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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Zweifaller und Rotter Wald (ACK-110)

Objektbezeichnung:

NSG Zweifaller und Rotter Wald

Kennung:

ACK-110

Ort: Roetgen
Kreis: Aachen
Bezirksregierung: Köln
Digitalisierte Fläche: 2.659,41 ha
Offizielle Fläche: 2.657,86 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2005
Inkraft: 2005
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung als NSG erfolgt gemaess Paragraph 20 a), b) und c) LG, sowie
gemaess Paragraph 20 Satz 2 LG wegen der besonderen Bedeutung des Gebietes
in Ausfuehrung des Paragraph 48 c LG in Verbindung mit der Richtlinie 92/43/EWG
des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natuerlichen Lebensraeume sowie der
wildlebenden Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie), und der Richtlinie 79/409/EWG des
Rates vom 2. April 1979 ueber die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten
(Vogelschutzrichtlinie), in der jeweils gueltigen Fassung.

- Erhaltung folgender natuerlicher Lebensraeume gemaess Anhang I FFH-Richtlinie:

- Moorwaelder (91D0),
- Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwaelder (91E0),
- Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (3260),
- Hainsimsen-Buchenwald (9110),

- Erhaltung und Optimierung des Gebietes als Biotopkomplex mit in NRW gefaehrdeten
und seltenen Biotoptypen; folgende nach Paragraph 30 BNatSchG bzw. Paragraph 62 LG
geschuetzte Biotoptypen kommen im Gebiet vor:

- Quellen,
- naturnahe Bachabschnitte,
- Auenwald,
- Bruchwald,
- Moore,
- Nass- und Feuchtgruenland,

- Erhaltung und Optimierung eines naturnahen und grossflaechigen Laubwaldbestandes
als Relikt der potentiellen natuerlichen Waldgesellschaft,
- Erhaltung und Optimierung des Lebensraumes fuer mehrere nach der Roten Liste in NRW
gefaehrdete Tier- und Pflanzenarten,
- Erhaltung und Entwicklung von Sonderbiotopen im Wald auf der Grundlage der standoertlichen
Vielfalt,
- Erhaltung und Optimierung von denkmalwürdigen, historisch entstandenen geomorphologischen
Strukturen im landschaftlichen Zusammenhang (Hohlwege).
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5203-0032
  • BK-5203-018
  • BK-5203-029
  • BK-5203-036
  • BK-5203-038
  • BK-5203-040
  • BK-5203-042
  • BK-5203-084
  • BK-5203-085
  • BK-5203-098
  • BK-5203-099
  • BK-5203-100
  • BK-5303-004
  • BK-5303-016
  • BK-5303-018
  • BK-5303-019
  • BK-5303-025
  • BK-5303-031
  • BK-5303-046
Kennung:

BK-5303-018

Objektbezeichnung:

Buchen- und Eichenwaelder mit Lensbach-Oberlauf

Link zur Karte: BK-5303-018
Objektbeschreibung: Alte Laubmischwaelder ausueberwiegend Eichen und Buchen auf schwach bis maessig geneigten Haengen. Der noerdliche Wald stockt auf einem N-exponierten Hang. Am Unterhang dominiert ein unterwuchsarmer Buchen-Eichen-Hallenwald im mittleren bis starken Baumholz, einzelne Buchen erreichen eine Stammstaerke von etwa 0,7 m. Eingelagert finden sich zwei kleine, krautreichere Lichtungen (Windwurfflaechen). Der Buchen-Eichenwald zieht sich im Suedosten weit den Hang hinauf. Hier finden sich auch eine Altholzgruppe und stehengebliebene Totholzstaemme (Hoehlenbaeume). Ansonsten dominiert am Oberhang ein ilexreicher, lokal mit Fichten unterbauter Eichenwald (geringes bis mittleres Baumholz) sowie ein juengerer, strauch- und krautreicher Birkenwald. Im Birkenwald liegen kleine Fichtenparzellen und eine Wildwiese. Der suedliche Wald stockt auf einem S-exponierten Hang. Aeltere bis alte Buchen-, Eichen- und Buchen-Eichenwaelder dominieren. Die aeltesten Baeume erreichen im Osten einen Stammdurchmesser von 0,6 m (Eichen) bzw. 0,8 m (Buchen), im Westen von etwa 1 m (Buchen). Im Osten wurde der Wald grossflaechig mit Buchen oder Fichten unterbaut. Der Unterwuchs ist zumeist fleckenhaft verteilt. Stehendes Totholz ist vorhanden. Eingelagert im Wald finden sich zwei kleine Nassgallen mit seggenreicher Vegetation bzw. pfeifengrasreichem Erlenwald. Die oestliche Nassgalle ist stark durch das Wild beeintraechtigt. Im schmalen Mittelteil des Gebietes liegt eine Schlagflaeche, am Lensbach eine groessere Fichtenparzelle. Am Suedostrand des Waldes verlaeuft der Lensbach. Der Oberlauf entwaessert einen Molinia-Betula-Wald und eine pfeifengrasreiche Freiflaeche. Aus dem angrenzenden Stollenmundloch Rotensiefen des Kallstollens fuehrt ein Graben zum Lensbach. Der Graben ist stellenweise dicht mit Laichkraut bewachsen. Der Stolleneingang ist durch eine Eisenplatte verschlossen. Im oberen Teil ist er vergittert (Fledermaeuse?). Anschliessend fliesst der Lensbach begradigt entlang eines Weges und einer aufgelassenen und weitgehend verbuschten Abgrabung (Schiefer). Die bis etwa 6 m tiefe, in sich stark reliefierte Abgrabung ist lokal staunaessegepraegt. Bei den Gehoelzen dominieren Birken und Erlen. In der Krautschicht herrscht Molinia vor. Am noerdlichen Abgrabungsrand liegen zwei Kleingewaesser. Unterhalb der Abgrabung fliesst der 0,5 bis 2 m breite Lensbach zumeist staerker eingetieft, aber maeandrierend. Anfangs begleitet der Bach randlich einen jungen, lichten Erlenbestand mit pfeifengrasreichem Unterwuchs und starker Vernaessung. Lokal kommen Torfmoose vor. Im Anschluss durchfliesst der Bach eine pfeifengrasreiche, mit Fichten und Erlen aufgeforstete Talung. Die Flaeche wird durch Graeben entwaessert. Diese sollten wieder verschlossen werden. Im unteren Abschnitt durchfliesst der Bach bis zur Hahner Strasse im wesentlichen einen alten Fichtenwald. Im Gebiet kommen folgende Par. 62-Biotoptypen vor: AC4 - Erlenbruchwald, GE - Stollenmundloch.
Kennung:

BK-5203-036

Objektbezeichnung:

Noerdlicher Abschnitt des Krebsbaches mit Laubwaldbestaenden

Link zur Karte: BK-5203-036
Objektbeschreibung: Dieser Abschnitt des Krebsbaches in der Markung von Stolberg ist naturnah und das Gewaesser maeandriert. Randlich ist ein meist schmaler, torfmoosreicher Erlen-Auwald ausgebildet. Aus dem Suedosten fliessen zwei Quellrinnsale zu, die in gut ausgebildeten Quellfluren auf Lichtungen in Fichtenforsten oder Buchenwaldresten beginnen. Lokal haben sich Eisenockerausfaellungen ausgebildet. Nach dem Zusammenfluss des Krebsbaches mit einem westlich gelegenen, naturnahen Seitenbach fliesst der Krebsbach naturnah durch eine ueberwiegend mit juengerem Erlen- und Birken-Erlenwald bestockte, meist mehr oder weniger stark entwaesserte Talung. Eingeschaltet finden sich ein aelterer, etwa 100-jaehriger Erlenwald sowie mittelalte Fichtenbestaende. Der Bach ist meist 1 bis 1,5 m breit, weitet sich jedoch stellenweise auf bis 3,5 m Breite auf. Er fliesst gewunden bis maeandrierend. Bachmorphologie und Bachbettstruktur sind vielgestaltig. Im unteren Abschnitt muenden von von rechts zwei kleine Seitentaelchen in das Haupttal ein. Das noerdliche Nebental wird von einem etwa 1 m breiten Bach durchflossen. Die Bachsohle ist mit einem roten Belag bedeckt. Das Gebiet ist mit einem reich strukturierten Bestand aus Erlen, Moorbirken und Weiden bewachsen. Kurz vor der Quellregion nimmt die Talbreite ab. Die Quellregion ist baumfrei. In der Krautschicht dominiert Molinia. Die Moosschicht ist reichlich entwickelt (Sphagnum). Randlich gewinnt der Adlerfarn die Vorherrschaft. Das suedlich gelegene Tal ist 10-25 m breit und lokal mit jungen Moorbirken, Schwarzerlen und Grauweiden bewachsen. Die Krautschicht wird von Molinia caerulea und Juncus acutiflorus beherrscht. Die Moosschicht besteht überwiegend aus Sphagnen und ist ueppig entwickelt. Der Bach ist ein schmales Rinnsal, das sich jedoch stellenweise flaechig ausbreitet. Zwischen den Molinia-Bulten sind so viele kleine Wasserflaechen vorhanden. Im obersten, trockeneren Talabschnitt dominiert Adlerfarn. Auf dem westexponierten Talhang kommen nur im oberen Bachabschnitt kleinere Laubwaldparzellen vor. Bemerkenswert sind hierbei ein kleinflaechiger Erlen-Quellwald sowie ein an Pfeifengras und Moorreitgras reicher Moorbirkenwald mit lokalen Torfmoosvorkommen. Auf dem ostexponierten Talhang zum Krebsbach stocken im Sueden grossflaechige Laubmischwaldbestaende aus Eichen und Buchen, auf kleiner Flaeche auch Mischbestaende aus Buche mit Laerche und Fichte. Teilweise handelt es sich um Stangenhoelzer bzw. Dickungen. Grossflaechiger kommen aeltere, naturnahe Bestaende mit 85- bis 150-jaehrigen Altholzresten aus Buchen oder Traubeneichen vor, in denen die Baeume Stammdurchmesser von bis zu 0,8 m erreichen. Eine Strauchschicht fehlt meist oder besteht aus Naturverjuengung von Buche. Eine geschlossene, aber artenarme Krautschicht ist nur lokal in Buchen-Eichen-Bestaenden vorzufinden. In eingelagerten Nassgallen wachsen Erlen. Lokal dominieren Fichten. Groessere Flaechen werden von mittelalten Fichtenforsten eingenommen. Hinzu kommt ein mittelalter Laerchenforst mit Laerchen- und Fichtennaturverjuengung. Im Gebiet kommen folgende FFH- und Paragraph-62- Biotoptypen vor: - naturnahe Bachlaeufe (zFM1, yFM1), - naturnahe Quellen (yFK2), - naturnahe Ufergehölze (yBE2), - naturnahe Gebuesche (yBB0), - naturnahe Auwaelder (zAC5), - Naß- und Feuchtguenland (yEC1) sowie - Hainsimsen-Buchenwaelder (xAA0, xAA1, xAA4, xAB5-ow)
Kennung:

BK-5303-025

Objektbezeichnung:

Oberlauf eines rechten Nebenbachs des Lensbachs

Link zur Karte: BK-5303-025
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst die Sohle eines im Wald gelegenen Bachtales. Ein befestigter Weg teilt das Gebiet. Der groessere, oberhalb des Weges gelegene Teil ist ueberwiegend stark vernaesst. Die Sohle ist etwa 20 bis 40 m breit und wird von Erlen und einigen Moorbirken eingenommen. Die Erlen sind 10 - 12, maximal 15 m hoch und mehr- staemmig. Die Stoecke sind alt. Die Strauchschicht setzt sich aus Faulbaum und Erlenstockausschlaegen zusammen. Der Bestand ist reich strukturiert. Die Krautschicht wird von Molinia beherrscht, auf trockeneren Flaechen dominiert Adlerfarn. Torfmoose sind lokal reichlich vorhanden. Der quellnasse Wald wird von zwei flachen Graeben und dem leicht eingetieften Bachlauf schwach entwaessert. Bachaufwaerts wird das Gebiet schmaler. Der Bach teilt sich in drei torfmoosreiche Quellrinnen auf, die unterhalb des Hasselbachgrabens beginnen. Der unterhalb des Weges gelegene, kleinere Teil ist wesentlich trockener. In der Krautschicht dominiert der Adlerfarn. Sphagnum ist auf das unmittelbare Bachufer beschraenkt. Neben 10-12 m hohen Erlen befinden sich hier auch ein Birkenbestand und eine junge, bis 5 m hohe Erlenaufforstung. Stellenweise starker Fichtenaufschlag. Der Bach fliesst am Westrand des Gebietes, er ist etwa 1 m breit und grabenartig ausgebaut. Der Fichtenanflug sollte beseitigt werden. Im Gebiet kommen folgende Par. 62-Biotoptypen vor: AC4, FK2 - Quellrinnen und quellnasser Erlenwald.
Kennung:

BK-5303-019

Objektbezeichnung:

Eichen

Link zur Karte: BK-5303-019
Objektbeschreibung: Oestlich der Hahner Strasse stockt ein aelterer Eichen-Hochwald, dem insbesondere randlich Buchen- und Fichten-Althoelzer beigemengt sind. Die Eichen befinden sich zumeist im mittleren Baumholzalter bei Stammstaerken von 0,3 bis 0,4 m. Die teils gut entwickelte Strauch- schicht wird wechselweise von Huelse, Buche und lokal auch Fichte gebildet. Die Krautschicht ist bei wechselndem Deckungsgrad verhaeltnismaessig artenreich. Stellenweise ist der Unterwuchs durch Rueckespuren und Durchforstung gestoert. Eine kleine Nassgalle ist mit Erlen bestanden, in der Krautschicht dominiert der Flutschwaden. Im Sueden geht der Eichenwald in einen nahezu unterwuchsfreien Buchen- Eichenwald ueber. Ueberwiegend mittleres Baumholz, Einzelbaeume sind bis 0,6 m stark. Randlich zur oestlich anschliessenden Lensbach- Niederung stocken lokal Kiefern- und Laerchenbestaende. Die Lensbach-Niederung istueberwiegend mit Erlen und Birken, lokal auch mit Fichten aufgeforstet. Vereinzelt kommen weitere Laub- und Nadelgehoelze vor. Die Baeume befinden sich meist im Stangenholzalter. Abgesehen von dichten Fichtenkulturen ist die Krautschicht meist bodendeckend entwickelt bei Pfeifengrasdominanz. Die Talaue ist nur selten nass und wird haeufig durch Flachgraeben entwaessert. Lediglich im Norden des Tales kommen auf Hoehe eines von Osten einmuendenden Seitentales kleinflaechig nasse, aeltere Erlenbestaende und eine maessig nasse Gruenlandbrache vor. Hier befinden sich auch eine Jagdhuette und ein Weidengebuesch. Die nassen Waldflaechen weisen Tritt- schaeden durch Wild auf. Der Lensbach ist 1-2,5 m breit. Der Untergrund ist sandig-steinig und mit einem Eisenockerschleier ueberzogen. Der Bach maeandriert streckenweise naturnah durch die Talung, daneben kommen begradigt wirkende Abschnitte vor. Aufgrund seinerueberwiegend staerkeren Eintiefung von 0,5 bis 1m und der damit verbundenen entwaessernden Auswirkung auf die Talaue erfolgte keine Einstufung als Par. 62-Biotop. Im oben erwaehnten Nebentaelchen liegt ein etwa 30 x 15 m grosser Feuerloeschteich. Er ist von Nadelholzbestaenden und jungen Aufforstungen umgeben. Etwa zwei Drittel der Wasserflaeche ist mit Laichkraut bedeckt. Die Ufer sind lueckig mit jungen Gehoelzen und Sumpfpflanzen bewachsen. Am Ostufer hat sich am Einlauf des den Teich speisenden Grabens eine stark bewachsene Schlammflaeche entwickelt. Im Wasser wurden 1985 Kaulquappen beobachtet.
Kennung:

BK-5203-099

Objektbezeichnung:

Geplantes Wald-NSG Zweifall nordoestl. der Hahner Strasse

Link zur Karte: BK-5203-099
Objektbeschreibung: Grossflaechiger Buchenwaldkomplex in ebenen sowie schwach bis maessig geneigten Lagen. Eingesprengt finden sich vor allem Nadelholzforste (ueberwiegend Fichte, z.T. auch Laerche), Buchen-Fichenmischbestaende und Schlagflaechen. Vor allem im Westen des Waldgebietes stocken oestlich bzw. suedoestlich von Mulartshuette in Jagen 450 und 465 auch groessere Eichen- und Buchen-Eichenwaelder. Der Buchenwaldkomplex ist altersheterogen. Dominant sind juengere und mittelalte Bestaende, die zumeist stark forstlich gepraegt sind und nur wenig Unterwuchs aufweisen. Vereinzelt (z.B. oestlich der Zweifaller Schneise in Jagen 473 und 474, westlich der Zweifaller Schneise in Jagen 447 und 454) kommen Buchenaltholzbestaende mit besser entwickeltem Unterwuchs vor, die tlws. bereits zwecks Verjuengung durch Einzelstammentnahme aufgelichtet sind. Die Eichen(misch)waelder befinden sich meist im mittleren bis starken Baumholzalter und weisen haeufiger einen strauch- oder krautreicheren Unterwuchs auf. Der Wald wird von einigen naturnahen Quellbaechen durchflossen. In den Quellbereichen bzw. den quellnassen Randzonen der Baeche stocken gut ausgebildete, teils seggenreiche Erlen-Sumpfwaelder. Abschnittsweise verlaufen die Baeche durch stark schattende Buchenwaelder, hier fehlt eine typische Bachbegleitvegetation. Suedoestlich von Mulartshuette liegt im Wald eine jagdlich genutzte, etwa 0,75 ha grosse, stark vernaesste Freiflaeche, die mit einer artenreichen Pfeifengraswiese mit eingelagerten Weidengebueschen und bruchigen Birken-Gehoelzgruppen bewachsen ist. Lokal kommen weitere kleine Nassgallen von meist weniger als 50 qm Groesse vor. In Jagen 456 befindet sich "Am Hasebend" eine groessere Freiflaeche, die mit einer Besenheide-ReitgrasPfeifengrasvegetation bewachsen ist und z.T. mit locker bis dichter stehenden Buchen und Erlen aufgeforstet wurde.
Kennung:

BK-5203-018

Objektbezeichnung:

Geplantes Wald-NSG Zweifall im Huertgenwald zwischen Suessendell und Zweifall

Link zur Karte: BK-5203-018
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst den Buchenwaldkomplex zwischen Suessendell und Zweifall und ist noerdliche Teilflaeche des geplanten grossflaechigen Wald-NSG Zweifall. Es gehoert zur noerdlichen Vennabdachung des Rheinischen Schiefergebirges und wird stratigrapisch durch kambrische, ordovizische und devonische Schichten gepraegt. Verbreitet ueber dem sauren, silikatischen Ausgangsgestein sind naehrstoffarme, haeufig staunaessegpraegte Boeden. Vorherrschend sind montane bis submontane Buchenwaelder vom Typ des artenarmen Hainsimsen-Buchenwald, Rasenschmielen-Buchenwaldes und feuchte Eichen-Buchenwaelder. Der Buchenwaldkomplex ist altersheterogen. Haeufig sind juengere und mittelalte Bestaende, die zumeist stark forstlich gepraegt sind und nur wenig Unterwuchs aufweisen. Aeltere Bestaende des Waldes sind mehrfach gestuft durch Buchen-Naturverjuengung jeden Alters. Insbesondere in aufgelichteten Bestaenden kommt ueppige Naturverjuengung auf. Lokal ist eine Strauchschicht mit Straucharten wie Stechpalme entwickelt. Vereinzelt kommen Buchenaltholzbestaende vor. Der urspruengliche Laubwald wurde grossflaechig durch Nadelholzforsten, i.R. Fichte ersetzt. Das Gebiet wird von mehreren, tief eingeschnittenen Bachtaelchen zertalt, die jeweils eine eigene Objektbeschreibung aufweisen. Oestlich Zweifall ist in einem kleinen Bachtaelchen eine quellige Feuchtgruenlandflaeche entwickelt.
Kennung:

BK-5203-042

Objektbezeichnung:

Bachtaelchen bei Forsthaus Jaegersfahrt

Link zur Karte: BK-5203-042
Objektbeschreibung: Kerbtaelchen noerdlich des Forsthauses Jaegersfahrt. Der schmale Bach ist ca. 50-70 cm breit, maeandrierend mit Steil- und Gleitufern, geroellfuehrend und mit kleinen Kolken. Auf der Sohle hat sich ein bachbegleitender Erlenwald mit Uebergaengen zum Erlenbruch entwickelt, die in Reste des feuchten Eichen-Hainbuchenwaldes uebergehen.. An der Quelle befindet sich ein Erlenbruch, teilweise mit Torfmoos. Vopn den Haengen fliessen einige Quellsiefen zu. Im unteren Abschnitt im berich eines zufliessenden Quellsiefens hat sich ein kleiner Erlensumpfwald entwickelt., An den Haengen geht der Bacherlenwald in Buchenwaelde ueber. Beim Eintritt in das Gruenland am alten Forsthaus befindet sich eine kleine quellige Gruenlandflaeche. Am Haus eine Obstwiese und eine kleine Felsbildung.
Kennung:

BK-5203-098

Objektbezeichnung:

Geplantes Wald-NSG Zweifall im Huertgenwald zwischen Zweifall und

Link zur Karte: BK-5203-098
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst den Buchenwaldkomplex auf der noerdlichen Vennabdachung zwischen Zweifall und Mulartshuette und ist Teilflaeche des geplanten, grossflaechigen Wald-NSG Zweifall. Das Gebiet gehoert zum Rheinischen Schiefergebirge und wird stratigrapisch durch kambrische, ordovizische und devonische Schichten gepraegt. Verbreitet ueber dem sauren, silikatischen Ausgangsgestein sind naehrstoffarme, haeufig staunaessegpraegte Boeden. Vorherrschend sind montane bis submontane Buchenwaelder vom Typ des artenarmen Hainsimsen-Buchenwald, Rasenschmielen-Buchenwaldes und feuchte Eichen-Buchenwaelder. Der Buchenwaldkomplex ist ueberwiegend altersheterogen. Haeufig sind juengere und mittelalte Bestaende, die zumeist stark forstlich gepraegt sind und nur wenig Unterwuchs aufweisen. Aeltere Bestaende des Waldes sind mehrfach gestuft durch Buchen-Naturverjuengung jeden Alters. Insbesondere in aufgelichteten Bestaenden kommt ueppige Naturverjuengung auf. Lokal ist eine Strauchschicht mit Straucharten wie Stechpalme entwickelt. Vereinzelt kommen Buchenaltholzbestaende vor. Der urspruengliche Laubwald wurde grossflaechig durch Nadelholzforsten, i.R. Fichte ersetzt. Der Vollerbach westlich Mueckenloch verlaeuft naturnah in einem Kerbtaelchen und wird von einem Bacherlenwald begleitet.
Kennung:

BK-5203-100

Objektbezeichnung:

Eichen- und Buchenmischwaelder am Gieschetbach

Link zur Karte: BK-5203-100
Objektbeschreibung: Altersheterogenes Laubmischwaldgebiet aus Buchen und Eichen in wechselnden Mischungsanteilen. Etwa zu gleichen Flaechenanteilen kommen Eichendickungen (mit Buchenbeimengung), annaehernd unterwuchsfreie Buchenbestaende (Stangen- bis geringes Baumholz, vereinzelt mit Laerchen und Fichten im Ueberstand) sowie aeltere Eichen-Buchen(misch)waelder vor. Die einzelnen Altersstadien nehmen meist zusammenhaengend groessere Flaechen ein. In den aelteren Waldparzellen erreichen die Baeume Stammstaerken von bis zu 65 cm. Lokal wurden einzelne Staemme bereits entnommen. Der Unterwuchs ist wechselnd entwickelt und in den aufgelichteten Bereichen gestoert. In der Strauchschicht dominiert vielfach die Buche. Die Waelder stocken in ebenen bis staerker geneigten Lagen. Im Sued- westen kommen Fichten- und Laerchenparzellen mit Buchen im Unter- stand sowie ein Altfichtentrupp vor.
Kennung:

BK-5303-004

Objektbezeichnung:

Eichen- und Buchenmischwaelder am Hassel- und Gieschetbach

Link zur Karte: BK-5303-004
Objektbeschreibung: Drei isoliert liegende Waldflaechen im geplanten Waldnaturschutzgebiet Zweifall, die einen hohen Laubholzanteil aufweisen. Die suedwestliche Waldflaeche ist mit einem nahezu unterwuchsfreien Buchen-Stangenholz mit Laerchen-Ueberhaeltern bestockt. Noerdlich des querenden Forstweges steht eine Altbuchengruppe. Die laengergestreckte Waldparzelle im Nordwesten wird von Eichen mit wechselnden Anteilen von Buche und Birke dominiert. Die Baeume erreichen Stammstaerken bis 70 cm. Stellenweise besteht ein dichter Unterwuchs aus Fichte oder Buche. Die Krautschicht ist fleckenweise verteilt, azidophile Arten dominieren. Bei der mittleren Teilflaeche handelt es sich um einen isolierten Altholzbestand mit Buchen und Eichen von Stammdurchmessern bis 70 cm in wechselnder Dominanz. Unter Eichen Adlerfarnherden und geschlossener Heidelbeerbestand. Die oestliche Teilflaeche ist heterogen bestockt. Wertbestimmend ist ein Eichen-Buchen-Altbestand mit knorrigen Baeumen, die einen Stammdurchmesser von etwa 1 m erreichen. Der Bestand ist z.T. verlichtet und weist einen dichten Buchenunterwuchs auf. Daneben kommen Eichenbestaende (Dickungen bis mittleres Baumholz) mit lokalen Beimengungen von Buche vor. Am Sued- und Nordrand des Gebietes stockenueberwiegend Mischbestaende aus Fichte, Laerche und Buche.
Kennung:

BK-5303-046

Objektbezeichnung:

Gieschetbach-Oberlaeufe

Link zur Karte: BK-5303-046
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst zwei naturnahe Oberlaeufe des Gieschetbaches incl. ihrer Ufergehoelzsaeume. Die Baeche sind 0,5-2 m breit. Die Sohle ist grob- bis feinschotterig mit stellenweise bemoosten Gesteinsbloecken. An den Steinen leben Planarien und Insektenlarven. Die Baeche fliessen infolge des steilen Gefaelles meist mit kleinen Schnellen, Kaskaden und Sohlabstuerzen zu Tal. Einzelne Sohlabstuerze gehen auf durch umgestuerzte Baumstaemme hervorgerufene Anstaue zurueck. Die Sohleintiefung ist insbesondere im westlichen Bachoberlauf gering. Der Bach wird von einem teils quellnassen und torfmoosreichen Erlengehoelz begleitet. Das Erlengehoelz zieht sich z.T. den westlichen Talhang hinauf und ist hier mit Fichten durchsetzt. Der oestliche Bachoberlauf sowie der nach Zusammenfluss beider Oberlaeufe folgende Bachabschnitt sind meist staerker eingetieft und werden abschnittsweise von einem gut ausgebildeten, teils alten Erlen-Ufergehoelz gesaeumt. Die Erlen sind vereinzelt bis 18 m hoch, stellenweise handelt es ich auch um Stangenholz. An das Ufergehoelz schiessen sich Fichtenforste und gelegentlich junge Aufforstungen an. Im Gebiet kommen folgende Par. 62-Biotoptypen vor: FM1, BE2 - naturnahe Bachoberlaeufe mit Erlengehoelzsaum.
Kennung:

BK-5303-016

Objektbezeichnung:

Linker Zufluss des Lensbachs suedlich von Rott

Link zur Karte: BK-5303-016
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst einen schmalen Bach und angrenzende Waelder. Ein asphaltierter Weg quert das Tal im Oberlauf. Oberhalb des Weges liegt die torfmoosreiche, mit Erlen und Moorbirken bestandene Quellmulde. Unterhalb des Wegs muendet der Quellbach in den wegebegleitenden Bachgraben ein. Der Bach fliesst ab hier naturnah in einem bis 6 m tief eingeschnittenen Kerbtal. Die Haenge sind relativ steil und ueberwiegend mit Eichen bewachsen. Der 0,5 bis 2 m breite Bach fliesst teils geradlinig, teils in kleinen Maeandern. Das Sohlsubstrat ist Feinschotter. Am Bach stocken vereinzelt Erlen. Der Talgrund ist stellenweise quellig-nass, hier wachsen Torfmoose. Im Osten wird das Kerbtal von einem asphaltierten Forstweg begleitet. Im Nordwesten grenzt an das Bachtal ein torfmoosreicher Moorbirken-Nasswald mit einzelnen Erlen an. Stangenholz bis geringes Baumholz. Im Gebiet kommen folgende Par. 62-Biotoptypen vor: FK2 - Quellsuempfe, FM1, AC5, BE2 - naturnahe Bachoberlaeufe mit begleitendem Erlengehoelz, AD4 - Birkenbruchwald.
Kennung:

BK-5303-031

Objektbezeichnung:

Erlen- und Moorbirkenbruch im Solchbachtal

Link zur Karte: BK-5303-031
Objektbeschreibung: Die Sohle des unteren und mittleren Solchbachtales wird aus einem Komplex teils feuchter bis nasser Erlen- und Moorbirkenwaelder, Sandbirken- und Eichenbestaenden, Fichtenparzellen und teils vernaessten Schlagflaechen (vermutlich ehemalige Fichtenbestaende) sowie mehreren Kleingewaessern gepraegt. Der beschriebene Talabschnitt beginnt im Sueden mit einer Schlag- flaeche. Die Flaeche ist stark mit Erlen verbuscht, eingelagert finden sich einzelne Nassgallen. Nach Norden schliesst sich ein teils quellig- nasser, junger Erlenbestand (Stangenholz) an. Am Westrand des Erlen- bestandes liegt eine vermutlich als Wildwiese genutzte, magere, teils staerker vernaesste Feuchtgruenlandbrache. Im folgenden wird der etwa 1 m breite Solchbach von einem aelteren Erlenstreifen begleitet. Der Bach muendet in einen etwa 40 x 15 m grossen, vor kurzem angelegtem Teich ein, der dichte Zwiebelbinsen-Bestaende aufweist. Der Abfluss des Teiches fliesst ueber eine locker bis dicht mit jungen Erlen bestandene Flaeche. Im Unterwuchs dominiert das Pfeifengras, desweiteren kommen naesseliebende Arten wie das Sumpf-Veilchen vor. Das Wasser sammelt sich wieder im Solchbach. Hier liegt westlich des Baches ein naturnahes, flaches Stillgewaesser mit jungem Erlensaum und kleiner Insel. Anschliessend wird das Bachtal von einem Forstweg gequert. Noerdlich des Weges liegt eine weitere, mit Hochstaudenfluren und Erlenaufschlag bewachsene Schlagflaeche (ehemaliger Fichtenwald). Der um 2 m breite Bach istueberwiegend tiefer (bis 2 m tief) eingeschnitten und begradigt. Stellenweise kommen maeandrierende Abschnitte vor. Oestlich des Baches stockt auf groesserer Flaeche ein lichter Moorbirkenwald mit einzelnen Eichen und Fichten.Die Baeume sind bis 15 m hoch. Im Bestand befindet sich eine Vielzahl abgestorbener Baeume, die z.T. Spechthoehlen aufweisen. Der Unterwuchs wird vom Pfeifengras dominiert. Stellenweise kommt viel Torfmoos vor. In den Randbereichen wird das Gebiet trockener, hier dringt Adlerfarn in den Wald ein. Dazu treten in der Baumschicht viele Eichen hinzu. Im Gebiet kommen folgende Par. 62-Biotoptypen vor: FK2 - Quellsuempfe FM2 - naturnahe Bachabschnitte FD - naturnahes Stillgewaesser AC5 - bachbegleitende, erlenreiche Sumpfwaelder AD4 - Pfeifengras-Moorbirkenwald EE3 - magere, teils vernaesste Feuchtgruenlandbrache.
Kennung:

BK-5203-085

Objektbezeichnung:

Hasselbachoberlauf mit alten Laubwaldgebieten

Link zur Karte: BK-5203-085
Objektbeschreibung: Bewaldete Auen bzw. Taeler des Hasselbaches incl. angrenzender, grossflaechiger Laubwaldbereiche an den Talhaengen in den Markungen Roetgen und Stolberg. Der Bach durchfliesst z.T. maeandrierend das 10 - 20 m breite, ueberwiegend mit Fichten-Stangenholz bestockte Tal. Bis auf Hoehe der Mulartshuetter Schneise wurden die Fichten auf langer Strecke auf einem etwa 2 - 10 m breiten Streifen beidseits des Baches entfernt. Einzelne Erlen und Moorbirken im relativ trockenen Uferbereich mit bis 1,5 m hohen, z.T. unterspuelten Steilufern wurden belassen. Das um 2 m breite Grobschotterbett fuehrt zeitweise sehr wenig Wasser und weist starke Erosionsschaeden auf. Parallel zum Bach verlaeuft am suedlichen Auenrand ein alter Entwaesserungsgraben. Am von Suedosten einmuendenden Seitenbach ist im mittleren Talabschnitt auf quellig-nassem Standort ein schmaler, moos- und farnreicher Erlensumpfwald erhalten geblieben. Die vielstaemmigen Baeume haben z.T. Stelzwurzeln. Das Bachtal wird hier in Laengsrichtung von der Markungsgrenze zwischen Roetgen und Simmerath geschnitten, die den Ostrand des Gebietes darstellt. Noerdlich der Mulartshuette Schneise durchfliesst der hier 2 bis 4 m breite Hasselbach bis zur Einmuendung des Krebsbaches ein ueberwiegend mit Fichten bestocktes Tal. Hier ist das Bachtal vollstaendig im Gebiet enthalten. Der Bach maeandriert zumeist staerker eingetieft durch das Tal und entwaessert dieses. Es sind Steilufer, kleinere Auskolkungen und Uferunterspuelungen vorhanden. Lokal kommen bachbegleitend Erlen vor. Kleinere Flaechen im Tal werden von z.T. staerker vernaessten bis quellnassen Laubholzbestaenden und kleinen Freiflaechen eingenommen. Unmittelbar noerdlich der Mulartshuetter Schneise stockt auf Hoehe eines von Osten einmuendenden Quellbaches ein z.T. vernaesster Moorbirken-Erlen-Wald. Alte, vielstaemmige Erlen und Moorbirken z.T. mit Stammdurchmessern bis 50 cm und Stelzwurzeln dominieren im Wechsel die 15 - 18 m hohe Baumschicht. In der Krautschicht bilden Torfmoose, Pfeifengras, Sumpfreitgras und Adlerfarn grosse, geschlossene Bestaende aus. Im mittleren Abschnitt stockt oestlich des Baches ein kleiner teils quellig nasser Alteichenbestand. Im Norden des Tales finden sich zwei quellnasse Freiflaechen, wobei es sich bei der groesseren vermutlich um eine Windwurfflaeche handelt. Randlich eines Forstweges wurde ein kleiner, fuer Spaziergaenger zugaenglicher Bachstau angelegt, der mit Seerosen bepflanzt worden ist. An der Hardtstraße, die hier den Ostrand des Gebietes bildet, ist eine kleine arten- und orchideenreiche Bergmaehwiese bei einer Schutzhuette vorhanden. Am Osthang des Tales wurden alte Buchenwaelder und Aufforstungen aus Buche und Eiche in das Biotop einbezogen. Im Gebiet kommen folgende FFH- und Paragraph-62- Biotoptypen vor: - Hainsimsen-Buchenwald (xAA0, xAA1, xAA4), - Bergmaehwiese (zEA2), - Naß- und Feuchtgruenlandbrache (yEE3), - Erlenbruchwald (yAC4), - naturnaher Bach (zFM1) sowie - Bachbegleitender Erlen-Auwald (zAC5).
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (743,19 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (277,70 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (5,44 ha)
  • Eichenwald <AB0> (81,77 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (188,86 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <AB2> (2,95 ha)
  • Erlenwald <AC0> (9,14 ha)
  • Nadelbaum-Erlenmischwald <AC3> (1,62 ha)
  • Erlen-Bruchwald <AC4> (3,07 ha)
  • Birkenwald <AD0> (7,79 ha)
  • Eichen-Birkenmischwald <AD1> (0,99 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (257,56 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (10,52 ha)
  • Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AK1> (0,40 ha)
  • Roteichenwald <AO0> (2,46 ha)
  • Eichen-Hainbuchenmischwald <AQ1> (0,77 ha)
  • Laerchenwald <AS0> (3,64 ha)
  • Laerchenmischwald <AS1> (3,29 ha)
  • Schlagflur <AT0> (8,76 ha)
  • Windwurfflaeche <AT2> (0,77 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (1,01 ha)
  • Baumgruppe <BF2> (0,22 ha)
  • Fettwiese <EA0> (0,41 ha)
  • Fettweide <EB0> (0,21 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (0,20 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (3,05 ha)
  • Lache, Wagenspur <FD3> (0,77 ha)
  • Fischteich <FF2> (0,20 ha)
  • Fluss-, Bachstau <FH2> (1,68 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (2,11 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <FM2> (0,38 ha)
  • Graben <FN0> (2,10 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <GA0> (0,07 ha)
  • Lockergesteinsabgrabung <GD0> (0,41 ha)
  • Hoehlen und Stollen <GE0> (0,41 ha)
  • Obstanlage <HK0> (0,07 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (3,36 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (43,27 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <xAA4> (14,64 ha)
  • Nadelbaum-Eichenmischwald <xAB5> (4,65 ha)
  • Fettwiese, Mittelgebirgsausbildung (Goldhaferwiese) <xEA2> (0,91 ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (1,72 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <yAC5> (19,34 ha)
  • Birken-Bruchwald <yAD4> (5,18 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <yBB0> (0,77 ha)
  • Bruchgebuesch <yBB5> (2,46 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <yBE2> (4,36 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (0,77 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (8,84 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (3,46 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <yFD0> (0,09 ha)
  • Quelle, Quellbereich <yFK0> (0,07 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (3,37 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (16,81 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <yFM2> (0,09 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (5,96 ha)
  • Birken-Moorwald <zAD5> (0,77 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <zFM1> (1,68 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bach-Spatenmoos (Scapania undulata)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Platterbse (Lathyrus linifolius)
  • Bergfarn (Thelypteris limbosperma)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Douglasie (Pseudotsuga menziesii)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreizahn (Danthonia decumbens)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Tausendgueldenkraut (Centaurium erythraea)
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fruehlings-Hainsimse (Luzula pilosa)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelb-Segge (Carex flava)
  • Gelb-Segge Sa. (Carex flava agg.)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gelbe Teichrose (Nuphar lutea)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Glatte Segge (Carex laevigata)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Goldenes Frauenhaar (Polytrichum commune)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grau-Segge (Carex canescens)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosses Gitterzahnmoos (Cinclidotus fontinaloides)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Haengende Segge (Carex pendula)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Greiskraut Sa. (Senecio nemorensis agg.)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Heil-Ziest (Betonica officinalis (subsp. officinalis))
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Keulen-Baerlapp (Lycopodium clavatum (subsp. clavatum))
  • Klappertopf (Rhinanthus spec.)
  • Kleinbluetige Brunnenkresse (Nasturtium microphyllum)
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Knabenkraut (Dactylorhiza spec.)
  • Kratzbeere (Rubus caesius)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Laerche unbestimmt (Larix spec.)
  • Langaehrige Segge (Carex elongata)
  • Lockerbluetiges Vergissmeinnicht (Myosotis laxa)
  • Maigloeckchen (Convallaria majalis)
  • Mauerlattich (Mycelis muralis)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Quendel-Kreuzbluemchen (Polygala serpyllifolia)
  • Quirl-Weisswurz (Polygonatum verticillatum)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schmalblaettriges Weidenroeschen (Epilobium angustifolium)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schoenes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
  • Schoenes Johanniskraut (Hypericum pulchrum)
  • Schwanenhals-Sternmoos (Mnium hornum)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Segge unbestimmt (Carex spec.)
  • Siebenstern (Trientalis europaea)
  • Sparrige Segge (Carex muricata)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stendelwurz unbestimmt (Epipactis spec.)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Straussgras unbestimmt (Agrostis spec.)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Haarstrang (Peucedanum palustre)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Reitgras (Calamagrostis canescens)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Reitgras (Calamagrostis arundinacea)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Schwingel (Festuca altissima)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisse Seerose (Nymphaea alba)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Widertonmoos (Polytrichum spec.)
  • Wiesen-Augentrost Sa. (Euphrasia officinalis)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Kuemmel (Carum carvi)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Wimper-Segge (Carex pilosa)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zittergras-Segge (Carex brizoides)
  • Zwiebel-Binse (Juncus bulbosus)
  • Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias)
Tierarten:
  • Eichelhaeher (Garrulus glandarius)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Grauspecht (Picus canus)
  • Gruenspecht (Picus viridis)
  • Habicht (Accipiter gentilis)
  • Hohltaube (Columba oenas)
  • Maeusebussard (Buteo buteo)
  • Planaria gonocephala (Planaria gonocephala)
  • Polycelis felina (Polycelis felina)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Schwarzwild (Sus scrofa)
  • Tagpfauenauge (Inachis io)
  • Velia caprai (Velia caprai)
  • Waldbrettspiel (Pararge aegeria)
  • Waldschnepfe (Scolopax rusticola)
Schutzziele: Erhalt, Entwicklung und naturnahe Bewirtschaftung von Laubwaeldern /
Sicherung und Entwicklung von BachauenErhalt und Wiederherstellung von naturnahen Baechen und alten Laubholzbestaenden; naturgemäße Nutzung der Laubwälder und Umwandlung der Forsten nicht bodenständiger Gehölze in Buchenwald.Erhalt und Optimierung von Bachauenbereichen mit QuellwaeldernErhalt und naturnahe Bewirtschaftung von Laubwaeldern /
Schutz und Wiederentwicklung von Bachauenbereichen /
Schutz und Optimierung von Kleingewaessern als Lebensraum u.a. fuer
Amphibien und LibellenErhalt und Wiederentwicklung grossflaechiger Laubwaldoekosysteme /
Sicherung und Optimierung naturnaher Bachlaeufe /
Erhalt von quellnassen BrachenErhalt und Wiederentwicklung grossflaechiger Laubwald-Oekosysteme, insbesondere von Buchenwaldgesellschaften des Hohen Venn.Erhalt eines naturnahen Quellbachs mit ErlensumpfwaldErhalt, naturnahe Bewirtschaftung und Wiederentwicklung von
Laubwaeldern im geplanten Waldnaturschutzgebiet ZweifallErhalt, naturnahe Bewirtschaftung und Wiederentwicklung von Laubwaeldern im geplanten Waldnaturschutzgebiet ZweifallSchutz naturnaher Bachlaeufe mit Ufergehoelz und tlws. begleitenden Erlen-SumpfwaldstreifenErhalt von Bachauenbereichen und FeuchtwaeldernErhalt und Optinmierung von Bachauenbereichen mit FeuchtwaeldernErhalt, Optimierung und Wiederherstellung von Taelern mit naturnahen Bachstrecken, Auenwaldresten und naturnahen Hangwaeldern.
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Beseitigung alter Baeume
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Entwaesserungsgraeben
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Gewaesserunterhaltung (WA)
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • Jagd
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Trittschaden an Vegetation
  • unerwuenschte Sukzession
  • Wegebau
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • der Sukzession ueberlassen
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Aufforstung
  • keine Entwaesserung
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Pufferzone anlegen
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • weiterhin keine Bewirtschaftung
  • Wiedervernaessung
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