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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Netphener Rothaarkamm und Wiesentaeler (SI-133)

Objektbezeichnung:

NSG Netphener Rothaarkamm und Wiesentaeler

Kennung:

SI-133

Ort: Netphen
Kreis: Siegen-Wittgenstein
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 1.995,37 ha
Offizielle Fläche: 1.995,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2020
Inkraft: 2020
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung des Naturschutzgebietes erfolgt zur Erhaltung und Wiederherstellung
der typischen Arten, Lebensgemeinschaften und Lebensräume von ausgedehnten
Laubwaldgebieten, Quellen, naturnahen Bachoberläufen sowie extensiv genutzten Grün-
landflächen mit entsprechenden Pflanzen- und Tierarten, insbesondere von
- Hainsimsen-Buchenwald (FFH-Lebensraum),
- Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwäldern (prioritärer FFH-Lebensraum), RLP 3/2,
- Moorwäldern (prioritärer FFH-Lebensraum), RLP 2/2,
- Übergangs- und Schwingrasenmooren (FFH-Lebensraum), RLP N3/2,
- feuchten Hochstaudenfluren (FFH-Lebensraum),
- Borstgrasrasen im Mittelgebirge (prioritärer FFH-Lebensraum), RLP 2/2,
- Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen (FFH-Lebensraum), RLP N3/*,
- Berg-Mähwiesen (FFH-Lebensraum), RLP N3/3,
- Pfeifengraswiesen auf kalkreichem Boden, torfigen und tonig-schluffigen Böden
(FFH-Lebensraum)
- Fließgewässern mit Unterwasservegetation (FFH-Lebensraum), RLP 3/3,
- naturnahen Quellen
einschließlich der Vorkommen gefährdeter Tier- und Pflanzenarten und Lebensgemein-
schaften, und
einschließlich der Vorkommen von schutzwürdigen Böden, insbesondere von Böden
mit hoher und sehr hoher Funktionserfüllung.
Die Festsetzung des Naturschutzgebietes erfolgt außerdem zur Erhaltung und Wieder-
herstellung der oben genannten FFH-Lebensräume sowie der Vorkommen von
Schwarzblauem Bläuling, Bachneunauge, Groppe, Schwarzspecht, Schwarzstorch,
Rotmilan, Raufußkauz, Grauspecht, Neuntöter, Braunkehlchen, Wiesenpieper, Bekassi-
ne, Großes Mausohr, Zwergfledermaus, Braunes Langohr und Fransen-Fledermaus als
Arten von gemeinschaftlichem Interesse nach FFH-Richtlinie.
Dieser Schutzzweck entspricht auch den Schutzzielen für das FFH-Gebiet „Rothaar-
kamm und Wiesentäler“ mit der Kennziffer DE-5015-301.
Außerdem soll die Großflächigkeit, die landschaftliche Schönheit und Vielfalt des Ge-
bietes erhalten und entwickelt werden.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5015-032
  • BK-5015-043
  • BK-SI-00012
  • BK-SI-00014
  • BK-SI-00021
  • BK-SI-00022
  • BK-SI-00023
  • BK-SI-00024
  • BK-SI-00025
  • BK-SI-00027
  • BK-SI-00029
  • BK-SI-00031
  • BK-SI-00032
  • BK-SI-00033
  • BK-SI-00038
  • BK-SI-00039
  • BK-SI-00040
  • BK-SI-00043
  • BK-SI-00070
  • BK-SI-00107
Kennung:

BK-SI-00023

Objektbezeichnung:

Waldgebiet am Lahnkopf mit Lahntal und Tal des Geiersgrundbach

Link zur Karte: BK-SI-00023
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst ein ausgedehnten, zusammenhängendes Waldgebiet am Lahnkopf. Neben Fichtenbeständen wird er durch großflächige Buchenwälder aus teilweise starkem Baumholz geprägt. Liegendes und stehendes Tothol, sowie Höhlenbäume reichern die Bestände strukturell an. Die in der Baumschicht dominierende Rotbuche wird nur selten von Fichte, Bergahorn und Stieleiche begleitet. Die Strauchschicht wird, wenn vorhanden überwiegend durch Buchennaturverjüngung gebildet. Die Krautschicht ist oft schütter. Sie wird von dem typischen Arteninventar der Buchenwälder auf saurem Untergrund gebildet. Zu nennen sind Weiße Hainsimse, Pillen-Segge, Drahtschmiele, Harzer Labkraut, Kleiner Dornfarn und das Schöne Frauenhaarmoos. Zwei großflächige und mehrer kleinere Buchenbestände sind als sog. "Wildnisgebiete" von der forstlichen Nutzung ausgeschlossen. Neben den Buchenwäldern treten noch gewässerbegleitende Erlen-Auwälder im Gebiet auf. Sie Säumen, oftmals nur als schmale Bänder, die Ufer der zahlreichen naturnahen Mittelgebirsbäche wie u.A. die Lahn und der Geiergrundbach. Im Bereich des Offenlandes finden sich noch artenreiche Feuchtgrünländer, Quellmoore, Binsenrieder und gewässerbegleitende Hochstaudenfluren. Im nordwestlichen Gebietsteil liegt das NSG "Auerhanwald" welches als eigenes Biotopkataster-Objekt beschrieben ist. Das gesamte Gebiet ist Teil des ausgedehnten FFH-Gebietes "Rothaarkamm und Wiesentäler" Aufgrund der ausgedehnten, naturnahen und oftmals strukturreichen Buchenwälder, kommt dem Gebiet eine wichtige Refugialfunktion für die Artgemeinschaften naturnaher Laubwälder im durch Fichtenforste geprägten Siegerland zu. Das Vorkommen der Offenland-Lebensräume wie Feuchtwiesen, Moore und Bäche unterstreichen den naturschutzfachlichen Wert des Gebietes. Das Gebiet steht im Rahmen des Biotopverbundes mit dem Gewässersystem Lahn-Dill-Eder räumlich und funktional in Verbindung und sorgt so mit für die Erhaltung von wandernden Fischarten und andere seltene Arten naturnaher Quell- und Mittelgebirgsbäche. Schutzziel ist die Erhaltung der naturnahen Buchenwälder durch eine extensive forstliche Bewirtschaftung, sowie die Erhaltung der Grünländer und Bäche
Kennung:

BK-5015-0056

Objektbezeichnung:

Laubwälder und Feuchtgrünländer am Brentel und im oberen Netphetal

Link zur Karte: BK-5015-0056
Objektbeschreibung: Das 306 ha große Gebiet wird geprägt durch große zusammenhängende Buchenbestände. Die Wälder sind naturnah und weisen teilweise stehendes und liegendes Totholz in unterschiedlichen Stärken und Zersetzungsgraden, sowie Althölzer und Höhlenbäume auf. Neben der dominierenden Rotbuche treten in der Baumschicht nur selten Eschen und Lärchen häufiger die Fichte auf. Die Strauchschicht wird teilweise von dichter Buchennatur-Verjüngung gebildet. Zwei große Bestände sind als "Wildnisgebiete" von einer forstlichen Nutzung ausgeschlossen. Mit weitaus kleineren Flächenanteilen sind weiterhin Eichenwälder vertreten. In den tiefen Kerbtälern des Gebieten fließen Bäche mit steiniger Gewässersohle und naturnahen Strukturen wie wechsende Strömungs- und Tiefenverhältnissen, Verklausungen durch Totholz sowie Steil- und Prallhänge. Die wenigen Grünländer sind teilweise brachgefallen und werden von buntblühenden Hochstauden-Fluren eingenommen. Der naturschutzfachliche Wert des Gebietes liegt zum einen in der Unzerschnittenheit durch Straßen oder Siedlungen zum anderen in der naturnahen Ausprägung der Buchenbestände. Im landesweiten Biotopverbund stellen sie hochwertige Refugial- und Ausbreitungslebensräume für die typische Lebensgemeinschaften naturnaher Buchenwälder im stark durch Fichtenforste geprägten Süderbergland dar. Das Gebiet ist Teil des ausgedehnten FFH-Gebietes "Rothaarkamm und Wiesentäler" Prioritäres Schutzziel ist die Erhaltung und Entwicklung alter Buchenwälder mit einem hohen Totholzanteil durch eine naturnahe forstliche Nutzung
Kennung:

BK-SI-00025

Objektbezeichnung:

Oberes Edertal mit Ederquelle und Wälder am Hundsrücken

Link zur Karte: BK-SI-00025
Objektbeschreibung: Das 253 ha umfassende Gebiet beinhaltet ausgedehnte Buchenbestände sowie das obere Edertal mit Ederquelle. Die Eder entspringt aus einer naturnahen Quelle im Bereich eines Birken-Moorwaldes. Nach ca. 300 m tritt der Wald zurück und die Eder fließt durch ein schmales Tal welches von Grünländern unterschiedlichster Ausprägung eingenommen wird. Neben artenreichen Feucht- und Magergrünland finden sich Borstgrasrasen, Pfeifengraswiesen und Quellmoore. Die Eder, wie auch ihre zahlreichen Nebenbäche präsentiert sich als naturnaher Mittelgebirgsbach mit einer steinig-kiesigen Gewässersohle, Steil- und Prallhängen und wechselden Strömungsgeschwindigkeiten. Teilweise wird sie von ausgedehnten, dichten Bruchgebüschen aus Ohrweiden begleitet. Kleinflächig treten auch schmale Erlen-Auwälder auf. Die Hänge des Edertales werden neben Fichtenbeständen von ausgedehnren Buchenwäldern eingenommen. Die Bestände stocken meist im mittleren Baumholz. Die dominierende Rotbuche wird in der Baumschicht in einigen Parzellen vom Ahorn oder Fichte begleitet. Die Krautschicht ist artenarm, welches typisch für Buchenwälder auf saurem Untergrund ist. Teilweise ist stehendes und liegendes Totholz vorhanden. Ein 18 ha Fläche umfassender Rotbuchenbestand im Nordwesten und ein 56 ha großer Bestand im Südosten des Gebietes, sind sog. Wildnisgebiete. Hier findet keinerlei forstliche Nutzung mehr statt. Das Obere Edertal und die angrenzenden Wälder sind Teil des ausgedehnten FFH-Gebietes "Rothaarkamm und Wiesentäler" Aufgrund der hohen Zahl an landesweit gefährdetet Biotoptypen und der guten Auprägung der Buchenbestände kommt dem Gebiet eine hervorragende Schutzfunktion für die genannten Lebensräume zu. Das Gebiet steht im Rahmen des Biotopverbundes mit dem Gewässersystem Lahn-Dill-Eder räumlich und funktionell in Verbindung und sorgt so mit für die Erhaltung von wandernden Fischarten und andere seltene Arten naturnaher Quell- und Mittelgebirgsbäche. Schutzziel ist die Erhaltung der naturnahen Buchenwälder durch eine extensive forstliche Bewirtschaftung, sowie die Erhaltung der Grünländer und Bäche
Kennung:

BK-5015-0061

Objektbezeichnung:

Buchenenwälder südl. Aukopf und Quellbereich der Sieg

Link zur Karte: BK-5015-0061
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfaßt die südexponierten Hangbereiche zwischen dem Aukopf im Norden und dem oberen Siegtal im Süden. Die im wesentlichen südexponierten Hänge sind in den oberen Bereichen flach, hangabwärts mässig bis stark geneigt und durch Mulden und Siefen gegliedert. Sie sind durchweg mit Wald bestockt, überwiegend mit Buchenwald mit meist mittlerem bis starkem Baumholz, teilweise auch mit Stangenholz. Die lichteren Bestände weisen eine dichte Bodenvegetation sowie einen teilweise auffallend starken Flechtenbewuchs auf. Ein 30 ha großer Buchenbestand im Westen des Gebietes ist ein sog. "Wildnisgebiet". Hier findet keinerlei forstliche Nutzung mehr statt. Die Sieg die das Gebiet von NO nach SW durchfließt, präsentiert sich nur im südlichen Teil als ein naturnaher Mittelgebirgsbach mit unterschiedlichen Strömungs- und Wassertiefenverhältnissen. Die übrigen zahlreichen Quellen und Bäche des Gebietes sind durchweg naturnah und haben meist eine gut ausgebildete Krautschicht. In den Talgründen haben sich artenreiche Feuchtwiesen- und weiden erhhalten, sowie Quell und Übergangsmoore und kleinflächig der in NRW extrem seltene Borstgrasrasen. Die übrigen Flächen des Gebietes werden von Buchen-Eichenwäldern, Buchen-Mischwäldern, Erlenauwäldern und Fichtenforsten eingenommen. Das Gebiet ist Teil des ausgedehnten FFH-Gebietes "Rothaarkamm und Wiesentäler". Das durch die Großflächigkeit der Buchenwälder hervorragende Gebiet stellt darüber hinaus einen Ausschnitt aus der historischen Kulturlandschaft dar und ist Refugiallebensraum für zahlreiche im Süderbergland selten gewordene Biotope wie Borstgrasrasen, extensiv genutzte Feuchtwiesen und Quellmoore. Die zahlreichen naturnahen Quellen und Bäche des Gebietes unterstreichen den naturschutzfachlichen Wert zudem. Für die Artgemeinschaft der Buchenwälder sowie der Quellen und Bäche stellt das Gebiet im Rahmen des landesweiten Biotopverbundes ein wichtiges Rückzugsgebiet im stark durch Fichtenforste geprägten Süderbergland dar. Prioritäres Schutzziel ist die Erhaltung und Förderung von alten Buchenwäldern sowie die Erhaltung der Quellen, Bäche und des extensiven Grünlandes
Kennung:

BK-5015-0057

Objektbezeichnung:

Nauholztal und Nebentäler

Link zur Karte: BK-5015-0057
Objektbeschreibung: Das Gebiet wird mit 64 % Flächenanteil von Rotbuchenwäldern geprägt. Neben der die Baumschicht dominierenden Rotbuche treten selten noch Baumarten wie Fichte, Bergahorn, Eiche und Sand-Birke auf. Die Buchen stocken hautsächlich im mittleren Baumholzalter. Totholz in unterschiedlichen Stärken und Zersetzungsgraden reichen die Bestände strukturell an. Das 175 ha große Waldgebiet wird von NO nach SW von der Nauholz durchflossen. Die Nauholz ist ein weitestgehend naturnaher Mittelgebirsbach mit steinig-kiesiger Gewässersohle, Prall- und Steilhängen sowie unterschiedlicher Strömungs- situationen und Gewässertiefen. Der Bach wird Abschnittsweise von Erlen-Auwäldern begleitet. Kleinflächig eingestreut finden sich in dem Waldgebiet noch Lebensräume wie Kleinseggenriede, Binsensümpfe sowie Quell- und Übergangsmoore. Das gesamte Gebiet ist Teil des ausgedehnten FFH-Gebietes "Rothaarkamm und Wiesentäler" Der naturschutzfachliche Wert des Gebietes liegt insbesondere in dem naturnahen Charakter der Buchenbestände und der Unzerschnittenheit. Im landesweiten Biotopverbund stellen sie zudem hochwertige Refugial- und Ausbreitungslebensräume für die typische Lebensgemeinschaften naturnaher Buchenwälder im stark durch Fichtenforste geprägten Süderbergland dar. Prioritäres Schutzziel ist die Erhaltung und Entwicklung alter Wälder mit einem hohen Totholzanteil durch eine naturnahe forstliche Nutzung
Kennung:

BK-SI-00032

Objektbezeichnung:

Waldgebiet mit Buchenwald zwischen "Ederkopf" und "Oberster Henn"

Link zur Karte: BK-SI-00032
Objektbeschreibung: Bei dem Gebiet handelt es sich um eine Teilfläche des ausgedehnten Waldgebietes des südlichen Rothaarkammes, in dem neben großflächigen Fichtenforsten noch alte Buchenwälder erhalten sind. In diesem Gebiet kommt ein Buchenwald an einem suedlich exponierten, maessig geneigten Hang zwischen "Ederkopf" und "Oberster Henn". vor. Das starke Baumholz weist Staemme mit Stammdurchmessern mit bis zu 70 cm auf. An den Baeumen wachsen viele Flechten. Die Krautschicht, in der die Drahtschmiele dominiert, ist bodendeckend ausgebildet. Zur Unterstuetzung einer Laubholznaturverjuengung ist die Flaeche vor kurzem eingegattert worden. Daneben kommen in dem Gebiet mehrere größere Fichtenforste mit Buchenvoranbau vor, die sich langfristig zu dem naturraumtypischen bodensauren Buchenwald entwickeln werden.
Kennung:

BK-5015-020

Objektbezeichnung:

Laub- und Nadelwaldkomplex am Hundsrueck (siehe unter "Allgemeine Bemerkungen")

Link zur Karte: BK-5015-020
Objektbeschreibung: Der Biotop umfaßt den wertvollen Buchenhochwald, Nadelforste mit Buchenunterpflanzung und reine Nadelholzforste auf einer flachen Bergkuppe. Der Buchenaltholzbestand kann wie folgt charakterisiert werden: Hoehe der Baeume ca. 20 m, Stammdurchmesser um 0,5 m. Der Altbestand ist aufgelichtet, die Naturverjuengung ist teilweise bis 5 m hoch. Westlich angrenzend, auf den Oberhaengen des Hohen Netphe-Tales liegen altersheterogene Buchenbestaende, zum Teil mit Fichtenbeimischungen. Wegen der zum Teil steilen Haenge haben diese Bestaende oftmals Hangschutzfunktion. Das Gebiet wird von einer Strasse durchquert.
Kennung:

BK-5015-049

Objektbezeichnung:

Naßbrachen und Seggenrieder am Rauhen Kopf (siehe Bemerkung)

Link zur Karte: BK-5015-049
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst zwei kleine, vernäßte Lichtungen inmitten von ausgedehnten Fichtenforsten südwestlich des Benfe-Quellbaches. Die Vegetation stellt sich als eng verzahnter Komplex aus Pfeifengrasbestände, Rasenschmielenbestaenden und Braunseggen- sowie Schnabelseggenrieder dar. Torfmoose kommen fast flächendeckend vor.Inmitten der Flaechen sind nochmals kleine Fichtenparzellen vorhanden.
Kennung:

BK-5015-044

Objektbezeichnung:

Laubwald an der Kohlenstrasse (siehe Bemerkung)

Link zur Karte: BK-5015-044
Objektbeschreibung: Wertgebendes Element ist das Buchenaltholz im Bereich des Ederkopfes in relativ ebener Kuppenlage und auf den schwach geneigten Oberhaengen. Der Stammdurchmesse der Altbaeume liegt bei 0,5 m. Die Bestaende sind an vielen Stellen femelartig aufgelichtet mit eingeleiteter Naturverjuengung. Einige Verjuengungsflaechen sind eingzaeunt. Infolge des dichten Kronenschlusses der Altbaeume ist die Krautschicht nur sehr spaerlich entwickelt. Stellenweise kommt etwas liegendes und stehendes Totholz vor. Der in der Erstbeschreibung noch erwaehnte "auffallend haeufige Flechtenbewuchs" konnte 1997 und 1999 in dieser Form nicht mehr bestaetigt werden. Die jungen Buchenwaldflächen als auch die Fichtenforste in der Quellregion von Eder und Benfe wurden miteinbezogen.
Kennung:

BK-5015-032

Objektbezeichnung:

Kuetschenlangenbach-Tal

Link zur Karte: BK-5015-032
Objektbeschreibung: Gestreckter Talraum mit Wiesen, Mähweiden und Weideflächen am Kütschenlangenbach an der Grenze der Siegerländer Rothaar-Vorhöhen zum Rothaargebirge. Der Talraum fällt von den am höchsten gelegenen Teilen im Westen bis zur Mündung des Kütschenlangenbaches in die Sieg um 120 m ab. In der Mitte des Gebietes überschreitet die L719 den Bach und begleitet ihn oberhalb der Aue bis zur Gebietsgrenze. Nördlich schließt sich ein kleines Seitental an einem unbenannten Mittelgebirgsbach an das Kütschenlangenbachtal an. In der Westhälfte verläuft der Kütschenlangenbach naturnah am Rand des Talraumes. Die mageren Mähwiesen und Borstgrasrasen werden von Quellrinnen durchflossen, welche von Feuchtgrünland begleitet werden, so dass kleinräumige Übergänge entstehen. In der Osthälfte ist der Kütschenlangenbach stärker begradigt und wird von feuchten bis nassen Wiesen und Weiden begleitet, welche stärker durch Gebüsche und Gehölze gegeneinander abgegrenzt sind. Die oberhalb der Aue gelegenen Wiesen werden meist intensiverer genutzt. Das kleine Seitental ähnelt der Westhälfte und wird von magerem Grünland und Borstgrasrasen eingenommen, welche von Quellrinnen mit Feuchtgrünland durchzogen werden. Das Landschaftsmosaik ist typisch für die extensive Viehwirtschaft in den mittleren bis höheren Lagen des Rothaargebirges und durch die oft kleinräumige Verzahnung feuchter und magerer Grünlandflächen sehr artenreich. Von besonderem Wert sind die Borstgrasrasen mit teils hervorragendem Erhaltungszustand, langer Biotopkontinuität und zahlreichen gefährdeten Pflanzenarten. Das Kütschenlangenbachtal vernetzt überregional die Grünlandlebensräume an der Sieg mit den Tälern von Benfe und Lahn. Durch ihren hohen Anteil lebensraumtypischer Arten eignen sich die Borstgrasrasen zur Gewinnung von Saatgut zur Mahdgutübertragung, um den Anteil typischer Arten auf Borstgrasrasen in der näheren Umgebung zu erhöhen. Erhaltung und Förderung der extensiven Flächenbewirtschaftung von mesophilem, feuchtem und magerem Grünland durch Mahd und Beweidung. Erhalt und Ausweitung der Borstgrasrasen durch angepasste Nutzung.
Kennung:

BK-5015-043

Objektbezeichnung:

Talabschnitt der Sieg nördlich von Walpersdorf

Link zur Karte: BK-5015-043
Objektbeschreibung: Der Biotop umfaßt einen Abschnitt der Sieg und deren nördlich zufließenden Nebenbach, den Ahornbach. Nur vereinzelt ackerbauliche Nutzung, sonst Wiesen, Weiden und Brachland. Wertvolle Feldgehoelze und Hecken. Im suedlichen Abschnitt markiert eine Hecke deutlich die Terrassenkante. Im noerdlichen Abschnitt suedlich und noerdlich des Tales Niederwald. Artenreicher Gehoelzsaum vor dem Waldrand suedlich des Weges. Wiesenbrache (hier beispielhafte Aufnahme auf Brachflaeche bei Kohlenmeiler). Die Sieg fliesst z.T. naturnah, ist aber auch auf weiten Bereichen begradigt. Sie ist regelmaessig von feuchten Weiden, Wiesen oder Brachen begleitet, teilweise aber auch von Gehoelzsaeumen, die von Erlen dominiert werden. Direkt zu Beginn des Verlaufes der Sieg im Objekt fliesst er kurz durch einen kleinen Pappelbestand.
Kennung:

BK-0001

Objektbezeichnung:

NSG Auerhahnwald

Link zur Karte: BK-0001
Objektbeschreibung: Das Naturschutzgebiet Auerhahnwald befindet sich nördlich des Lahnhofes am Rothaarkamm in der Gemeinde Netphen. Es hat eine Größe von ca. 14,5 ha. Das Gebiet erstreckt sich an einem nach Osten hin ausgerichteten Hang, dessen höchster Punkt bei ca. 630m ü. N.N. nahe der L722, der historischen Eisenstr. liegt und gleichzeitig den westlichsten Zipfel des Gebietes bildet. Im Nordosten bei ca. 570m ü. N.N. befindet sich der niedrigste Teil des Gebietes. Dort speist ein torfmoosreicher Quellbereich einen Nebenbach der Ilm. Der Auerhahnwald liegt innerhalb des großen FFH-Gebietes Rothaarkamm und Wiesentäler. Er besteht aus einem strukturreichen, stellenweise lichten und durchgewachsenen Eichen-Birken-Niederwald mit altem Baumbestand und sehr hohem Totholzanteil. Alte Traubeneichen und Karpatenbirken dominieren den Baumbestand. Der überwiegend lichte Laubwald hat eine ausgeprägte Krautschicht, die zum großen Teil von einem dichten Heidelbeerbestand sowie dem frequenten Vorkommen des Siebensterns gebildet wird. Im Westen breitet sich ein Bestand des Adlerfarns stark aus. Randlich befindet sich im Norden ein Fichtenhochwald. In der unmittelbaren Umgebung zum Gebiet liegen Fichtenmonokulturen, ältere Kahlschlagflächen bzw. im Süden ein kleiner alter Douglasienbestand. Aufgrund der aktuellen Borkenkäferkalamitäten werden große Teile der älteren Fichtenflächen sukzessive abgeholzt. Infolge natürlicher Verjüngung breiten sich vom Rand her Fichten Gebiet aus. Der naturschutzfachliche Wert des NSG Auerhahnwald liegt vor allem in dem kreisweit einzigartigen Baumbestand von ca. 200 Jahre alten Traubeneichen, der von einem mehr oder weniger hohen Anteil von Karpatenbirken begleitet wird. Der sehr hohe Anteil an liegendem und stehendem Totholz ist zudem wertbestimmend. Im zentralen Bereich liegt ein kleiner von Rotbuchen dominierter Waldbereich, der dem LRT 91E0 zugeordnet werden kann. Am östlichen Rand des Naturschutzgebietes befindet sich ein kleines Quellmoor (LRT 7140 Übergangs- und Schwingrasenmoore), dessen Bach nach Nordosten fließt und in die Ilm, einen Nebenbach der Lahn, mündet. Der alte Waldbestand mit hohem Totholzanteil bietet etlichen seltenen und gefährdeten Vogelarten Lebensraum. Neben Grau- und Schwarzspecht konnten Reviere von drei Eulenarten, Waldkauz, Raufußkauz und Sperlingskauz nachgewiesen werden. Der Sperlingskauz hat seinen Brutplatz im Gebiet und ist auf eingestreute Fichten als Deckung angewiesen. Der Waldlaubsänger kommt ebenfalls in den rotbuchendominierten Bereichen des Auerhahnwaldes vor. Das Gebiet ist Lebensraum diverser Fledermausarten, von denen bisher neben der Zwergfledermaus auch Großes Mausohr , Fransenfledermaus, Wasserfledermaus, Bartfledermäuse spec. (Kleine Bartfledermaus oder Große Bartfledermaus, Kleinabendsegler und Braunes Langohr festgestellt wurden. An selteneren Totholzkäferarten konnte z.B. der Fleckenbock Evodinus clathratus (RL D: 3) nachgewiesen werden. Im Rahmen der landesweiten Biotopvernetzung stellt das NSG Auerhahnwald als Bestandteil des FFH-Gebietes Rothaarkamm und Wiesentäler ein wichtiges Trittsteinbiotop insbesondere für die Alt- und Totholz besiedelnde Fauna dar. Eine natürliche Verjüngung der Laubwaldbestände ist aufgrund der hohen Wilddichte zurzeit nur sehr eingeschränkt möglich. Die Erhaltung und Förderung der strukturreichen urwaldähnlichen Laubmischwaldbestände durch natürliche Sukzession stehen im Vordergrund. Die Entwicklungsmaßnahmen konzentrieren sich auf eine behutsame Rücknahme der natürlichen Fichtenverjüngung im randlichen Bereich sowie die stellenweise Umwandlung ausgewählter Fichtenbereiche in standorttypische Laubmischwaldbestände durch natürliche Sukzession.
Kennung:

BK-5015-023

Objektbezeichnung:

Oberes Edertal (siehe unter "Allgemeine Bemerkungen")

Link zur Karte: BK-5015-023
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst die Talsohle, ausgewaehlte Hangzonen und Quellbäche des oberen Edertales. Bei der Eder handelt es sich um einen weitgehend naturnahen Mittelgebirgsbach mit stark maeandrierenden Verlauf und einem steinigen Bachbett. Die Ederquelle liegt innerhalb eines torfmoos- und seggenreichen Birkenbruchwaldes mit hohem Totholzanteil. Die Eder durchfließt im weiteren Verlauf vornehmlich starkvernäßte bis anmoorige Brachflächen, die unterschiedlich stark von Rohrglanzgrasröhrichten, Hochstaudenfluren, Molinion oder Calthion-Gesellschaften dominiert werden. An vielen Stellen haben sich im Verlauf der natürlichen Sukzession Grauweidengebüsche etabliert. Im Unterhangbereich treten stellenweise großflächige Vermoorungen auf. Hier sind Übergangsmoor- und Niedermoorstadien mit Wollgräsern, Sumpf-Blutauge, Sumpfveilchen und zahlreichen anderen gefährdeten Pflanzenarten zu finden. Ebenfalls im Unterhang kommen extensiv genutzte, magere Grünlandflächen vor, die teilweise in Borstgrasrasen übergehen. Die übrigen Hangbereiche und Quelltäler sind zum überwiegenden Teil mit Fichten aufgeforstet worden. Dies gilt auch für die um die Birkenbrücher des NSG Eicherwald gelegenen Flächen, die weitgehend von Fichten beherrscht werden. In den Seitentälern sind trotzdem viele naturnahe Quellbereiche erhalten und einige Bachsohlen von Fichten freigestellt worden. Hier haben sich wieder Hochstaudenfluren, Rohrglanzgrasröhrichte und Seggenrieder eingestellt. Das Gebiet stellt aufgrund der beschriebenen Ausstattung ein ausgesprochen wertvolles, weitgehend naturnahes Bachtalsystem mit Moor- und Birkenbruchbereichen dar, daß zahlreichen gefährdeten Pflanzen- und Tierarten Lebensraum bietet.
Kennung:

BK-5015-502

Objektbezeichnung:

Wald am Rauhen Kopf (siehe Bemerkung)

Link zur Karte: BK-5015-502
Objektbeschreibung: Das Waldgebiet erstreckt sich zwischen dem Forsthaus Hohenroth im Nordwesten und dem Rauhen Kopf und umfaßt sowohl die relativ ebenen Hochlagen, als auch die oberen Hangbereiche. Es sind überwiegend mittelalte Laubwälder, die von Buchen dominiert werden. Größere Bereiche, vor allem in den höchsten Lagen, sind mit meist alten Fichten bestockt, unter denen bereits teilweise ein Voranbau mit Buchen durchgeführt wird. An den Hängen innerhalb des Buchenwaldes liegen einige kleine Sickerquellen mit geringen Schüttungen und nur schwach ausgeprägter Krautschicht.
Kennung:

BK-5014-124

Objektbezeichnung:

Alte Burg (siehe Bemerkung)

Link zur Karte: BK-5014-124
Objektbeschreibung: Kuppe sowie nach allen Seiten maessig steil abfallender Oberhang einer Erhebung im bergigen Siegerland, Teil eines ausgedehnten, sowohl von Buchenwald als auch von Fichtenforst gepraegten geschlossenen Waldgebietes. Die um 600 m hohe Erhebung zeichnet sich durch standortgemaessen Hochlagenbuchenwald aus. Auf relativ naehrstoffarmen Braunerden und Rankern stocken vorherrschend 20 bis 25 m hohe Buchen. Neben mittlerem und starkem Baumholz trifft man auch alte Staemme an, die Totholz aufweisen und Hoehlenbruetern Nistgelegenheiten bieten. Eine Strauchschicht ist nur inselartig vorhanden und besteht ueberwiegend aus Buchen-Jungwuchs. Die Krautschicht ist artenarm. Vereinzelt kommt standortfremde Fichte vor. Das Gebiet besitzt mit einer alten Wallanlage kulturhistorische Bedeutung. Von der urspruenglichen Befestigung (Erdwall mit Holzkontruktion) sind nur noch zwei ringfoermige Erdwaelle zu sehen. Der Bereich ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Kennung:

BK-5115-053

Objektbezeichnung:

Buchenwaelder zwischen dem Herren-Berg und der Eisenstrasse (siehe unter Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-5115-053
Objektbeschreibung: Grossflaechige Buchenwaelder im Quellgebiet des Geiersgrundbaches. Das Gebiet umfasst sowohl Althoelzer als auch junge Buchenbestaende. Die Buchenaltholzbestaende, die den groessten Teil des Gebietes ausmachen, sind alle mehr oder weniger stark aufgelichtet und Naturverjuengungen sind eingeleitet. Diese befinden sich in unterschiedlichen Altersstadien. Innerhalb des Gebietes liegen mehrere Quellsiepen. In diesen Bereichen ist zumeist der Bergahorn der Buche beigemischt.
Kennung:

BK-5115-0046

Objektbezeichnung:

NSG In der Hombach

Link zur Karte: BK-5115-0046
Objektbeschreibung: Das 1,5 ha große Gebiet umfasst einen Abschnitt des oberen Geiersgrundbach-Tales mit naturnahem Bachlauf und nassen Grünlandbrachen. Neben dem dominierendem Mädesüß, wird die Krautschicht der Brachen überwiegend von Hochstauden wie Engelwurz, Baldrian, Pestwurz, Gilbweiderich und Blutweiderich gebildet. Der Geiergrundbach präsentiert sich als unverbauter mäandrierender Mittelgebirgsbach. Eine steinig-kiesige Gewässersohle, Verklausungen durch Totholz, Prall- und Flachufer, sowie variierende Strömungs- und Wassertiefenverhältnisse untertsreichen den naturnahen Charakter des Fließgewässers. Im Auenbereich wachsen dichte Hochstaudenfluren. Aufgrund der landesweit gefährdetet Biotoptypen und der guten Auprägung der Brachen und des Baches kommt dem Gebiet eine hervorragende Schutzfunktion für die genannten Lebensräume zu. Das Gebiet steht im Rahmen des Biotopverbundes mit dem Gewässersystem Lahn-Dill-Eder räumlich und funktionell in Verbindung und sorgt somit für die Erhaltung von wandernden Fischarten und andere seltene Arten naturnaher Quell- und Mittelgebirgsbäche sowie des Feuchtgrünlandes. Schutzziel ist die Erhaltung der Grünländer durch eine extensive Nutzung und die Bewahrung des naturnahen Charakters des Geiersgrundbaches.
Kennung:

BK-5014-188

Objektbezeichnung:

Talabschnitt der Hohenetphe östlich von Sohlbach

Link zur Karte: BK-5014-188
Objektbeschreibung: Ein abwechslungsreiches Mosaik von artenreichem Wiesen, brachgefallenem Feuchtgrünland und naturnahen Eichenwäldern ist östlich von Sohlbach vorzufinden. Die Hohenetphe ist im unteren Abschnitt als naturnah anzusprechen. Als störende, naturferne Elemente sind die überdimensionierten Fischteiche zu benennen. Entlang der Südflanke des Tales ist der gut strukturierte, artenreiche Eichenmischwald hervorzuheben. Er weist eine gut ausgepraegte Strauch- und Krautschicht auf. Ein Quellbereich mit einer Milzkrautflur ist im östlichen Bereich des Waldes anzutreffen.
Kennung:

BK-5015-501

Objektbezeichnung:

Teilabschnitt des Kuetschenlangen-Bach (siehe Bemerkung)

Link zur Karte: BK-5015-501
Objektbeschreibung: Der Bach fliesst ueber schotterige Sohle mit begleitenden Sickerquellbereichen innerhalb des von Buchenwald dominierten Tales. Im unteren Bereich sind auch Eichen-Niederwaelder (Trauben-Eiche, Haenge-Birke, Hasel) im schwachen bis mittleren Baumholz vorhanden. Durch Buchenlaub fallen typische bachbegleitende Pflanzen aus. Insbesondere im unteren Bereich mit bachbegleitenden Erlen.
Kennung:

BK-0003

Objektbezeichnung:

Flockwieschen

Link zur Karte: BK-0003
Objektbeschreibung:

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • Trockene europaeische Heiden <4030> (0,07 ha)
  • Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden <6230> (1,71 ha)
  • Pfeifengraswiesen auf kalkreichem Boden, torfigen und tonig-schluffigen Böden (Molinion caeruleae) <6410> (1,10 ha)
  • Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe <6430> (0,18 ha)
  • Magere Flachland-Maehwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis) <6510> (2,26 ha)
  • Berg-Maehwiesen <6520> (0,28 ha)
  • Uebergangs- und Schwingrasenmoore <7140> (3,74 ha)
  • Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum) <9110> (854,88 ha)
  • Schlucht- und Hangmischwaelder Tilio-Acerion <9180> (0,13 ha)
  • Moorwaelder <91D0> (2,30 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (6,99 ha)
  • Weichholz-Auenwälder (91E0, Typ A, Prioritärer Lebensraum) <91E0 weide> (0,05 ha)
  • noch kein LRT <kein LRT> (5,20 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (30,77 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Moor- und Bruchwaelder (nicht FFH-LRT) <NAC0> (4,17 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Waelder auf Duenenstandorten und naehrstoffarmen Sandboeden (nicht FFH-LRT) <NAD0> (14,66 ha)
  • Kleingehölze (Alleen, linienförmige Gehölzstrukturen, Einzelbäume, Ufergehölze, flächige Gebüsche, Baumgruppen und Feldgehölze) (NB00) <NB00> (1,65 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH-LRT) <NCC0> (1,25 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (27,79 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (30,57 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Magergruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NED0> (7,46 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (0,40 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Quellbereiche (nicht FFH-LRT) <NFK0> (0,62 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (3,42 ha)
Geschützte Biotope (§42):
  • Auwälder (6,13 ha)
  • Biotoptypen der gesetzlich geschützten Biotope (4,20 ha)
  • Borstgrasrasen (1,71 ha)
  • Bruch- und Sumpfwälder (4,64 ha)
  • Flachland-Mähwiesen und Berg-Mähwiesen (1,49 ha)
  • Fliessgewaesserbereiche (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (3,17 ha)
  • Magerwiesen und -weiden (5,36 ha)
  • Moore (6,96 ha)
  • Quellbereiche (0,90 ha)
  • Schlucht-, Blockhalden-, Hangschuttwälder (0,13 ha)
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen (31,65 ha)
  • stehende Binnengewaesser (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (0,25 ha)
  • Suempfe (1,25 ha)
  • Zwergstrauch-, Ginster-, Wacholderheiden (0,07 ha)
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (1.060,28 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (1,42 ha)
  • Buchenmischwald mit heimischen Laubbaumarten <AA2> (3,59 ha)
  • Buchenmischwald mit nicht heimischen Laubbaumarten <AA3> (2,04 ha)
  • Buchenmischwald mit Nadelbaumarten <AA4> (38,99 ha)
  • Eichenwald <AB0> (11,05 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (18,12 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <AB2> (1,47 ha)
  • Eichenmischwald mit heimischen Laubbaumarten <AB3> (16,85 ha)
  • Eichenmischwald mit Nadelbaumarten <AB5> (1,68 ha)
  • Schwarzerlenwald <AC0> (8,48 ha)
  • Birkenwald <AD0> (2,30 ha)
  • Birkenmischwald mit Nadelbaumarten <AD3> (1,55 ha)
  • Birken-Moorwald <AD5> (1,12 ha)
  • Birkenmischwald mit heimischen Laubbaumarten <AD7> (2,32 ha)
  • Pappelwald auf Auenstandort <AF2> (0,25 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (858,88 ha)
  • Sonstiger Nadel(misch)wald <AL0> (2,79 ha)
  • Ahornwald <AR0> (2,40 ha)
  • Lärchenwald <AS0> (1,69 ha)
  • Lärchenmischwald <AS1> (1,80 ha)
  • Schlagflur <AT0> (2,79 ha)
  • Kahlschlagfläche <AT1> (0,07 ha)
  • Windwurffläche <AT2> (45,18 ha)
  • baumarme Waldfläche unbekannter Herkunft <AT5> (0,01 ha)
  • Aufforstung, Pionierwald <AU0> (0,01 ha)
  • Feldgehölz <BA0> (1,24 ha)
  • flächiges Kleingehölz mit vorwiegend heimischen Baumarten <BA1> (0,42 ha)
  • Gebüsche und Strauchgruppen mit vorwiegend heimischen Straucharten <BB11> (3,78 ha)
  • Bruchgebüsch <BB5> (0,56 ha)
  • Hecke <BD0> (0,11 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (0,74 ha)
  • Gehölzstreifen <BD3> (0,03 ha)
  • Gebüschstreifen, Strauchreihe <BD7> (0,82 ha)
  • Ufergehölz <BE0> (0,61 ha)
  • Weiden-Ufergehölz <BE1> (2,23 ha)
  • Erlen-Ufergehölz <BE2> (0,50 ha)
  • Ufergehölz aus heimischen Laubbaumarten <BE5> (0,25 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (0,56 ha)
  • Baumgruppe <BF2> (0,05 ha)
  • Einzelbaum <BF3> (0,00 ha)
  • Übergangs-, Zwischenmoor, Quellmoor <CA3> (4,86 ha)
  • Kleinseggenried, Binsensumpf <CC0> (21,23 ha)
  • Bodensaures Kleinseggenried <CC1> (0,53 ha)
  • Bodensaurer Binsen- oder Waldsimsensumpf <CC3> (0,46 ha)
  • Röhrichtbestand <CF0> (0,25 ha)
  • Bergheide-Beerenstrauchheide <DA5> (0,07 ha)
  • Borstgrasrasen <DF0> (2,26 ha)
  • Fettwiese <EA0> (27,82 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <EA1> (1,35 ha)
  • Fettwiese, Mittelgebirgsausbildung (Goldhaferwiese) <EA2> (1,18 ha)
  • Fettweide <EB0> (21,69 ha)
  • Nass- und Feuchtgrünland <EC0> (0,74 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <EC1> (11,23 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (13,64 ha)
  • Pfeifengraswiese <EC3> (1,10 ha)
  • Magerwiese <ED1> (9,12 ha)
  • Magerweide <ED2> (0,56 ha)
  • Grünlandbrache <EE0> (0,74 ha)
  • Fettgrünlandbrache <EE0a> (0,07 ha)
  • Nass- und Feuchtgrünlandbrache <EE3> (48,94 ha)
  • Magergrünlandbrache <EE4> (0,14 ha)
  • Weiher <FB0> (0,86 ha)
  • stehendes Kleingewässer <FD0> (0,81 ha)
  • Bombentrichter <FD4> (0,12 ha)
  • Teich <FF0> (1,79 ha)
  • Fischteich <FF2> (0,89 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle, Helokrene <FK2> (3,68 ha)
  • Bach <FM0> (1,58 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (3,32 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <FM2> (1,11 ha)
  • Quellbach <FM4> (0,81 ha)
  • Mittelgebirgsbach <FM6> (2,09 ha)
  • Graben <FN0> (0,10 ha)
  • Mittelgebirgsfluss <FO1> (0,06 ha)
  • Acker <HA0> (1,24 ha)
  • Wildacker <HA2> (0,85 ha)
  • Strassenböschung, Damm <HH2> (0,41 ha)
  • Garten, Baumschule <HJ0> (0,35 ha)
  • Ruine <HN3> (0,93 ha)
  • Parkplatz <HV3> (0,07 ha)
  • Gewässerbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KA2> (0,73 ha)
  • Magerer trockener (frischer) Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KB0a> (0,07 ha)
  • Trockene Hochstaudenflur, flächenhaft <LB2> (0,20 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Spielplatz <SP3> (0,11 ha)
  • Landesstrasse <VA2b> (0,64 ha)
  • Landwirtschaftsweg <VB3a> (0,61 ha)
  • Waldwirtschaftsweg <VB3b> (0,56 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
  • Arnika (Arnica montana) <RL 3S>
  • Baumpieper (Anthus trivialis) <RL 3>
  • Großes Mausohr (Myotis myotis) <RL 2>
  • Raufusskauz (Aegolius funereus) <RL RS>
  • Sperlingskauz (Glaucidium passerinum) <RL R>
  • Waldlaubsänger (Phylloscopus sibilatrix) <RL 3>
  • Waldschnepfe (Scolopax rusticola) <RL 3>
  • Wasserfledermaus (Myotis daubentonii) <RL G>
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis) <RL 2>
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense)
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum)
  • Adlerfarn i.w.S. (Pteridium aquilinum s.l.)
  • Alpen-Hexenkraut (Circaea alpina)
  • Arnika (Arnica montana)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea agg.)
  • Aufrechter Igelkolben i.w.S. (Sparganium erectum s.l.)
  • Bach-Quellkraut (Montia fontana)
  • Bach-Spatenmoos (Scapania undulata)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga)
  • Behaartes Johanniskraut (Hypericum hirsutum)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Platterbse (Lathyrus linifolius)
  • Bergfarn (Thelypteris limbosperma)
  • Bergwiesen-Frauenmantel (Alchemilla monticola)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara subsp. amara)
  • Bleiche Segge (Carex pallescens)
  • Blutwurz (Potentilla erecta)
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breitblättriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Bruch-Weide Sa. (Salix fragilis agg.)
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Busch-Windröschen (Anemone nemorosa)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dornfarn Sa. (Dryopteris carthusiana agg.)
  • Douglasie (Pseudotsuga menziesii)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreizahn (Danthonia decumbens s.l.)
  • Echter Arznei-Baldrian i.e.S. (Valeriana officinalis)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum s.l.)
  • Echtes Mädesüss (Filipendula ulmaria)
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris)
  • Einbeere (Paris quadrifolia)
  • Einjähriges Rispengras (Poa annua)
  • Eisenhut-Hahnenfuss (Ranunculus aconitifolius)
  • Esche (Fraxinus excelsior)
  • Europäische Lärche (Larix decidua)
  • Faden-Binse (Juncus filiformis)
  • Fadenstengeliger Frauenmantel (Alchemilla filicaulis s.l.)
  • Faulbaum (Frangula alnus)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris s.str.)
  • Feld-Hainsimse Sa. (Luzula campestris agg.)
  • Fichte (Picea abies)
  • Fieberklee (Menyanthes trifoliata)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus)
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flaum-Hafer (Helictotrichon pubescens)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Flutender Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Frühlings-Hainsimse (Luzula pilosa)
  • Fuchs Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Geflecktes Johanniskraut Sa. (Hypericum maculatum agg.)
  • Geflecktes Knabenkraut Sa. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gefranstes Torfmoos (Sphagnum fimbriatum)
  • Gegenblättriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelb-Segge Sa. (Carex flava agg.)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Goldrute (Solidago virgaurea)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata)
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Kreuzblümchen (Polygala vulgaris)
  • Gemeines Kreuzblümchen i.w.S. (Polygala vulgaris s.l.)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis)
  • Gemeines Zittergras (Briza media)
  • Gewöhnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewöhnliche Goldnessel (Gartenform) (Lamium galeobdolon var. variegatum)
  • Gewöhnliche Goldnessel Sa. (Galeobdolon luteum agg.)
  • Gewöhnliche Goldrute (Solidago virgaurea subsp. virgaurea)
  • Gewöhnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare)
  • Gewöhnliche Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa subsp. cespitosa)
  • Gewöhnliche Vogelbeere (Sorbus aucuparia subsp. aucuparia)
  • Gewöhnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris s.l.)
  • Gewöhnliche Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica subsp. sylvatica)
  • Gewöhnliche Weißliche Hainsimse (Luzula luzuloides subsp. luzuloides)
  • Gewöhnliche Wiesen-Klee (Trifolium pratense subsp. pratense)
  • Gewöhnlicher Besenginster (Cytisus scoparius subsp. scoparius)
  • Gewöhnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius)
  • Gewöhnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewöhnlicher Rauher Löwenzahn (Leontodon hispidus subsp. hispidus)
  • Gewöhnlicher Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris subsp. acris)
  • Gewöhnlicher Stumpfblättriger Ampfer (Rumex obtusifolius subsp. obtusifolius)
  • Gewöhnlicher Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium subsp. sphondylium)
  • Gewöhnlicher Wiesen-Goldhafer (Trisetum flavescens subsp. flavescens)
  • Gewöhnliches Fuchs Greiskraut (Senecio ovatus subsp. ovatus)
  • Gewöhnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Gewöhnliches Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis subsp. pratensis)
  • Glattes Habichtskraut (Hieracium laevigatum)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus)
  • Goldenes Frauenhaar (Polytrichum commune)
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grau-Segge (Carex canescens)
  • Grosse Bibernel i.e.S. (Pimpinella major subsp. major)
  • Grosse Bibernelle (Pimpinella major)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosser Klappertopf (Rhinanthus serotinus)
  • Grosser Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)
  • Großes Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Haar-Schafschwingel (Festuca filiformis)
  • Habichtskraut (unbestimmt) (Hieracium spec.)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Greiskraut Sa. (Senecio nemorensis agg.)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hain-Veilchen (Viola riviniana)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Heil-Ziest (Betonica officinalis)
  • Herbst-Löwenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Horst-Rotschwingel (Festuca nigrescens)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Hunds-Straussgras Sa. (Agrostis canina agg.)
  • Japan-Staudenknöterich (Fallopia japonica)
  • Japanische Pestwurz (Petasites japonicus)
  • Karpaten-Birke (Betula pubescens subsp. carpatica)
  • Keulen-Bärlapp (Lycopodium clavatum)
  • Kleinblütige Waldhyazinthe i.e.S. (Platanthera bifolia s.str.)
  • Kleinblütiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleine Brennessel (Urtica urens)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Klappertopf (Rhinanthus minor)
  • Kleiner Klee (Trifolium dubium)
  • Kleiner Sauerampfer i.w.S. (Rumex acetosella s.l.)
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Knäuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Günsel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi)
  • Lauch-Gamander (Teucrium scordium)
  • Lärche (unbestimmt) (Larix spec.)
  • Mehlbeere (Sorbus aria)
  • Minze (unbestimmt) (Mentha spec.)
  • Mittleres Hexenkraut (Circaea x intermedia (C. alpina x lutetiana))
  • Mondraute (Botrychium lunaria)
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Moose unbestimmt (Moose unbestimmt)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Orangerotes Habichtskraut (Hieracium aurantiacum)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera)
  • Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea)
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Quirl-Weisswurz (Polygonatum verticillatum)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rasen-Schmiele Sa. (Deschampsia cespitosa agg.)
  • Rauhhaariger Kälberkropf (Chaerophyllum hirsutum)
  • Rauhhaariger Kälberkropf (Chaerophyllum hirsutum subsp. hirsutum)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica)
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea)
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa)
  • Schachtelhalm (unbestimmt) (Equisetum spec.)
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Scheiden-Wollgras (Eriophorum vaginatum)
  • Schildfarn (unbestimmt) (Polystichum spec.)
  • Schlangenwurz (Calla palustris)
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schmalblättriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata)
  • Schuppenfrüchtige Gelb-Segge (Carex lepidocarpa)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarze Teufelskralle (Phyteuma nigrum)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwefelporling (Laetiporus sulphureus)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Schönes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
  • Segge (unbestimmt) (Carex spec.)
  • Seidelbast (Daphne mezereum)
  • Siebenstern (Trientalis europaea)
  • Silber-Weide (Salix alba)
  • Sparrige Binse (Juncus squarrosus)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzblütige Binse (Juncus acutiflorus)
  • Spitzlappiger Frauenmantel (Alchemilla vulgaris)
  • Steife Segge (Carex elata)
  • Steife Wolfsmilch (Euphorbia stricta)
  • Steifer Augentrost (Euphrasia stricta)
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur)
  • Straussgras (unbestimmt) (Agrostis spec.)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Blutauge (Comarum palustre)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Labkraut i.w.S. (Galium palustre s.l.)
  • Sumpf-Labkraut Sa. (Galium palustre agg.)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Reitgras (Calamagrostis canescens)
  • Sumpf-Ruhrkraut (Gnaphalium uliginosum)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Sumpf-Weidenröschen (Epilobium palustre)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Süss-Kirsche (Prunus avium)
  • Tanne (unbestimmt) (Abies spec.)
  • Taumel-Kälberkropf (Chaerophyllum temulum)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Torfmoos (unbestimmt) (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea)
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vergissmeinnicht (unbestimmt) (Myosotis spec.)
  • Vielblütige Hainsimse (Luzula congesta)
  • Vielblütige Hainsimse (Luzula multiflora)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Vogel-Wicke Sa. (Vicia cracca agg.)
  • Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
  • Wald-Ehrenpreis (Veronica officinalis)
  • Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
  • Wald-Goldstern (Gagea lutea)
  • Wald-Habichtskraut (Hieracium murorum)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Läusekraut (Pedicularis sylvatica)
  • Wald-Reitgras (Calamagrostis arundinacea)
  • Wald-Rispengras (Poa chaixii)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Schaumkraut (Cardamine flexuosa)
  • Wald-Schwingel (Festuca altissima)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica)
  • Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum)
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Witwenblume (Knautia gracilis)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasserstern (unbestimmt) (Callitriche spec.)
  • Wechselblättriges Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium)
  • Weiche Trespe (Bromus hordeaceus s.l.)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis)
  • Weide (unbestimmt) (Salix spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weissklee (Trifolium repens)
  • Weißes Labkraut (Galium album)
  • Weißes Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Wiesen Knäuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen Knäuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis subsp. pratensis)
  • Wiesen-Bocksbart Sa. (Tragopogon pratensis)
  • Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Flockenblume Sa. (Centaurea jacea agg.)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Knäuelgras (Dactylis glomerata subsp. glomerata)
  • Wiesen-Knöterich (Bistorta officinalis)
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Labkraut Sa. (Galium mollugo agg.)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Löwenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Pippau (Crepis biennis)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Rispengras Sa. (Poa pratensis agg.)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schafgarbe Sa. (Achillea millefolium agg.)
  • Wiesen-Schafgarbe i.e.S. (Achillea millefolium subsp. millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Schaumkraut Sa. (Cardamine pratensis agg.)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wimper-Segge (Carex pilosa)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Wurmfarn Sa. (Dryopteris filix-mas agg.)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zottiges Weidenröschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweiblättrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
Tierarten:
  • Argynnis spec. (Argynnis spec.)
  • Bachstelze (Motacilla alba)
  • Bartfledermäuse (Myotis mystacinus/brandtii)
  • Baumpieper (Anthus trivialis)
  • Becher-Azurjungfer (Enallagma cyathigerum)
  • Blassgrüner Heidelbeerspanner (Jodis putata)
  • Cantharis obscura (Cantharis obscura)
  • Crenobia alpina (Crenobia alpina)
  • Ctenicera pectinicornis (Ctenicera pectinicornis)
  • Cytilus sericeus (Cytilus sericeus)
  • Dalopius marginatus (Dalopius marginatus)
  • Dorngrasmücke (Sylvia communis)
  • Dunkers Quellschnecke (Bythinella dunkeri)
  • Evodinus clathratus (Evodinus clathratus)
  • Fransenfledermaus (Myotis nattereri)
  • Frühe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)
  • Gartenbaumläufer (Certhia brachydactyla)
  • Gartengrasmücke (Sylvia borin)
  • Goldammer (Emberiza citrinella)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Grosse Goldschrecke (Chrysochraon dispar)
  • Großes Mausohr (Myotis myotis)
  • Grüner Langfühler (Adela reaumurella)
  • Habicht (Accipiter gentilis)
  • Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros)
  • Kleinabendsegler (Nyctalus leisleri)
  • Langohrfledermäuse (Plecotus auritus/austriacus)
  • Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla)
  • Neuntöter (Lanius collurio)
  • Plateumaris sericea (Plateumaris sericea)
  • Rabenkrähe (Corvus corone corone)
  • Rapsweissling (Pieris napi)
  • Raufusskauz (Aegolius funereus)
  • Rotkehlchen (Erithacus rubecula)
  • Schwarzer Schnegel (Limax cinereoniger)
  • Sperlingskauz (Glaucidium passerinum)
  • Spitzhorn-Schlammschnecke (Lymnaea stagnalis)
  • Stieglitz (Carduelis carduelis)
  • Stockente (Anas platyrhynchos)
  • Turmfalke (Falco tinnunculus)
  • Waldbrettspiel (Pararge aegeria)
  • Waldkauz (Strix aluco)
  • Waldlaubsänger (Phylloscopus sibilatrix)
  • Waldschnepfe (Scolopax rusticola)
  • Wasserfledermaus (Myotis daubentonii)
  • Wegerichbär (Parasemia plantaginis)
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis)
  • Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus)
Schutzziele:
  • Erhaltung und Förderung alter Buchenwälder sowie von Feuchtgrünländer, Bächen und Quellen
  • Schutz und Erhaltung von naturnahen Buchenbeständen, Fließgewässern und Feuchtgrünland
  • Schutzziel ist die Erhaltung der naturnahen Fließgewässer mit dem begleitenden extensiv genutzten Grünländern sowie die erhaltung von roßflächigen Buchenbeständen
  • Erhaltung von großflächigen Buchenbestände mit naturnahen Bachläufen Quellen und artenreichen Grünländern
  • Schutzziel ist die Erhaltung und Entwicklung alter Wälder mit einem hohen Totholzanteil durch eine naturnahe forstliche Nutzung
  • Erhaltung von Buchenwaldparzellen innerhalb des durch
    ausgedehnte Fichtenforste gepraegten Landschaftsraumes
    Rothaargebirge und oekologische Optimierung durch
    Foerderung von Alt- und Totholz
  • Erhaltung und naturnahe Bewirtschaftung von altholzreichen
    Buchenwaldparzellen innerhalb des durch ausgedehnte
    Fichtenforste gepraegten Landschaftsraumes Rothaargebirge
  • Erhalt und Optimierung von sickerquelligen Sumproehricht-Feuchtbrachen-
    Komplexen in Fichtenforsten
  • Erhaltung naturnaher Buchenwaldparzellen innerhalb
    des durch grossflaechige Fichtenforste gepraegten
    Landschaftsraumes Rothaargebirge und oekologische
    Optimierung insbesondere durch Foerderung von Alt- und Totholz
  • Sicherung und Optimierung gruenlandgenutzter Talraeume
  • Erhalt einer baeuerlichen Kulturlandschaft und eines naturnahen Bachtales
  • Erhaltung und Förderung der durch Traubeneiche und Karpatenbirke dominierten totholzreichen Laubmischwälder sowie des zentral gelegenen Hainsimsenbuchenwaldes, der kleinflächig vorkommenden Übergangs- und Schwingrasenmoores mit Quellbach bzw. einem kleinflächigen Waldbinsensumpf. Förderung der natürlichen Sukzession des Waldbestandes unter Berücksichtigung einer behutsamen, selektiven Entfernung der Fichtennaturverjüngung mit Rücksicht auf deren teilweise Deckungsfunktion für die hier vorkommenden, wertbestimmenden Eulenarten Sperlings- und Raufußkauz. Deutliche Zurückdrängung des in Teilbereichen dominierenden und sich weiter ausbreitenden Adlerfarns.
  • Erhaltung und Entwicklung eines naturnahen Bachtals mit Feucht- und Naßgrünlandbrachen, Weidengebueschen, Nieder- und Übergangsmooren, Bruchwaeldern und naturnahen Quellen als Lebensraum zahlreicher, gefaehrdeter Pflanzen- und Tierarten sowie als Vernetzungsbiotop innerhalb des Eder-Fließgewässersystems
  • Erhalt und Optimierung von naturnahen Buchenwäldern. Erhalt von naturnahen Quellbereichen.
  • Schutz und Erhalt von naturnahen, alten Laubholzbestaenden und naturnahe Entwicklung der angrenzenden Nadelholzforste durch mittel- bis langfristige Umbestockung in Laubwälder
  • Erhaltung ausgedehnter Buchenwaelde innerhalb der
    von Fichtenforsten gepraegten Hochlagen des
    Rothaargebirges und oekologische Optimierung
    insbesondere durch Foerderung von Alt- und Totholz
  • Erhaltung von Feuchtgrünland und einem narurnahen Mittelgebirgsbaches
  • Erhalt und Optimierung eines Biotiopkomplexes
  • Erhalt eines naturnahen Bachtales in einem naturnahen Buchenwald
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Ausbreitung Problempflanzen (Adlerfarn)
  • Bauliche Anlagen
  • Bewirtschaftung, unzureichend (Feuchtgrünland-Brachen)
  • Entwaesserung
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Gewaesserausbau
  • Gruenlandbewirtschaftung (zu frühe Mahdtermine, Intensivierung)
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (Fichte)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Arten
  • Quellfassung (WA)
  • Rodung (FW)
  • Strassenbau
  • Trittschaden an Vegetation
  • unerwuenschte Sukzession (Brache)
  • Wegebau
  • Wilddichte, zu hoch (JA)
Maßnahmen:
  • Absperrung, Auszaeunung von Flaechen
  • Altholz erhalten
  • Bekaempfung des Adlerfarns
  • Belassen von anfallendem liegenden und stehenden Totholz
  • Beschraenkung der Duengung
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • der natuerlichen Entwicklung ueberlassen
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • Erhaltung des Wasserstandes
  • Erhoehung des Laubholzanteils
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • kein Gewaesseraufstau
  • kein Gewaesserausbau
  • kein Kahlschlag
  • keine Aufforstung
  • keine Entwaesserung
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • Natuerliche Sukzession nach Abtrieb der Fehlbestockung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Naturverjuengung nicht lebensraumtypischer Gehoelze entnehmen
  • NSG-Ausweisung / vertragliche Regelung
  • NSG-Erweiterung / vertragliche Regelung
  • Pflege von Hecken
  • Pufferzone anlegen
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Wilddichte reduzieren
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