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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Hasenfeld und Rheinvorland zwischen Eversael und Ossenberg (WES-016)

Objektbezeichnung:

NSG Hasenfeld und Rheinvorland zwischen Eversael und Ossenberg

Kennung:

WES-016

Ort: Rheinberg
Kreis: Wesel
Bezirksregierung: Düsseldorf
Digitalisierte Fläche: 801,45 ha
Offizielle Fläche: 802,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1986
Inkraft: 2009
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung als Naturschutzgebiet erfolgt gemäß § 20 a), b) und c) sowie § 48 c LG
a) zur Erhaltung und Wiederherstellung einer naturnahen, noch regelmäßig überfluteten
Rheinaue mit zahlreichen auentypischen Biotopstrukturen und Lebensgemeinschaften,
insbesondere
· zur Erhaltung und Entwicklung der Rheinaue wegen ihrer Bedeutung für
den landesweiten und regionalen Biotopverbund
· zur Erhaltung und Wiederherstellung der nach Abgrabung naturnah entwickelten
Auenlandschaft und der natürlichen Überflutungsdynamik des
Rheins
· zur Erhaltung und Entwicklung der Erlen-Eschen- und Weichholzauenwälder
(91 E0, Prioritärer Lebensraum) mit ihrer typischen Fauna und
Flora - insbesondere auch als Lebensstätte für den Schwarzmilan - in ihren
verschiedenen Entwicklungsstufen/Altersphasen und in ihrer standörtlichen
typischen Variationsbreite, inklusive ihrer Vorwaldstadien und -
gebüsche
· zur Erhaltung und Entwicklung des Rheins mit Schlammbänken und
einjähriger Vegetation (3270), insbesondere naturnaher Strukturen der
schlammigen, teils sandig-kiesigen Flussufer einschließlich der ufernahen
Wasserbereiche mit ihrer typischen Fauna und Flora - insbesondere auch
als Lebensstätte für die Arten Flussregenpfeifer sowie als Ruhezone für
Wanderfische der Arten Maifisch, Weißflossiger Gründling, Flussneunauge,
Lachs, Steinbeißer, Groppe, Meerneunauge und Rapfen
· zur Erhaltung und Entwicklung artenreicher Glatthafer- und Wiesenknopf-
Silgenwiesen (6510) mit ihrer typischen Fauna und Flora - insbesondere
als Lebensstätte für den Wachtelkönig
Landschaftsplan Alpen/Rheinberg
2. Besonders geschützte Teile von Natur und Landschaft (§§ 19 - 23 LG)
60-2 / Projektgruppe Landschaftsplanung - 76 -
· zur Erhaltung und Entwicklung natürlicher eutropher Seen und Altarme
(3150)
· zur Erhaltung und Entwicklung des Raumes als Lebensraum für Arten von
gemeinschaftlichem Interesse nach der FFH-Richtlinie* bzw. für Arten der
Vogelschutzrichtlinie wie Bruchwasserläufer, Flussseeschwalbe, Goldregenpfeifer,
Kampfläufer, Rohrweihe, Singschwan, Zwergschwan,
Zwergsäger , Bekassine, Blässgans, Dunkelwasserläufer, Flussregenpfeifer,
Gänsesäger, Grünschenkel, Kiebitz, Knäkente, Krickente,
Löffelente, Rotschenkel, Saatgans, Tafelente, Teichrohrsänger, Uferschnepfe,
Waldwasserläufer, Wiesenpieper und Zwergtaucher sowie
weiterer seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten
· zur Erhaltung , Wiederherstellung und Entwicklung auentypischer
Feuchtbiotope als Lebensräume von Wat-, Wasser- und Wiesenvögeln,
insbesondere von an schlammige und sandig-kiesige Flussufer sowie
Feuchtgrünland gebundene Vogelarten
· zur Erhaltung und Entwicklung der gut ausgeprägten Gehölzstrukturen
wie Hecken, Baum-, Gehölzreihen und Feldgehölze als Lebensräume von
an Hecken und Gebüsche gebundene Vogelarten
· zur Erhaltung und Entwicklung der wertvollen Einzelbiotope, insbesondere
der Stillgewässer, Auenwälder, Röhrichte und des Mager-, Nass- und
Feuchtgrünlandes, mit ihren charakteristischen Lebensraumtypen
b) aus landeskundlichen, naturgeschichtlichen und erdgeschichtlichen Gründen,
insbesondere wegen der Bedeutung der natürlich gewachsenen Auen-
/Grundwasserböden, des auentypischen Kleinreliefs und der Altdeiche.
c) wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schönheit der
typischen reich strukturierten Auenlandschaft.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4405-903
Kennung:

BK-4405-903

Objektbezeichnung:

NSG Hasenfeld und Rheinvorland zwischen Eversael und Ossenberg

Link zur Karte: BK-4405-903
Objektbeschreibung: Bei dem Gebiet handelt es sich um das linksrheinische Deichvorland oestlich von Ossenberg, nordoestlich von Rheinberg. Dazu kommt im Suedosten im Deichhinterland das Senkungsgewaesser ""Hasenfeld"" sowie im Nordwesten der Muendungsbereich des Alten Rheins. Zwischen dem alten und dem neuen Deich unterliegen die gesamten Flächen dem Kiesabbau. Teile sind bereits rekultiviert, die gesamte Abgrabung dauert noch bis voraussichtlich 2025 an. Im Vorland des alten Deichs sind im Osten des Gebietes Flaechen, die in den 2000er Jahren rekultiviert wurden. Dort, wo eine extensive Beweidung stattfindet, entwickelten sie sich zu wertvollen Brutraeumen fuer Wiesenvoegel. Rotschenkel, Uferschnepfe, Kiebitz, Schafstelze, Wiesenpieper und Feldlerche sind als Brutvoegel zu nennen. Im Westen liegen rekultivierte, aeltere Abgrabungsgewaesser, die auch durch Bergsenkungen gepraegt sind. Hier haben sich wertvolle Weiden-Auenwaelder entwickelt. Das Rheinufer ist auf weiten Teilen mit Steinschuettungen befestigt, daneben finden sich aber auch weitlaeufige sandige Abschnitte. Bis auf die Sandflaechen, die nur eine spaerliche Vegetation tragen, werden die Ufer meist von Hochstaudenfluren oder Auwaldsukzessionsgebueschen eingenommen. Der strukturreiche Komplex aus Gewaessern, Gruenland und Auwald(sukzessionsstadien) im Vorland des alten, rheinnahen Deiches besitzt eine grosse Bedeutung für den regionalen und landesweiten Biotopverbund. Das Gebiet besitzt eine große Bedeutung als Rast-, Nahrungs- und Schlafplatz für Arten der Vogelschutzrichtlinie. Das Senkungsgewaesser Hasenfeld hat herausragende Bedeutung fuer ueberwinternde Wasservoegel wie auch als Brutgebiet. Brutvoegel sind hier u.a. Tafelente, Sturmmoewe, Zwergtaucher, außerdem gelang ein Brutnachweis des Schwarzhalstauchers. Im Muendungsgebiet des Alten Rheins bei Ossenberg findet man die Ufer des fliessenden Altwassers mit Steinpackung befestigt. Oberhalb der Befestigung zieht sich ein breiter Roehrichtstreifen am Altwaser entlang, in den vereinzelt Kopfbaeume und Straeucher eingestreut sind. Ein Teil der Flaeche wird hier von Nassweiden bedeckt, die von Flutmulden und temporaeren Kleingewaesser durchzogen sind.
Lebensraumtypen:
  • Magere Flachland-Maehwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis) <6510> (37,27 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (48,54 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH-LRT) <NCC0> (9,97 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (0,43 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Weiden-Auenwald <AE2> (0,12 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (1,01 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (0,30 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (3,78 ha)
  • Weiden-Auengebuesch <BB4> (0,10 ha)
  • Hecke <BD0> (0,60 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (0,63 ha)
  • Baumhecke, ebenerdig <BD6> (0,60 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (0,16 ha)
  • Baumgruppe <BF2> (7,94 ha)
  • Kopfbaumgruppe, Kopfbaumreihe <BG0> (0,00 ha)
  • Roehrichtbestand <CF0> (4,73 ha)
  • Fettwiese <EA0> (22,14 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <EA1> (29,36 ha)
  • Fettwiese, Neueinsaat <EA3> (6,60 ha)
  • Fettweide <EB0> (65,25 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (35,74 ha)
  • Flutrasen <EC5> (2,11 ha)
  • Magerweide <ED2> (4,49 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (20,07 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (26,99 ha)
  • Altarm, Altwasser <FC0> (1,81 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (0,03 ha)
  • Abgrabungsgewaesser <FG0> (123,09 ha)
  • Tieflandfluss <FO2> (2,32 ha)
  • Bergsenkungsgewaesser <FR0> (2,40 ha)
  • Sand-, Kiesabgrabung <GD1> (16,36 ha)
  • Vegetationsarme oder -freie Bereiche <GF0> (18,50 ha)
  • Vegetationsarme Sand- und Kiesbaenke <GF4> (11,09 ha)
  • Vegetationsarme Schlammflaechen <GF5> (2,08 ha)
  • Vegetationsarme Aufschuettungsflaeche <GF6> (0,64 ha)
  • Acker <HA0> (54,02 ha)
  • Wildacker <HA2> (0,45 ha)
  • Ackerbrache <HB0> (14,69 ha)
  • Wildackerbrache <HB0a> (0,27 ha)
  • staudenreiche Ackerbrache <HB3> (3,38 ha)
  • Hochwasserdamm, Deich <HE0> (82,15 ha)
  • Deich aus erdigem Material <HE1> (3,07 ha)
  • Deich aus steinigem Material <HE2> (3,58 ha)
  • Halde, Aufschuettung <HF0> (0,46 ha)
  • Strassenboeschung, Damm <HH2> (3,44 ha)
  • Siedlungs-, Industrie- und Verkehrsbrache <HW0> (0,04 ha)
  • Feuchter (nasser) Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KA0> (43,56 ha)
  • Gewaesserbegleitender trockener Saum bzw. Hochstaudenflur, linienfoermig <KB2> (NaN ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Fabrikanlage, Werksanlage <SC1> (NaN ha)
  • Wirtschaftsweg <VB0> (3,25 ha)
  • Feld-, Wirtschaftsweg, unbefestigt <VB2> (0,43 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <xEA1> (29,68 ha)
  • Tieflandfluss <xFO2> (NaN ha)
  • Roehrichtbestand <yCF0> (10,67 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <yCF2> (9,97 ha)
  • Flutrasen <yEC5> (0,15 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <yFD0> (0,19 ha)
  • Tuempel (periodisch) <yFD1> (0,08 ha)
  • Bergsenkungsgewaesser <yFR0> (0,16 ha)
  • Weiden-Auenwald <zAE2> (33,96 ha)
  • Ufergehoelz <zBE0> (13,48 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <zBE1> (1,10 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <zEA1> (32,90 ha)
  • Altwasser (abgebunden) <zFC2> (0,03 ha)
  • Tuempel (periodisch) <zFD1> (0,25 ha)
  • Fluss <zFO0> (7,49 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Aehren-Tausendblatt (Myriophyllum spicatum)
  • Ampfer-Knoeterich (Persicaria lapathifolia subsp. lapathifolia)
  • Ampfer-Knoeterich (Persicaria lapathifolia)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blauer Wasser-Ehrenpreis (Veronica anagallis-aquatica (subsp. anagallis-aquatica))
  • Blauer Wasser-Ehrenpreis Sa. (Veronica anagallis-aquatica agg.)
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dolden-Milchstern Sa. (Ornithogalum umbellatum agg.)
  • Dornige Hauhechel (Ononis spinosa (subsp. spinosa))
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echte Kamille (Matricaria recutita)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echte Zaunwinde Sa. (Calystegia sepium agg.)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Labkraut Sa. (Galium verum agg.)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Feld-Klee (Trifolium campestre)
  • Feld-Mannstreu (Eryngium campestre)
  • Feld-Rittersporn (Consolida regalis (subsp. regalis))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flaum-Hafer (Helictotrichon pubescens)
  • Fluss-Knoeterich (Persicaria lapathifolia subsp. brittingeri)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Gaense-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Sumpfsimse Sa. (Eleocharis palustris agg.)
  • Gemeine Waldrebe (Clematis vitalba)
  • Gemeiner Beifuss (Artemisia vulgaris)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Froschloeffel Sa. (Alisma plantago-aquatica agg.)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Reiherschnabel (Erodium cicutarium)
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Klebriger Gaensefuss (Dysphania botrys)
  • Kleine Wiesenraute (Thalictrum minus agg.)
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor subsp. minor)
  • Knaeuel-Glockenblume (Campanula glomerata (subsp. glomerata))
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kroeten-Binse Sa. (Juncus bufonius agg.)
  • Kuemmelblatt-Haarstrang (Peucedanum carvifolia)
  • Laichkraut (unbestimmt) (Potamogeton spec.)
  • Mais (Zea mays)
  • Nelken-Sommerwurz (Orobanche caryophyllacea)
  • Nuttalls Wasserpest (Elodea nuttallii)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia)
  • Purpur-Weide (Salix purpurea)
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rose unbestimmt (Rosa spec.)
  • Rotbeerige Zaunruebe (Bryonia dioica)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rueben-Kaelberkropf (Chaerophyllum bulbosum (subsp. bulbosum))
  • Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlammkraut (Limosella aquatica)
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schwanenblume (Butomus umbellatus)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Strahlenlose Kamille (Matricaria discoidea (subsp. discoidea))
  • Sumpf-Ruhrkraut (Gnaphalium uliginosum (subsp. uliginosum))
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Unbewehrte Trespe (Bromus inermis)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisser Gaensefuss (Chenopodium album)
  • Weisses Labkraut (Galium album)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Bocksbart Sa. (Tragopogon pratensis)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Kuemmel (Carum carvi)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Salbei (Salvia pratensis (subsp. pratensis))
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schluesselblume (Primula veris (subsp. veris))
  • Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris)
  • Zottiges Franzosenkraut (Galinsoga ciliata)
Tierarten:
  • Bekassine (Gallinago gallinago)
  • Blaessgans (Anser albifrons)
  • Bruchwasserlaeufer (Tringa glareola)
  • Dunkler Wasserlaeufer (Tringa erythropus)
  • Flussregenpfeifer (Charadrius dubius)
  • Flussseeschwalbe (Sterna hirundo)
  • Gaensesaeger (Mergus merganser)
  • Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria)
  • Gruenschenkel (Tringa nebularia)
  • Kampflaeufer (Philomachus pugnax)
  • Kiebitz (Vanellus vanellus)
  • Knaekente (Anas querquedula)
  • Kreuzkroete (Bufo calamita)
  • Krickente (Anas crecca)
  • Loeffelente (Anas clypeata)
  • Rohrweihe (Circus aeruginosus)
  • Rotschenkel (Tringa totanus)
  • Saatgans (Anser fabalis)
  • Schwarzmilan (Milvus migrans)
  • Tafelente (Aythya ferina)
  • Teichfrosch (Rana kl. esculenta)
  • Teichrohrsaenger (Acrocephalus scirpaceus)
  • Uferschnepfe (Limosa limosa)
  • Wachtelkoenig (Crex crex)
  • Waldwasserlaeufer (Tringa ochropus)
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis)
  • Zwergsaeger (Mergellus albellus)
  • Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis)
Schutzziele: Erhalt von Glatthaferwiesen teilweise guter Ausprägung. Erhalt von Feucht- und Nassgruenland im Rheinvorland. Erhalt und Entwicklung von Auwäldern. Erhalt von Gänserastplätzen. Erhalt der Überschwemmungsdynamik.
Gefährdungen:
  • Abbau Sand und Kies
  • Angelsport, Fischerei
  • Duengung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserausbau, Gewaessergestaltung, naturfern (WA)
  • Jagd
  • Muellablagerung
Maßnahmen:
  • Abschluss von Bewirtschaftungsvertraegen
  • Absperrung, Auszaeunung von Flaechen
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Beseitigung von Muell
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Ueberschwemmungsdynamik
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • keine Biozidanwendung
  • keine Duengung
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • Pflege von Hecken
  • Totholz erhalten
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