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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Tiergarten und Schachblumenwiese (WAF-019)

Objektbezeichnung:

NSG Tiergarten und Schachblumenwiese

Kennung:

WAF-019

Ort: Sassenberg
Kreis: Warendorf
Bezirksregierung: Münster
Digitalisierte Fläche: 90,97 ha
Offizielle Fläche: 91,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1956
Inkraft: 2006
Außerkraft: 2026
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt

a) Zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung von Lebensgemeinschaften und
Lebensstaetten landschaftsraumtypischer, seltener und zum Teil stark gefaehrdeter Tier-
und Pflanzenarten innerhalb eines grossflaechigen, zusammenhaengenden strukturreichen
Laubwaldkomplexes mit verschiedenen standoertlichen Auspraegungen und Altersphasen,
sowie einer Vielzahl im Zusammenhang mit dem Wald stehender schutzwuerdiger Gewaesser-
biotope und Feuchtgruenlandbereiche. Seltenen und gefaehrdeten Wildtieren soll dabei die
Moeglichkeit zur Entwicklung natuerlicher Populationen gegeben werden.
Insbesondere sind in ihrer natuerlichen Vergesellschaftung folgende Biotope und Biotopstrukturen
als Lebensraeume fuer seltene, zum Teil stark gefaehrdete Vogel-, Amphibien-, Fisch- oder
Wirbellosenarten sowie verschiedene Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften zu schuetzen:

- Hainsimsen-Buchenwaelder,
- Erlen-Eschen- und Weichholzauenwaelder,
- naturnahe Stillgewaesser,
- Fliessgewaesser mit ihren Auenbereichen,
- extensiv genutztes Gruenland, insbesondere Feucht- und Nassgruenland,
- markante Einzelbaeume, Baumreihen, Baumgruppen, Hecken und Waldraender mit
ausgepraegten Hochstauedensaeumen,
- Horst- und Hoehlenbaeume sowie stehendes Totholz,
b) Zur Erhaltung und Wiederherstellung eines so weit wie moeglich naturnahen Fliessgewaesser-
abschnittes der Hessel,
c) Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen und erdgeschichtlichen
Gruenden und wegen der biogeographischen Bedeutung des Gebietes,
d) Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und der hervorragenden Schoenheit des Gebietes,
e) Zur Sicherung des Naturhaushaltes und zur Abwehr schaedlicher Einwirkungen und negativer
Veraenderungen oekologischer Zusammenhaenge,
f) Als Bestandteil eines Biotopverbundes von landes- und europaweiter Bedeutung,
g) Zur Bewahrung und Wiederherstellung eines guenstigen Erhaltungszustandes der natuerlichen
Lebensraeume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichen Interesse
gemaess Art.4 Abs.4 i.V.m. Art.2 der FFH-Richtlinie als massgebliche Bestandteile des Gebietes
im Sinne des Paragraphen 48 d Abs.4 LG:

- Hainsimsen-Buchenwald (9110),
- Erlen-Eschen- und Weichholzauenwaelder (91 E0), prioritaerer Lebensraum),
- Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen (6510)

sowie insbesondere um folgende Arten von gemeinschaftlichem Interesse gemaess Anhang II der
FFH-Richtlinie als massgebliche Bestandteile des Gebietes im Sinne des Paragraphen 48 d Abs.
4 LG:

- Kammmolch (Triturus cristatus),

h) Das Gebiet hat darueber hinaus im Gebietsnetz NATURA 2000 insbesondere Bedeutung fuer
folgende Vogelarten, die im Anhang I der Vogelschutzrichtlinie aufgefuehrt sind:

- Eisvogel (Alcedo atthis),
- Schwarzspecht (Dryocopus martius),
- Wespenbussard (Pernis apivorus),
- Mittelspecht (Dendrocopus medius),

sowie fuer folgende bedeutende Art der Flora:

- Schachblume (Fritillaria meleagris).

Die ueber die Verordnungsdauer hinausgehende langfristige Zielsetzung fuer das Gebiet ist die
Erhaltung und weitere Entwicklung eines grossflaechigen, zusammenhaengenden und struktur-
reichen Laubwaldkomplexes mit fuer die natuerlichen Waldgesellschaften typischen Arten und
Strukturen. Durch naturnahe Bewirtschaftung sollen die Bestaende in naturnahe Laubwaelder mit
ihren verschiedenen Entwicklungs- und Altersphasen einschliesslich der Alt- und Totholzphase
und in ihren standoertlichen typischen Variationsbreiten ueberfuehrt werden. Dabei ist eine
Vermehrung der natuerlichen Waldgesellschaften durch den Umbau von Flaechen, die mit nicht
zur natuerlichen Waldgesellschaft gehoerenden Gehoelzen bestanden sind, anzustreben. Um
die Verjuengung der natuerlichen Baumarten, in der Regel ohne besondere Schutzmassnahmen,
zu ermoeglichen, ist die Schalenwilddichte auf ein entsprechendes Mass einzuregulieren.
Des Weiteren ist es Ziel, die unterschiedlichen Gewaesserbiotope sowie die extensiv genutzten
Gruenlandflaechen, insbesondere die Feucht- und Nasswiesen in ihrer natuerlichen Auspraegung
zu erhalten und zu foerdern, um neben dem Schutz gefaehrdeter Arten die hohe Strukturvielfalt
der Landschaft zu erhalten.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4014-0030
Kennung:

BK-4014-0030

Objektbezeichnung:

NSG Tiergarten und Schachblumenwiese

Link zur Karte: BK-4014-0030
Objektbeschreibung: Das etwa 90 ha große NSG und FFH-Gebiet Tiergarten und Schachblumenwiese liegt unmittelbar südöstlich Sassenberg; Teilbereiche gehören zur Hesselaue, die sich hier durch das vorhandene Stauwehr der ehem. Mühle in Sassenberg trotz der Entwässerungsgräben vielerorts feucht bis nass zeigt. Das Gebiet stellt einen strukturreichen Komplex aus (Feucht-) Grünländern und (Feucht-) Waldbereichen dar. Weithin bekannt ist das Gebiet durch sein landesweit bedeutendes Vorkommen der vom Aussterben bedrohten Schachblume, das in den seggen- und binsenreichen Feucht- und Nasswiesen beidseitig des Flusses nördlich des Waldbereiches "Tiergarten" bis heute erhalten werden konnte. Ferner finden sich hier auch Großseggenriede und Großröhrichte sowie naturnahe Altarme und Altwasser der Hessel sowie kleinflächiger auch extensive Flachlandmähwiesen (LRT 6510). Hier werden alle maßgeblichen Grünländer augenscheinlich extensiv bewirtschaftet (ausschließlich Mahd). Südlich des Waldgebietes liegt ein weiterer wertgebender Grünlandbereich mit seggen- und binsenreichen Feucht- und Nasswiesen, Seggenrieden und Großröhrichten sowie naturnahen Kleingewässern. In diesem Bereich werden Einzelflächen auch (extensiv?) beweidet. Der Waldbereich "Tiergarten" ist äußerst vielgestaltig. Wertgebend sind neben den in Teilbereichen alt- und totholzreichen Buchenwäldern (LRT 9110) sowie den Auenwald-Relikten (Traubenkirschen-Erlen-Eschenwald, LRT 91E0) v. a. auch die meist kleinflächigen, seggenreichen Erlenbruchwald-Relikte. Überwiegend sind allerdings forstlich geprägte Fichten-, Lärchen-, Kiefern-, Eichen- und Roteichenbestände meist mittleren Alters vorhanden. Das NSG ist vor allem für den Artenschutz (u. a. Schachblume, div. gefährdete Seggenarten, Wasserfeder) von landesweiter Bedeutung, darüber hinaus wichtiges Trittsteinbiotop innerhalb des regionalen Biotopverbundes. Gefährdungen ergeben sich durch die Forstwirtschaftliche Nutzung sowie die nicht unerhebliche Naherholungsfunktion in Siedlungsrandlage. Entwicklungsziele müssen neben dem Schutz des landesweit bedeutenden Schachblumen-Vorkommens eine insgesamt extensive Nutzung der wertgebenden Frisch, Feucht- und Nassgrünländer, eine Wiedervernässung von Teilbereichen, die Erhaltung und Entwicklung der Auen-, Bruch- und Buchenwälder durch eine naturnahe Waldbewirtschaftung sowie die Erhöhung des Laubholz- sowie des Alt-und Totholzanteils im Rahmen einer naturnahen Waldbewirtschaftung sein.
Lebensraumtypen:
  • Natuerliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions <3150> (0,33 ha)
  • Magere Flachland-Maehwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis) <6510> (1,92 ha)
  • Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum) <9110> (14,39 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (6,12 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Moor- und Bruchwaelder (nicht FFH-LRT) <NAC0> (1,70 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH-LRT) <NCC0> (5,53 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (7,70 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (0,18 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Auwaelder (6,12 ha)
  • Bruch- und Sumpfwaelder (1,70 ha)
  • Roehrichte (0,36 ha)
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen (13,30 ha)
  • stehende Binnengewaesser (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (0,51 ha)
Biotoptypen:
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (14,39 ha)
  • Eichenwald <AB0> (3,63 ha)
  • Erlenwald <AC0> (0,99 ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AC1> (1,56 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (8,16 ha)
  • Kiefernwald <AK0> (9,97 ha)
  • Eschenmischwald <AM1> (5,26 ha)
  • Roteichenwald <AO0> (2,72 ha)
  • Laerchenwald <AS0> (3,63 ha)
  • Kahlschlagflaeche <AT1> (0,91 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (0,91 ha)
  • Wallhecke <BD1> (0,91 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (0,91 ha)
  • Bodensaures Kleinseggenried <CC1> (0,03 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <CD1> (5,14 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <CF2> (0,36 ha)
  • Fettwiese <EA0> (12,69 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <EA1> (1,49 ha)
  • Fettweide <EB0> (4,53 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <EC1> (3,43 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (2,69 ha)
  • Flutrasen <EC5> (2,00 ha)
  • Altarm (angebunden) <FC1> (0,13 ha)
  • Altwasser (abgebunden) <FC2> (0,25 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (0,14 ha)
  • Graben <FN0> (0,91 ha)
  • Tieflandfluss <FO2> (1,81 ha)
  • Wirtschaftsweg <VB0> (0,91 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Aehren-Tausendblatt (Myriophyllum spicatum)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Aufsteigende Gelb-Segge (Carex demissa)
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berchtolds Zwerg-Laichkraut (Potamogeton berchtoldii)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blasen-Segge (Carex vesicaria)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Fluss-Ampfer (Rumex hydrolapathum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Sumpfsimse Sa. (Eleocharis palustris agg.)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Haengende Segge (Carex pendula)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hohe Schluesselblume (Primula elatior)
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Kratzbeere (Rubus caesius)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Langaehrige Segge (Carex elongata)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Roehrige Pferdesaat (Oenanthe fistulosa)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rot-Eiche (Quercus rubra)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schachblume (Fritillaria meleagris)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schein-Zypergras-Segge (Carex pseudocyperus)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Steife Segge (Carex elata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Haarstrang (Peucedanum palustre)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Reitgras (Calamagrostis canescens)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Sternmiere (Stellaria palustris)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Trauben-Trespe (Bromus racemosus)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasserfeder (Hottonia palustris)
  • Wasserfenchel (Oenanthe aquatica)
  • Wassernabel (Hydrocotyle vulgaris)
  • Wechselblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Wunder-Segge (Carex appropinquata)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
Tierarten:
  • Ringelnatter (Natrix natrix)
Schutzziele: Schutz und Entwicklung des landesweit bedeutenden Schachblumen-Vorkommens,
Extensive Nutzung der wertgebenden Frisch, Feucht- und Nassgrünländer,
Wiedervernässung von Teilbereichen,
Erhaltung und Entwicklung der Auen-, Bruch- und Buchenwälder durch eine naturnahe Waldbewirtschaftung,
Erhöhung des Laubholz- sowie des Alt-und Totholzanteils im Rahmen einer naturnahen Waldbewirtschaftung
Gefährdungen:
  • Beseitigung alter Baeume
  • Duengung
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Gewaesserausbau, Gewaessergestaltung, naturfern (WA)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Stoerungs-, Eutrophierungszeiger
Maßnahmen:
  • Beseitigung von Muell
  • Erhoehung des Laubholzanteils
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • keine Biozidanwendung
  • keine Duengung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Wiedervernaessung
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