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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Arnsberger Wald (SO-029)

Objektbezeichnung:

NSG Arnsberger Wald

Kennung:

SO-029

Ort: Moehnesee
Kreis: Soest
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 3.920,46 ha
Offizielle Fläche: 6.055,00 ha
Flächenanzahl: 2
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1991
Inkraft: 2004
Außerkraft: 2024
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt

Zur Erhaltung, Herstellung und Wiederherstellung

a) Ueberregional bedeutsamer Lebensraeume seltener und gefaehrdeter sowie land-
schaftsraumtypischer Tier- und Pflanzenarten innerhalb eines grossflaechigen zusammen-
haengenden Waldkomplexes sowie der natuerlichen Artenvielfalt der Amphibien, Fische,
Voegel, Kleinsaeuger und Insekten. Dieser zeichnet sich durch einen hohen Anteil natur-
naher Buchenwaelder in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen/Altersphasen und in
ihrer standoertlichen typischen Variationsbreite sowie schutzwuerdige Gruenland-
und Gewaesserbiotope aus.

In ihrer natuerlichen Vergesellschaftung sind insbesondere zu schuetzen:

- Hainsimsen-Buchenwaelder in ihren standoertlich verschiedenen Auspraegungen,
- Eichenwaelder,
- Bach-Eschen-Erlenwaelder,
- naturnahe Quellbereiche,
- Bach- und Talabschnitte
- Feucht- und Nasswiesen/-weiden,
- Roehrichte sowie
- natuerliche Stillgewaesser und fliessende Gewaesser.

b) Von Lebensstaetten und Vorkommen der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten, die in
den Anhaengen I und II der FFH-Richtlinie aufgefuehrt sind. Soweit Lebensraeume oder
Arten bedroht sind und ihre Erhaltung von besonderer Bedeutung ist, sind sie als prioritaer
eingestuft.
Hierbei handelt es sich um folgende Lebensraeume gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie:

- Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwaelder (91E0, prioritaer),
- Hainsimsen-Buchenwald (9110),
- Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwald (9160),
- Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (3260)

Und folgende Arten gemaess Anhang II der FFH-Richtlinie:

- Groppe (Cottus gobio),
- Bachneunauge (Lampetra planeri),
- Hirschkaefer (Lucanus cervus),

Ausserdem handelt es sich um Lebensraeume fuer folgende im Schutzgebiet vorkommende
Vogelarten, auf die sich der Artikel 4 der Vogelschutzrichtlinie bezieht:

- Rauhfusskauz (Aegolius funereus),
- Eisvogel (Alcedo atthis),
- Schwarzstorch (Ciconia nigra),
- Mittelspecht (Dendrocopos medius),
- Schwarzspecht (Dryocopus martius),
- Sperlingskauz (Glaucidium passerinum),
- Rotmilan (Milvus milvus),
- Grauspecht (Picus canus)

Neben diesen Arten der Vogelschutzrichtlinie sind bei den Schutz- und Entwicklungs-
massnahmen insbesondere folgende Arten zu beruecksichtigen:

- Kolkrabe,
- Haselhuhn,
- Hohltaube.

2. Zur Sicherung eines ausgedehnten Waldgebietes mit seinen Fliessgewaessersystemen als
Zeugnis der Naturgeschichte, den Hudeeichen als Einzelbaeumen und als Gegenstand der
Landeskunde sowie naturwissenschaftlicher Forschung,
3. Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und der hervorragenden Schoenheit
des Gebietes, das durch seine Ausdehnung, Geschlossenheit und seinem Erhaltungs-
zustand besonders herausragt.

Das ueber die Geltungsdauer dieser Verordnung hinausgehende langfristige Ziel fuer
die Waldflaechen ist die Entwicklung oder Wiederherstellung eines Laubwaldgebietes
mit den fuer den Naturraum typischen natuerlichen Waldgesellschaften in ihren verschiedenen
Entwicklungsstadien, einschliesslich der Alt- und Totholzphase, und ihrer natuerlichen Struktur-
vielfalt. Die Naturverjuengung von Gehoelzarten der angestrebten natuerlichen Waldgesellschaften
soll Vorrang vor der Pflanzung haben und entsprechend unterstuetzt werden. Spontan ankommende
Baum- und Straucharten sind dabei mit zu nutzen.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4514-004
  • BK-4514-0052
  • BK-4514-063
  • BK-4515-0009
  • BK-4515-0010
  • BK-4515-0018
  • BK-4515-0019
  • BK-4515-0037
  • BK-4515-0039
  • BK-4515-0042
  • BK-4515-011
  • BK-4515-013
  • BK-4515-0130
  • BK-4515-022
  • BK-4515-033
  • BK-4515-036
  • BK-4515-043
  • BK-4515-061
  • BK-4515-906
Kennung:

BK-4514-063

Objektbezeichnung:

Waldgebiet zwischen Möhnesee und Heve

Link zur Karte: BK-4514-063
Objektbeschreibung: Zwischen dem Möhnesee im Norden und der Heve im Süden erstreckt sich ein großes geschlossenes Waldgebiet, welches geprägt wird durch großflächige Eichen-Althölzer und Buchen- und Fichtenbestände in verschiedenen Altersklassen. Die zahlreichen Siepen, die in den Möhnesee oder in die Heve münden, sind überwiegend sehr naturnah ausgebildet, d.h. weisen eine natürliche Fließgewässermorphologie und -dynamik auf. Sie sind überwiegend umgeben von bachbegleitenden Erlenwäldern oder (in breiteren Tallagen) von Eichen-Hainbuchenwäldern. Entsprechend dem Vorkommen zahlreicher Buchen- und Eichen-Althölzer sind unter den Vögeln die Höhlenbrüter besonders stark vertreten. So sind Schwarz-, Grau-, Bunt-, Mittel- und Kleinspecht sowie Grau-, Trauerschnäpper und Sumpfmeise regelmäßig vorkommende Brutvögel.
Kennung:

BK-4515-0039

Objektbezeichnung:

Wacholderheide westlich der "Vosshütte"

Link zur Karte: BK-4515-0039
Objektbeschreibung: Das Gebiet befindet sich oberhalb der Heve an einem flach nach Norden einfallenden Hang. Es umfaßt einen kleinen, etwa dreieckigen Bereich mit Wacholderbeständen, zwischen denen sich weitere Arten der Heidelandschaften angesiedelt haben. Im westlichen Teil des Gebietes stehen ein paar ältere Bäume. Das Gebiet wird im Norden und Osten von einem Forstweg begrenzt, im Südwesten grenzen eine Kahlschlagfläche sowie Nadelforst an. Wertbestimmend ist die Heide mit ihrem Wacholderbestand als seltener Biotoptyp im Landschaftsraum. Sie stellt ein wertvolles Trittsteinbiotop dar, das hoch repräsentativ und somit schützenswert im Sinne der Schutzzielkonzeption für den Naturraum ist. Beeinträchtigungen sind durch intensive Forstwirtschaft auf den Nachbarflächen zu erkennen. Vegetationskundlich wertvoll ist die Wacholderheide mit ihrer Pflanzengesellschaft. Das Gebiet stellt ein wertvolles Trittsteinbiotop im Verbund der Heidestandorte dar.
Kennung:

BK-4515-0009

Objektbezeichnung:

Buchenwald nördlich des "Neuen Berges"

Link zur Karte: BK-4515-0009
Objektbeschreibung: Das Gebiet befindet sich an einem langgezogenen, südexponierten Hang und umfaßt einen Buchenwaldrest. Dieser befindet sich in der Verjüngung und ist eingezäunt. Südlich angrenzend liegt die L 735, ansonsten grenzt Nadelforst an. Wertbestimmend ist der Buchenwaldrest als Trittsteinbiotop für Laubwaldstandorte in einer von Nadelforst dominierten Landschaft. Laubwälder auf silikatischem Standort sind repräsentativ für den Landschaftraum und daher schützenswert im Sinne der Schutzzielkonzeption für den Naturraum. Beeinträchtigungen sind durch intensive Forstwirtschaft (Holzentnahme) zu erkennen. Das Gebiet hat wichtige Funktion als Trittsteinbiotop im Verbund der Laubwaldstandorte.
Kennung:

BK-4515-0010

Objektbezeichnung:

Buchenwald auf dem Hagensberg

Link zur Karte: BK-4515-0010
Objektbeschreibung: Das Gebiet befindet sich an einem leicht nach Süden einfallenden Hang und ist komplett umgeben von Nadelforst. Es umfaßt einen Laubwaldrest, der sich in der Verjüngung befindet. Die Krautschicht ist nur schwach ausgebildet, da starker Buchenjungwuchs hoch kommt. Westlich grenzt ein kleiner Wildacker an. Wertbestimmend ist der Buchenbestand in einer von Nadelforst dominierten Landschaft. Buchenwälder auf silikatischem Untergrund sind repräsentativ für den Landschaftsraum und daher schützenswert im Sinne der Schutzzielkonzeption für den Naturraum. Beeinträchtigungen sind durch intensive Forstwirtschaft (Holzentnahme) zu erkennen. Das Gebiet ist ein wichtiges Trittsteinbiotop im Verbund der Laubwaldstandorte.
Kennung:

BK-4515-0042

Objektbezeichnung:

Halletal zwischen Heidberg und Lottmannshardberg

Link zur Karte: BK-4515-0042
Objektbeschreibung: Das Gebiet befindet sich südlich des Hallebaches in Angrenzung an das FFH-Gebiet DE-4515-304. Es umfaßt eine weitläufige Grünlandfläche an einem flach nach Norden einfallenden Hang, die unmittelbar an den einen Bachlauf mit einem begleitenden, schmalen Auenwaldrest grenzt. Hier findet sich stellenweise Feuchtgrünland in unmittelbarer Nähe zum Bachlauf. Weiter oben am Hang befindet sich intensiv genutztes Weidegrünland. Im Süden wird das Gebiet durch eine schmale Straße begrenzt. Hier stocken ein Eichenwäldchen (in unmittelbarer Nähe zu einem Parkplatz) sowie ein Rest Buchenwald. Wertbestimmend ist das Grünland eines offenen Bachtales in einer von Nadelforst dominierten Landschaft. Offene Grünlandbachtäler sind repräsentativ für den Naturraum und somit schützenswert im Sinne der Schutzzielkonzeption für den Naturraum. Beeinträchtigend wirkt die intensive Grünlandbewirtschaftung (Beweidung, Düngung). Das Gebiet ist eine wertvolle Ergänzung zum FFH-Gebiet DE-4515-304.
Kennung:

BK-4515-0018

Objektbezeichnung:

Hettmecke-Siepen

Link zur Karte: BK-4515-0018
Objektbeschreibung: Das Gebiet befindet sich westlich von Hirschberg entlang eines flach nach Süden einfallenden Hanges. Es umfaßt zwei schmale Bachtäler mit Kerbtalform, die nach Norden entwässern und etwa auf halber Höhe des Gebietes zusammenfließen. Das östliche Tälchen wird zwischenzeitlich von einem Teich unterbrochen. Der entstandene Bachlauf fließt in einem flacheren Tal, dessen Boden von Auenwald eingenommen wird. Westlich angrenzend an den Bachlauf verläuft ein Forstweg. Das Gebiet ist vollständig von Nadelforst umgeben. Wertbestimmend sind die naturnahen Bachläufe mit ihren Auenwaldresten. Zusammen mit der für den Landschaftsraum typischen Kerbtalform sind sie repräsentativ und somit schützenswert im Sinne der Schutzzielkonzeption für den Naturraum. Beeinträchtigend wirkt intensive Forstwirtschaft (Kahlschlagfläche). Vegetationskundlich wertvoll ist der Auenwald mit seiner Pflanzengesellschaft. Das Gebiet ist ein wertvolles Vernetzungsbiotop im Verbund der Auenwaldstandorte.
Kennung:

BK-4515-0019

Objektbezeichnung:

Lottmannshardbachtal

Link zur Karte: BK-4515-0019
Objektbeschreibung: Das Gebiet befindet sich westlich von Hirschberg entlang eines nach Norden in die Heve entwässernden Baches. Es umfaßt vorwiegend Weidegrünland in einem flachen Bachtal sowie schmale Bereiche Nadelforst. Stellenweise findet sich auch Feuchtgrünland (GB 4515-289) sowie vereinzelte Heckenstrukturen. Der Bach selber ist Bestandteil des FFH-Gebietes DE-4515-004. Das Gebiet grenzt östlich an die L 856 an, ansonsten schließen Laub- und Nadelwälder an. Ein Forstweg quert das Gebiet etwa in der Mitte von Ost nach West. Wertbestimmend ist das grünlandgenutzte Bachtal mit seinen Feuchtwiesen. Die Heckenstrukturen sowie die Übergänge zu Waldgebieten ergeben eine abwechslungsreiche Struktur. Das Gebiet ist in seiner Gesamtheit hoch repräsentativ und somit schützenswert im Sinne der Schutzzielkonzeption für den Naturraum. Beeinträchtigend wirkt die intensive Grünlandbewirtschaftung (Beweidung, Düngung) Das Gebiet ist eine wertvolle Ergänzung zum FFH-Gebiet DE-4515-004.
Kennung:

BK-4515-0037

Objektbezeichnung:

Hevebachtal

Link zur Karte: BK-4515-0037
Objektbeschreibung: Das Gebiet befindet sich südlich der Ortschaft Allagen. Es umfaßt größtenteils mittelalten bis alten Nadelforst auf Auenwaldstandort zu beiden Seiten des FFH-Gebietes DE-4515-304. Am östlichen Ende des Gebietes findet sich etwas Weidegrünland, eingestreut sind zwei Brachflächen und ein schmaler Bereich mit Birkenwald. Das Gebiet wird im Osten durch die L 856 begrenzt, ansonsten schließt Nadelforst an Wertbestimmend ist der Nadelforst auf Auenwaldstandort als Arrondierung zum Bachlauf der Heve. Er stellt eine große, kaum zerschnittene Fläche dar, die den Bachlauf ummantelt. Das Bachtal ist in seiner Struktur typisch für den Landschaftsraum, die Randbereiche sind als Ergänzung zum FFH-Gebiet zu sehen. Der große, nahezu unbeeinflußte Talraum ist hoch repräsentativ und somit schützenswert im Sinne der Schutzzielkonzeption für den Naturraum. Leichte Beeinträchtigungen sind durch Forstwirtschaft (Holzeinschlag an den Grenzen zum NSG) zu erkennen. Das Gebiet ist eine wichtige Ergänzung zum FFH-Gebiet DE-4515-304.
Kennung:

BK-4515-906

Objektbezeichnung:

NSG Schmalenaus Bruch

Link zur Karte: BK-4515-906
Objektbeschreibung: Suedlicher Teil eines Komplexes aus Birkenmoorwald, Birkenbruchwald sowie Erlenauenwald an einem noerdlich exponierten, maessig geneigten Hang. Der hier ausgebildete Erlenauenwald stockt auf einem grossem Quellhorizont. Dieser, sowie die angrenzenden Nass- und Feuchtwaelder, sind im Dickungs-, Stangenholz- und geringen Baumholzalter. Stellenweise bedecken groessere Torfmoospolster den Boden. Im Gebiet befinden sich Quellen und kleinere Entwaesserungsgraeben. Im suedoestlichen Randbereich befindet sich ein Quellbereich, der durch einen tiefen Graben entwaessert wird. Innerhalb des Quellbereiches erreicht Fichtenjungwuchs in der Strauchschicht eine Deckung von ca. 20%. Der Erlenwald ist von einem Fichtenforst umgeben, welcher in den nasseren Bereichen ebenfalls Torfmoospolster aufweist.
Kennung:

BK-4514-004

Objektbezeichnung:

Heveoberlauf und Seitenbaeche

Link zur Karte: BK-4514-004
Objektbeschreibung: Sehr naturnahes Fließgewaessersystem zwischen Neuhaus und Hirschberg. Das Hevetal erstreckt sich ca. sieben km von Osten nach Westen und ist fast vollstaendig bewaldet. Der Gewaesserverlauf der Heve ist frei maeandrierend, mit natürlicher Ueberflutungsdynamik und wird teilweise von Erlenauwaeldern begleitet. Die Schwarzerlen weisen teilweise Spuren einer ehemaligen Niederwaldnutzung auf. Im Bereich der Aue sind Altarme und regelmäßig ueberflutete Maeanderschleifen ausgebildet. Neben Schotterbänken und Auskolkungen weist die Heve bis zu zwei Meter hohen Steilwaenden an den Prallufern auf. An die bachbegleitende Vegetation, die insbesondere im Bereich der Schotterbaenke durch Pestwurz-Fluren gebildet wird, grenzen häufig Fichtenforste an. Im Westen sind die Hauptquellbaeche der Heve mit einbezogen worden. Der Lottmannhardbach wird im Unterlauf von Erlenwaeldern gesäumt, die in Fichtenforste uebergehen. Weiter südlich fließt der Bach durch eine hautptsaechlich als Gruenland genutztes Talaue. In Hanglagen sind Buchenhochwaldbestaende ausgebildet, die durch Quellbaeche durchzogen werden. Das Tal der ebenfalls in die Heve muendende Halle wird ebenfalls durch Gruenland gepraegt. Im direkten Uferbereich sind einreihige Erlengehoelze ausgebildet, die teilweise in das Weidegruenland einbezogen wurden.
Kennung:

BK-4515-033

Objektbezeichnung:

Waelder auf der "Hohen Bracke"

Link zur Karte: BK-4515-033
Objektbeschreibung: Komplex naturnaher Buchenwaelder im Starkholzalter an den noerdlich exponierten Haengen der "Hohen Bracke". Die aeltesten Baeume erreichen einen Stammdurchmesser von bis zu 90 cm. Einige Bereiche sind zur Unterstuetzung einer Laubholznaturverjuengung eingegattert worden. Zerstreut findet sich stehendes und liegendes Totholz sowie wenige Hoehlenbaeume. Die Krautschicht ist nur sehr spaerlich ausgebildet. Einige kleine naturnahe Quellbaeche gliedern die Waelder.
Kennung:

BK-4515-036

Objektbezeichnung:

Fichtenforste am "Schmalenaus Berg"

Link zur Karte: BK-4515-036
Objektbeschreibung: Ausgedehnte Fichtenforste am Schmalenausberg, welche zum Teil von naturnahen und bedingt naturnahen Fliessgewaessern durchzogen werden. Vereinzelt sind kleinflaechige Laubwaldparzellen sowie Wildwiesen eingestreut.
Kennung:

BK-4515-043

Objektbezeichnung:

Talabschnitt der "Grossen Schmalenau" nordoestlich der "Scherm"

Link zur Karte: BK-4515-043
Objektbeschreibung: Ca. 250m langer, ca. 25-30 m breiter Talabschnitt der "Grossen Schmalenau" nordoestlich der "Scherm". Der fast ebene, sehr nasse Talboden ist ueberiwegend nicht trittfest. Im noerdlichen Teil stockt ein Erlenauewald mit geringem Baumholz. Der suedliche Teil ist fast gehoelzfrei, jedoch sind hier kuerzlich Schwarzerlen gepflanzt worden. Der Talboden wird auf seiner gesamten Flaeche von einer torfmoos- und moosreichen Krautschicht bewachsen, in der Binsen und lokal Seggen dominieren. Der kleine Bach weist einen naturnahen, maeandrierenden Bachlauf auf. Die Umgebung wird von Fichtenforsten und Kahlschlaegen gepraegt.
Kennung:

BK-4514-0052

Objektbezeichnung:

NSG "Arnsberger Wald", Bachtäler der Heve und der Kleinen Schmalenau

Link zur Karte: BK-4514-0052
Objektbeschreibung: Sohlentäler der Heve und der Kleinen Schmalenau am Nordrand des Arnsberger Waldes. Die Wannentäler werden von einem standorttypischen Laubwaldkomplex aus alten Eichenwäldern, Eichen-Hainbuchenwäldern und bachbegleitenden Erlen-Auwäldern eingenommen. Teilflächen sind von Nadel- und anderen Kunstforsten (Pappel, Roteiche) bestanden. Mit einbezogen in die Abgrenzung wurde eine Sumpfdotterblumen-Wiese. Die Bachläufe von Heve und Kleiner Schmalenau weisen die typischen Strukturen natürlicher Mittelgebirgsbäche auf. Das Gebiet zeichnet sich durch einen standorttypischen Laubwaldkomplex und weitgehend natürlichen Bachläufe aus. Die alten Laubwaldbestände und die strukturreichen Bäche bieten zahlreichen gefährdeten Arten wie z. B. Grauspecht, Mittelspecht, Eisvogel, Wasseramsel, Bachneunauge und Groppe Lebensraum. Die Bachtäler sind wichtige Bestandteile des Fließgewässerverbundes am Nordrand des Süderberglandes.
Lebensraumtypen:
  • Fliessgewaesser der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion <3260> (2,63 ha)
  • Subatlantischer oder mitteleuropaeischer Stieleichenwald oder Hainbuchenwald (Carpinion betuli) [Stellario-Carpinetum] <9160> (1,79 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (5,03 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (31,83 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete waermeliebende Waelder (nicht FFH-LRT) <NAB0> (0,58 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Moor- und Bruchwaelder (nicht FFH-LRT) <NAC0> (12,23 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Auenwaelder (nicht FFH-LRT) <NAX0> (1,16 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Gehoelzstrukturen <NB00-ung.> (0,00 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (1,32 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Heideflaechen <ND00-ung.> (0,01 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (5,10 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (0,19 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Quellbereiche (nicht FFH-LRT) <NFK0> (0,10 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (0,71 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Saeume und Hochstaudenfluren (nicht FFH-LRT) <NK00> (0,29 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Auwaelder (4,49 ha)
  • Fliessgewaesserbereiche (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (2,63 ha)
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen (0,85 ha)
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (24,93 ha)
  • Eichenwald <AB0> (40,04 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (4,04 ha)
  • Erlenwald <AC0> (10,40 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <AC5> (1,16 ha)
  • Birkenwald <AD0> (0,70 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (708,63 ha)
  • Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AK1> (9,45 ha)
  • Schlagflur <AT0> (9,45 ha)
  • Einzelstrauch <BB2> (0,00 ha)
  • Hecke <BD0> (0,61 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (4,49 ha)
  • Baumreihe <BF1> (0,71 ha)
  • Wacholder-Heide <DA4> (0,01 ha)
  • Fettwiese <EA0> (13,80 ha)
  • Fettweide <EB0> (36,72 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (0,88 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (0,50 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (0,19 ha)
  • Quelle, Quellbereich <FK0> (12,21 ha)
  • Bach <FM0> (9,45 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (0,30 ha)
  • Quellbach <FM4> (2,91 ha)
  • Graben <FN0> (0,09 ha)
  • Wildacker <HA2> (1,47 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KA2> (0,29 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Feld-, Wirtschaftsweg, unbefestigt <VB2> (2,02 ha)
  • Buchenwald <xAA0> (98,52 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (76,68 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <xAA4> (132,35 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <xAB1> (66,18 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <xAB9> (37,81 ha)
  • Pappelmischwald <xAF1> (9,45 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAJ1> (9,45 ha)
  • Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAK1> (9,45 ha)
  • Laerchenmischwald <xAS1> (9,45 ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (12,58 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <yAC5> (0,73 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (0,85 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (2,87 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <yFD0> (0,01 ha)
  • Quelle, Quellbereich <yFK0> (2,02 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (2,85 ha)
  • Bach <yFM0> (0,04 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (2,97 ha)
  • Bachunterlauf im Mittelgebirge <yFM3> (0,06 ha)
  • Quellbach <yFM4> (2,76 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (44,75 ha)
  • Eichen-Hainbuchenmischwald <zAQ1> (1,79 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <zFM1> (1,12 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <zFM2> (16,18 ha)
  • Bachunterlauf im Mittelgebirge <zFM3> (2,63 ha)
  • Quellbach <zFM4> (1,12 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Alpen-Hexenkraut (Circaea alpina)
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bach-Quellkraut (Montia fontana)
  • Bach-Spatenmoos (Scapania undulata)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Bergfarn (Thelypteris limbosperma)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Binse (unbestimmt) (Juncus spec.)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Blut-Ampfer (Rumex sanguineus)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Bruchblattmoos (Dicranodontium denudatum)
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dornfarn Sa. (Dryopteris carthusiana agg.)
  • Douglasie (Pseudotsuga menziesii)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echte Brunnenkresse Sa. (Nasturtium officinale agg.)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Eiche (Quercus spec.)
  • Einbeere (Paris quadrifolia)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeiner Wasserdarm (Stellaria aquatica)
  • Gemeines Beckenmoos (Pellia epiphylla)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gewelltblaettriges Kriechsternmoos (Plagiomnium undulatum)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Goldenes Frauenhaar (Polytrichum commune)
  • Grau-Segge (Carex canescens)
  • Grau-Segge Sa. (Carex canescens agg.)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Greiskraut Sa. (Senecio nemorensis agg.)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Holz-Apfel (Malus sylvestris)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Hunds-Straussgras Sa. (Agrostis canina agg.)
  • Kahnblaettriges Torfmoos (Sphagnum palustre)
  • Keulen-Baerlapp (Lycopodium clavatum (subsp. clavatum))
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Arznei-Baldrian (Valeriana excelsa subsp. excelsa)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Langaehrige Segge (Carex elongata)
  • Milder Knoeterich (Persicaria mitis)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Moschus-Malve (Malva moschata)
  • Nickender Loewenzahn (Leontodon saxatilis (subsp. saxatilis))
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfeifengras Sa. (Molinia caerulea agg.)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rasen-Schmiele Sa. (Deschampsia cespitosa agg.)
  • Riesen-Schachtelhalm (Equisetum telmateia)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Scheiden-Wollgras (Eriophorum vaginatum)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriges Weidenroeschen (Epilobium angustifolium)
  • Schoenes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
  • Schwanenhals-Sternmoos (Mnium hornum)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Spiessmoos (Calliergonella cuspidata)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Straussfarn (Matteuccia struthiopteris)
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Reitgras Sa. (Calamagrostis canescens agg.)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Tamarisken Thujamoos (Thuidium tamariscinum)
  • Tanne (Abies alba)
  • Tanne unbestimmt (Abies spec.)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Truegerisches Torfmoos (Sphagnum fallax)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Wacholder (Juniperus communis)
  • Wald-Ehrenpreis (Veronica officinalis)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weisses Straussgras Sa. (Agrostis stolonifera agg.)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Widertonmoos (Polytrichum spec.)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
  • Zwiebel-Binse (Juncus bulbosus)
Tierarten:
  • Bachforelle (Salmo trutta fario)
  • Bachneunauge (Lampetra planeri)
  • Baumpieper (Anthus trivialis)
  • Blaumeise (Parus caeruleus)
  • Buntspecht (Dendrocopos major)
  • Dunkers Quellschnecke (Bythinella dunkeri)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Erlenzeisig (Carduelis spinus)
  • Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra)
  • Fitis (Phylloscopus trochilus)
  • Gartenbaumlaeufer (Certhia brachydactyla)
  • Gartengrasmuecke (Sylvia borin)
  • Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)
  • Gestreifte Quelljungfer (Cordulegaster bidentata)
  • Grauschnaepper (Muscicapa striata)
  • Grauspecht (Picus canus)
  • Groppe (Cottus gobio)
  • Habicht (Accipiter gentilis)
  • Kernbeisser (Coccothraustes coccosthraustes)
  • Kleiber (Sitta europaea)
  • Kleinspecht (Dryobates minor)
  • Maeusebussard (Buteo buteo)
  • Mittelspecht (Dendrocopos medius)
  • Rotkehlchen (Erithacus rubecula)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Schmerle (Noemacheilus barbatulus)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Schwarzstorch (Ciconia nigra)
  • Sumpfmeise (Parus palustris)
  • Trauerschnaepper (Ficedula hypoleuca)
  • Turteltaube (Streptopelia turtur)
  • Waldbaumlaeufer (Certhia familiaris)
  • Waldkauz (Strix aluco)
  • Waldlaubsaenger (Phylloscopus sibilatrix)
  • Wasseramsel (Cinclus cinclus)
  • Zweigestreifte Quelljungfer (Cordulegaster boltonii)
Schutzziele: Erhaltung und naturnahe Entwicklung grossflaechiger Hainsimsen-Buchenwälder, Eichen-Hainbuchenwälder und bachbegleitender Erlenwälder, Schutz der naturnahen Quellen und Siepen, Optimierung von noch mit Fichte bestockten Bachtälern, langfristige Erhaltung eines angemessenen Eichen-Anteils in den mit Buche unterbauten Eichenbeständen, Erhaltung des Totholz-Vorrates sowie Erhaltung von höhlenreichen Buchen-Altholzinseln ohne Nutzung.


Schutz eines naturnahen Baches
Erhaltung und Optimierung eines naturnahen Buchenwaldes
Erhaltung eines Buchenwaldes mit stehendem Totholz an einem
erlenbegleiteten Siepen im geschlossen bewaldeten, fichtenreichen
Nordsauerland
Erhaltung von Eichenmischbestaenden auf Haengen und in
Siepen im geschlossen bewaldeten, fichtenreichen Waldbereich
suedlich des MoehnestauseesErhalt und Optimierung einer Heidefläche als seltener Biotoptyp im Landschaftsraum; Schutz eines vegetationskundlich wertvollen Wacholderbestands; Schutz als Trittsteinbiotop in einer von Wäldern dominierten Landschaft;Erhaltung und Optimierung eines Laubwaldstandortes als Trittsteinbiotop in einer von Nadelwald dominierten Landschaft; Schutz eines für den Landschaftsraum typisch ausgeprägten Buchenwaldes auf silikatischem Standort;Erhaltung und Optimierung eines Laubwaldstandortes als Trittsteinbiotop in einer von Nadelwald dominierten Landschaft; Schutz und Entwicklung eines für den Landschaftsraum typisch ausgeprägten Buchenwäldes auf silikatischem Standorten mit starker Verjüngung;Erhalt eines großflächigen, in Teilen als Feucht- und Nasswiese ausgeprägten Grünlandes an einen Bachlauf; Schutz eines offenen Bachtals in einer von Nadelforsten dominierten Landschaft;Erhaltung und Optimierung eines für den Landschaftsraum typischen Bach-Kerbtales mit unverbautem und naturnahem Bachlauf mit quellig durchsickerten, vegetationskundliche wertvollen Auenwaldresten;Erhalt und Optimierung eines strukturreichen, grünlandgenutzten Bachtals mit seinen Feuchtwiesen; Erhaltung und Optimierung von reich strukturierten, für Hecken- und Gebüschbrüter wertvollen Gehölzstrukturen;Erhalt und Entwicklung von großflächig ausgeprägten und kaum zerschnittenen Auenstandorten; Erhalt eines für den Landschaftsraum typischen, mäandrierenden Bachtals mit Sand- und Kiesbänken;Erhalt eines Quellbereiches mit ErlenauewaldErhaltung der naturnahen Strukturen und der Dynamik des Fliessgewaessersystmes mit seiner typischen Vegetation und Fauna ( z.B. Eisvogel, Bachneunauge und Groppe). Erhaltung und Entwicklung der Erlen-Eschenwälder und Weichholzauenwälder mit ihrer typischen Fauna und Flora. Erhaltung und Entwicklung naturnaher Hainsimsen-Buchenwälder, Erhaltung und Förderung von naturnahen Qellbereichen ( § 62-Biotope)Erhaltung bodenstaendiger alter Laubwaelder mit Quellbaechen im geschlossen bewaldeten NordsauerlandEntwicklung von Laubmischwaeldern mit natrurnahen QuellbaechenErhaltung und Erweiterung eines naturnahen, bachbegleitenden Erlenwaldes an einem naturnahen Bach(-abschnitt) im geschlossen bewaldeten NordsauerlandErhaltung und Entwicklung der naturnahen Strukturen und der Dynamik der beiden Fliessgewässer mit ihrer typischen Vegetation und den bachbegleitenden naturnahen Erlen- und Eichen-Hainbuchenwaeldern durch naturnahe Waldbewirtschaftung oder Nutzungsaufgabe einschließlich der Erhaltung und Förderung des Alt- und Totholzanteils, insbesondere von Höhlenbäumen; Umgestaltung der nicht standortgerechten Forste in naturnahe, bodenstaendige, altersheterogene Laubwälder.
Gefährdungen:
  • Befahren empfindlicher Standorte
  • Beseitigung alter Baeume
  • Duengung
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserausbau, Gewaessergestaltung, naturfern (WA)
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Gewaesserverunreinigung (SP)
  • Gruenlandbewirtschaftung
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • Jagd
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • sonstige Beeintraechtigung, Gefaehrdung (siehe Bemerkung)
  • Trittschaeden
  • Uferbefestigung (WA)
  • Wegebau
  • Wilddichte, zu hoch (JA)
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beschraenkung der Duengung
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • der Sukzession ueberlassen
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung der Ueberschwemmungsdynamik
  • Erhaltung von Steilwaenden
  • Erhoehung des Laubholzanteils
  • extensive Beweidung
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Jagdausuebung beschraenken
  • kein Ausbau von Quellen
  • kein Gewaesseraufstau
  • kein Gewaesserausbau
  • kein Kahlschlag
  • kein Umbruch
  • keine Abwassereinleitung
  • keine Entwaesserung
  • keine Fischteichanlage
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • NSG-Erweiterung / vertragliche Regelung
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Verbot der Beweidung empfindlicher Standorte
  • Wiedervernaessung
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