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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Eichen-Hainbuchenwald noerdllich Anroechte (SO-044)

Objektbezeichnung:

NSG Eichen-Hainbuchenwald noerdllich Anroechte

Kennung:

SO-044

Ort: Anroechte
Kreis: Soest
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 7,18 ha
Offizielle Fläche: 7,80 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1994
Inkraft: 1997
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt gemaess LG Paragraph 20,

- Zur Erhaltung und Entwicklung eines strukturreichen Waldbestandes mit Bedeutung
als Regenerations- und Refugialbiotop in einer ansonsten waldarmen und weitgehend
ausgeraeumten Landschaft,
- Zur Sicherung und Foerderung bodenstaendiger, naturnaher Waldgesellschaften,
- zur Sicherung eines die Landschaft in besonderem Masse praegenden, strukturreichen
Waldbestandes mit artenreicher Krautschicht, Altholz und Niederwaldfragmenten wegen
seiner Seltenheit, besonderen Eigenart und Schoenheit.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4415-0175
Kennung:

BK-4415-0175

Objektbezeichnung:

NSG Eichen-Hainbuchenwald nördlich Anröchte

Link zur Karte: BK-4415-0175
Objektbeschreibung: Nördlich von Anröchte östlich der stark befahrenen Straße L734 liegt ein großes Feldgehölz das als NSG ausgewiesen ist. Es handelt sich um einen Eichen-Hainbuchenwald, der sehr kraut- und unterholzreich ist. An der Ostseite ist ein Waldmantel ausgebildet, an den anderen Seiten fehlt er weitgehend. Die Ränder des Waldes sind stellenweise (an der Straße und am östlichen Waldrand) mit Müll verschandelt. An das Gebiet schließen im Norden, Osten und Süden intensive Agrarflächen (Acker, Grünlandeinsaaten) an. Westlich der Straße liegt ein kleineres Feldgehölz ähnlicher Struktur. Im Süden endet die Gewerbe- und Wohnbebauung Anröchtes. Wertbestimmend ist das arten- und strukturreiche Feldgehölz als Refugiallebensraum und Vernetzungselement in der waldarmen, intensiv genutzten Agrarlandschaft. Die beiden Feldgehölze an der L734 liegen weitgehend isoliert in der intensiv genutzten Agrar- und Siedlungslandschaft. Allerdings ist unweit im Westen der gehölzbegleitete Bachlauf des Lobbenbachs (VB-A-4315-011 Bachsystem des Sonnenbornbaches, Manninghofer Baches und Glasebaches) benachbart. Nach Osten sind erst in etwa 3 km Entfernung nennenswerte Gehölzbestände im Tal der Pöppelsche (VB-A-4316-014 Taeler von Poeppelsche, Hoinkhauser Bach und Guelle) zu finden.
Lebensraumtypen:
  • Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald Galio-Carpinetum <9170> (5,75 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Kahlschlagflaeche <AT1> (1,44 ha)
  • Eichenmischwald mit einheimischden Laubbaumarten <xAB3> (5,75 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Artengruppe Gefleckter Aronstab (Arum maculatum agg.)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
Tierarten:
Schutzziele: Erhaltung des arten- und strukturreichen Feldgehölzes als Refugiallebensraum und Vernetzungselement in der waldarmen, intensiv genutzten Agrarlandschaft.
Gefährdungen:
  • Eutrophierung
  • Muellablagerung
Maßnahmen:
  • Beseitigung von Muell
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Waldmantelentwicklung
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