Titel:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Logo:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Suche:


Schriftmenü:

Schriftgrösse: ||

Inhalt:

Naturschutzgebiet Am Bagno - Buchenberg (ST-094)

Objektbezeichnung:

NSG Am Bagno - Buchenberg

Kennung:

ST-094

Ort: Steinfurt
Kreis: Steinfurt
Bezirksregierung: Münster
Digitalisierte Fläche: 489,14 ha
Offizielle Fläche: 490,00 ha
Flächenanzahl:
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1994
Inkraft: 2006
Außerkraft: 2026
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt

a) Zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung von Lebensgemeinschaften und
Lebensstaetten landschaftsraumtypischer, seltener und zum Teil stark gefaehrdeter Tier- und
Pflanzenarten innerhalb eines grossflaechig-zusammenhängenden, strukturreichen
Laubwaldkomplexes mit seinen verschiedenen standoertlichen Auspraegungen und Altersphasen,
sowie einer Vielzahl im Zusammenhang mit dem Wald stehender schutzwuerdiger Gewaesser-
biotope und Feuchtgruenlandbereiche. Seltenen und gefaehrdeten Wildtierarten soll dabei die
Moeglichkeit zur Entwicklung natuerlicher Populationen und Sozialgefuege gegeben werden.
Insbesondere sind in ihrer natuerlichen Vergesellschaftung folgende Biotope und Biotopstrukturen
als Lebensraeume fuer seltene, zum Teil stark gefaehrdete Saeugetier- (insbesondere
Fledermaus-), Vogel-, Amphibien-, Fisch- oder Wirbellosenarten sowie verschiedene Pflanzenarten
und Pflanzengesellschaften zu schuetzen:

- Waldmeister-Buchenwaelder,
- Hainsimsen-Buchenwaelder,
- Eichen-Hainbuchenwaelder,
- bodensaure Eichenwaelder,
- Erlen-Bruchwaelder und Hartholzauenwaelder,
- naturnahe Stillgewaesser,
- naturnahe Fliessgewaesser mit ihren Quell- und Auenbereichen,
- extensiv genutztes Gruenland, insbesondere Feucht- und Nassgruenland,
- markante Einzelbaeume, insbesondere Uraltbaeume, Baumreihen, Baumgruppen,Hecken und
Waldraender mit ausgepraegten Hochstaudensaeumen,
- Hoehlenbaeume und stehendes Totholz,

b) Zur Erhaltung und Wiederherstellung eines naturnahen und durchgaengigen Fliessgewaeesser-
abschnittes der Steinfurter Aa,

c) Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen und erdgeschichtlichen
Gruenden und wegen der biogeographischen Bedeutung des Gebietes,

d) Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und der hervorragenden Schoenheit des Gebietes,

e) Zur Sicherung des Naturhaushalts und zur Abwehr schaedlicher Einwirkungen und negativer
Veraenderungen oekologischer Zusammenhaenge,

f) Zum Erhalt schutzwuerdiger Boeden, wie Staunaesseboeden, Grundwasserboeden, Moorboeden,
Plaggenesche sowie trockene, meist tiefgruendige Sandboeden,

g)Als Bestandteil eines Biotopverbundes von landes- und europaweiter Bedeutung,

h)Zur Bewahrung und Wiederherstellung eines guenstigen Erhaltungszustandes der natuerlichen
Lebensraeume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse
gemaess Art. 4 Abs. 4 i.V.m. Art. 2 der FFH-Richtlinie. Hierbei handelt es sich insbesondere um
folgende natuerliche Lebensraeume von gemeinschaftlichem Interesse gemäß Anhang I der FFH-
Richtlinie als massgebliche Bestandteile des Gebietes i. S. des Paragraphen 48 d Abs. 4 LG:

- Hainsimsen-Buchenwald (9110),
- Waldmeister-Buchenwald (9130),
- Stieleichen-Hainbuchenwald (9160),
- alte bodensaure Eichenwaelder auf Sand (9190),
- Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwaelder (91E0 prioritaerer Lebensraum) sowie insbesondere
um folgende Arten von gemeinschaftlichem Interesse gemaess Anhang II der FFH-Richtlinie als
massgebliche Bestandteile des Gebietes i. S. des Paragraph 48 d Abs. 4 LG:

- Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus),
- Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteinii),
- Teichfledermaus (Myotis dasycneme),
- Grosses Mausohr (Myotis myotis),

i) Das Gebiet hat darueber hinaus im Gebietsnetz NATURA 2000 insbesondere Bedeutung
fuer folgende Vogelarten, die im Anhang I der Vogelschutzrichtlinie aufgefuehrt sind:

- Eisvogel (Alcedo atthis),
- Schwarzspecht (Dryocopus martius).

Die ueber die Verordnungsdauer hinausgehende langfristige Zielsetzung fuer das Gebiet ist
die Erhaltung und weitere Entwicklung eines grossflaechigen, zusammenhaengenden und
strukturreichen Laubwaldkomplexes mit den fuer die natuerlichen Waldgesellschaften typischen
Arten und Strukturen. Durch naturnahe Bewirtschaftung sollen die Bestaende in naturnahe
Laubwaelder mit ihren verschiedenen Entwicklungs- und Altersphasen einschliesslich
der Alt- und Totholzphase und in ihren standoertlich typischen Variationsbreiten ueberfuehrt
werden. Dabei ist eine Vermehrung der natuerlichen Waldgesellschaften durch den Umbau
von Flaechen, die mit nicht zur natuerlichen Waldgesellschaft gehoerenden Gehoelzen bestanden
sind, anzustreben. Um die Verjuengung der natuerlichen Baumarten, in der Regel ohne
besondere Schutzmassnahmen, zu ermoeglichen, ist die Schalenwilddichte auf ein entsprechendes
Mass einzuregulieren.
Des weiteren ist es Ziel, die unterschiedlichen Gewaesserbiotope sowie die extensiv genutzten
Gruenlandflaechen, insbesondere die Feucht- und Nasswiesen in ihrer natuerlichen Auspraegung
zu erhalten und zu foerdern, um neben dem Schutz gefaehrdeter Arten die hohe
Strukturvielfalt der Landschaft zu erhalten. Zur langfristigen Erhaltung der Fledermauspopulationen
sind neben dem Erhalt wichtiger Habitatstrukturen und Teillebensraeume insbesondere
die weitgehende Ungestoertheit der Winter- und Sommerquartiere durch geeignete
Besucherlenkungsmassnahmen sowie der Erhalt der Jagdgebiete auf Dauer sicherzustellen.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-3810-0020
  • BK-3810-201
  • BK-3810-906
Kennung:

BK-3810-201

Objektbezeichnung:

Bagno und Steinfurter Aa

Link zur Karte: BK-3810-201
Objektbeschreibung: Der Laubwaldkomplex Bagno bei Burgsteinfurt stockt auf Ablagerungen der Oberkreide (Kalkmergel bzw. Kalksandstein), die überwiegend von pleistozänen Geschiebelehmen aber auch von Flugsanden und Fließerden überlagert werden. Bodentypologisch sind hauptsächlich Pseudogleye entwickelt, die je nach Art der Überdeckung als Pseudogley, Braunerde-Pseudogleye (aus Geschiebelehm) oder als Podsol-Pseudogleye (aus Flugsand) ausgebildet sind. Auf der höchsten Erhebung im Gebiet , dem Buchenberg, sind aufgrund der geringmächtigeren Geschiebelehmdecke Braunerden bzw. Pseudogley-Braunerden entwickelt. Auf den Fließerdestandorten haben sich Podsol-Gley bzw. Gleye entwickelt. In der Aue der Steinfurter Aa sind vorwiegend Gleye anzutreffen. Standortkundlich führt diese pedologische Differenzierung zu mehreren verschiedenen potentiellen Waldgesellschaften bzw. FFH-Waldlebensräumen. Auf den Pseudogleystandorten würden sich überwiegend Eichen-Hainbuchenwälder entwickeln, wobei auf den Geschiebelehmen eher die artenreiche Ausbildung und auf den Flugsanden eher die artenarme Ausbildung zu erwarten ist. Je mächtiger die Sandüberdeckung, desto mehr verwischt der Einfluss der anstehenden Oberkreideablagerungen. Im Gebiet treten im Süd- und Südostteil fließende Übergänge zu Hainsimsen-Buchenwaldstandorten auf. Durch die historisch waldwirtschaftlich bedingte Bevorzugung der Eiche tritt auf solchen Standorte auch der FFH-Lebensraum "alten Eichenwäldern auf Sand" auf. Im Umfeld des Buchenberges mit relativ geringmächtigen Geschiebelehmdecken sind auf den Braunerdestandorten Waldmeister-Buchenwälder zu erwarten. Je mächtiger die Geschiebelehmdecken, desto größer wird der Staunässeeinfluss und die potentielle Waldgesellschaft geht in einen Eichen-Hainbuchenwald über. Insbesondere im Übergangsbereich zwischen Pseudogley-Braunerdestandorten und Braunerde-Pseudogleystandorten sind die Übergänge zwischen Waldmeister-Buchenwald- und Eichen-Hainbuchenwaldstandorten fließend und treten auch kleinräumig auf, sodass die Zuordnung der jeweiligen Waldausbildung zu einem Lebensraumtyp auf Teilflächen Schwierigkeiten bereitet. Es kommen Bestaende unterschiedlichen Alters vor, wobei ca. 80-100 jaehrige Altersstadien ueberwiegen. Darueber hinaus finden sich im Gebiet Eichenmischwaelder bzw. Laubholzaufforstungen mit teilweise hohem Anteil an Edellaubhoelzern. Der Waldkomplex wird durch zahlreiche Quellbäche gegliedert. Lokal treten Eschen-Quellwälder mit größeren Riesen-Schachtelhalmvorkommen auf. Im Osteil befindet sich südlich der L559 entlang eines aufgegebenen quelligen Waldweges ein größeres Vorkommen des Gefleckten Knabenkrautes. Im westlichen Teil des Gebietes befindet sich eine Schloßparkanlage mit sehr alten Baeumen sowie ein größerer Teich (Bagnosee) mit mehreren Inseln. Eine der Inseln beherbergt in einer Ruine ein bedeutendes Fledermausquartier. Die suedwestliche Gebietsgrenze wird von der naturnahen Steinfurter Aa gebildet, die auf Teilabschnitten von Eichen-Hainbuchen- und Erlen-Eschen-Auenwäldern begleitet wird. Das Gebiet wird von mehreren stark befahrenen Straßen durchschnitten. Innerhalb des Waldgebietes (aber außerhalb des BK) befinden sich unterschiedliche Freizeiteinrichtungen, z.B. ein Golfplatz, sowie mehrere Gehoefte, die von Acker- und Intensivgruenlandflaechen umgeben sind.
Kennung:

BK-3810-906

Objektbezeichnung:

NSG am Bagno

Link zur Karte: BK-3810-906
Objektbeschreibung: Zwei Gruenlandflaechen in der Aue der naturnah maeandrierenden Steinfurter Aa, zwischen einer stark befahrenen Strasse im Westen und dem grossen Waldgebiet Bagno im Osten gelegen. Die noerdliche Teilflaeche ist eine Nassbrache mit Hochstaudenfluren, Seggenriedern und Landroehricht. Die suedliche Teilflaeche ist eine teilweise feuchte, offensichtlich brachgefallene Fettweide, z.T. mit Feuchtezeigern und Dominanzbestaenden das Rohrglanzgrases.
Lebensraumtypen:
  • Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum) <9110> (2,17 ha)
  • Waldmeister-Buchenwald (Asperulo-Fagetum) <9130> (153,67 ha)
  • Subatlantischer oder mitteleuropaeischer Stieleichenwald oder Hainbuchenwald (Carpinion betuli) [Stellario-Carpinetum] <9160> (157,81 ha)
  • Alte bodensaure Eichenwaelder auf Sandebenen mit Quercus robur <9190> (7,85 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (6,54 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (1,77 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (0,03 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (7,33 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (1,00 ha)
  • Eichenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AB3> (4,00 ha)
  • Erlenwald <AC0> (2,00 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (70,00 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (3,00 ha)
  • Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AK1> (25,00 ha)
  • Wald aus seltenen Nadelbaumarten <AL0> (1,00 ha)
  • Ahorn-/Lindenwald <AR0> (1,00 ha)
  • Laerchenmischwald <AS1> (1,00 ha)
  • Kahlschlagflaeche <AT1> (1,00 ha)
  • Vorwald, Pionierwald <AU2> (3,00 ha)
  • Brachgefallene Fettweide <EE2> (0,43 ha)
  • Parkteich, Zierteich, Gartenteich <FF1> (9,00 ha)
  • Strukturreicher Stadtpark, Schlosspark mit altem Baumbestand <HM1> (7,00 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (49,64 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (46,60 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAA2> (35,24 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <xAA4> (9,84 ha)
  • Eichenwald <xAB0> (12,36 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <xAB1> (34,40 ha)
  • Eichenmischwald mit einheimischden Laubbaumarten <xAB3> (7,23 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <xAB9> (101,19 ha)
  • Pappelmischwald <xAF1> (1,43 ha)
  • Eschenmischwald <xAM1> (20,16 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (3,48 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <yFD0> (0,03 ha)
  • Tieflandbach <yFM5> (1,02 ha)
  • Tieflandfluss <yFO2> (6,31 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <zAB1> (0,54 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <zAB9> (4,30 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (3,48 ha)
  • Eschenwald <zAM0> (0,80 ha)
  • Eschenwald auf Auenstandort <zAM3> (0,82 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Aehrige Teufelskralle (Phyteuma spicatum)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Aufgeblasenes Leimkraut (Silene vulgaris)
  • Aufsteigende Gelb-Segge (Carex demissa)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Baeren-Lauch (Allium ursinum (subsp. ursinum))
  • Behaarte Karde (Dipsacus pilosus)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blaugruene Binse (Juncus inflexus (subsp. inflexus))
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Bleiche Segge (Carex pallescens)
  • Blut-Ampfer (Rumex sanguineus)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breitblaettrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
  • Breitblaettrige Stendelwurz Sa. (Epipactis helleborine agg.)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Douglasie (Pseudotsuga menziesii)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dunkles Lungenkraut (Pulmonaria obscura)
  • Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Einbeere (Paris quadrifolia)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Esskastanie (Castanea sativa)
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Floh-Segge (Carex pulicaris)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fruehlings-Hainsimse (Luzula pilosa)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gefluegelte Braunwurz (Scrophularia umbrosa)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Rainkohl (Lapsana communis)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeines Weissmoos (Leucobryum glaucum)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Goldnessel Sa. (Galeobdolon luteum agg.)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Goldenes Frauenhaar (Polytrichum commune)
  • Grau-Erle (Alnus incana (subsp. incana))
  • Grau-Pappel (Populus canescens (P. alba x tremula))
  • Grossblaettriger Wucherblume (Tanacetum macrophyllum)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Grosses Zweiblatt (Listera ovata)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hohe Schluesselblume (Primula elatior)
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Japanische Laerche (Larix kaempferi)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleines Immergruen (Vinca minor)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Kornelkirsche (Cornus mas)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Laerche unbestimmt (Larix spec.)
  • Langaehrige Segge (Carex elongata)
  • Lerchensporn unbestimmt (Corydalis spec.)
  • Linde (unbestimmt) (Tilia spec.)
  • Mauerlattich (Mycelis muralis)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Nesselblaettrige Glockenblume (Campanula trachelium (subsp. trachelium))
  • Orangefarbener Wiesen-Ellerling (Camarophyllus pratensis)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Ranken-Lerchensporn (Ceratocapnos claviculata (subsp. claviculata))
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Riesen-Schachtelhalm (Equisetum telmateia)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
  • Rot-Eiche (Quercus rubra)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum)
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sanikel (Sanicula europaea)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarz-Pappel (Populus nigra)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Sommer-Linde (Tilia platyphyllos)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Wasserstern (Callitriche palustris)
  • Taumel-Kaelberkropf (Chaerophyllum temulum)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vielbluetige Hainsimse (Luzula multiflora (subsp. multiflora))
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Schaumkraut (Cardamine flexuosa)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Veilchen (Sa.) (Viola reichenbachiana agg.)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Winter-Linde (Tilia cordata)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Ziest unbestimmt (Stachys spec.)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
Tierarten:
Schutzziele: Erhalt und Entwicklung der naturnahen Laubwälder, insbesondere der Eichen-Hainbuchen-, Buchen- und Auenwaelder durch naturnahe Waldbewirtschaftung sowie Erhaltung und Schutz der Quartiere und Lebensräume mehrerer Fledermausarten.
Erhaltung und Entwicklung des naturnahen Fließgewässers durch Zulassen fließgewässerdynamischer Prozesse und Ausweisung von Uferrandstreifen bzw. Extensivierung intensiv genutzter Auenflächen.Erhalt von artenreichen Feuchtgruenland insbesondere auch als Jagdhabitat verschiedener Fledermausarten.
Gefährdungen:
  • Beseitigung alter Baeume
  • Entwaesserungsgraeben
  • Eutrophierung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserausbau
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • Muellablagerung
  • Strassenbau
  • Wegebau
  • Zerschneidung durch Strassenbau
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Erhaltung der Ueberschwemmungsdynamik
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Entwaesserung
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Vermeidung Eutrophierung
Die Kartenanwendung benötigt Javascript. Falls Sie diese Karte aufrufen möchten, schalten Sie in Ihrem Browser Javascript ein.