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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Erlen- und Birkenbruch am Suedwestfeld (BI-023)

Objektbezeichnung:

NSG Erlen- und Birkenbruch am Suedwestfeld

Kennung:

BI-023

Ort: Bielefeld
Kreis: Bielefeld
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 4,24 ha
Offizielle Fläche: 3,03 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1993
Inkraft: 2005
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Gemaess Paragraph 20 Buchstaben a), b), c) LG insbesondere ist die Festsetzung
erforderlich

- Zur Erhaltung eines seltenen feuchten Eichen-Birkenwaldes mit Erlenbruchwald-Bereichen und
mit seinen gefaehrdeten Tier- und Pflanzenarten.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4016-035
Kennung:

BK-4016-035

Objektbezeichnung:

NSG Erlenbruch und Eichen-Birkenwald am Südwestfeld

Link zur Karte: BK-4016-035
Objektbeschreibung: Zwischen der Bahntrasse und der Siedlung Südwestfeld gelegener Erlenbruchwald mit randlichem Kiefern-Laubmischwald und einem naturnah verlaufenden Bach. Vorherrschend ist ein Erlenbruchwald mit artenreicher Strauch- und Krautschicht. Die alten Erlen-Stockausschlägen besitzen einen Brusthöhendurchmesser von 0,3 m. Randlich treten vermehrt Birken auf. Auf den höher gelegenen Standorten stocken Kiefern-Laubmischwälder. Das Gebiet wird von einem naturnahen Sandbach entwässert. Das kleine Schutzgebiet besitzt einen intakten Bruchwald als seltene und schutzwürdige azonale Waldgesellschaft der Senne. Es steht in einem engen räumlich-funktionalen Verbund zu dem Feuchtwald-Biotopkomplex des benachbarten NSG`s.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Moor- und Bruchwaelder (nicht FFH-LRT) <NAC0> (3,06 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (0,18 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AK1> (0,98 ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (3,06 ha)
  • Tieflandbach <yFM5> (0,18 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Spaetbluehende Traubenkirsche (Prunus serotina)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Winkel-Segge (Carex remota)
Tierarten:
Schutzziele: Erhalt eines intakten Erlen-Feuchtwaldes als schutzwürdiger Waldlebensraum unter Verzicht einer forstlichen Nutzung
Gefährdungen:
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
Maßnahmen:
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Wasserstandes
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