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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Drevenacker Duenen (WES-091)

Objektbezeichnung:

NSG Drevenacker Duenen

Kennung:

WES-091

Ort: Huenxe
Kreis: Wesel
Bezirksregierung: Düsseldorf
Digitalisierte Fläche: 198,76 ha
Offizielle Fläche: 199,00 ha
Flächenanzahl: 2
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2009
Inkraft: 2009
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung als Naturschutzgebiet erfolgt gemäß § 20 a), b) und c) sowie § 48 c LG
a) zur Erhaltung und Entwicklung eines strukturreichen nährstoffarmen Biotopkomplexes
mit zahlreichen Lebensgemeinschaften, insbesondere
· zur Erhaltung und Entwicklung des Landschaftsraumes wegen seiner Bedeutung
für den landesweiten Biotopverbund
· zur Erhaltung und Entwicklung der Sandheiden (2310) und Sandtrockenrasen
(2330) auf Binnendünen, insbesondere typisch ausgebildeter
Calluna-Heiden und Sandtrockenrasen auf Binnendünen mit ihrer charakteristischen
Vegetation, Fauna - insbesondere auch als Lebensraum für die
Heidelerche - und ihrer natürlichen Morphologie
· zur Erhaltung und Entwicklung alter bodensaurer Eichenwälder auf
Sandebenen (9190) mit ihrer typischen Fauna und Flora - insbesondere
auch als Lebensraum für den Wespenbussard - in ihren verschiedenen
Entwicklungsstufen/Altersphasen und in ihrer standörtlichen typischen
Variationsbreite, inklusive ihrer Vorwälder und Vorwaldgebüschstadien
sowie der Waldränder
· zur Erhaltung und auf Teilflächen Entwicklung der Hainsimsen-
Buchenwälder (9110), insbesondere naturnaher Eichen-Buchenwälder
mit ihrer typischen Fauna und Flora - insbesondere auch als Lebensraum
des Schwarzspechts - in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen/
Altersphasen
· zur Erhaltung und Entwicklung der Übergangs- und Schwingrasenmoore
(7140) sowie Moorschlenken-Pioniergesellschaften (7150), insbesondere
des charakteristischen Lebensraumkomplexes eines Übergangsund
Schwingrasenmoores mit Hochmoorvegetation, Schwingrasen auf
Torfsubstraten sowie kleinflächig Feuchtheiden und der typischen Fauna
· zur Erhaltung und Wiederherstellung von Lebensgemeinschaften und Lebensstätten
weiterer gefährdeter Tier- und Pflanzenarten (z.B. Libellenund
Amphibienarten)
· Erhaltung und Entwicklung der wertvollen Einzelbiotope, insbesondere
der Binnendünen, Sandmagerrasen und Silbergrasflure, Zwergstrauch-,
Ginster- und Wacholderheiden, Fließgewässer, Auen-, Bruch- und
Sumpfwälder, Moore und Stillgewässer sowie des Nass- und Feuchtgrünlandes,
mit ihren charakteristischen Lebensraumtypen.
b) aus landeskundlichen, naturgeschichtlichen und erdgeschichtlichen Gründen,
insbesondere wegen der Bedeutung der Dünen- und Moorbereiche.
c) wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schönheit der
typischen, reich strukturierten Dünen- und Moorbereiche.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4305-003
  • BK-4305-074
  • BK-4305-160
  • BK-4306-161
  • BK-4306-162
Kennung:

BK-4305-160

Objektbezeichnung:

NSG Aaper Vennekes

Link zur Karte: BK-4305-160
Objektbeschreibung: Das NSG Aaper Vennekes umfasst im Norden der Lippeaue zwei Flächen im überwiegend bewaldeten Dünenbereich bei Wittenberg. Es stellt einen von Nährstoffarmut geprägten Biotopkomplex mit Heidemooren, Birken-Moorwald, kleinen Resten von feuchter und trockener Heide, offenen Sandmagerrasenflächen und teilweise lichtem Primärwald aus Birke und Stieleiche dar. Das Gelände weist vielfach Senken und bis zu 3m hohe Dünen auf. Charakteristisch und namensgebend für die Aaper Vennekes sind übergangsmoorartige Vermoorungen in (Dünen-) Senken, die Wollgrasbestände und Schnabelseggenrieder aufweisen, aber auch deutlicher Eutrophierung unterliegen (häufig Flatterbinsendominanz bzw. Aufkommen von Rohrkolben). Hieran grenzen teilweise torfmoosreiche Birkenbruch- und Moorwäder an. Die östliche Teilfläche wird durch mehrere parallele Freileitungen überspannt (angrenzend RWE-Umspannwerk), der darunter spontan aufkommende Birken-Eichenwald wird daher immer wieder beseitigt. Hier dominiert Kahlschlagvegetation mit Adlerfarn und Flatterbinse, artenarme Straußgrasrasen, Faulbaumgebüsche und Callunaheide, meist stark durch Birkenanflug verbuscht. Die bewaldeten Binnendünenzüge werden durch ältere Kiefernbestände geprägt, deren 2. Baumschicht häufig durch bodenständige Laubgehölze eingenommen wird. Bei ungestörter Entwicklung werden sich diese Bereiche zu großflächigem, naturnahem Birken-Eichenwald entwickeln. In der westlichen Fläche wurde eine große, aufgelichtete Kiefernparzelle zudem mit Eiche und Buche unterpflanzt. Das Naturschutzgebiet sollte um den gesamten zwischen den Teilflächen liegenden Bereich erweitert werden (bis zum Bahndamm), um die wertvollsten und großfächigsten Vermoorungen und offenen Binnendünenzüge der weiteren Umgebung dauerhaft zu sichern. Das im Lippemündungsraum gelegene Gebiet besitzt eine zentrale Bedeutung für den Biotopverbund als Schnittpunkt der Flussauenkorridore von Rhein und Lippe. Für Tier- und Pflanzenarten der Sandtrockenrasen, Übergangsmoore und Moorwälder sowie der Heideflächen stellt es einen wichtigen Refugialraum und Trittstein entlang der großen Flussläufe dar. Das Gebiet ist als Teilbereich der Lippeaue im Bereich Drevenack für den landesweiten Biotopverbund wie auch für das europaweite Biotopnetz von herausragender Bedeutung. Im Gebiet sind folgende Biotoptypen nach Par. 62 LG vorhanden: Zwergstrauch- und Wacholderheiden (DA1, DB0), Binnendünen (DC0), Moore (CA3), Bruch- und Sumpfwälder (AD5), natürliche u. naturnahe stehende Gewaesser (FB).
Kennung:

BK-4306-161

Objektbezeichnung:

NSG Pliesterbergsche Sohlen

Link zur Karte: BK-4306-161
Objektbeschreibung: Das Gebiet stellt einen strukturreichen nährstoffarmen Biotopkomplex mit ausgedehnten Sandmagerrasen, Magerweiden und lichtem Primärwald aus Birke und Stieleiche nördlich der Lippe zwischen Wittenberg und Drevenack dar. Im Süden finden sich bis 1,5 Meter hohe Dünen mit offenen Sandanrissen und ausgedehnten Silbergrasfluren, an mehreren weiteren Stellen dünenartige Sandaufschüttungen. Der gesamte südliche Gebietsteil ist geprägt durch magere, artenreiche Rotschwingelweiden, die lippenahen Grünlandbereiche gehen in Glatthaferwiesen über. Weißdorngebüsche und einzelne alte Stieleichen gliedern diesen grünlandgeprägten Auenbereich. Im nördlichen Gebietsteil sind großflächig Sandtrockenrasen ausgebildet. Diese gehen in lichte Birkenbestände und Birken-Eichen-Primärwälder über. Hier finden sich auch kleinflächig Reste trockener Calluna-Heide. Die Erhaltung des großflächigen Magergrünland- und Sandtrockenrasen-Komplexes durch Vermeidung von Nährstoffeinträgen ist das vorrangige Schutzziel. Insgesamt erfolgt im südlichen Gebietsteil die landwirtschaftliche Nutzung als Viehweide zu sporadisch, so dass zunehmende Verfilzung bzw. Verbuschung zu beobachten sind. Hier sollte zum Erhalt des ausgedehnten, artenreichen Magergrünlands eine intensivere Beweidung (1 - 2 GVE/ha) angestrebt werden. Eine Schafbeweidung der Sandmagerrasen im Norden ist ebenfalls sehr wünschenswert. Das im Lippemündungsraum gelegene Gebiet besitzt zentrale Bedeutung für den Biotopverbund als Schnittpunkt der Flussauenkorridore von Rhein und Lippe. Für Tier- und Pflanzenarten der Sandtrockenrasen und Magerweiden stellt es einen wichtigen Refugialraum und Trittstein entlang der großen Flussläufe dar. Das Gebiet ist als Teilbereich der Lippeaue im Bereich Drevenack für den landesweiten Biotopverbund wie auch für das europaweite Biotopnetz von herausragender Bedeutung. Im Gebiet sind folgende Biotoptypen nach Par. 62 LG vorhanden: Zwergstrauch u. Wacholderheiden (DA1), Trocken- und Halbtrockenrasen (DC0), Binnendünen (DC0), Magerwiesen und -weiden (ED2).
Kennung:

BK-4306-162

Objektbezeichnung:

NSG Sternenberge

Link zur Karte: BK-4306-162
Objektbeschreibung: Das im Norden der Lippeaue gelegene NSG Sternenberge stellt einen typischen Ausschnitt der Lippeauenlandschaft mit bewaldeten Binnendünenzügen, kleinen Übergangsmooren in den Dünensenken und artenreichem Feuchtgrünland in den Randbereichen dar. Die sich meist in Ost-West-Richtung erstreckenden Dünenzüge sind überwiegend mit älteren Waldkiefern-Beständen bestockt, in der 2. Baumschicht sowie der Krautschicht zeichnet sich die Entwicklung zu naturnahem Birken-Eichenwald deutlich ab. Kleinere Flächen weisen naturnahen Eichen-Birkenwald auf. Mehrere kleine, von Natur aus nährstoffarme Heidemoore sind meist stark anthropogen beeinflusst, und zwar durch Torfstich, Entwässerung, Kultivierung und besonders durch Eutrophierung (häufig Flatterbinsendominanz). Im Norden des Gebietes sind - im Übergangsbereich zur landwirtschaftlich genutzten Umgebung - einige als Grünland genutzte Bereiche zu verzeichnen, hier finden sich mehrere wertvolle Feuchtgrünlandflächen. Besonders herauzuheben ist im Westen des Gebiets das wohl besterhaltene und artenreichste, hydrologisch am wenigsten beeinträchtigte Moorgebiet im gesamten Bereich der "Drevenacker Dünen" mit geradezu lehrbuchhaften Bult-Schlenken-Komplexen. Ebenfalls von hohem Wert sind zwei artenreiche Feuchtgrünlandflächen (teilweise brachgefallen), die u.a. mit die größten Vorkommen des Gefleckten Knabenkrautes im Raum Wesel-Hünxe aufweisen. Kleinflächig finden sich hier Übergänge zu Kleinseggenriedern (stellweise vermehrtes Auftreten von Brauner Segge, Sumpf-Veilchen und Wassernabel). Die größeren Bestände der Weymouths-Kiefer vor allem im mittleren und östlichen Bereich der Sternenberge sollten mittelfristig in bodenständige Laubwaldbestände umgewandelt werden, darüberhinaus ist eine behutsame Überführung der Waldkiefern-Forste vor allem im Bereich der Dünenzüge in naturnahen Birken-Eichenwald anzustreben. Das im Lippemündungsraum gelegene Gebiet besitzt eine zentrale Bedeutung für den Biotopverbund als Schnittpunkt der Flussauenkorridore von Rhein und Lippe. Für Tier- und Pflanzenarten der Übergangsmoore und Moorwälder sowie der Feuchtgrünlandflächen stellt es einen wichtigen Refugialraum und Trittstein entlang der großen Flussläufe dar. Das Gebiet ist als Teilbereich der Lippeaue im Bereich Drevenack für den landesweiten Biotopverbund wie auch für das europaweite Biotopnetz von herausragender Bedeutung. Im Gebiet sind folgende Biotoptypen nach Par. 62 LG vorhanden: Moore (CA3), Bruch- und Sumpfwälder (AD5), Nass- und Feuchtgrünland (EC0, EE3).
Lebensraumtypen:
  • Duenen mit offenen Grasflaechen mit Corynephorus und Agrostis [Duenen im Binnenland] <2330> (1,86 ha)
  • Feuchte Heiden des nordatlantischen Raums mit Erica tetralix <4010> (0,17 ha)
  • Trockene europaeische Heiden <4030> (0,22 ha)
  • Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe <6430> (0,12 ha)
  • Magere Flachland-Maehwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis) <6510> (4,87 ha)
  • Uebergangs- und Schwingrasenmoore <7140> (2,54 ha)
  • Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum) <9110> (0,98 ha)
  • Alte bodensaure Eichenwaelder auf Sandebenen mit Quercus robur <9190> (16,33 ha)
  • Moorwaelder <91D0> (1,34 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Eichenwald <AB0> (1,00 ha)
  • Erlenwald <AC0> (1,42 ha)
  • Birkenwald <AD0> (1,60 ha)
  • Kiefernwald <AK0> (14,78 ha)
  • Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AK1> (34,11 ha)
  • Wald aus seltenen Nadelbaumarten <AL0> (7,75 ha)
  • Robinienwald <AN0> (0,12 ha)
  • Roteichenwald <AO0> (0,30 ha)
  • Laerchenwald <AS0> (1,00 ha)
  • Schlagflur <AT0> (1,20 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (2,00 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <BE1> (0,25 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (0,99 ha)
  • Baumreihe <BF1> (0,25 ha)
  • Besenginster-Heide <DA3> (0,10 ha)
  • Straussgrasrasen <DC3> (0,30 ha)
  • Fettwiese <EA0> (1,50 ha)
  • Fettweide <EB0> (4,00 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (0,10 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (0,50 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (0,03 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <xAB2> (5,88 ha)
  • Eichen-Birkenmischwald <xAD1> (8,37 ha)
  • Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAK1> (3,07 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <xEA1> (4,87 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <xKA2> (0,12 ha)
  • Silikattrockenrasen <yDC0> (9,24 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <yEC0> (2,18 ha)
  • Magerweide <yED2> (13,43 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (0,23 ha)
  • Weiher (stetig) <yFB0> (0,23 ha)
  • Birken-Moorwald <zAD5> (1,34 ha)
  • Uebergangs-, Zwischenmoor, Quellmoor <zCA3> (2,54 ha)
  • Calluna-Heide <zDA1> (0,22 ha)
  • Feuchtheide <zDB0> (0,17 ha)
  • Silikattrockenrasen <zDC0> (1,86 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Arznei- Engelwurz (Angelica archangelica)
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Bauernsenf (Teesdalia nudicaulis)
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Sandknoepfchen (Jasione montana (subsp. montana))
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Cladonia spec. (Cladonia spec.)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Douglasie (Pseudotsuga menziesii)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreizahn (Danthonia decumbens)
  • Echte Glockenheide (Erica tetralix)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Feld-Mannstreu (Eryngium campestre)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flaum-Hafer (Helictotrichon pubescens)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Franzoesische Segge (Carex ligerica)
  • Fruehe Haferschmiele (Aira praecox)
  • Fruehlings-Spoergel (Spergula morisonii)
  • Gagel (Myrica gale)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Seifenkraut (Saponaria officinalis)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Glashaar-Widertonmoos (Polytrichum piliferum)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Goldenes Frauenhaar (Polytrichum commune)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grau-Erle (Alnus incana (subsp. incana))
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heide-Nelke (Dianthus deltoides (subsp. deltoides))
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knolliger Hahnenfuss (Ranunculus bulbosus (subsp. bulbosus))
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Mittlerer Sonnentau (Drosera intermedia)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Moosbeere (Vaccinium oxycoccos)
  • Nickende Distel (Carduus nutans)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Purpur-Weide (Salix purpurea)
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Ranken-Lerchensporn (Ceratocapnos claviculata (subsp. claviculata))
  • Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rosmarinheide (Andromeda polifolia)
  • Rot-Eiche (Quercus rubra)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Rundblaettriger Sonnentau (Drosera rotundifolia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sand-Segge (Carex arenaria)
  • Sand-Straussgras (Agrostis vinealis)
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scheiden-Wollgras (Eriophorum vaginatum)
  • Schild-Ehrenpreis (Veronica scutellata)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schmaler Sauerampfer (Rumex acetosella var. tenuifolius)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Silbergras (Corynephorus canescens)
  • Spaetbluehende Traubenkirsche (Prunus serotina)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Sumpf-Blutauge (Comarum palustre)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Reitgras (Calamagrostis canescens)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Sumpfquendel (Peplis portula)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Vogelfuss (Ornithopus perpusillus)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wassernabel (Hydrocotyle vulgaris)
  • Weisses Schnabelried (Rhynchospora alba)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Weymouths-Kiefer (Pinus strobus)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zittergras-Segge (Carex brizoides)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
  • Zwiebel-Binse (Juncus bulbosus)
  • Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias)
Tierarten:
Schutzziele: Erhalt des strukurreichen Biotopkomplexes mit Übergangsmooren und Birken-Moorwäldern, feuchten und trockenen Heideresten, naturnahem, teilweise lückigem Buchen-, Eichen- und Birkenwald sowie lichten Kiefern-Eichenbeständen - zum Teil auf Binnendünensanden - als typischer Ausschnitt der Lippeauenlandschaft und als wertvoller Lebensraum für eine Vielzahl gefährdeter Tier- und PflanzenartenErhalt des strukurreichen Lebensraumkomplexes mit ausgedehnten Magerweiden, artenreichen Sandmagerrasen - zum Teil auf Binnendünen -, trockenen Heideresten und naturnahen, meist lückigen Eichen- und Birkenbeständen als typischer Ausschnitt der Lippeauenlandschaft und als wertvoller Lebensraum für eine Vielzahl gefährdeter Tier- und PflanzenartenErhalt des strukurreichen Biotopkomplexes mit Übergangsmooren und Birken-Moorwald, artenreichem, zum Teil brachgefallenem Feuchtgrünland, naturnahem Eichen-Birkenwald sowie lichten Eichen-Kiefernbeständen - zum Teil auf Binnendünensanden - als typischer Ausschnitt der Lippeauenlandschaft und als wertvoller Lebensraum für eine Vielzahl gefährdeter Tier- und Pflanzenarten
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Duengerdrift (LW)
  • Einebnung geomorphologischer Kleinstrukturen
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Erstaufforstung (FW)
  • Eutrophierung
  • Gelaendesport (SP)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Hochspannungsleitung
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Nutzungsaenderung (LW)
  • Rodung
  • Standortveraenderung
  • Stoerungen durch Reiten (SP)
  • Unterhaltung Leitungstrasse, Hochspannungsleitung
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Beseitigung von Gehoelzaufwuchs
  • Betretungsverbot
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • Erhoehung des Laubholzanteils
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Jagdausuebung beschraenken
  • keine Aufforstung
  • keine Biozidanwendung
  • keine Duengung
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Vermeidung Eutrophierung
  • weiterhin keine Bewirtschaftung
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