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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Naafbachtal <SU> (SU-012)

Objektbezeichnung:

NSG Naafbachtal <SU>

Kennung:

SU-012

Ort: Lohmar
Kreis: Rhein-Sieg-Kreis
Bezirksregierung: Köln
Digitalisierte Fläche: 851,84 ha
Offizielle Fläche: 855,00 ha
Flächenanzahl: 2
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1989
Inkraft: 2005
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Flächen werden unter Schutz gestellt nach § 20 Satz 1 Buchstabe a, b und c sowie Satz 2 LG.
Die Unterschutzstellung erfolgt gemäß § 20 Satz 1 Buchstabe a sowie Satz 2 LG
- zur Erhaltung und Wiederherstellung folgender natürlicher Lebensräume von gemeinschaftlichem Interesse
gemäß Anhang I der FFH-Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21.05.1992 zur Erhaltung der natürlichen
Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen:
- 91E0 Erlen-Eschenwälder und Weichholzauenwälder an Fließgewässern (prioritärer Lebensraum),
- 3260 Fließgewässer mit Unterwasservegetation,
- 6430 Feuchte Hochstaudenfluren,
- 6510 Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen,
- 9110 Hainsimsen-Buchenwälder,
- 9160 Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwälder;
- zur Erhaltung der folgenden wildlebenden Tierarten von gemeinschaftlichem Interesse gemäß Anhang II
und/oder IV der Richtlinie 92/43/EWG (FFH-Richtlinie) bzw. Anhang I der Richtlinie 79/409/EWG des Rates
vom 02.04.1979 (ABl. EG Nr. L 103 vom 25.04.1979) über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten
(Vogelschutzrichtlinie):
- Bachneunauge (Lampetra planeri, 1096),
- Groppe (Cottus gobio,1163),
- Eisvogel (Alcedo atthis, A229),
- Neuntöter (Lanius collurio, A338),
- Grauspecht (Picus canus, A234),
- Schwarzspecht (Dryocopus martius, A236),
- Rotmilan (Milvus milvus, A074)
sowie zur Erhaltung und Wiederherstellung der Lebensräume dieser Arten
1. zur Erhaltung und zur Entwicklung der Naaf und einiger ihrer Zuflüsse als naturnahes Fließgewässer
- mit einer guten Wasserqualität, einer naturnahen Fließgewässerdynamik einschließlich hierfür charakte-
ristischer Gewässerstrukturen wie naturnahen Steil- und Flachufern, Uferabbrüchen, Totholz im Gewässer,
Auskolkungen, offenen Sand- und Kiesablagerungen, Ausbuchtungen und Seitenarmen, Rauschen sowie
einer strukturreichen, feinsedimentarmen Gewässersohle, vielfältigen Strömungsmustern und einer natürlichen
Geschiebeführung,
- als Ganz- oder Teillebensraum (z.B. Nahrungshabitat, Winterrastgebiet) für charakteristische Tierarten dieser
Fließgewässer und ihrer Auen,
- als Wuchsort charakteristischer Fließgewässerröhrichte und anderer typischer Pflanzengesellschaften von
Fließgewässern sowie von Uferhochstaudenfluren und natürlicher Pioniervegetation mit typischen Pflanzenarten
der Fließgewässer, ihrer Uferbereiche und Auenstrukturen sowie
- als Teil eines zusammenhängenden, durchwanderbaren Gewässersystems für die Fließgewässerfauna, insbe-
sondere für einen der Größe und Beschaffenheit der Gewässer angepassten heimischen, sich selbst reprodu-
zierenden Fischbestand einschließlich (hinsichtlich der Lebensraumqualität) anspruchsvoller Fischarten und
Neunaugen,
- zur Erhaltung und Entwicklung artenreicher Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen und zur Förderung
und Vermehrung der mageren Flachlandwiesen auf geeigneten Standorten;
- zur Erhaltung und Optimierung von Feucht- und Nassbrachen zur Offenhaltung des Talraumes und
als Lebensraum von zahlreichen Tier- und Pflanzenarten;
- zur Erhaltung und Optimierung von Nass- und Feuchtgrünland zur Offenhaltung des Talraumes und als
Lebensraum von zahlreichen Tier und Pflanzenarten;
- zur Erhaltung und Optimierung von Sümpfen, Rieden, Röhrichten und Quellbereichen;
- zur Erhaltung und Entwicklung naturnaher Hainsimsen-Buchenwälder und Sternmieren-Eichen-Hainbuchen-
wälder mit ihrer typischen Fauna und Flora in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen / Altersphasen und in
ihrer standortüblichen Variationsbreite, inklusive ihrer Vorwälder, Gebüsch und Staudenfluren;
- zur Erhaltung und Entwicklung der Erlen-Eschenwälder und Weichholzauenwälder mit ihrer typischen Fauna
und Flora in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen / Altersphasen und in ihrer standortüblichen Variationsbreite,
inklusive ihrer Vorwälder, Gebüsch- und Staudenfluren;
- aufgrund der Kleinstrukturiertheit der Landschaft und des hohen Anteils an Saumstrukturen als Lebensräume für
zahlreiche, teilweise bedrohte Tiere und Pflanzen;
- aufgrund der Bedeutung des Gebietes als weitgehend durchgängiges Bachsystem im landesweiten Biotopverbund.
Die Unterschutzstellung erfolgt gemäß § 20 Satz 1 Buchstabe b in Verbindung mit Buchstabe a LG zur Erhaltung von
Böden mit einem natürlichen oder nur geringfügig veränderten Wasserhaushalt und meist hoch anstehendem
Wasserstand aufgrund derer Seltenheit und als Vorraussetzung für das Vorkommen verschiedener bedrohter
Tier- und Pflanzenarten und Lebensräume.
Die Unterschutzstellung erfolgt gemäß § 20 Satz 1 Buchstabe c LG aufgrund der besonderen Eigenart und her-
vorragenden Schönheit des Gebietes als naturnahes und naturraumtypisches, teilweise offenes Bachtal mit einer
hohen landschaftsbildprägenden Strukturvielfalt
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5009-901
  • BK-5010-002
  • BK-5010-004
  • BK-5010-039
  • BK-5010-071
Kennung:

BK-5009-901

Objektbezeichnung:

NSG Naafbachtal <SU>

Link zur Karte: BK-5009-901
Objektbeschreibung: Naafbachtal ohne den Oberlauf mit waldbedeckten Hangbereichen, Grünland, Auenwiesen und einigen Nebentälern. Etwa Nordost-Südwest-Verlauf auf ca. 12 km zwischen Fischermühle (200m ü. NN) und Kreuznaaf (75 m Ü. NN). Im unteren Teil Sohlental, im oberen Teil mehr muldenförmig. Die Talaue wird beidseitig als Grünland genutzt. Es kommen magere Glatthaferwiesen am Hang, Feuchtweiden und -wiesen sowie brachgefallenes Feuchtgrünland mit Hochstaudenfluren und Waldbinsensümpfen in der Aue vor. Der Bach wird von Erlen-Ufergehölzen begleitet. Die Nebentäler sind als Kerbtäler mit Quellbereichen ausgebildet. Die Hänge sind mit Buchen-, Eichen-, Hainbuchenwald und eingestreuten Fichtenforsten bestockt. Strauch- und Krautschicht mehr oder weniger gut ausgebildet, auf saure Bodenverhältnisse hinweisend. Gut entwickelte Waldmantelgesellschaft, z.T. Besenginstergebüsch. Oberer Abschnitt, ca. bis östlich der Siedlung Kuckenbach: Hier einige Wochenendhäuser oder kleine Plätze mit Wohnwagen vorhanden. Naafbach schnellfließend, in naturnahem Zustand, mäandrierend, auf steinigem Untergrund, etwas eutrophiert. Einige begleitende Uferhochstaudenfluren und Rohrglanzgrasröhricht vorhanden. Siedlungen meist nur oberhalb der Hänge als kleine Dörfer und Hofstellen. Abschnitt östlich Kuckenbach bis östlich Siedlung Hausdorp: Mittlerer Abschnitt des Naafbachtales auf südlicher Uferseite mit größerem Waldkomplex (Buchen-Eichenwald, Hainbuchenwald, Fichtenwald) und hier mehrere kleinere, steilhangige Seitentälchen. Nördliches Ufer der Naaf zwischen Hausdorp und Kuckenbach mit mehreren Nebenbächen, die tiefe Kerbtäler ins Gelände geschnitten haben. Diese mit Buchen oder Eichen-Buchenwald, auch Birken-Eichenwald und Eichen-Hainbuchenwald bestockt. Höhere Flächen zwischen den Kerbtälern auch als Grünland genutzt. Das Sohlental zwischen Ingersauel und Unterstesiefen wird von einer Straße durchzogen, hier krautreiche Uferfluren und etwas brachgefallenes Feuchtgrünland. Unterer Abschnitt bis Kreuznaaf und Weniger-Bach: Im Süden tief eingeschnittenes Sohlental des Weniger Baches mit Kläranlage im Oberlauf sowie Unterlauf der Naaf mit weiteren Nebenbächen und ihren Kerbtälern. Kerb- und Sohlentäler hier z.T. reich mit Farnen, Uferhochstauden- und Röhrichtbeständen in der Krautschicht bedeckt. Insbesondere Weniger-Bachtal mit brachgefallenem Feuchtgrünland im Uferbereich bestanden (Hochstudenflur). Das Gebiet kommt hier einem natürlichen Zustand sehr nahe. Die Feuchtbrachen wechseln mit Erlen-, Weiden- und Eschenauenwald ab, zerstreut einige Pappelbestände. Auch der Weniger-Bach ist schnellfliessend auf steiniger Sohle und natürlich mäandrierend. Steilhänge wie im übrigen Naafbachtal mit Eichen-, Hainbuchen-, Buchenwald und Fichten bestockt. An Steilhängen treten örtlich natürliche Felsen und Klippen zutage. In Kreuznaaf speist die Naaf einige Stauteiche für den ehemaligen Betrieb der alten Wassermühle. Der obere Abschnitt bis in Höhe von Scherpekotten wurde im Fließgewässerkataster (FK 5010-004, 5009-037) erfasst und in Kat. II eingestuft, der Saprobienindex auf 1.8 bis 2.0 geschätzt. In einigen Grünlandbereichen sind die Bachufer durch Viehtritt beeinträchtigt, der Bach durchgehend bis 1,5 m eingetieft. Das Drüsige Springkraut wandert verstärkt ein. Der Bach weist z.T. Fadenalgen und -neben anspruchsvolleren Arten- Belastungszeiger in der Bachfauna auf.
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
  • Auwaelder (16,85 ha)
  • Fliessgewaesserbereiche (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (33,69 ha)
  • natuerl. Felsen, offene natuerl. Block-, Schutt-, Geroellhalden (8,42 ha)
  • Quellbereiche (8,42 ha)
  • Roehrichte (8,42 ha)
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen (50,54 ha)
  • Suempfe (8,42 ha)
Biotoptypen:
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (252,71 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <AB2> (33,70 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (84,24 ha)
  • Hainbuchenwald <AQ0> (33,70 ha)
  • Schlagflur <AT0> (8,42 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (8,42 ha)
  • Fettwiese <EA0> (16,85 ha)
  • Fettweide <EB0> (134,78 ha)
  • Teich <FF0> (8,42 ha)
  • Acker <HA0> (8,42 ha)
  • Gebaeude, Mauerwerk, Ruine <HN0> (8,42 ha)
  • Hofplatz, Lagerplatz <HT0> (8,42 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (75,81 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <xEA1> (8,42 ha)
  • Grossseggenried <yCD0> (8,42 ha)
  • Roehrichtbestand niedrigwuechsiger Arten <yCF1> (8,42 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (8,42 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (25,27 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (16,85 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <yFD0> (8,42 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (8,42 ha)
  • Bach <yFM0> (8,42 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (8,42 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <yFM2> (8,42 ha)
  • Bachunterlauf im Mittelgebirge <yFM3> (8,42 ha)
  • natuerlicher Silikatfels <yGA2> (8,42 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (8,42 ha)
  • Bachbegleitender Eschenwald <zAM2> (8,42 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <zFM2> (8,42 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense (subsp. arvense))
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Bruch-Weide Sa. (Salix fragilis agg.)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grosse Bibernelle (Pimpinella major)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosser Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Japan-Staudenknoeterich (Fallopia japonica)
  • Kleinbluetiges Weidenroeschen (Epilobium parviflorum)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Krauser Ampfer (Rumex crispus (subsp. crispus))
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Mittlerer Wegerich (Plantago media (subsp. media))
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Wechselblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weisses Straussgras Sa. (Agrostis stolonifera agg.)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Schaumkraut Sa. (Cardamine pratensis agg.)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
Tierarten:
  • Baetis spec. (Baetis spec.)
  • Baumfalke (Falco subbuteo)
  • Blaufluegel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Ecdyonurus spec. (Ecdyonurus spec.)
  • Eiseniella tetraedra (Eiseniella tetraedra)
  • Feld-Sandlaufkaefer (Cicindela campestris)
  • Fluss-Napfschnecke (Ancylus fluviatilis)
  • Gammarus pulex (Gammarus pulex)
  • Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)
  • Gemeine Schlammschnecke (Radix peregra)
  • Grauspecht (Picus canus)
  • Habicht (Accipiter gentilis)
  • Habrophlebia spec. (Habrophlebia spec.)
  • Haubenmeise (Parus cristatus)
  • Hydropsyche spec. (Hydropsyche spec.)
  • Isoperla spec. (Isoperla spec.)
  • Kleinspecht (Dryobates minor)
  • Leuctra spec. (Leuctra spec.)
  • Limnephilus spec. (Limnephilus spec.)
  • Maeusebussard (Buteo buteo)
  • Neuntoeter (Lanius collurio)
  • Paraleptophlebia spec. (Paraleptophlebia spec.)
  • Plattbauch (Libellula depressa)
  • Plectrocnemia spec. (Plectrocnemia spec.)
  • Raubwuerger (Lanius excubitor)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Sericostoma spec. (Sericostoma spec.)
  • Simulium spec. (Simulium spec.)
  • Sperber (Accipiter nisus)
  • Sumpfrohrsaenger (Acrocephalus palustris)
  • Trauerschnaepper (Ficedula hypoleuca)
  • Wasseramsel (Cinclus cinclus)
  • Wespenbussard (Pernis apivorus)
Schutzziele: Schutz, Pflege und ökologische Entwicklung eines vielfältig strukturierten Bachtalsystems mit weitgehend naturnahem Charakter unter Einschluß angrenzender Laubwälder auf den Talhängen mit großer Bedeutung für den überregionalen Biotopverbund.
Gefährdungen:
  • Duengerdrift (LW)
  • Einwanderung, Ausbreitung Neophyten
  • Eutrophierung
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gelaendesport (SP)
  • Gewaesserverunreinigung (SP)
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensive Duengung (LW)
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Strassenbau
  • Trittschaden an Vegetation
  • Wegebau
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beschraenkung der Duengung
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • Erhoehung des Laubholzanteils
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • keine Entwaesserung
  • keine Fischteichanlage
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Vermeidung Eutrophierung
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