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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Loermecketal (SO-073)

Objektbezeichnung:

NSG Loermecketal

Kennung:

SO-073

Ort: Ruethen
Kreis: Soest
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 260,10 ha
Offizielle Fläche: 272,90 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 2000
Inkraft: 2004
Außerkraft: 2024
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt

1. Zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung

a) Von Lebensgemeinschaften oder Biotopen bestimmter Tier- und Pflanzenarten,
insbesondere der Quellen und Fliessgewaesser, der Niedermoor- und
Bruchwaldbereiche, der naturnahen Laubwaelder, Kalkhalbtrockenrasen und
Felskuppen, waermeliebenden Gebuesche und Saume, Magerrasen und
Zwergstrauchheiden, der feuchten und extensiv genutzten Wiesen und Weiden,
jeweils mit einer Vielzahl schutzwuerdiger und z.T. stark gefaehrdeter oder vom
Aussterben bedrohter Pflanzen- und Tierarten, u.a. einer besonders vielfaeltigen
und typischen Vogelwelt der Waelder, der Hecken und Gebuesche sowie der
Fliessgewaesser.
b) Von Biotopen und Vorkommen der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten, die in
den Anhaengen I und II der FHH-Richtlinie aufgefuehrt sind. Soweit Biotope oder
Arten bedroht sind und ihre Erhaltung von besonderer Bedeutung ist, sind sie als
prioritaer eingestuft.

Hierbei handelt es sich um folgende Biotope gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie

- Waldmeister-Buchenwald (9130),
- Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (3260),
- Trespen-Schwingel Kalktrockenrasen (6210, prioritaerer Lebensraum),
- Wachholderbestaende auf Zwergstrauchheiden oder Kalktrockenrasen (5130),
- feuchte Hochstaudenfluren (6430),
- Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation (8210),
- Schlucht- und Hangmischwald (9180, priotitaerer Lebensraum)

2. Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen und landeskundlichen Gruenden,
insbesondere wegen der Hoehlen und Felsformationen, der ehemaligen Hutungsflaechen
(Kalkhalbtrockenrasen), der gelaendeklimatischen Verhaeltnisse des oberen Talraums,
3. Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schoenheit dieses
Gebietes, das durch eine vielfaeltige Gliederung und Strukturierung, durch besondere
natuerliche Gegebenheiten wie auch durch Einfluesse extensiver menschlicher Nutzung
auszeichnet und dabei in seinem historisch gewachsenen Zustand nur sehr geringe Be-
eintraechtigungen und Vorbelastungen aufweist.

(2) Das ueber die Geltungsdauer dieser Verordnung hinausgehende langfristige Ziel fuer die
Waldflaechen ist die Entwicklung eines Laubwaldgebietes mit den fuer den Naturraum ty-
pischen natuerlichen Waldgesellschaften in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien,
einschliesslich der Alt- und Totholzphase, und ihrer natuerlichen Waldgesellschaften soll
Vorrang vor der Pflanzung haben und entsprechend unterstuetzt werden.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4516-002
  • BK-4516-049
  • BK-4516-201
Kennung:

BK-4516-201

Objektbezeichnung:

Loermecketal

Link zur Karte: BK-4516-201
Objektbeschreibung: Das Loermecketal umfasst verschiedene, abwechslungsreiche Landschaftsstrukturen, wie naturnahe Buchenmischwaelde im Norden, Felsklippen, Wacholdertriften und Kalkhalbtrockenrasen im Süden und Magergruenland. Die Loermeck ist ein naturnaher Fliessgewaesseroberlauf, der im noerdlichen Teil des Gebietes durch z.T. mageres Weidegruenland fliesst. An die Gruenlaender schliessen sich strukturreiche Laubmischbestaende an. Der Buchenbestand im Norden enthaelt im Bereich einer Felsklippe einen Eschen-Ahorn-Schluchtwald mit noerdlicher Exposition. Im unmittelbarer Naehe des "Hohen Steins" und "Hohlen Steins" sind Kalkhalbtrockenrasen und Wacholdertriften ausgebildet. Das ND "Hohler Stein" enthaelt eine kulturhistorisch wertvolle Hoehle.
Kennung:

BK-4516-049

Objektbezeichnung:

NSG Loermecketal, Teilbereiche

Link zur Karte: BK-4516-049
Objektbeschreibung: Die hier beschriebenen drei Teilbereiche des landschaftlich reizvollen Naturschutzgebietes "Loermecketal" umfassen verschiedene, abwechslungsreiche Landschaftsstrukturen, die sich im Norden, Osten und Wetsen an den zentralen Bereich des NSG anschliessen. Die 100-200m breite Talsohle im Unterlauf der Loermecke (noerdliche Teilflaeche) wird ausschliesslich von meist intensiv genutztem Weidegruenland eingenommen. Ein schmaler, z.T. sehr lueckiger Gehoelzsaum aus bodenstaendig-standortgerechten Baumarten (selten auch Grau-Erle) oder kleine Pestwurzherden begleiten den kaum verbauten Bachlauf. Das flache, etwa 2m-3m breite Wasser weist mehrere flutende Moos- und Gefaesspflanzenarten auf. Stellenweise sind die Ufer z.T. zertreten. Die oestliche Hangkante und die oberhalb der Strasse anschliessenden Bereiche werden zum groessten Teil aus einem Buchenwald mit mittlerem bis starkem Stammholz eingenommen. Die Baumschicht erreicht eine Hoehe von ueber 20m. Die Strauchschicht ist haeufig nur duerftig entwickelt und weist einen hohen Anteil an Jungbuchen und Bergahorn auf. Die Deckung der aus anspruchsvollen Arten zusammengesetzte Krautschicht variiert im Bestand, ist meistens aber gut entwickelt. Kleinere Bereiche weisen noch junge Buchenanpflanunzgen auf. Diese gilt ebenfalls fuer die suedwestliche Teilflaeche. Die suedoestliche Teilflaeche dagegen wird weitgehend von landwirtschaftlichen Flaechen eingenommen. Hierbei werden vor allem die Hangbereiche von Gruenland dominiert, dass in ueberwiegend intensiv beweidet wird. Vor allem in flachgruendigen Bereichen treten zahlreiche flechtenbewachsenen Klippen hervor. Hier sind Uebergaenge zu Magergruenland entwickelt. In den Magerweiden sind Gebuesche und Baumgruppen enthalten. Im Osten des Gebietes befinden sich zwei ehemalige Steinbrueche. Hier sind an der Hangoberkante flachgruendige Standorte mit artenreichen, aber stellenweise bereits verbuschten Reste von Kalkhalbtrockenrasen erhalten. Die Steinbrueche selber vergrasen und verbuschen. Teilweise ist auch Schutt oder Muell abgelagert.
Kennung:

BK-4516-002

Objektbezeichnung:

Loermecke-Siepen

Link zur Karte: BK-4516-002
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst den suedlichen Teil des NSG "Loermecketal" und damit den Oberlauf der Loermecke und die angrenzenden Auenbereiche. Die einbezogene Talsohle ist etwa 50-100m breit. Die Loermecke ist ein naturnaher, maeandrierender Waldbach, der flutende Moose aufweist. Wegen der starken Beschattung treten Gefaesspflanzen im Gewaesser nur selten auf. Eine reiche Insektenlarvenfauna zeigt gute Wasserqualitaet an. Auf der teilweise nicht trittfesten Talsohle wechseln junge Baumbestaende aus Erlen, Moorbirke oder Weidengebuesch mit aelteren Erlen-Moorbirken-Bestaenden ab. Stellenweise ist diesen Bestaenden auch viel Fichte beigemischt. In der Krautschicht sind ueberwiegend typische Arten der Bruchwaelder zu finden, die durch einen hohen Anteil von Seggenarten, Farnen sowie Torfmoos oder Pfeifengras gekennzeichnet sind. Stellenweise vermittelt die Krautschicht vor allem in lichteren Bereichen zur Niedermoorvergetation kennzeichen. Mineralbodenreichere Standorte entlang des Baches zeigen auch anspruchsvollere Arten der Auwaelder, wie z. B. Sumpfdotterblune, Maedesuess, Sumpf-Pippau oder Gilbweiderich. Die Waelder in dem Taelchen sind je nach Alter und oft kleinraeumig wechselnden edaphischen Verhaeltnissen sehr heterogen ausgebildet. Dominanzen von Erle, Birke und/oder Fichte wechseln sich mit oftmals fließenden Uebergaengen kleinraeumig ab. Vereinzelt gibt es auch reine, alte Fichtenbestaende. Die Krautschicht untzerscheidet sich dabei oft nicht von der der Erlenwaelder. Die aelteren Erlen sind haeufig bis zu 15m hoch und mehrstaemmig ausgebildet, ihr Stammdurchmesser betraegt 40cm. Am Stammfuss sind die Baeume infolge einer ehemaligen Niederwaldwirtschaft bis 80cm dick. Die Krautschicht deckt 80-90%. An der Bachabbruchkante zeigt sich das Profil eines rotfleckigen Gleys. Vor allem am Hangfuss und an den Haengen zeigen Torfmoospolster allerdings haeufig auch naehrstoffaermere vermoorte oder anmoorige Bereiche an. Dies gilt auch fuer zahlreiche kleine Zufluesse, die meist mit Moorbirken (und seltener Erlen) bestockt sind. Bei der Moorbirke handelt es sich hier meist um die Karpartenbirke. An einer kleinen Stelle am Oberlauf der Loermecke fehlt die Baumschicht weitestgehend. Hier dominieren Klein- und Grosseggen und Torfmoose. Dies gilt auch fuer die Kahlschlagflaechen (ehemaliger Fichtenforst) innerhalb des Taelchens. Hier kommt es auch zur Ausbildungen von Dominanzbestaenden der spitzbluetigen Binse. Die Fichte weist in den freigestellten Bereichen eine sehr hohe Verjüngung auf. Im zentralen Bereich wurde ein 10x10 m grosser Teich angelegt. Ausserhalb der beschriebenen Nassbereiche werden die Hangbereiche haeufig von Fichtenforsten eingenommen.
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (0,73 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <AC5> (0,73 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (46,35 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (3,64 ha)
  • Ahornmischwald <AR1> (4,52 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (4,52 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (3,87 ha)
  • Hecke <BD0> (2,06 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (4,52 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (2,06 ha)
  • Fettweide <EB0> (38,40 ha)
  • Magerweide <ED2> (9,04 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <GA0> (1,03 ha)
  • sekundaerer Kalkfels <GA3> (1,03 ha)
  • Hoehle <GE1> (0,90 ha)
  • Acker <HA0> (41,44 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (3,10 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAA2> (57,46 ha)
  • natuerlicher Kalkfels <xGA1> (0,90 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <xKA2> (1,03 ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (25,48 ha)
  • Birken-Bruchwald <yAD4> (0,73 ha)
  • Bruchgebuesch <yBB5> (1,46 ha)
  • Bodensaures Kleinseggenried <yCC1> (0,73 ha)
  • Magerwiese <yED1> (1,03 ha)
  • Ahorn-Schlucht- bzw. Hangschuttwald <zAR2> (0,90 ha)
  • Enzian-Schillergrasrasen <zDD1> (1,81 ha)
  • Trespen-Halbtrockenrasen <zDD2> (1,03 ha)
  • Wacholder-Kalkhalbtrockenrasen <zDD3> (0,90 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <zFM1> (2,18 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <zFM2> (1,81 ha)
  • Bachunterlauf im Mittelgebirge <zFM3> (1,03 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Aehrige Teufelskralle (Phyteuma spicatum)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Astlose Graslilie (Anthericum liliago)
  • Aufsteigende Gelb-Segge (Carex demissa)
  • Bach-Spatenmoos (Scapania undulata)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Bastard-Frauenmantel Sa. (Alchemilla hybrida agg.)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Berg-Weidenroeschen (Epilobium montanum)
  • Bergfarn (Thelypteris limbosperma)
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Bleiche Segge (Carex pallescens)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Braunstieliger Streifenfarn (Asplenium trichomanes)
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Brunnenkresse unbestimmt (Nasturtium spec.)
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreinervige Nabelmiere (Moehringia trinervia)
  • Dreizahn (Danthonia decumbens)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echter Wiesenhafer (Helictotrichon pratense (subsp. pratense))
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Einjaehriges Rispengras (Poa annua)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Fichte (Picea abies)
  • Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Fransen-Enzian (Gentianopsis ciliata (subsp. ciliata))
  • Fruehlings-Fingerkraut (Potentilla neumanniana)
  • Fruehlings-Segge (Carex caryophyllea)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelb-Segge (Carex flava)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeiner Dost (Origanum vulgare)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeiner Tuepfelfarn Sa. (Polypodium vulgare agg.)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewimpertes Kreuzlabkraut (Cruciata laevipes)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Glattes Habichtskraut (Hieracium laevigatum)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grau-Erle (Alnus incana (subsp. incana))
  • Grau-Segge (Carex canescens)
  • Grau-Segge Sa. (Carex canescens agg.)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sommerwurz (Orobanche elatior)
  • Grosser Klappertopf (Rhinanthus serotinus)
  • Grosses Schillergras (Koeleria pyramidata (subsp. pyramidata))
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heide-Labkraut (Galium pumilum)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Karpaten-Birke (Betula pubescens subsp. carpatica)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Klappertopf (Rhinanthus minor)
  • Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria (subsp. eupatoria))
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Knolliger Hahnenfuss (Ranunculus bulbosus (subsp. bulbosus))
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Koenigsfarn (Osmunda regalis)
  • Kornelkirsche (Cornus mas)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Langaehrige Segge (Carex elongata)
  • Mauerlattich (Mycelis muralis)
  • Mauerraute (Asplenium ruta-muraria (subsp. ruta-muraria))
  • Mittlerer Klee (Trifolium medium)
  • Mittlerer Wegerich (Plantago media (subsp. media))
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Moor-Birke (Betula pubescens subsp. pubescens)
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Nesselblaettrige Glockenblume (Campanula trachelium (subsp. trachelium))
  • Nickendes Perlgras (Melica nutans)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfeifengras Sa. (Molinia caerulea agg.)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Purgier-Lein (Linum catharticum)
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Quirl-Weisswurz (Polygonatum verticillatum)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rauhhaarige Gaensekresse (Arabis hirsuta)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rose unbestimmt (Rosa spec.)
  • Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Rundblaettrige Glockenblume Sa. (Campanula rotundifolia agg.)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sand-Thymian Sa. (Thymus serpyllum agg.)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Scheiden-Wollgras (Eriophorum vaginatum)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriges Weidenroeschen (Epilobium angustifolium)
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Sprossender Baerlapp (Lycopodium annotinum (subsp. annotinum))
  • Stattliches Knabenkraut (Orchis mascula)
  • Stengellose Kratzdistel (Cirsium acaule (subsp. acaule))
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Vogel-Wicke Sa. (Vicia cracca agg.)
  • Wacholder (Juniperus communis)
  • Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
  • Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Weiche Trespe (Bromus hordeaceus)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weisse Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria (subsp. hirundinaria))
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Widertonmoos (Polytrichum spec.)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Kuemmel (Carum carvi)
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Pippau (Crepis biennis)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wirbeldost (Clinopodium vulgare (subsp. vulgare))
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zerbrechlicher Blasenfarn (Cystopteris fragilis)
  • Zerbrechlicher Blasenfarn Sa. (Cystopteris fragilis agg.)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zwiebel-Binse (Juncus bulbosus)
Tierarten:
  • Baumfalke (Falco subbuteo)
  • Baumpieper (Anthus trivialis)
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Blindschleiche (Anguis fragilis)
  • Buntspecht (Dendrocopos major)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Fadenmolch (Triturus helveticus)
  • Feldschwirl (Locustella naevia)
  • Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra)
  • Gebaenderter Feuersalamander (Salamandra salamandra terrestris)
  • Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)
  • Geburtshelferkroete (Alytes obstetricans)
  • Gelbspoetter (Hippolais icterina)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Grauspecht (Picus canus)
  • Groppe (Cottus gobio)
  • Kammmolch (Triturus cristatus)
  • Kleiber (Sitta europaea)
  • Kleinspecht (Dryobates minor)
  • Kuckuck (Cuculus canorus)
  • Maeusebussard (Buteo buteo)
  • Neuntoeter (Lanius collurio)
  • Raubwuerger (Lanius excubitor)
  • Raufusskauz (Aegolius funereus)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Schwarzstorch (Ciconia nigra)
  • Sumpfmeise (Parus palustris)
  • Teichmolch (Triturus vulgaris)
  • Trauerschnaepper (Ficedula hypoleuca)
  • Turteltaube (Streptopelia turtur)
  • Wachtel (Coturnix coturnix)
  • Waldbaumlaeufer (Certhia familiaris)
  • Waldeidechse (Lacerta vivipara)
  • Waldkauz (Strix aluco)
  • Waldlaubsaenger (Phylloscopus sibilatrix)
  • Wasseramsel (Cinclus cinclus)
  • Weidenmeise (Parus montanus)
  • Zauneidechse (Lacerta agilis)
Schutzziele: Erhaltung und Entwicklung eines Komplexes aus Kaklkhalbtrockenrasen, Wacholderheiden, naturnahen Bachoberlaeufen, Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation und BuchenwaeldernErhaltung eines grossen Biotopkomplexes mit extensiv genutztem Gruenlandtal und naturnahem Bach mit Unterwasservegetation, Kalkmagerrasen und naturnahen Buchenwaeldern im NordsauerlandErhaltung eines Biotopkomplexes aus heterogen strukturierten Sumpf- und Bruchwaeldern mit Uebergaenge zu Auwaelder und eines naturnahen Bachlaufes mit Unterwasservegetation.
Gefährdungen:
  • Abbau Gesteine
  • Aufforstung
  • Beseitigung alter Baeume
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • Isolationseffekt
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Trittschaden an Vegetation
  • unerwuenschte Sukzession
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
  • Verfuellung
  • Wegebau
Maßnahmen:
  • Absperrung, Auszaeunung von Flaechen
  • Beschraenkung der Duengung
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • der Sukzession ueberlassen
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • Erhaltung kulturhistorischer Strukturen
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Aufforstung
  • keine Entwaesserung
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Pflege von Hecken
  • Pufferzone anlegen
  • Vegetationskontrolle
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