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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Ehemalige Klaerteiche bei Hattrop (SO-075)

Objektbezeichnung:

NSG Ehemalige Klaerteiche bei Hattrop

Kennung:

SO-075

Ort: Soest
Kreis: Soest
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 36,65 ha
Offizielle Fläche: 36,30 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 2001
Inkraft: 2001
Außerkraft: 2021
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt

- Zur Erhaltung, Foerderung und Wiederherstellung eines Teich-, Bach-, Gruenland-
und Brachlandgebietes, sowie der Schlammflaechen, der periodisch trockenfallen-
den Gewaesserteile mit den Lebensgemeinschaften und Biotopen einer Vielzahl
schutzwuerdiger Arten, insbesondere von seltenen, zum Teil stark gefaehrdeten
rastenden, bruetenden und mausernden Wasser-, Wat-, und Wiesenvoegeln,
Amphibien und Libellen, sowie Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften des
feuchten Gruenlandes, der Schlammflaechen und der fliessenden und stehenden
Gewaesser,
- Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen und landeskundlichen Gruenden,
- Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und Schoenheit dieses durch ver-
schiedene Landschaftselemente - Teiche, Fliessgewaesser, Gruenlandbereiche,
Brachflaechen, Kopfbaumreihen und Baumgruppen - reich strukturierten Gebietes.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4414-016
  • BK-4414-026
Kennung:

BK-4414-016

Objektbezeichnung:

Klaerteiche nordwestlich von Hattrop

Link zur Karte: BK-4414-016
Objektbeschreibung: Vier Klaerteiche nordwestlich von Hattrop, die von bis 3m hohen grasigen, als Fahrwege genutzten Daemmen parzelliert und umrahmt werden. Kleinflaechig sind Brennesselfluren vorhanden. Auf den Daemmen sind lokal Baeume in Reihen gepflanzt worden. Benachbarte Gehoelzstreifen reichen teilweise bis an die Dammkrone. Hier sind auch einige Kopfbaeume eingesprengt. Da die einzelnen Klaerteiche (Absetzbecken) nur periodisch genutzt werden, schwankt der Wasserstand stark. Bei niedrigem Wasserstand treten z.T. groessere Schlammbaenke auf; (Faunistische Angaben nach M. Bunzel, Soest).
Kennung:

BK-4414-026

Objektbezeichnung:

Kopfweiden am Palmberg suedwestlich Hattropholsen

Link zur Karte: BK-4414-026
Objektbeschreibung: Dichte Kopfweidenreihen bilden am Palmberg die Begrenzungen von Viehweiden. Die etwa 50 bis 60 kraeftigen Silberweiden enthalten teilweise Hoehlen und benoetigen einen Pflegeschnitt.
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (0,34 ha)
  • Kopfbaumgruppe, Kopfbaumreihe <BG0> (0,17 ha)
  • Kopfbaumreihe <BG1> (0,43 ha)
  • Fettweide <EB0> (2,14 ha)
  • Absetz- und Klaerbecken, Rieselfeld <FJ0> (16,50 ha)
  • Acker <HA0> (0,29 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Eiche (Quercus spec.)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
Tierarten:
  • Bekassine (Gallinago gallinago)
  • Blaesshuhn (Fulica atra)
  • Bruchwasserlaeufer (Tringa glareola)
  • Dunkler Wasserlaeufer (Tringa erythropus)
  • Flussuferlaeufer (Actitis hypoleucos)
  • Gruenschenkel (Tringa nebularia)
  • Krickente (Anas crecca)
  • Lachmoewe (Larus ridibundus)
  • Reiherente (Aythya fuligula)
  • Rotschenkel (Tringa totanus)
  • Stockente (Anas platyrhynchos)
  • Tafelente (Aythya ferina)
  • Waldwasserlaeufer (Tringa ochropus)
Schutzziele: Erhaltung von Klaerteichen mit offenen , flachen Wasserflaechen als Refugial- und Rastgebiet fuer Wassser- und Watvoegel in
ausgeraeumter, intensiv ackerbaulich genutzter Hellwegboerde.Erhaltung von Kopfweidenbestaenden auf Gruenlandflaechen in ackerbaulich intensiv genutzter Hellwegboerde.
Gefährdungen:
  • Beseitigung alter Baeume
  • mangelnde Kopfbaumpflege
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
Maßnahmen:
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Kopfbaumpflege
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