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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Steinbruchbereiche bei Bernhards- und Binsfeldhammer (ACK-013)

Objektbezeichnung:

NSG Steinbruchbereiche bei Bernhards- und Binsfeldhammer

Kennung:

ACK-013

Ort: Stolberg
Kreis: Aachen
Bezirksregierung: Köln
Digitalisierte Fläche: 84,98 ha
Offizielle Fläche: 74,70 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1985
Inkraft: 2004
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung als Naturschutzgebiet erfolgt gemaess Paragraph 20 a), b) und c) LG,


Leitziele:

- Erhaltung und Entwicklung folgender natuerlicher Lebensraeume gemaess Anhang I FFH-Richtlinie:

- Schwermetallrasen (6130),

- Wiederherstellung folgender Lebensraeume gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie:

- trockene Heidegebiete (4030),
- Orchideen-Kalk-Buchenwald (9150),

- Erhaltung und Entwicklung der Populationen folgender wildlebender Tier- und Pflanzenarten
gemaess Anhang II der FFH-Richtlinie und deren Lebensraeumen:

- ,

- Erhaltung und Entwicklung der Populationen folgender wildlebender Vogelarten gemaess
Anhang I der Vogelschutzrichtlinie und deren Lebensraeumen:

- Uhu,

- Weiterhin ist das Gebiet von Bedeutung fuer:

- Neuntoeter (Lanius collurio),
- Heidelerche (Lullula arborea).

- Erhaltung des Lebensraumes fuer viele nach der Roten Liste in NRW gefaehrdete Pflanzen- und Tierarten,
- Erhaltung der natuerlichen und kuenstlichen Felsbildungen als geomorphologische Besonderheit
und als oekologische Sonderstandorte,
- Erhaltung und Optimierung von trocken-warmen Ruderalfluren und Pionier-Halbtrockenrasen,
-Erhaltung und Wiederherstellung naturnaher, waermeliebender Gebuesche und Waelder,
- Verbesserung des Biotopverbundes durch die Optimierung von Magerrasen und Heiden.
- Erhaltung und Optimierung des Gebietes als Biotopkomplex mit in NRW gefaehrdeten und seltenen
Biotoptypen, folgende nach Paragraph 30 BNatSchG bzw. Paragraph 62 LG geschuetzte Biotoptypen
kommen im Gebiet vor:

- Roehrichte, Quellen und Kleingewaesser in der Vichtbachaue,
- Erhaltung von ueberregional bedeutsamen Geotopen fuer die wissenschaftliche Forschung und Lehre.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5203-801
  • BK-5203-802
  • BK-5203-912
Kennung:

BK-5203-912

Objektbezeichnung:

NSG Steinbruchbereiche bei Bernhards- und Binsfeldhammer

Link zur Karte: BK-5203-912
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst die ehemaligen Kalksteinbrueche Binsfeldhammer und Bernhardshammer bei Stolberg sowie deren unmittelbare Umgebung. Von der L 238 steigt der SW-Hang des Steinbruches Binsfeldhammer steil und hoch aus dem Vichttal auf. Die Vegetation dieses durch Abgrabungen und Anschuettungen gepraegten Hanges besteht ueberwiegend aus Pionierstadien von Magerrasen, z.T. mit ruderalen Formen, Altgrasbestaenden, ausgedehnten Waldrebenschleier und im Westen auch aus Adlerfarnfluren. Vegetationslose, zum Teil felsige Partien sind hier ebenfalls eingestreut. Oben am Hang eroeffnet sich dem Betrachter eine wild zerklueftete Landschaft aus ehemaligen, offengelassenen Kalksteinbruechen gewaltigen Ausmasses. Die Sohlen liegen 50 m und mehr unter Niveau. Im ersten Steinbruch wird die Sohle teilweise von einem Abgrabungsgewaesser eingenommen, das der nach FFH-Richtlinie geschuetzten sowie der Geburtshelferkroete als Laichgewaesser dient. Das Gewaesser ist mit Arten wie Armleuchteralgen, Schwimmendem Laichkraut, Binsen u.a. bewachsen. Die Ringelnatter nutzt das Gelaende als Nahrungshabitat. Die Innenraender des Steinbruches weisen Abbauwaende und stellenweise auch steile und z.T. vegetationslose Kalkblockschutthaenge auf. Letztere dienen Amphibien und Reptilien als Versteck und Winterquartier. An einigen Stellen haben sich schon Gebuesche aus Weide, Rose und Schlehe angesiedelt. Die anderen Steinbruchteile im Binsfeldhammer weisen aehnliche Elemente auf. Dort sind kleine temporaere Abgrabungsgewaesser - aufgrund deren fruehzeitiger Austrocknung - zwischenzeitlich mit Folie abgedichtet worden, um die Population der vorkommenden Amphibien zu foerdern. Hier ist neben den o.g. Amphibien auch der Fadenmolch zu finden. Die Innenhaenge in diesem Bereich aehneln den südexponierten Aussenhaengen. Es gibt einige Stellen oberhalb von Felswaenden, von denen größere Erdrutsche bis auf die Sohle des Steinbruchs hinabgestuerzt sind. Der Gehoelzaufwuchs im Sohlenbereich ist hier im noerdlichen Teil des Binsfeldhammers aelter und ausgedehnter. In einigen Bereichen der Steinbruchkante sind standortfremde Gehoelzarten wie Sanddorn gepflanzt worden. Am westlichen Aussenhang des Binsfeldhammers in der Flur Am Ravelsberg stocken überwigend Robinien und Fichtenforste, in denen zum Teil groessere jedoch verbuschende Schwermetallrasen erhalten geblieben sind. Auch unter dem Schirm der Robinien sind noch stellenweise Galmeipflanzen wie das Galmeiveilchen (Viola lutea ssp. calaminaria) zu finden. Weitere Gehölzteile bestehen aus Bergahorn und Birke sowie diversen Straucharten. Auch am noerdlichen Ende des Steinbruches sind noch Schwermetallrasen vorhanden. Oestlich des Binsfeldhammers schliessen Waldflaechen an, die auf Aufschuettungen aus Laubhoelzern wie Bergahorn und Grauerle bestehen. Auf vermutlich letzten Resten von gewachsenem Boden stocken auch aeltere Buchen-, Kiefern- und Fichtenbestaenden. Darin eingelagert sind einige verbuschend Calluna-Heiden und Adlerfarnfluren. Der etwas flächemäßig kleinere Steinbruch Bernhardshammer erstreckt sich oestlich dieser Flaechen. Er enthaelt keine Abgrabungsgewaesser und ist schon wesentlich staerker mit Gehoelzen bewachsen. Ansonsten enthaelt er vergleichbare Vegetationsbestaende in seinem Inneren. Der oestlich anschließende Aussenhang zum Vichttal ist überwiegend mit Gehölzen bestockt. Auf dem durch Abgrabungen und Anschuettungen gepraegten Hang dominieren lokal Fichte, Bergahorn und Esche. Die Bergahorne sind vereinzelt dem Stadium des Altholzes zuzurechnen. Dieser Hang enthaelt einzelne Vegetations-Fragmente des ursprünglichen Orchideen-Buchenwaldes und des Elsbeeren-Eichen-Hainbuchenwaldes. Diese Waldgesellschaften koennten auf diesem Sekundärstandort ggfs. durch allerdings umfangreiche und langfristige Maßnahmen inziiert werden. Zum Gebiet gehoert auch ein sehr kurzer Abschnitt des Vichttales u.a. mit von Roehricht umgebenen Teichen, die aus einer Quelle gespeist werden. In beiden Steinbruchbereichen sind zahlreiche seltene und gefaehrdete Pflanzen und Tierarten vorzufinden. Sie beherbergen eines der letzten groesseren Vorkommmen der Gelbauchunke im Raum Aachen-Stolberg. Im Gebiet sind folgende nach FFH-Richtlinie und nach Paragraph 62 LG geschuetzte Biotoptypen vorhanden: - Schwermetallrasen (zDE0), - Trockene Heide (zDA1) - Teich (yFFO), - Roehricht hochwuechsiger Arten (yCF2) und - Sumpfquelle (yFK2).
Kennung:

BK-5203-801

Objektbezeichnung:

Rest-NSG Hammerberg

Link zur Karte: BK-5203-801
Objektbeschreibung: Restfläche des NSG Hammerberg bei Stolberg, die nicht in die FFH-Gebietsabgrenzung aufgenommen worden ist sowie eine zusätzliche Grünlandfläche. Es handelt sich um den östliche einer Straße befindlichen Teil und Teile des Osthanges des Hammerberges, die mit Fichtenforsten, Birken- und Birken-Kiefernbeständen bestockt ist. Ein Straße durchquert das Gebiet in NO-SW-Richtung. Oben genannte Bestände befinden sich westlich der Straße. Östlich dieser ist ein Teil eines Kalksteinbruches mit einbezogen. Dieses Gelände weist steile Felspartien mit Halbtrockenrasen-Fragmenten und verbuschte Abraumhänge auf. Die separate Fläche liegt westlich des NSG Hammerberg. Es ist eine Glatthaferwiese (2001 brachgefallen).
Lebensraumtypen:
  • Trockene europaeische Heiden <4030> (0,29 ha)
  • Schlucht- und Hangmischwaelder Tilio-Acerion <9180> (1,43 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Schlucht-, Blockhalden-, Hangschuttwaelder (1,43 ha)
  • Zwergstrauch-, Ginster-, Wacholderheiden (0,29 ha)
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (3,69 ha)
  • Birkenwald <AD0> (1,09 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (6,08 ha)
  • Kiefernwald <AK0> (5,91 ha)
  • Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AK1> (0,85 ha)
  • Robinienwald <AN0> (1,48 ha)
  • Ahorn-/Lindenwald <AR0> (2,22 ha)
  • Schlagflur <AT0> (0,74 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (1,48 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (0,74 ha)
  • Magergruenland <ED0> (2,95 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (2,95 ha)
  • Abgrabungsgewaesser <FG0> (0,74 ha)
  • Bachunterlauf im Mittelgebirge <FM3> (0,74 ha)
  • Kalksteinbruch <GC1> (28,00 ha)
  • Deponie, Aufschuettung <HF2> (11,08 ha)
  • Strassenboeschung, Einschnitt <HH1> (1,48 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <xEA1> (0,62 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <yCF2> (0,74 ha)
  • Teich <yFF0> (0,74 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (0,74 ha)
  • Spitzahorn-Sommerlinden-Blockschuttwald <zAR6> (1,43 ha)
  • Calluna-Heide <zDA1> (0,29 ha)
  • Schwermetallrasen <zDE0> (1,48 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Armleuchteralge (Chara spec.)
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Berberitze (Berberis vulgaris (subsp. vulgaris))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera)
  • Binse (unbestimmt) (Juncus spec.)
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Breitblaettrige Stendelwurz Sa. (Epipactis helleborine agg.)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Cladonia spec. (Cladonia spec.)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faerber-Ginster (Genista tinctoria)
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Fichte (Picea abies)
  • Finger-Segge (Carex digitata)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Fuchssches Knabenkraut (Dactylorhiza fuchsii)
  • Galmei-Hellerkraut (Noccaea caerulescens subsp. sylvestris)
  • Galmei-Veilchen (Viola calaminaria)
  • Geflecktes Johanniskraut Sa. (Hypericum maculatum agg.)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldrebe (Clematis vitalba)
  • Gemeiner Dost (Origanum vulgare)
  • Gemeiner Natterkopf (Echium vulgare)
  • Gemeiner Wundklee (Anthyllis vulneraria)
  • Gemeines Bitterkraut (Picris hieracioides)
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnliches Taubenkropf-Leimkraut (Silene vulgaris subsp. vulgaris)
  • Golddistel (Carlina vulgaris (subsp. vulgaris))
  • Grau-Erle (Alnus incana (subsp. incana))
  • Grosse Bibernelle (Pimpinella major)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Hallers Galmei-Grasnelke (Armeria maritima subsp. halleri)
  • Harter Schafschwingel (Festuca guestfalica)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heil-Ziest (Betonica officinalis (subsp. officinalis))
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Horst-Rotschwingel (Festuca nigrescens (subsp. nigrescens))
  • Huflattich (Tussilago farfara)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kiefer (unbestimmt) (Pinus spec.)
  • Maigloeckchen (Convallaria majalis)
  • Mauerlattich (Mycelis muralis)
  • Nesselblaettrige Glockenblume (Campanula trachelium (subsp. trachelium))
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfeifengras Sa. (Molinia caerulea agg.)
  • Pfirsichblaettrige Glockenblume (Campanula persicifolia (subsp. persicifolia))
  • Platthalm-Rispengras (Poa compressa)
  • Purgier-Lein (Linum catharticum)
  • Rasen-Schmiele Sa. (Deschampsia cespitosa agg.)
  • Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rohrkolben unbestimmt (Typha spec.)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Rundblaettrige Glockenblume Sa. (Campanula rotundifolia agg.)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Schwalbenwurz (Sa.) (Vincetoxicum hirundinaria agg.)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Sommer-Linde (Tilia platyphyllos)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Thymian unbestimmt (Thymus spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Trauben-Gamander (Teucrium botrys)
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Vielbluetige Hainsimse (Luzula multiflora (subsp. multiflora))
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Wald-Bingelkraut (Sa.) (Mercurialis perennis agg.)
  • Wald-Habichtskraut (Sa.) (Hieracium murorum agg.)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Platterbse (Lathyrus sylvestris)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Veilchen (Sa.) (Viola reichenbachiana agg.)
  • Wald-Witwenblume (Knautia maxima (subsp. maxima))
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weiden-Alant (Inula salicina (subsp. salicina))
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schafgarbe Sa. (Achillea millefolium agg.)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
Tierarten:
  • Blindschleiche (Anguis fragilis)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Fadenmolch (Triturus helveticus)
  • Geburtshelferkroete (Alytes obstetricans)
  • ()
  • Heidelerche (Lullula arborea)
  • Langfuehlerdornschrecke (Tetrix tenuicornis)
  • Neuntoeter (Lanius collurio)
  • Ringelnatter (Natrix natrix)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Schwalbenschwanz (Papilio machaon)
  • Uhu (Bubo bubo)
  • Warzenbeisser (Decticus verrucivorus)
  • Zweifarbige Beissschrecke (Metrioptera bicolor)
Schutzziele: Erhaltung grossflaechiger, strukturreicher Biotope mit hohem
Entwicklungspotential; Erhalt und Schutz der Lebensräume der nach FFH-Richtlinie geschuetzten .Erhaltung der Kalkmagerrasenfragmente auf den offenen Felspartien und der naturnahen Waldbestände sowie Umwandlung der Nadel- und Mischbestände in bodenständige Gehölze.
Gefährdungen:
  • Abbau Gesteine
  • Aufschuettung
  • Duengerdrift (LW)
  • Eutrophierung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserverunreinigung (SP)
  • Hochspannungsleitung
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Siedlung, Flaechenverbrauch
  • Trittschaden an Vegetation
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
  • Wegebau
Maßnahmen:
  • Beschraenkung der Duengung
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Beseitigung von Muell
  • der Sukzession ueberlassen
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • keine Aufforstung
  • keine Biozidanwendung
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • LB-Ausweisung-Teilflaeche
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Vermeidung Eutrophierung
  • Waldmantelentwicklung
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