgare))
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
Tierarten:
  • Baumfalke (Falco subbuteo)
  • Baumpieper (Anthus trivialis)
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Blindschleiche (Anguis fragilis)
  • Braunkehlchen (Saxicola rubetra)
  • Dachs (Meles meles)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Feldhase (Lepus europaeus)
  • Feldschwirl (Locustella naevia)
  • Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus)
  • Gebaenderter Feuersalamander (Salamandra salamandra terrestris)
  • Geburtshelferkroete (Alytes obstetricans)
  • ()
  • Gelbspoetter (Hippolais icterina)
  • Goldammer (Emberiza citrinella)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Grauammer (Emberiza calandra)
  • Grosses Mausohr (Myotis myotis)
  • Habicht (Accipiter gentilis)
  • Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros)
  • Kammmolch (Triturus cristatus)
  • Kernbeisser (Coccothraustes coccosthraustes)
  • Kleinspecht (Dryobates minor)
  • Kuckuck (Cuculus canorus)
  • Nachtigall (Luscinia megarhynchos)
  • Neuntoeter (Lanius collurio)
  • Pirol (Oriolus oriolus)
  • Raubwuerger (Lanius excubitor)
  • Rebhuhn (Perdix perdix)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Sperber (Accipiter nisus)
  • Steinkauz (Athene noctua)
  • Steinschmaetzer (Oenanthe oenanthe)
  • Teichmolch (Triturus vulgaris)
  • Turteltaube (Streptopelia turtur)
  • Uferschwalbe (Riparia riparia)
  • Wachtel (Coturnix coturnix)
  • Waldeidechse (Lacerta vivipara)
  • Wendehals (Jynx torquilla)
  • Wespenbussard (Pernis apivorus)
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis)
  • Wiesenschafstelze (Motacilla flava)
  • Zauneidechse (Lacerta agilis)
  • Zwitscherschrecke (Tettigonia cantans)
Schutzziele: Schutz und weitere Förderung extensiv genutzter Kalk-Magerrasen, Magergruenland, naturnaher Waelder sowie der Laich- und Landhabitate gefaehrdeter Amphibienarten wie der und dem Kammolch; Schutz und Erhalt der Schledden innerhalb des von Karsterscheinungen gepraegten Talkomplexes der Poeppelsche
Gefährdungen:
  • Anstau eines Fliessgewaessers
  • Aufforstung
  • Biozideinsatz
  • Duengung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserausbau
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Strassenbau
  • Trittschaden an Vegetation
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
  • unerwuenschte Sukzession
  • Verfuellung
Maßnahmen:
  • Anlegung von Gewaessern
  • Beseitigung von Muell
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung von Steilwaenden
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • kein Gewaesserausbau
  • Pufferzone anlegen
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Vermeidung Eutrophierung
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