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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Birkenborn (SI-137)

Objektbezeichnung:

NSG Birkenborn

Kennung:

SI-137

Ort: Netphen
Kreis: Siegen-Wittgenstein
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 40,27 ha
Offizielle Fläche: 40,27 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2020
Inkraft: 2020
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung des Naturschutzgebietes erfolgt zur Erhaltung und Wiederherstellung
der typischen Arten, Lebensgemeinschaften und Lebensräume von Wäldern, Quellen,
Bachoberläufen und Grünflächen mit entsprechenden Pflanzen- und Tierarten, insbe-
sondere von
- bachbegleitenden Auenwäldern (RLP 3/2)
-Niederwäldern
- Nass- und Feuchtgrünland
- Hochstaudenfluren
- abschnittsweise naturnahen Bachläufen
einschließlich der Vorkommen gefährdeter Tier- und Pflanzenarten, insbesondere des
Märzenbechers, und
einschließlich der Vorkommen von schutzwürdigen Böden, insbesondere von Böden
mit hoher und sehr hoher Funktionserfüllung.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5015-160
  • BK-5115-902
  • BK-5115-903
Kennung:

BK-5015-160

Objektbezeichnung:

Niederwaelder und Gruenlaender des Sindernbachtals suedoestlich von

Link zur Karte: BK-5015-160
Objektbeschreibung: Das Sindernbachtal erstreckt sich vom Lahnkopf bis kurz vor Walpersdorf. Im oberen Bereich ist der Bach 0,5 Meter breit, hat ein steiniges Bachbett und bildet kleine Kaskaden. Direkt am Bach stockte hier ein Birken-Bergahorn-Eichen- Bestand, der inzwischen geschlagen wurde, aber Stockausschlaege zeigt. Hieran grenzen Fichtenbestaende. und oberhalb ein Eichen-Buchenwald. Der oberhalb gelegene Weg wurde verbreitert und zu einer steilen Boeschung aufge- schuettet. An den Weg grenzen suedlich am Hang Birken-Stieleichen-Niederwaelder an, die teilweise vor einem, teilweise vor einigen Jahren auf den Stock gesetzt wurden. Oberhalb angrenzend befindet sich eine Magerwiese, eine Fichten-Kultur, ein Weidengebuesch sowie ein schmales Rinnsal mit einem Erlen-Birken-Hasel-Gehoelzstreifen. Im unteren Bereich des Tals finden sich Feuchtweiden in Bachnaehe sowie Magerwiesen an den Haengen, die oertlich von quelligen Rinnen mit Hochstaudenfluren unterbrochen werden. Der Bereich wird durch z.T. steile Gelaendekanten, die meist mit Birkenmischwaeldern bestanden sind, und durch Gehoelzstreifen gegliedert. Der Sindernbach hat hier einen nur gering maeandrierenden Verlauf, ist aber auf ca. 50 Metern befestigt. Im Gebiet befindet sich eine Wasserentnahmestelle mit neu errichtetem Gebaeude. Die ehemaligen Niederwaelder am Buedelhain sind in Fichtenkulturen ueberfuehrt worden (1997). Die Gruenlaender und das oberhalb von Erlen begleitete Bachtal des Butzbaches wurden 1997 zu diesem Objekt hinzugenommen, da es sowohl von der Struktur als auch von der Artenzusammensetzung vergleichbar mit dem Sindernbach ist und so das gesamte Gewaessersystem geschuetzt werden kann. Der Oberlauf des Butzbaches wird von Eichen, Bergahorn und Schwarzerlen gesaeumt, vereinzelt findet sich eine gut ausgepraegte bachbegleitende Kraut- schicht. Beim Eintritt in das Gruenland liegt eine hochstaudenreiche Feucht- brache, an die ein Wildacker angrenzt. Das Gruenland wird an den Terrassen- kanten von Hecken gesaeumt und besteht aus Weiden und Feuchtweiden.
Kennung:

BK-5115-903

Objektbezeichnung:

NSG Birkenborn, Flurteil Sinderbach

Link zur Karte: BK-5115-903
Objektbeschreibung: Schmales, von West nach Ost verlaufendes Kerbtal des Sinderbaches und Quellmulde eines suedlichen Nebenbaches. Im Bachlauf tritt plattiges Gestein zutage. Am Talrand sind einige periodisch schuettende Quellen ausgebildet. Laengs durch das obere Bachtal verlaeuft eine untergeordnete Freileitung. Der obere Talraum des Sinderbaches ist bewaldet. Das Gewaesser wird von einem Bach-Erlenwald begleitet. Die mehrtriebigen Baeume haben zumeist schwaches Baumholz. Die dichte Krautschicht wird von Farnen beherrscht. Unterhalb des Feuchtwaldes wird der Talraum gruenlandwirtschaftlich genutzt. Die Bachrinne innerhalb einer kleinen Weideflaeche maeandriert leicht, kleinflaechig zeigen sich Uferabbrueche. Der Gewaesserlauf wurde offensicht frueher verlegt, denn er verlaeuft jetzt entlang des erhoehten Talrandes. Unterhalb der kleinen Weideflaeche wird der Bach von einem Erlen-Ufergehoelz begleitet, das durch ergaenzende jungen Erlenanpflanzungen verbreitert wird. Wildsuhlen und Wildwechsel zeigen, dass das Gebiet gerne vom Rotwild aufgesucht wird. Die suedliche breite, schuesselfoermig vertiefte Quellmulde wird extensiv als Wiese genutzt. Grossflaechig sind sickerquellige Bereiche ausgebildet, durchzogen von mehreren Quellrinnsalen. Die Gruenlandvegetation besteht aus Nass- und Feuchtwiesen und mageren feuchten Wiesen vom Typ der Goldhaferwiesen. Im oberen Bereich wurde nach Entfernung von Fichten eine kleinere Flaeche mit Roterlen bepflanzt. Floristisch auffallende Art des Schutzgebietes ist im Vorfruehling der Maerzenbecher, der mit ca. 4600 Exemplaren (s. Lit.) besonders im Gruenland vorkommt. Zur Foerderung der Maerzenbecher, die im Naturraum vorwiegend in Erlen-Quellwaeldern vorkommt, wurden 1986 und 1990 entlang der Baeche standortheimische Gehoelze gepflanzt, v.a. Roterlen. Im Biotop kommen folgende Paragraph 20c-Biotoptypen vor: -Nass- und Feuchtgruenland (EC2), -Quellbereiche (FK2), -naturnahe und unverbaute Bach- und Flussabschnitte (FM1), -Auenwaelder (AC5). (Ergaenzende Informationen zum Vorkommen zahlreicher gefaehrdeter Pflanzenarten von Herrn Fasel, Biologische Station Rothaargebirge).
Kennung:

BK-5115-902

Objektbezeichnung:

NSG Birkenborn, Flurteil Eckstein

Link zur Karte: BK-5115-902
Objektbeschreibung: Nordexponierter Hangabschnitt der Nordhelle oestlich Nenkersdorf, am Mittelhang von einer Feuchtzone, kleinflaechig sickerquellig, durchzogen. Der relativ steile Hang ist vorherrschend bewaldet, daneben ist eine kleine Schafweide vorhanden. Die Waldstruktur wird wie der gesamte noch vorhandene Laubwaldkomplex der Nordhelle stark von der Niederwaldwirtschaft gepraegt. Vorherrschend ist ein eichen- und birkenreicher Niederwald. Einzelne Abschnitte wurden noch vor Jahren geschlagen. Ueber der gut austreibenden, bis 4 m hohen Hauschicht wurden zahlreiche Ueberhaelter stehengelassen. Die Feuchtzone oberhalb der Schafweide wird von einem Erlen-Niederwald bestockt. Die staerksten Stoecke erreichen einen Brusthoehendurchmesser von 0,35 m. In der dichten Krautschicht sind Farne aspektbeherrschend. Das Gruenland unterhalb des Erlenwaldes ist als Feuchtweide ausgebildet. Floristisch auffallende Art des Schutzgebietes ist im Vorfruehling der Maerzenbecher. Hauptwuchsort der ca. 2000 Exemplare ist der Erlen-Feuchtwald. Der Niederwald ist Teil-Habitat des Haselhuhns. Mindestens zwei Brutpaare dieser stark gefaehrdeten Art sind mindestens bis 1987 fuer die Nordhelle nachweisbar. Im Biotop kommen folgende Paragraph 20c-Biotoptypen vor: -Nass- und Feuchtgruenland (EC2). (Ergaenzende Informationen zum Vorkommen des Maerzenbechers und des Haselhuhnes von Herrn Fasel, Biologische Station Rothaargebirge).

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§42):
  • Biotoptypen der gesetzlich geschützten Biotope (16,44 ha)
Biotoptypen:
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (2,40 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <AB2> (9,38 ha)
  • Schwarzerlenwald <AC0> (0,92 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <AC5> (4,07 ha)
  • Birkenwald <AD0> (5,76 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (4,80 ha)
  • Schlagflur <AT0> (0,96 ha)
  • Gebüsch, Strauchgruppe <BB0> (0,96 ha)
  • Hecke <BD0> (2,40 ha)
  • Erlen-Ufergehölz <BE2> (0,60 ha)
  • Borstgrasrasen <DF0> (0,09 ha)
  • Fettweide <EB0> (8,64 ha)
  • Nass- und Feuchtgrünland <EC0> (0,48 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <EC1> (2,58 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (3,62 ha)
  • Magerwiese <ED1> (8,84 ha)
  • Magerweide <ED2> (0,31 ha)
  • Nass- und Feuchtgrünlandbrache <EE3> (2,40 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle, Helokrene <FK2> (0,74 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (2,30 ha)
  • Gebäude, Mauerwerk, Ruine <HN0> (0,48 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
  • Haselhuhn (Tetrastes bonasia) <RL 1S>
  • Raubwürger (Lanius excubitor) <RL 1S>
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis) <RL 2>
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Minze (Mentha arvensis)
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Aufsteigende Gelb-Segge (Carex demissa)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Weidenröschen (Epilobium montanum)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Blutwurz (Potentilla erecta)
  • Borsten-Moorbinse (Isolepis setacea)
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Busch-Windröschen (Anemone nemorosa)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum s.l.)
  • Echtes Mädesüss (Filipendula ulmaria)
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris)
  • Einbeere (Paris quadrifolia)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Faden-Binse (Juncus filiformis)
  • Faulbaum (Frangula alnus)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris s.str.)
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fuchs Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Geflecktes Knabenkraut Sa. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gegenblättriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Goldrute (Solidago virgaurea)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Kreuzblümchen (Polygala vulgaris)
  • Gewöhnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewöhnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewöhnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris s.l.)
  • Gewöhnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewöhnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosser Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)
  • Großes Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Grüne Waldhyazinthe (Platanthera montana)
  • Gänseblümchen (Bellis perennis)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Herbst-Löwenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Arznei-Baldrian (Valeriana excelsa subsp. excelsa)
  • Kriechender Günsel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Märzenbecher (Leucojum vernum)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Quirl-Weisswurz (Polygonatum verticillatum)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rauhhaariger Kälberkropf (Chaerophyllum hirsutum subsp. hirsutum)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea)
  • Rohr-Schwingel (Festuca arundinacea)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica)
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea)
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa)
  • Schlehe Sa. (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblättriges Weidenröschen (Epilobium angustifolium)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schönes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
  • Segge (unbestimmt) (Carex spec.)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzblütige Binse (Juncus acutiflorus)
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Haarstrang (Peucedanum palustre)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Torfmoos (unbestimmt) (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea)
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Verschiedenblättrige Schwingel (Festuca heterophylla)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Goldstern (Gagea lutea)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Läusekraut (Pedicularis sylvatica)
  • Wald-Rispengras (Poa chaixii)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Schaumkraut (Cardamine flexuosa)
  • Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wechselblättriges Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weissklee (Trifolium repens)
  • Weißes Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Wiesen Knäuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Knöterich (Bistorta officinalis)
  • Wiesen-Löwenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zweiblättrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
Tierarten:
  • Dunkers Quellschnecke (Bythinella dunkeri)
  • Erdkröte (Bufo bufo)
  • Haselhuhn (Tetrastes bonasia)
  • Raubwürger (Lanius excubitor)
  • Waldeidechse (Lacerta vivipara)
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis)
  • Zaunkönig (Troglodytes troglodytes)
Schutzziele:
  • Erhaltung und Entwicklung eines naturnahen Bachtals mit begeleitenden
    Erlen-
    waeldern, Feucht- und Magerwiesen, ausgepraegten Reliefformen sowie gross-
    flaechigen Niederwaeldern
  • Erhaltung eines strukturreichen Mittelgebirgstales mit
    Massenvorkommen des Maerzenbechers. Pflege artenreicher
    Gruenlandgesellschaften mit zahlreichen gefaehrdeten
    Pflanzenarten unter besonderer Foerderung von
    Nassgruenlandgesellschaften und wechselfeuchten Magerwiesen
  • Erhalt und Pflege des Niederwaldkomplexes als Lebensraum des
    stark bedrohten Haselhuhns. Sicherung des Massenvorkommens des
    Maerzenbechers in den Feuchtstandorten Erlenwald und Feuchtweide
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Duengung
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Sammeln (SP)
  • Uferbefestigung (WA)
  • Umwandlung in Hochwald (FW)
  • Wegebau
  • Wildverbiss (JA)
Maßnahmen:
  • Beschraenkung der Duengung
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Jagdausuebung beschraenken
  • kein Gewaesserausbau
  • kein Kahlschlag
  • keine Aufforstung
  • keine Entwaesserung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Niederwald abschnittsweise auf den Stock setzen
  • NSG-Erweiterung / vertragliche Regelung
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vermeidung Eutrophierung
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